Bin Sauer, komme gerade aus der Werkstatt

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Beitrag von mehlclaudia 11.12.09 - 09:43 Uhr

Guten Morgen,

war gerade bei einer Werkstatt zum Reifenwechseln ( Sommer auf Winter), da stellt sich heraus das die letzte Werkstatt ( eine andere hier um die Ecke) im letzten Frühjahr Mist gebaut hat! Ich hatte 3 Winterreifen und einen Sommerreifen drauf#schock und das jetzt über den Sommer lang. Alle drei Winterreifen Müll und muste mir jetzt vier neue kaufen#schwitz

Vorallem war ich erst im Juli zum TÜV und der hat nichts gesagt. Die meinten gerade nur, ja klar mit Mischbereifung zu fahren sei ja nicht verboten#kratz
Ich dachte aber man muss auf einer Achse immer das selbe dauf f haben??

Nun ja, wollte mal meinen Ärger loswerden. Toller Start in den Tag. Mal eben um 250€ leichter geworden #heul

Lg Chris

Beitrag von schlefi 11.12.09 - 10:04 Uhr

Hallo!

Wie war das denn letztes Frühjahr (meinst dieses Jahr???)? Bist Du mit Winterreifen drauf hin und wolltes Sommerreifen umgewechselt haben?
Und dann haben die nur 1 Reifen gewechselt?

Ist dir das nicht aufgefallen??? #gruebel

LG Janine

Beitrag von mehlclaudia 11.12.09 - 10:16 Uhr

Genauso war es. Also dieses Jahr im Februar oder März. Nein ich habe es nicht gemerkt. Bin als Frau ein Laie darin. Ich gehe davon aus, wenn ich in eine Werstatt fahre, dass die mir auch ordendlich die Reifen wechseln.



Beitrag von seikon 11.12.09 - 11:17 Uhr

Natürlich ist es extrem ärgerlich, und ich würde auch schauen, dass ich das von der Werkstatt jetzt schriftlich bestätigt bekomme, damit du mal bei der anderen Werkstatt den Marsch blasen kannst.

AAAAABER eine ganz erhebliche "Mitschuld" trifft auch dich. Die Ausrede, dass du als Frau auf dem Gebiet Laie bist zählt leider nicht.

Man lernt in der Fahrschule, welche Reifen man fahren darf, wie die gekennzeichnet sind und woran man z.B. Winterreifen erkennt.
Das ist Prüfungsrelevant. Du musst ja auch selbst bestimmen können, wie viel Profil du noch drauf hast.

Gewisse technische Merkmale MUSS man als Fahrzeugführer über sein Auto wissen und beherrschen. Das ist wie tanken. Da kannst der Polizei auch nicht erzählen, dass du liegen geblieben bist, weil du nicht wusstest wie man tankt.

Nichts desto trotz hat die Werkstatt seinerzeit ihren Auftrag nicht erfüllt und eine Geldleistung von dir kassiert, wo sie schlicht die Gegenleistung nicht erfüllt haben. Das ist nicht akzeptabel und da würde ich wie gesagt noch mal ordentlich auf die Kacke hauen. Die kaputten Winterreifen wirst du nicht ersetzt bekommen, da du es wie gesagt hättest merken müssen. Aber auf jeden Fall würde ich mir das Geld für das Reifenwechseln damals wieder zurück zahlen lassen.

Beitrag von windsbraut69 11.12.09 - 11:20 Uhr

"Die kaputten Winterreifen wirst du nicht ersetzt bekommen, da du es wie gesagt hättest merken müssen. Aber auf jeden Fall würde ich mir das Geld für das Reifenwechseln damals wieder zurück zahlen lassen. "

Sie wird das nach so langer Zeit aber schlecht nachweisen können.
Sie kann die Reifen ja auch selbst gewechselt haben(rein theoretisch, obwohl sie eine Frau ist) ;-)

LG

Beitrag von ayshe 11.12.09 - 13:25 Uhr

##
Man lernt in der Fahrschule, welche Reifen man fahren darf, wie die gekennzeichnet sind und woran man z.B. Winterreifen erkennt.
Das ist Prüfungsrelevant. Du musst ja auch selbst bestimmen können, wie viel Profil du noch drauf hast.
##
das ist wohl relativ neu?
ich hatte das damals nciht in der fahrschule.

aber wer zb LKW-schein macht, muß ja noch viel mehr darüber lernen, war damals auch schon so und macht auch echt sinn.

Beitrag von windsbraut69 11.12.09 - 11:18 Uhr

"Bin als Frau ein Laie darin. "

#augen

Sorry, aber es gibt auch Frauen mit Augen im Kopf.

Gruß,

W

Beitrag von parzifal 11.12.09 - 12:01 Uhr

Die Anfeindungen, weil du es nicht sofort selbst bemerkt hast sind mir unverständlich (ich setze voraus die Reifen wurden bei der Firma gelagert).

Unklar ist mir aber, weshalb du im Juli nach dem Hinweis des TÜV wegen der Mischbereifung nichts unternommen hast?

Wieso hast Du diesen Hinweis vollkommen ignoriert?

Zumindest die Nachfrage "wieso Mischbereifung?" hätte sich doch aufgedrängt.

Beitrag von snailshell 11.12.09 - 12:04 Uhr

Ich denke, nicht der TÜV hat das mit der Mischbereifung gesagt, sondern die Werkstatt, bei der die TE jetzt war.

Der TÜV hat, soweit ich verstanden habe, gar nichts gesagt.

Beitrag von biene81 11.12.09 - 12:06 Uhr

>>Vorallem war ich erst im Juli zum TÜV und der hat nichts gesagt.<<

LG

Biene

Beitrag von ayshe 11.12.09 - 13:27 Uhr

tja, auch der TÜV achtet nicht auf alles :-(


nichts ist sicher, kann man wohl sagen,
und bloß auf niemanden verlassen.

Beitrag von mehlclaudia 11.12.09 - 15:30 Uhr

Der TÜV hat nichts gesagt!!!!!! Die haben es selber nicht gemerkt!!!

Beitrag von ayshe 11.12.09 - 13:24 Uhr

also ich habe schon recht schlechte erfahrungen mit verschiedenen werkstätten gemacht.
man sollte echt alles mögliche nachprüfen.

ich bin echt immer froh, wenn mein bruder zeit für meinen wagen hat,
aber eine werkstatt meines vertrauens habe ich zum glück doch gefunden.

an deiner stelle würde ich nie mehr dorthin fahren.
so ein extremer fehler #schock


auf dem reifen steht doch alles drauf, lesen kann fast jeder ;-)
also das zu prüfen kann sogar ein kind, einfach vergleichen eben.

Beitrag von khia26 11.12.09 - 10:28 Uhr

Das ist ja übel.

Mir ist es im letzten Jahr passiert, dass ich komische Geräusche beim Kurvenfahren hörte. Daraufhin bin ich zur Werkstatt gefahren, wo man feststellte, dass sich bei 3 von 4 Reifen die Radmuttern mit der Hand rausziehen ließen!

Das hatte auch die Werkstatt verbockt, die mir Wochen zuvor die Winter- auf Sommerreifen gewechselt hatte.
Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn... #zitter

Ich fahren jeden Tag auf der Autobahn - und das nicht gerade langsam...

Beitrag von mehlclaudia 11.12.09 - 10:36 Uhr

Das ist ja richtig übel!

Manchmal weiß man echt nicht mehr wehm man trauen kann.

Beitrag von tokessaw 11.12.09 - 10:37 Uhr

hallo,
haben dir da nicht gesagt,das man nach einem reifenwechsel,nach ca 50 km die muttern noch mal nach ziehen soll/bzw machen lassen soll????
lg
tokessaw

Beitrag von khia26 11.12.09 - 10:39 Uhr

Na, aber nicht, wenn das professionell in der Werkstatt gemacht wurde. Da ist das nicht nötig.

Klar, wenn mein Mann die daheim per Hand wechselt, muss nachgezogen werden...

Beitrag von stubi 11.12.09 - 10:44 Uhr

Das ist nach jedem Radwechsel notwendig, egal wo der gemacht wurde!

Beitrag von khia26 11.12.09 - 10:48 Uhr

Ja, du hast Recht - ich habe mal gegooglet:
http://www.spiegel.de/auto/werkstatt/0,1518,219632,00.html

Über einen Hinweis darauf seitens der Werkstatt hätte ich mich gefreut. ;-)

Es ist ja nochmal gut gegangen.#schwitz

Beitrag von seikon 11.12.09 - 11:22 Uhr

Das ist blödsinn.
In der Werkstatt werden die Radbolzen mit dem richtigen Drehmoment angezogen. Dabei ist in der Berechnung des Drehmoments auch berücksichtigt, dass sich die Schrauben noch setzen und dehnen. Und auch, dass da ggf. etwas Dreck dazwischen ist wird berücksichtigt.

Wenn es also richtig gemacht wurde, und das Drehmoment eingehalten wurde, dann kann sich da eigentlich nichts mehr lösen.

Komisch finde ich nur immer, dass das bei einem Wechsel von Saisonreifen immer gepredigt wird, wenn man das Auto aber z.B. von der Inspektion holt, dann ist das anscheinend nicht nötig. Da werden aber die Reifen auch runter genommen um die Bremsscheiben auszumessen.

Beitrag von ayshe 11.12.09 - 13:29 Uhr

eben, immer!


sicher lösen sich nicht immer alle zwangsläufig (ich hatte das echt erst einmal, obwohl vielfach per hand gewechselt wurde),
aber prüfen sollte man immer, denn es KANN sich lösen.

Beitrag von gaeltarra 11.12.09 - 10:40 Uhr

Hi,

du hast eigentlich die Pflicht, nach 50 - 100 km die Reifenschrauben nochmal zu überprüfen und notfalls nachzuziehen!

In der Regel bekommt man sogar einen Aufkleber vorne sichtbar ins Auto gepappt, damit man es nicht vergisst.

Und nachprüfen musst du auch, wenn du selbst die Reifen aufziehst.

LG
Gael

Beitrag von khia26 11.12.09 - 10:46 Uhr

Na, dann scheint das echt so zu sein, dass man auch nach einem Werkstattbesuch nachziehen muss.

Habe mal gegooglet:
http://www.spiegel.de/auto/werkstatt/0,1518,219632,00.html

Einen Aufkleber hab' ich nicht bekommen. Und gesagt wurde uns/mir auch nichts.

Nun ja, es ist ja nochmal gut gegangen...

Beitrag von gaeltarra 11.12.09 - 16:00 Uhr

Hi,

sei froh!!! Es nützt dir im Nachhinein nichts mehr, dich bei der Werkstatt zu beschweren - obwohl, ich würde trotzdem was sagen.

Mir wird ganz schlecht, wenn ich mir denke, was hätte passieren können.

Du und viele andere hatten alle ihre Schutzengel dabei, scheints. :-)

LG
Gael

Beitrag von stubi 11.12.09 - 10:43 Uhr

Also in unserer eigenen Werkstatt wird dem Kunden gesagt, dass er die Radmuttern nach 50km nachziehen muss und es kommt zusätzlich auf die Rechnung als Vermerk.

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