Kehlkopfentzündung

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von amy-2 10.12.09 - 21:01 Uhr

Hallo
Ich soll seit 16 Monaten eine chronische Kehlkopfentzündung laut Aussage eines HNO-Arztes haben. 2 weitere sahen nur einen geröteten Hals :-(.
Angeblich soll die Entzündung durch einen Reflux ( Sodbrennen das die Schleimhaut im Halsbereich veräzt ) kommen . Der HNO-Arzt könnte mir dafür nichts verschreiben , solle halt meinen Magen untersuchen lassen oder Säureblocker nehmen !
Das habe ich beides getan , über 10 Monate Säureblocker genommen , was kaum etwas bewirkt hatte .
Magenspiegelung gemacht und auf mehr oder weniger gut Glück meinen vorhandenen Zwerchfellbruch operieren lassen .
Die Kehlkopfentzündung bleibt und sobald ich etwas esse wird es schlimmer . Es ist als wenn der Kehlkopf anschwillt , sich zäher Schlein daran bildet , ich dann versuche diesen wegzuräuspern und zu husten und oft werde ich auch heiser .
Morgens wache ich oft mit Halsschmerzen auf und habe in der Nacht auch öfters einen trockenen Hals .
Ich schlafe mit geöffneten Fenster und die Heizung ist aus . Habe mir auch von mehreren Leuten sagen lassen das ich nicht schnarche und mit geschlossenen Mund schlafe , soweit sie das gesehen bzw . gehört hatten .
Mich macht dieses unangenehme Gefühl im Hals ganz verrückt und manchmal auch schon depressiv .
Weiß nicht jemand woher die Beschwerden noch kommen können oder was ich dagegen machen kann ?
Inhalieren hatte ich über einen längeren Zeitraum auch schon ausprobiert , ebenso Cortisonspray .
L.G. amy-2#blume

Beitrag von antares01 11.12.09 - 09:58 Uhr

Hey,

warst Du mal beim Logopäden? Mir hat das geholfen, ich hatte nie wieder Kehlkopfentzündungen. Der Logopäde macht auch Lockerungsübungen, die die Hals / Nackenpartie entspannen.

Einen Versuch ist es wert, der HNO wird Dich sicher überweisen bzw. suche Dir einen, der mit Logopäden zusammenarbeitet und die Krankheit "ganzheitlich" angeht.

Alles Gute!

Beitrag von amy-2 11.12.09 - 12:36 Uhr

Danke Dir für den Tipp #blume

Beitrag von antares01 11.12.09 - 12:46 Uhr

Und ggf. solltest Du auch Deine Schilddrüsenwerte mal prüfen lassen? Vielleicht ist es gar nicht der Kehlkopf.

Kehlkopfentzündungen sind sehr schmerzhaft, bei mir war dann auch immer die Stimme komplett weg.

Gute Besserung!

Beitrag von amy-2 11.12.09 - 12:58 Uhr

War Deine Kehlkopfentzündung denn auch chronisch ?
Schilddrüsenwerte waren laut Blutuntersuchung okay .
Ich bin zwischendurch meist nach dem Essen oder Kaffee trinken etwas heiser. Die Kehlkopfentzündung ist unangenehm bis etwas schmerzhaft , in 16 Monaten gewöhnt man sich leider schon etwas daran .
Der HNO-Arzt will ja gesehen haben das es der Kehlkopf war,es war auch zäher Schleim dran zu sehen . Deswegen halte ich es mit der Schilddrüse für nicht sehr wahrscheinlich . Und es kommen ja auch noch die morgentlichen Halsschmerzen dazu . :-(

Beitrag von antares01 11.12.09 - 13:15 Uhr

Ich hatte 4 akute Kehlkopfentzündungen in einem Jahr, die jeweils um die 14 Tage andauerten, von chronisch war bei mir nicht die Rede.

Mir wurde dann Logopädie empfohlen, die Krankenkasse hat es auch anstandslos bezahlt. Es waren 30 Stunden und schon sehr schnell war eine deutliche Verbesserung zu spüren, bis heute hatte ich keine Kehlkopfentzündung mehr, das Ganze ist knappe 10 Jahre her.

LG

Beitrag von amy-2 11.12.09 - 13:19 Uhr

Ich werde erstmal zum Allergietest gehen und dann kann ich danach ja immer noch zum Logopäden .
Eine akute hatte ich vor einigen Jahren auch mal gehabt , da war die Stimme dann so gut wie ganz weg . Antibiotika halfen aber schnell .
Danke Dir trotzdem. #pro

Beitrag von antares01 11.12.09 - 13:33 Uhr

Gute Besserung!!