Muß der Vermieter die Nebenkosten anpassen?

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von kranke_schwester 10.12.09 - 23:06 Uhr

Hallo,
letztes Jahr mussten wir für das Jahr 2007 fast 500 Euro an unseren Vermieter nachzahlen. Jetzt haben wir die Abrechnung für 2008 bekommen und diesmal sind es über 650 Euro.
Muß der die Nebenkosten da nicht mal anpassen?! Die Vermieterin in unserer vorherigen Wohnung hat das von Jahr zu Jahr hoch oder runtergesetzt, je nach Abrechnung...
Ich will mir gar nicht ausmalen, was wir dann nächstes Jahr für 2009 nachzahlen müssen, weil wir ja in der nächsten Abrechnung dann vier Personen sind #schock.
Mir wäre es auch viel lieber, regelmäßig 50 - 60 Euro mehr laufende Kosten zu haben als dann so einen Batzen und das auch noch jedes Mal vor Weihnachten :-[!
Vielleicht wisst Ihr ja, wie das rechtlich ist?
Danke und gute Nacht!

Beitrag von sanni2105 10.12.09 - 23:39 Uhr

also bei uns war das in der alten wohnung so, wir mussten auch einiges an euronen nachzahlen und der alte vermieter hatte uns auch angeboten die nebenkosten zu erhöhen. aber da wir dann am ende auf die gleiche miete gekommen wären wie für die neue wohnung die wir uns da schon angesehen hatten, haben wir uns für die neue wohnung, mit angenehmeren mitmietern und wohnklima, entschieden.
also ich denke mal das der vermieter da schon im sinne des mieters denken sollte und die nebenkosten neu berechnen müsste. man müsste dann aber als mieter sehen ob sich das für die wohnung auch lohnen würde. also bei uns hätte es sich nicht gelohnt, da wir uns mit den mietparteien im haus nicht verstanden haben und uns die wohnung auch so nicht wirklich gefiel. deswegen sind wir nun auch umgezogen und fühlen uns wohler.

vielleicht denkt euer vermieter aber auch das ihr selber den vorschlag machen könntet und von selber auf ihn zu geht um die nebenkosten zu erhöhen und anzupassen. fragt doch mal nach, denn ich weiß aus eigener erfahrung das es nicht einfach ist so aus der hand mal eben 600 euro zu zaubern.

lg sanni

Beitrag von .roter.kussmund 11.12.09 - 01:34 Uhr

du weißt was auf dich zukommt, hast aber nicht vorgesorgt... bist also nicht schlau geworden.

du hättest selbständig mtl. 50 euro mehr ueberweisen können.
du hättest aber auch 50 euro mtl. auf ein sparbuch einzahlen können und hättest noch paar groschen zinsen bekommen.

Beitrag von wilma.flintstone 11.12.09 - 07:04 Uhr

Hallo kranke Schwester,

sprich doch einfach mal mit Deinem Vermieter, daß Du gerne die Nebenkostenvorauszahlung erhöhen würdest. Das ist bestimmt kein Problem.

Gruß W.

Beitrag von windsbraut69 11.12.09 - 07:25 Uhr

Warum tut Ihr das nicht, sprecht ihn an oder legt das Geld einfach anderweitig beiseite?
Ihr seid doch erwachsene Menschen!

Gruß,

W

Beitrag von bezzi 11.12.09 - 09:26 Uhr

Der Vermieter MUSS die Nebenkostenvorauszahlungen nicht anpassen. Ich behaupte aber, dass kein Vermieter etwas dagegen hat, wenn ihr freiwillig mehr zahlen wollt. Das müsst ihr ihm nur sagen.

Beitrag von kranke_schwester 11.12.09 - 11:02 Uhr

Hallo,
danke für Eure Antworten.
Ansprechen wollten wir ihn auf jeden Fall deswegen, vielleicht auch zusammen mit anderen Mietparteien.
Leider kümmert unser Vermieter sich selbst um essentiell wichtige Sachen (wie z.B. nicht mehr aufschließbares Haustürschloß) immer erst dann, wenn man den Mieterschutzbund einschaltet, aber wir hoffen mal darauf, daß er etwas mehr laufendes Geld auch gut findet...
Schönen TAg!

Beitrag von windsbraut69 11.12.09 - 12:25 Uhr

Ich verstehe Euer Problem überhaupt nicht.

Warum legt Ihr das Geld im Zweifelsfall nicht einfach selbst an die Seite, bevor Ihr über den Vermieter schimpft?
Ich wäre mir gar nicht sicher, ob er überhaupt Abschläge kassieren muß.

Beitrag von mm12a 11.12.09 - 12:19 Uhr

Hi!

Als Vermieter kann man eigentlich machen, was man will.

Anpassen oder nicht, man ist immer schuld!

Ihr habt doch gewusst, daß eine Nachzahlung auf euch zukommt. Manchmal weiß man ja nicht, ob man im "Kindergartenalter" oder "Haushalt & Wohnen" gelandet ist.

VG#blume

Beitrag von windsbraut69 11.12.09 - 12:26 Uhr

Recht haste!

Beitrag von wasteline 11.12.09 - 19:56 Uhr

Böse#freu

Beitrag von sanne2209 11.12.09 - 21:56 Uhr

Also wir haben das bisher immer selbst gemacht. Da haben wir nie einen Vermieter gefragt.

Wenn wir 300 EUR Nachzahlen mussten, dann haben wir z.B. 30 EUR mehr monatlich gezahlt. Im Dauerauftrag/Überweisungsformular formulieren wir schon immer den Verwendungszweck ungefähr so: Miete 123 Eur, NK 75 EUR für Monat Jahr

Rausgekriegt haben wir nur selten was, da ja die Energiepreise und alles immer steigen. Die Nachzahlungen hielten sich aber meist in Grenzen. ich glaube 300 EUr waren mal das meiste.