das ist so schlimm für mich

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von sabrinaklenne 10.12.09 - 18:35 Uhr

Hallo und Guten Abend ,

Ich habe sehr lange überlegt hier zu schreiben aber vielleicht gibt es ja den einen oder Anderen der mir einen rat Tipp geben könnte.
Zu meiner Person ich heiße Sabrina bin 23 Jahre und Mutter von bald 2 Kindern befinde mich in der 37 ssw. Lebe mit meinen Partner in einer Wohnung.
Es geht bei mir um folgendes Problem ich kümmere mich um mein schwer kranken Großvater 72jahre der im Mai diesen Jahres die Diagnose mastdarmkrebs mit Metastasen streun und Endstadium erhalten hat. Leider sieht mein Opa diese Krankheit nicht er redet sich ein er hätte nicht etc. ich kümmere mich jede Woche um ihn mache sauber Wäsche gehe einkaufen mit ihm und arztbesuche nur leider fällt es mir zurzeit sehr schwer wegen meiner Schwangerschaft trotzallem habe ich mein Opa nie im Stich gelassen und habe des öfter die Zähne zusammen gebissen.

Leider hat er keine pflege stufe bekommen nach 2 wieder Sprüchen nix tat sich Ablehnung. 2-mal tägl. Kommt der Pflegedienst zur reinen Medizin Gabe er ist leider viel zu geizig sich eine pflege zu gönnen sprich Hauswirtschaft oder pflege und läuft nicht geduscht und schmutzige Sachen wenn man was sagt ist er beleidigt. er achtet auf sich nicht mehr. leider hat er sehr gut verheimlicht das er nur noch 10prozent seh Leistung hat und ist nur mit den Moped rum gefahren ich habe es ihm untersagt aber er hört nicht er kommt jedes Wochenende zum Mittag sitzt also von 11uhr bis 17uhr bei mir zuhause meistens schläft er auf den Sofa . ich möchte es aber nicht mehr weil mein Lebensgefährte nur am we nachhause kommt und in der Woche über arbeiten ist und wir Zeit für uns und Familien leben haben möchten das versteht er nicht und ist sauer und lässt seinen Frust an mir aus und ich habe dann ein Schlechts gewissen. denn bei jeden Besuch am we muss ich danach groß Reinigung machen weil er mir sorry voll kackt im Bad usw. leider guckt sein einziger Sohn nicht nach ihm er möchte nichts damit zu tun haben und ich kann es teil verstehen weil mein Opa nicht dankbar ist und für ihm alles selbstverständlich ist was tue in meinen zustand mit ihm alles mache damit es ihm einigermaßen gut geht.

Es ist leider in den letzten 2wochen mir massiv aufgefallen das er ausfall Erscheinungen hat das heißt er ruft ständig bei uns zuhause an und redet nur wirre Sachen alles Gute zum geb etc. dabei hat niemand geb. er ruft früh um 6.30an ohne Grund und genauso abends .letztes Wochenende waren wir nicht da er erreichte niemand und rief alle Krankenhäuser an ob wir da sind und die Polizei das mir so peinlich muss ja nicht abmelden wenn ich mal einkaufen bin alles im allem macht er mir das Leben zur Hölle und nimmt keine Rücksicht ich muss immer bei Fuß stehen leider möchte er in keine Senioren Betreuung oder heim wo er aber meiner Meinung mit seiner Krankheit die beste pflege und Hilfe bekommen würde . er ist sehr starker Diabetiker und isst alles was er möchte und sitzt dann sonntags auf mein Sofa und hat 35 zuckerwert und zittert und ich rege mich dann auf weil Angst um ihn habe. was kann ich denn tun was soll ich machen? wenn mein Baby da ist habe ich wenig Zeit mich zu kümmern! ich kann mich Garnichts so richtig freuen weil ich Angst habe das er bald stirbt und ich zu Grabe tragen muss weil er so schlimm Krebs krank ist. keiner ist für ihn da nur ich niemand gibt mir einen rat oder sonst Hilfe sein Sohn möchte nicht und andere angehörige hat er nicht. ins Heim geht er nicht lieber bringt er sich um sagt er ist 0 einsichtig und aggressiv und seit neusten bringt er nicht mehr richtig zusammen könnten das Metastasen im Gehirn sein? Sorry das so lang geworden ist aber das belastet mich schon sehr!!

Liebe grüße Sabrina

Beitrag von schorti 11.12.09 - 00:23 Uhr

Hallo Sabrina
Ich kann dir leider nicht wirklich helfen, aber ich wollte dich mal unbekannter Weise #liebdrueck

Tue mir einen gefallen und denk an dich, deine Familie und besonders an dein Baby!!!

Kannst du nicht zur Caritas oder so gehen und schauen ob du dir dort Hilfe suchen kannst?
Ich weiß es aber auch nicht.

Lieben Gruß
Schorti

Beitrag von aleona 11.12.09 - 02:04 Uhr

Erst mal vorweg:

Der Text ist echt schwer zu lesen, Komma und Absätze würden wirklich helfen, so ist das schon fast eine Zumutung. Auch wenn Du momentan nervlich am Ende bist - soviel Zeit muss sein ;-)

Dann finde ich, dass Wort "Kacken" wirklich unmenschlich, egal.



So, jetzt mein Rat:
Es gibt doch Tageskliniken, wo solche Menschen stundenweise betreut werden.
Sie werden auch abgeholt und nach Hause gebracht.

Ich kenne viele, die ihre Angehörigen für 2x Woche fpr 4 Stunden dort untergebracht haben.

Es ist schwer für ihn, denn um solche Hilfen anzunehmen muss er sich eingestehen, dass er alt ist und das ist das, was vielen schwer fällt.

Deswegen muss man hier mit sehr viel Feingefühl an die Sache rangehen.

Er darf nur nicht das Gefühl des Abgeschobenseins bekommen.

Alles Gute!

Beitrag von blahblah 11.12.09 - 08:13 Uhr

Ich glaube eher nicht das das von Methastasen im Gehirn kommt sondern viel eher vom Zucker. Zuckerkranke haben eher das Risiko an Alzheimer zu erkranken als Gesunde. Meine Oma war auch so als das Alzheimer wieder mal nen Schub machte. Sie rief sogar einmal Nachts gegen 3 bei uns an und fragte mich ob ich schon im Wald sei? Ich fragte sie verwundert was ich denn im Wald solle. Sie meinte dann ja die Russen kommen gleich du musst in den Wald dich verstecken.
Geh mit deinem Opa mal zum Neurologen, lass ihn testen. Seht zu das der Zucker gescheit eingestellt wird. Wenn der Opa nicht mitmachen will dann seht zu das ihr die Betreuung für ihn bekommt.
LG
#bla

Beitrag von annebaby87 11.12.09 - 19:11 Uhr

Du musst sehr stark kämpfen für eine pflegestufe, das kenne ich von meiner mutter die durch ein treppensturz gehbehindert wurde, sie hat sich einen anwalt genommen und gekämpft ohne ende jetzt ist es fast 3 jahre her und sie kämpft immer noch, sie wird immer höher gestuft, versuche es weiter.

ich wünsche dir ganz viel kraft und alles gute für die restliche ss und für die bevorstehende geburt

Beitrag von jove 14.12.09 - 21:50 Uhr

Hallo,

es tut mir sehr Leid, dass es bei euch so läuft.

Ich würde auf deine Stelle etwas unternehmen auch gegen seinen Willen.

Es macht dich kapput. Du hast bald ein zweites Baby. Dann bist du die jenige, die Hilfe braucht. Wer soll sich um den Mann kümmern?

Andereseits, das was du schreibt, wird er vielleicht nicht mehr lange leben...

viel kraft und lg


jove