Erzieherin schreit nur - verbale Gewalt

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von yazi 10.12.09 - 22:55 Uhr

Hallo,
ich mache mir große Sorgen. Meine Kleine geht seit 1,5 Jahren in den Kiga, bisher in die Gruppe der Kleinen und sie ging sehr gerne hin.
Nun ist sie seit Okt. in der großen Gruppe. Die Erzieherin ist permanent schlecht drauf, hat immer einen ganz bösen Ton drauf. Ich habe in 1,5 Jahren (gleich im Nebenzimmer der ehemaigen Gruppe meiner Kleinen) noch nie erlebt dass sie lieb und motivieren mit den Kindern sprach. Einfach total herzlos und übertrieben streng.
Meine Kleine ist sehr brav und das Geschimpfe gilt in der Regel nicht ihr (zumindest nicht allein), aber die permanente schlechte Stimmung dort reicht aus, dass sie Angst hat hinzugehen.
Morgens fragt sie ob sie heute hin muß, wenn nein jubelt sie, wenn ja wimmert sie - "nein ich will nicht..." .
Ich habe ihr erklärt, dass die anderen Kinder sie erst kennen lernen müssen und sie dort bald neue Freunde findet. Sie sagte mir, sie hat keine Angst vor den Kindern, sonder vor der Frau ...!!!
Ich versuche vor meiner Tochter nicht schlecht von der Erzieherin zu reden, aber sage ihr behutsam dass man mit Kindern nicht so viel schimpfen darf und sie das nicht auf sich beziehen soll... ist natürlich schwer bei einer 3jährigen. Sie denkt ja, sie ist total "böse" und verdient das schimpfen... Neulich sagte sie, wenn Kinder klein sind - sind sie lieb, wenn Kinder groß werden - werden wir böse...

Abends spielt sie manchmal mit ihren Plüschtieren Kiga nach und da fallen Worte, in einem Tonfall, worüber wir erschrecken.

Vor Kurzem bemerkte ich wie die Erzieherin ein kleines Mädel von ca. 2 anschrie, weil sie in die Hose gemacht hat (die kleine ist gerade beim trocken werden)!#schock Die Kleine lächelte unsicher, schien nicht ungewöhnlich zu sein!

Ich werde auf jeden Fall mit der Leiterin sprechen. Die Erzieherin ist einfach ein Typ Mensch der nicht anders kann, kann sie ja auch sein, aber nicht wenn man mit Kindern arbeitet!
Die einzige Lösung - sie geht, nur weiß ich nicht ob man das erreichen kann.
Andererseits fänd ich es schade, wegen einer Frau den Kiga zu wechseln, denn ansonsten sind wir dort zufrieden und gut eingewöhnt.
Ich weiß dass andere Eltern auch so denken, aber keiner traut sich wohl was zu sagen, selbst die Eltern sind eingeschüchtert.
Meint ihr es macht Sinn sich an den Träger zu wenden? Oder gibt es eine Stelle die Kigas überwacht und gegen verbale Gewalt etwas unternimmt? Ist es realistisch eine Erzieherin aus dem Kiga zu bekommen?

Was meint ihr dazu und wie würdet ihr handeln?
Mir tut mein Kind soo leid jeden Morgen und ich versuche sie sooft es geht nicht hinzubringen, was wg. Arbeit ja nicht lange geht#heul

LG, die traurige yazi

Beitrag von perserkater 10.12.09 - 23:22 Uhr

Hallo

Was sagt der Elternbeirat dazu? Wenn es mehren Eltern so geht, dann sprich sie an und sprich mit der Leitung. Anschreien geht gar nicht und ständig schlechte Laune ebenso.

An der Stelle bin ich so froh, dass unser Kiga mit seinen Mitarbeitern wirklich ganz toll ist. Würde ich jedem Kind wünschen!

LG

Beitrag von yazi 11.12.09 - 09:53 Uhr

Hallo,
der Elternbeirat bin ich und eine andere Mutter, die das genauso sieht. Aber was wir am besten tun können, wissen wir nicht genau. Auf jeden Fall betrifft es ja viele Kinder und viele "fressen" das jeden Tag.
Wir wollen uns stark machen, wollte gern Eure unabhängige Meinung hören und vielleicht gibt es ähnliche Fälle und jemand weiß wie man die Sache am besten anpackt.
Habe auch schon über eine Anwalt nachdacht, ich weiß nicht ob der mit "bösen Briefen" mehr erreichen könnte, als wir "unwichtigen" Eltern.
lg yazi

Beitrag von sparrow1967 11.12.09 - 10:11 Uhr

Da ihr selber der Elternbeirat seid, könnt ihr euch erstmal an die Gruppenleiterin wenden und eventuell um ein Gespräch bitten- inklusive der Erzieherin.

Es müssen da nicht alle Leute auflaufen- es reicht, wenn ihr wisst, dass es anderen Kindern unter dieser Erzieherin auch nicht gut geht.

Also: erstmal ein Gespräch, falls das nicht fruchtet an den TRäger wenden.


Eltern können übrigens auch im Kindergarten hospitieren, um sich ein besseres Bild zu machen.


sparrow

Beitrag von nickilouis 11.12.09 - 21:19 Uhr

Liebe sparrow,

glaubst Du, dass sich die Erzieherin tatsächlich so verhält, wenn eine Mama zur Hospitation kommt. Ich habe da so meine Zweifel. Ich denke, erzieherinnen können sich wunderbar verstellen, wenn Mamas anwesend sind. Oder?

LG
Nicki

Beitrag von sparrow1967 11.12.09 - 21:34 Uhr

oh- ich denke, wenn eine dame so von sich und ihrem Stil überzeugt ist, wird sie auch so handeln, wenn Mütter anwesend sind ;-)

Sollte sie nicht von ihrem Handeln überzeugt sein und einfach nur genervt- wird sie auch in der Zeit der Hospitation genervt sein ;-) und genervtheit HÖRT man und SIEHT man...da kann sie noch so lächeln ;-)


lg
sparrow

Beitrag von criseldis2006 11.12.09 - 08:37 Uhr

Hallo,

ich habe gerade mal nachgeschaut wo du herkommst, denn die könntest über unseren KiGa geschrieben haben.

Bei uns gibt es auch so eine Person.

Laura hat ihr Lieblingskuscheltier Bibbo immer dabei. Sie ging auch in der gleichen Einrichtung in die Krippe und wechselte jetzt im August zu den Großen. Der Bibbo gehört einfach dazu, dass sagen auch die anderen Erzieherinnen.

Und letzte Woche warf die besagte Person ihn in den Müll #schock - vor den Augen von Laura :-(. Als Laura mir das mittags beim Abholen erzählte, fragte ich warum sie das tat und Laura sagte: Weil ich den Bibbo mit in die Kuschelecke nehmen wollte.

Dieser Bibbo gibt Laura Sicherheit und Halt und eine Kuschelecke ist da zum Kuscheln und warum soll Laura nicht mit Bibbo kuscheln?

Ich bin im Elternrat aber man kann nicht wirklich viel tun. Man eckt einfach überall an. Wir haben uns schon deswegen mit der Leitung und dem Träger angelegt, aber es tut sich nichts.

Schade.

LG Heike

Beitrag von marie609 11.12.09 - 09:04 Uhr

Hallo,

also das kann ja wirklich nicht so weitergehen, ich finde das unbedingt eine Lösung gefunden werden muss, sprich auf jedenfall mal mit der Leitung und auch mit dem Träger ich denke es ist am besten wenn sich mehrere Eltern zusammenschließen und gemeinsam dorthin gehen das hat mehr Aussagekraft als eine einzelne Person!

Ein Kind zu schimpfen weils in die Hose gemacht hat und grad am sauberwerden ist geht mal gar nicht! Permanent schlechte Laune im Umgang mit den Kindern geht auch nicht, es werden wahrscheinlich mehr Kinder angst vor der Frau haben! Wer weiss schon was geschieht wenn die Tür geschloss ist und die Eltern nicht mehr da sind, aber die Person ist der Leitung evtl. auch schon aufgefallen, nur schnell neues Personal zu bekommen ist auch nicht einfach und vielleicht hat dir ja irgendeinen Kündigungschutz und führt sich deswegen so auf!!

Ich finds echt grausam, wenns nichts bringt wird dir ja wohl nichts anderes übrigbleiben als den Kiga zu wechseln denn es ist ja für dich auch nicht schön wenn du was bezahlst dass du nicht voll in Anspruch nehmen kannst und zudem an deine freie Tage die kleine Zuhause lassen musst damit du dich besser fühlst und auch die kleine!

Lg, Marie

Beitrag von yazi 11.12.09 - 09:47 Uhr

Hallo Heike,

leider sind wir nicht im gleichen Kiga, ansonsten könnten wir uns gleich zusammen tun.
Den "Bibbo" weg zu werfen ist ja wirklich das letzte, sowas gibt es ja nicht mal bei uns. Auf jeden Fall geben die Plüschfreund Kraft und etwas Sicherheit, unverständlich warum sie die nicht immer nehmen dürfen, wenn sie möchten.

Ich bin auch im Elternrat, ich hoffe das wir etwas erreichen können, obwohl es sicher nicht leicht ist. Die Leiterin ist sicher auf unserer Seite, sie ist eine Top-Erzieherin und sieht das ja selbst jeden Tag, aber sie wird wohl auch nicht so viel Einfluß haben.

Gib nicht auf, vielleicht gibt es bei Euch ja doch noch eine Lösung, alles Liebe
yazi

Beitrag von piggy6804 11.12.09 - 09:03 Uhr

Hallo

Das ist ja mal ein starkes stück Wenn die Erzieherin die Kinder immer so anbrüllt, ganz ehrlich da kann ich deine Maus verstehen das sie nicht in den Kiga zu der Erzieherin gehen will.

Was ich nicht verstehen warum sie die Gruppe wechseln wenn sie älter werden bei uns ist das gemischt da unsere Leiterin sagt die kleinen können gut von den grossen provitieren beim lernen. Deshalb gibt es gemischte gruppen aber nur eine gemischte wo auch 2 Jährige rein gehen.

Meine Vorschreiberin sagte was vom Elternrat wenn das gespräch mit der leiterin nichts bringt würde ich auch zum Elternrat gehen. denn das ist kein nicht sein das man permanent die Kinder anbrüllt.

LG Bianca

Beitrag von yazi 11.12.09 - 09:55 Uhr

Hallo Bianca,
es ist ein kleiner Kindergarten und mit den 2 Gruppen ist es nun mal so geregelt, was ich auch ok finde.
Die Kleinen sind bis 3 Jahre alt und die Großen ab 3 bis Schulalter, sie dürfen sich auch gegenseitig besuchen und sind nachmittags alle zusammen.
Lg yazi

Beitrag von p.sylvie 11.12.09 - 09:11 Uhr

Hallo
Also ich denke auch dass du dich mit der Leitung in verbindung setzen solltest und dich beschweren solltest.
Allerdings denke ich auch dass es wichtig ist dein kind zu verstärken in seinem Verhalten.
Was ich meine ist: deine Kleine ist brav und bekommt das Geschrei immer mit und leidet sicher auch drunter, aber erklär ihr so oft du kannst dass nicht SIE der Grund ist für das Schimpfen und so...
Mein Sohn ist jetzt 5 JAhre alt und seine Lehrerin (er ist in der Vorschule ---hier in Luxemburg) und er ist ein sehr braver Junge.
Letztes Jahr war die Klasse anders zusammengewürfelt als jetzt und es waren viele schwierigen kinder da. die Lehrerin war sehr oft gereitzt, verlor kein nettes Wort an die Kinder, schrie und schimpfte was das Zeug hielt. Luca woltle gar nicht mehr hin.
Ich hab ihm halt immer wieder erklärt dass die Lehrerin halt so schimpft weil sie überfordert ist und die Kinder nicht brav sind und dass das nichts mit ihm zu tun hat denn er IST ja brav.
Dieses Schuljahr hat er die gleiche Lehrerin, die Klasse ist ruhiger, die Kinder nicht so schwierig. die Lehrerin hat nun etwas mehr Ruhe, ist netter und kann sogar positive Dinge erzählen über meinen sohn.
Die Frau ist mir nicht besonders sympthisch aber wenn ich meinem Sohn das zeigen würde, würde ich ihm keinen Gefallen tun.
Es ist nun mal leider so dass wir uns die Lehrer nicht aussuchen können und irgendwann kommt der Punkt wo wir einem Fremden in der Schule unsere Kinder anvertrauen müssen, auch wenn uns nicht wohl bei ser Sache ist. Ich finde wir sollten unseren Kindern unseren Unmut nicht zeigen und sie stärken wenn sie zur Schule /kindergarten gehen.
Und nebenbei sollten wir nicht aus dem Auge verlieren ob UNSERE Kinder richtig behandelt werden. Und wenn das nicht der Fall ist, DANN solltest du mit der erzieherin reden.
Mein Sohn kam letztes Jahr mit nassen Hosen aus der Schule (er ist sauber seit er 2 war!!!) und sagte die Lehrerin hätte ihn nicht aufs Klo gelassen, und DA heb ich eingegriffen! Und es kam nie wieder vor.
Lg Sylvie

Beitrag von yazi 11.12.09 - 09:38 Uhr

Liebe Sylvie,
Ihr zu sagen, dass sie nicht der Grund ist, finde ich eine gute Variante und wichtig, danke, darauf bin ich noch gar nicht gekommen.

Ich werd ich heute mal sagen, dass die Frau ihr nichts tun kann/darf, denn sie scheint Angst zu haben in ihre Nähe zu gehen.
Ich hoffe mal nicht dass es da irgendwelche körperliche Gewalt gibt, aber meine Kleine hat noch nie was erzählt und sie erzählt mir sehr viel.
Habe allerdings mal ein Gerücht gerhört, sie hätte ein Kind an den Ohren gezogen, aber da weiß ich nicht ob es stimmt.

Ich sehe das schon auch so wie Du, irgendwann müssen die Kinder mit verschiedenen Menschentypen klar kommen, auch den nicht so netten. Habe auch schon überlegt, ob ich das zu eng sehe. Nur in dem Fall ist das Maß wohl überschritten, schließlich verbringt sie 8 Std. täglich dort und das die nächsten 4 Jahre.

Danke und alles Gute für Deinen Sohn#blume
yazi

Beitrag von eisbaer.baby 11.12.09 - 11:06 Uhr

hallo!

also dass das verhalten der erzieherin überhaupt nicht geht, darübre sind wir uns ja alle einig! typischer fall von beruf verfehlt, würd ich sagen, nur dass hier kleine menschen drunter leiden müssen!

was allerdings auch gar nicht geht, ist, dass eltern sich von einer erzieherin einschüchtern lassen, wie du schreibst! hallo???? eltern sind doch nunmal alle erwachsen und sollten sich doch auch auf dieser ebene zu wehren wissen! du schreibst, dass du das schon seit 1,5 jahren mitbekommst, deine tochter aber in einer anderen gruppe war! haben die eltern, deren kinder innerhalb dieser 1,5 jahre in der betreffenden gruppe waren, das nie mitbekommen oder sind die alle zu feige, was zu sagen??? das kann doch wohl nicht sein! normalerweise fahren doch grade mütter sofort die krallen aus, wenn's gegen ihre kinder geht! und das soll bei euch bei über 20 müttern und vätern gleichzeitig anders sein??? das glaub ich nicht! also entweder ist sie die kiga-leitung oder sie ist verwandt mit der kiga-leitung oder da liegen noch andere leichen im keller!

gibt es denn keine andere gruppe, in die deine tochter gehen kann oder habt ihr nur die zwei gruppen (also die "kleine" und die "große")?

wehr dich! lauf alle stellen an! wende dich zur not ans jugendamt - die sind auch für sowas zuständig und nicht nur für eltern, die ihre kinder anschreien! zumindest können sie dir sagen, was du machen sollst! versuche möglichst viele eltern zu motivieren, sich ebenfalls zu beschweren (ich kann nicht verstehen, dass dazu motivation notwendig ist).

wenn du deine tochter nicht mehr in den kiga bringen kannst oder willst, dann schadet es im endeffekt ja wieder an der falschen stelle, die kinder können so auch nie ein "wir-gefühl" entwickeln und sich wohl fühlen (was sie ja so auch schon nicht tun), sie lernen nicht, dass der kiga zu ihren täglichen "terminen" gehört, wie für uns eben die arbeit, sie lernen nicht, dass es strukturen gibt, die man einhalten muss, um in unserer welt zu bestehen... etc. etc. - kiga ist meiner meinung nach einfach sehr wichtig, gerade heutzutage! das sollte man sich nicht von einer unfähigen erzieherin vermiesen lassen!
das ist jetzt aber keine kritik gegen dich, dass du sie nur ungern hinbringst, ist klar, würde mir auch nicht anders gehen! nur ist es eben keine lösung!

lg bianca

Beitrag von monne75 11.12.09 - 13:27 Uhr

Klarer Fall ich würde mich beschweren gehen beim Träger und wenn die nix machen sofort zum Jugenamt gehen den sowas geht absolut nicht wenn eine Erzieherinn mein Kind so anmotzen würde bzw immer schlecht gelaunt und eine tonart an sich hätte was mir nicht gefallen würde. Würde ich mir die erzieherinn zur Brust nehmen das geht nicht.
Die hat den Beruf verfehlt sowas geht einfach nicht

LG Yvonne

Beitrag von froeschleinchen 11.12.09 - 16:25 Uhr

Liebe yazi,

mir tut es tota leid das ihr so eine erzieherin erwischt habt. Aber geht dagegen vor!!
Wir hatten auch so eine Person als Erzieherin und es ging über Jahre so. Alle waren unzufrieden und beschwerten sich, aber fachlich war sie sehr gut ausgebildet.
Erst als sich einige Kinder zuhause öffneten und noch mehr Bestrafungen und Beschimpfungen bekannt wurden,da wurde es für den Kiga untragbar. Jetzt steht der Fall vor Gericht. Menschen die den Beruf so verfehlt haben, sind zu Dingen im Stande welche unseren Kindern sehr Schaden.

LG Moni

Beitrag von yazi 11.12.09 - 20:37 Uhr

Liebe Moni,
danke für Deine Worte. Einerseits schlimm, andererseits auch gut zu hören, dass man bei Euch was erreicht wurde.
lg yazi

Beitrag von yazi 11.12.09 - 21:14 Uhr

Danke nochmal an alle die geantwortet haben.
Ich war heute gleich mit meiner Elternrat-Kollegin bei der Leiterin. Ich war vorher schon recht aufgeregt, ich bin nicht der Typ der sich schnell beschwert, aber wenn es um Kinder geht, muß man alles tun was man kann.

Die Leiterin hat versucht die Situation etwas zu entschärfen, die Frau ... hätte eben eine barsche Art und sie selbst hätte das nicht so extrem festgestellt. Mir war das klar, als Leiterin vertritt sie ja die Einrichtung.
Aber sie hat in keinster Weise unsere Aussagen in Frage gestellt, alles interessiert angehört, häufig bestätigt dass das nicht in Ordung ist.
Sie versucht zu vermitteln und war sehr sachlich. Aber ich habe in ihren Augen gesehen, wie sie teilweise erschrocken war, über das was ich sagte und dass es sie für meine Kleine sehr leid tat (sie mag meine Kleine ausgesprochen sehr, vorher war mein Mäuschen bei ihr in der Gruppe).
Die Leiterin ist selbst eine Spitzen-Erzieherin, ich denke wir haben ihr die Augen geöffnet, den Rest sieht sie alleine. Und ihr Mitgefühl macht mir Hoffung, dass sie den Kindern hilft.

Sie will zuerst mit der Frau ... sprechen und nur anonym erwähnen dass sich Eltern beschwert haben. Dann schauen wir ob sich was tut, ansonsten treffen wir uns nochmal, da ist die gute Frau dann dabei und die Leiterin meinte dass es dann auch disziplienarische Folgen hat (bzw. haben kann) und ihr Vorgesezter beim Träger informiert wird.

Meine Elternrat-Kollegin bestätigte was ich sagte aus ihrer Sicht und sagte dass sie eine Menge Muttis kennt die genauso denken.
Von den Eltern hat sich bisher jedoch noch niemand offiziell beschwert#klatsch, dass kann ich nicht verstehen. Wir leben auf dem Land und hier ist es üblich, keinem direkt auf dem Schlips zu tretten... mal vorsichtig formuliert. Hinter den Kulissen wird natürlich gern getuschelt, wie überall.

Aber ich bin froh dass wir den Anfang gemacht haben! Ob sich etwas verändet, müssen wir sehen.
Jedenfall werden hier keine Kids mehr angeschrien ohne dass sich zumindest jemand für sie einsetzt. Und das ist schonmal ein Anfang.
Die Leiterin möchte auch die Ohren offen halten und beobachten was im Nebenzimmer passiert.

Wer ähnliche Erfahrungen hat oder Tipps hat, schreibt mir gerne!

Wünscht mir Glück und setzt Euch für Kids ein:-D
yazi