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Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von sabrinaklenne 10.12.09 - 18:34 Uhr

Hallo und Guten Abend ,

Ich habe sehr lange überlegt hier zu schreiben aber vielleicht gibt es ja den einen oder Anderen der mir einen rat Tipp geben könnte.
Zu meiner Person ich heiße Sabrina bin 23 Jahre und Mutter von bald 2 Kindern befinde mich in der 37 ssw. Lebe mit meinen Partner in einer Wohnung.
Es geht bei mir um folgendes Problem ich kümmere mich um mein schwer kranken Großvater 72jahre der im Mai diesen Jahres die Diagnose mastdarmkrebs mit Metastasen streun und Endstadium erhalten hat. Leider sieht mein Opa diese Krankheit nicht er redet sich ein er hätte nicht etc. ich kümmere mich jede Woche um ihn mache sauber Wäsche gehe einkaufen mit ihm und arztbesuche nur leider fällt es mir zurzeit sehr schwer wegen meiner Schwangerschaft trotzallem habe ich mein Opa nie im Stich gelassen und habe des öfter die Zähne zusammen gebissen.

Leider hat er keine pflege stufe bekommen nach 2 wieder Sprüchen nix tat sich Ablehnung. 2-mal tägl. Kommt der Pflegedienst zur reinen Medizin Gabe er ist leider viel zu geizig sich eine pflege zu gönnen sprich Hauswirtschaft oder pflege und läuft nicht geduscht und schmutzige Sachen wenn man was sagt ist er beleidigt. er achtet auf sich nicht mehr. leider hat er sehr gut verheimlicht das er nur noch 10prozent seh Leistung hat und ist nur mit den Moped rum gefahren ich habe es ihm untersagt aber er hört nicht er kommt jedes Wochenende zum Mittag sitzt also von 11uhr bis 17uhr bei mir zuhause meistens schläft er auf den Sofa . ich möchte es aber nicht mehr weil mein Lebensgefährte nur am we nachhause kommt und in der Woche über arbeiten ist und wir Zeit für uns und Familien leben haben möchten das versteht er nicht und ist sauer und lässt seinen Frust an mir aus und ich habe dann ein Schlechts gewissen. denn bei jeden Besuch am we muss ich danach groß Reinigung machen weil er mir sorry voll kackt im Bad usw. leider guckt sein einziger Sohn nicht nach ihm er möchte nichts damit zu tun haben und ich kann es teil verstehen weil mein Opa nicht dankbar ist und für ihm alles selbstverständlich ist was tue in meinen zustand mit ihm alles mache damit es ihm einigermaßen gut geht.

Es ist leider in den letzten 2wochen mir massiv aufgefallen das er ausfall Erscheinungen hat das heißt er ruft ständig bei uns zuhause an und redet nur wirre Sachen alles Gute zum geb etc. dabei hat niemand geb. er ruft früh um 6.30an ohne Grund und genauso abends .letztes Wochenende waren wir nicht da er erreichte niemand und rief alle Krankenhäuser an ob wir da sind und die Polizei das mir so peinlich muss ja nicht abmelden wenn ich mal einkaufen bin alles im allem macht er mir das Leben zur Hölle und nimmt keine Rücksicht ich muss immer bei Fuß stehen leider möchte er in keine Senioren Betreuung oder heim wo er aber meiner Meinung mit seiner Krankheit die beste pflege und Hilfe bekommen würde . er ist sehr starker Diabetiker und isst alles was er möchte und sitzt dann sonntags auf mein Sofa und hat 35 zuckerwert und zittert und ich rege mich dann auf weil Angst um ihn habe. was kann ich denn tun was soll ich machen? wenn mein Baby da ist habe ich wenig Zeit mich zu kümmern! ich kann mich Garnichts so richtig freuen weil ich Angst habe das er bald stirbt und ich zu Grabe tragen muss weil er so schlimm Krebs krank ist. keiner ist für ihn da nur ich niemand gibt mir einen rat oder sonst Hilfe sein Sohn möchte nicht und andere angehörige hat er nicht. ins Heim geht er nicht lieber bringt er sich um sagt er ist 0 einsichtig und aggressiv und seit neusten bringt er nicht mehr richtig zusammen könnten das Metastasen im Gehirn sein? Sorry das so lang geworden ist aber das belastet mich schon sehr!!

Liebe grüße Sabrina

Beitrag von 3wichtel 11.12.09 - 08:03 Uhr

Hallo,

erstmal: Ich finde es toll, dass Du Dich so liebevoll kümmerst. Das ist mit Sicherheit nicht einfach.

Bzgl. der Ablehnung der Pflegestufe: Ruf den Hausarzt deines Opas an und machen einen dringenden Beratungstermin.
Bei Krebs im Endstadium kommt leider noch mehr auf Euch zu, als ein "vollgekacktes Bad". Sorry, wenn ich so direkt werde.

Einen Patienten im Endstadium KANNST Du in Deiner momentanen Familiensituation nicht alleine pflegen!

Der Hausarzt soll sich schleunigst mit der Krankenkasse in Verbindung setzen. Hat Dein Opa zusätzlich noch einen behandelnden Onkologen? Wenn ja, dann frag da auch noch mal nach.

Du musst dieses Problem nicht alleine schultern!!! Die behandelnden Ärzte und die Krankenkasse sind dazu da, Dir zu helfen!