Frage zum Gewicht bei der Abnahme....

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Forum: Körper & Fitness

Sich in seinem Körper wohl zu fühlen und ihn schön zu finden, ist für fast jeden Menschen ein wichtiges Thema. Ob es um die richtige Diät und gemeinsames Abnehmen, Tattoos,  oder auch um Sport und Fitness geht, hier ist der richtige Platz dafür.

Beitrag von xoey 11.12.09 - 05:55 Uhr

Guten Morgen,

nachdem ich jetzt schon ein Monat meine Diät bzw. Ernährungsumstellung durchhalte und schon stolze 10 Kg weg sind, steht meine Wagge jetzt seit drei Tagen.

Gut, ich weiß dass die Waage mal stillstehen kann und solange ich noch am Umfang verliere- messe alle drei Tage mit Maßband nach- ist es für mich eigentlich ok( auch wenn man sich natürlich mehr freut, wenn die Waage etwas weniger anzeigt).

Was mich nur stutzig macht ist folgendes: gestern Abend nach dem Sport habe ich mich noch einmal auf die Waage gestellt. Siehe da 2,5 Kilo waren wieder weg. Hab nicht damit gerechnet, dass heute morgen immer noch die 2,5 Kg weg sind, aber dass sie heute morgen wieder komplett da sind, das macht mich doch stutzig.

Habt ihr eine Erklärung für mich?? Achso nach dem Wiegen gestern habe ich nichts mehr gegessen, jedoch noch einen halben Litter getrunken.

Liebe Grüße

Beitrag von mel130180 11.12.09 - 06:44 Uhr

Hi,

auch wenn du es vermutlich nicht höre willst, aber du wiegst dich zu oft. Einmal die Woche, alles andere macht nur nervös.
Im Übrigen machst du ja Sport, wo du auch Muskelmasse aufbaust. Und Muskeln sind schwerer als Fett. Irgendwann verteilt sich das vernünftig um, aber bis dahin kannst du durchaus ne Zunahme aufgrund der Muskelmasse haben.

Gruß
Mel

Beitrag von haruka80 11.12.09 - 07:26 Uhr

Das viele Wiegen hat schon Charakter einer Essstörung. Du solltest vielleicht lieber schauen, das du mehr Sport machst und keine Diät mehr unbedingt um von dem Wiegezwang wegzukommen und durch Sport deinen Körper formst ohne die Waage dafür zu brauchen.
1x die Woche wiegen reicht, alles andere kann schnell zwanghaft werden und ist nicht gesund. Und ZIel einer Diät mit Sport ist es ja, sich gesund und wohl zu fühlen und nicht in einen Teufelskreis zu geraten

Beitrag von nicky131974 11.12.09 - 08:05 Uhr

Guten Morgen
Hab ich das richtig gelesen in einem Monat 10 Kilo????

Das kann aber nicht allein durch Ernährungsumstellung und Sport passiert sein.

Ausser du hast ein sehr hohes Ausgangsgewicht gehabt.

Aber ich kenn das auch, ich muss zwar insgesamt nur 10 kg abnehmen, aber ich kenn das auch mit dem STillstand und dann ist man ganz schön frustriert.

Und macht sich ganz verrückt mit Wiegen. Da gehör ich auch dazu#hicks . Gönn dir mal wieder ein paar Tage etwas und dann geht es wieder.

Drücke dir die Daumen und weiterhin viel Erfolg.

LG Nicole

Beitrag von binnurich 11.12.09 - 08:15 Uhr

zu den 10 kg in einem Monat äußere ich mich mal nicht - wie andere schon schrieben, hängt es davon ab, was du machst und wie dein Ausgangsgewicht ist, ob es gesund und realistisch ist oder nicht.

Du solltest dich regelmäßig drei mal täglich wiegen, außerdem vor und nach dem Sport. Dabei solltest du dann noch beachten, wann du gegessen hast und deine Regel. Wenn du das eine Weile lang regelmäßig machst, wirst du feststellen, dass der Körper natürlichen Schwankungen unterliegt.
Vor der Mens lagert er Wasser ein.
Durch Sport (wie übrigens auch Sauna) verliehrt man zwar an Gewicht - sei aber unbesorgt, das ist kein Fett sondern einfach nur Wasser.

Von Stillstand würde ich nach wenigen Tagen nicht sprechen sondern erst, wenn sich 2 Wochenlang nichts tut

Beitrag von xoey 11.12.09 - 15:10 Uhr

Hoppla,

ich wollte nicht den Eindruck erwecken, als stehe ich am Anfang einer Essstörung.

Ich habe wirklich 10 Kilo abgenommen, hatte aber auch ein hohes Anangsgewicht(109 Kg- jetzt halt 99 Kg). Ich habe wirklich nur meine Ernährung umgestellt. Habe eine Insulinresistenz und PCO und achte jetzt einach darauf, was ich esse um der IR entgegen zu wirken. Ich hungere dabei aber nicht.
Ich habe praktisch nur die Kohlenhydrate weggelassen.

Bevor ich das PCO und die IR bekommen habe, habe ich immer schnell abgenommen. Deshalb fand ich jetzt auch "normal"- eben für mich.

Ich wiege mich eigentlich nur morgens nach dem Aufwachen und das mache ich schon seit Jahren so. Ist weniger ein Zwang als mehr Routine. Gestern Abend habe ich meinen Hund gewogen, weil er ab heute ein neues Futter bekommt. Er bleibt nicht auf der Waage sitzen, also habe ich ihn auf den Arm genommen.

Das Musklemasse schwerer ist, dass weiß ich. Mich hatte halt nur die ziemlich hohe Differenz verwundert. Mir kam es so vor, als hätte ich über Nacht 2,5 Kg Muskelmasse zugenommen und das fand ich wunerlich.

Liebe Grüße

Xoey

P.S. Mein Mann passt schon gut auf mich auf und würde nicht zulassen, dass ich unter eine Essstörung leide. Obwohl er mich mit nochmal 15 Kg weniger als jetzt kennen gelernt hat, trauert er nun jedem Pfund nach.

Beitrag von piensje20 11.12.09 - 17:14 Uhr

Hi Xoey
Ich kenne dein Problem nur zu gut. Hatte auch mit 107 kg angefangen abzunehmen und in einem Monat gleich 9 kg verloren und die nächsten Monate dann 6 und dann immer 3 und das fast ein Jahr lang. Wird immer weniger. Dann war ich bei 86 kg angekommen und nichts ging mehr. Ich konnte machen was ich wollte. Habe auch Ernährungsumstellung und Sport gemacht. Mittlerweile bin ich wohl auch aus dem Frust, dass nichts mehr weggeht bei 89 kg gelandet :-( Ich versuche wieder ordentlich zu essen und hoffe, dass ich endlich wenigstens auf 70 kg komme!
Meine waage verarscht mich aber auch oft. Gestern zb zeigte sie mir morgens 87,3 kg und heute wieder das Gewicht von Mittwoch, nämlich 89,3 kg... grrr!!
Und gewogen hab ich mich zum schluss hin auch immer morgens und abends. Besorgniserregend ist das nicht, nur macht man sich selbst verrückt ;-)
Liebe Grüße und lass dich von deiner Waage nicht unterkriegen!!!

Piensje