Undankbar und keine Wertschätzung.... SEHR LANG

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von milly1407 11.12.09 - 11:07 Uhr

Moin Moin

so jetzt muss ich mich mal auskotzen in der hoffnung ein paar Tips zu bekommen. Sicher ist (hier bei Urbia) nur mein Kind so, egal.

Also die Große, ist am Sonntag 4 Jahre geworden.
Es fing damit an das meine Freundin mich fragte was sie sich denn zum Geb, wünsche. Sie hätte keine Idee da meine Tochter ja eh schon alles hat #augen
Gut ich sagte ihr dann sie soll den Rappel Zappel Kaufen, was sie auch tat.
Sie bekam sehr viel zum Geburstags #schock

Am Samstag also ein Tag vor dem Geb. brachte ich sie zu ihrem Onkel, er wollte mit ihr einkaufen gehen und sie sollte sich was für den Geburstag aussuchen. Was sie natürlich auch tat... er sagte wohl zu ihr sie dürfte sich allles aussuchen #klatsch Naja und wie sie nunmal ist.... kam sie mit 2 vollen Tüten wieder, von Playmobil bis Lego, Cds, bücher war irgendwie alles dabei. Die meisten deren sachen sind bisher nicht mal ausgepackt.
Von uns bekam sie dann ein Hochbett mit Rutsche, ein gute Nacht Buch und eine CD.
Sie hatte sich im auch schon recht gefreut darüber, aber irgendwie schien sie trotzdem unzufrieden.
Immer wieder fragte sie, wo noch mehr geschenke seien und ob ich noch was versteckt hätte.

Naja dann der Sonntag, der Kindergeburstag. 8 Kinder waren eingeladen. Also meine Freundin kam dann mit dem Rappel Zappel, nicht mal ausgepackt sagte meine tochter dann, hast du nur ein geschenk??? meine freundin darauf, "ja eins reicht doch", meine Tochter dann, aber zwei sind besser #schock
Ja das war mir schon sehr peinlich, zumal die meisten geschenke die sonst so kamen sie teils nicht mal interessierte.
Aber den Hammer brachte sie heut morgen, sie wollte Oma anrufen weil sie ja heute da schläft. Naja nach einiger Zeit sagte sie zu ihr dann. "Du Oma ich bin jetzt 4 Jahre und hatte Geburstag", Oma dann ja ich weiß doch. Meine Tochter: "Oma du musst mir aber ein geschenk bringen..." Oma dann, "Du hast doch was bekommen" ( Meine Mutter sammelte seid Monaten die Emily Erdbeer Magerzine mit den Backsachen drin, das bekam sie). Meine Tochter dann ganz trocken: "Das war aber kein richtiges Geschenk ich will was zum Spielen" #schock


Öhm ja.... das waren die einzelnen anhaltspunkte. Meine Tochter bekommt hin und wieder mal so was ohne einen anlass. Auch damals als ihr Bruder noch nich da war, wurde sie total verwöhnt... ich mach das doch gerne aber ich wollte nie das es so ein ausmaß annimmt #heul
Sie hat wirklich viele Spielsachen, sehr viel von Lego, einiges von Playmobil, Bücher, Cds, Puzzle, Gesellschaftsspiele an mass,eine holzeisenbahn und und und.... aber mal ganz ehrlich sie spielt so gut wie mit KEINS dieser sachen. Puzzeln und Malen tut sie zur zeit des öfteren. Aber sachen wie Lego, Playmo und Co, lag bisher immer nur rum. Der kleine spielt nun gerne mit den Lego duplos. Er kann auch viel schönes Spielen als die große... ich versteh das einfach nicht.

Na klar haben wir sicher was falsch gemacht, aber wie biege ich das wieder richtig hin? Jetzt auch noch vor Weihnachten. Ich hab bisher für sie kein Weihnachtsgeschenk und ich hab auch selbst als Mutter schon garkeine idee mehr was wir ihr noch schenken sollten, womit sie auch wirklich spielt und worüber sie sich freut. Am liebsten würde ich Weihnachten ausfallen lassen.. #zitter

Was ich auch total schlimm finde, sie macht gerne sachen kaputt geht kaum behutsam damit um. Viele Spiele Kartons von den Gesellschaftsspiele sind Kaputt zB.
Das meine ich dann auch mit keine Wertschätzung.
Sie trägt seid 3 Wochen eine Brille, diese recht teuer war #augen da sie nicht ganz so doof aussehn sollte und die beste die zu ihr passte auch noch eine von Esprit war.
Auch diese hat sie schon geschafft zu verbieten, gestern brachte ich sie zur Reparatur.
Natürlich erkäre ich ihr laufend sie soll mit ihren sachen etwas vorsichtiger umgehen das diese sachen alle geld kosten (meist kommt der Spruch: ach macht nichts, kannst du ja neu kaufen :-[ ).

Tja wie sagt meine Freundin immer.
Mein kleines Prinzessichen was alles in den Popo gesteckt bekommt #schmoll
Es war mir wirklich nie so bewußt aber es scheint ja was dran zu sein #gruebel

Tja und nun? Nun steh ich da ohne weiter zu wissen, dabei wollte ich immer nur das es ihr gut geht....


Was würdet ihr mir denn jetzt raten?
Vorallem wegen Weihnachten?
Ich hab auch schon dran gedacht erstmal radikal ihr Kinderzimmer auszuräumen, aber auch da weiß ich garnich wo ich anfangen soll.
Ich will doch einfach nur das sie lernt die sachen die sie hat oder bekommt auch Wertzuschätzen und sich wirklich drüber zu freuen. Für sie ist ja alles selbst verständlich.
Und was ich auch noch dazu sagen muss, sie hat bisher nie sinnlosen kram bekommen, ich hab mir immer irgend etwas dabei gedacht #schmoll #heul#schock


SOOOOOO, ja der beitrag ist sehr lang geworden, sorry fürs viele #bla
Aber wollte es ja etwas verständlich halten.



LG Maren

Beitrag von knutschka 11.12.09 - 11:24 Uhr

Hallo,

ich an deiner Stelle würde wahrscheinlich nicht lange auf den vergangenen Dingen rumreiten, sondern einfach für die Zukunft zu "arbeiten". Gerade jetzt zu Weihnachten bietet sich ja die Weihnachtsgeschichte oder auch die Geschichte vom Nikolaus an. Versuche ihr einfach auf kindliche Weise den Sinn des Schenkens wieder bewusst zu machen. Eben, dass es nicht darum geht, besonders viel zu haben, sondern eine Aufmerksamkeit vom anderen zu bekommen, die zeigt, dass er an einen gedacht hat und ein Geschenk ausgesucht hat, dass nur für denjenigen ist. Im heutigen Konsumzeitalter ist das gar nicht so einfach.

Deine Verwandten würde ich dazu anhalten, ihre Geschenke-Mentalität zu überdenken. Bei uns ist die Regel: Jeder schenkt nur ein Geschenk. Da können in einem Karton auch mal zwei vers. Sachen sein, aber in der Regel gibt es nur eins.

Geschenke zwischendurch würde ich an deiner Stelle langsam zurückschrauben. Heli bekommt auch vieles zwischendurch, aber sie ist auch erst 2 und da sind viele Dinge einfach altersmäßig eher zwischendurch als zu Festen dran. Deine Tochter ist inzwischen in einem Alter, in dem man langsam lernen kann, auf die ERfüllung von Wünschen zu erwarten.

Ach ja, Wünsche ist auch ein gutes Thema. Zu Weihnachten würde ich sie einen Wunschzettel malen lassen und dann nochmal mit ihr durchgehen, was sie sich von den gezeichneten Sachen am meisten wünscht und warum. Vielleicht erkennt sie dann auch selbst, dass manche Dinge einfach überflüssig sind - aber das dürfte schwierig werden für eine Vierjährige.

Auf jeden Fall würde ich ihr zu Weihnachten ihre Wünsche erfüllen, aber eben auch nur, wenn es wirklich welche sind.

LG Berna

Beitrag von milly1407 11.12.09 - 11:51 Uhr

Danke für deine antwort.

Ja die sachen mit dem Wunschzettel haben wir schon durch, sie hat ein bild gemalt und wir haben es an den weihnachtsmann geschickt (adresse aus himmelforten).
Sie hat eine Katze drauf gemalt (aber wir haben schone eine)

Ich werde mich sehr bemühen das alles besser klappt und vorallem das ich nichts mehr zwischedurch kaufe #schein

Nur wie gesagt weiß ich nich was sie sich wünscht, wenn wir kataloge gucken muss es wirklich ALLES sein. Wenn ich wenigstens die möglichkeit habe einen richtigen Wunsch erfüllen zu können... aber die hab ich ja nich #schmoll

Beitrag von knutschka 11.12.09 - 12:25 Uhr

Hm... Ich würde mich nochmal mit ihr hinsetzen und einen zweiten Wunschzettel malen... So nach dem Motto, auf dem Postamt vom Weihnachtsmann hat es durch einen Schneesturm ein großes durcheinender gegeben und bevor der Weihnachtsmann nun das Falsche bringt, soll sie sich noch einmal überlegen, was sie sich wünscht...

Ich bin kein Freund von Tieren unterm Weihnachtsbaum, aber falls sie sich um die erste Katze kümmert, könntet ihr ja drüber nachdenken, ob nicht noch ein Kätzchen dazukommt... Vielleicht sogar eins aus dem Tierheim... Aber das solltet ihr wirklich gut überdenken...

Meine Tochter ist 2 und immer wenn ich mit ihr die Kataloge durchblättere und sie Frage, was denn der WEihnachtsmann bringen soll, sagt sie "Ein Geschenk" und wenn ich denn frage, was da drin sein soll, meint sie "Schokolade"... Ich kann tun, was ich will - sie will einfach nur Schokolade... Das ist süß, aber auch nicht ganz einfach... Denn ich befürchte, dass all die liebevoll ausgesuchten GEschenke zumindest am Heiligabend nur wenig Beachtung finden werden und statt dessen der bunte Teller geplündert wird...

LG Berna

Beitrag von milly1407 11.12.09 - 14:59 Uhr

Naja mit Katze meint sie eher keine echte sondern die Real Friends katze, wir haben lange überlegt ob wir sie kaufen sollen, da sie auch 80 euro kostet. Wir sind aber zu dem entschluss gekommen das es kein spielzeug auf dauer ist und auch hier befürchte ch das sie schnell langweilig wird und in der ecke liegt...

Beitrag von mickos 11.12.09 - 11:26 Uhr

Hallo!

Was ich schonmal gut finde ist,das du erkannt hast das es an dir liegt.
Jetzt kannst du nur mit viel Geduld und Liebe,und es wird auch eine Weile dauern,immer wieder dran bleiben,mit ihr reden.Erzähl ich von weniger spielzeugreichen Kindern.Vielleicht hab ihr ein Kinderheimin der Nähe.Da könnt ihr ja mal hingehen,die Kinder besuchen.Vielleicht hat sie dann auch Lust etwas von ihren Sachen abzugeben.
Ich glaube das sie nicht spielt,weil sie nicht weis mit was.Vielleicht kannst du ja einen Teil der Sachen erstmal wegräumen,damit sie wieder einen Überblick hat.Und dann würde ich schauen,das sie erstmal nichts mehr bekommt,beim einkaufen und so.
Vielleicht kannst du ja schon an Weihnachten auf zwei drei Geschenke beschränken.Oder du holst ein Geschenk und ansonsten schenkst du ihr einen Tag Zeit,andem ihr was unternehmt(Freizeitpark,baden ect.).
Oder du packst einfach Spielsachen ein,die sie in ihrem Zimmer liegen hat,mit denen sie noch nie gespielt hat und "schenkst" ihr die nochmal.
Versuche mal rauszubekommen,was sie gerade am liebsten spielt und schaue das du alle Spielsachen zu diesem Thema zusammensuchst und den Rest verstaust.Dann kannst du ja immer wenn du merkst,das das Interesse nachlässt,etwas anders hinstellen.
Funktioniert bei meinen ganz gut.
So ich hoffe das ich vielleicht etwas helfen konnte.
Lass den Kopf nicht hängen,wichtig ist das du es schon erstmal erkannt hast. ;-)
Kopf hoch du schaffst das!

Liebe Grüße Mickos

Beitrag von milly1407 11.12.09 - 11:53 Uhr

Danke für deine Antwort.

Sie schläft ja heut bei oma ich werde heut abend dann mal mich in ihr Zimmer setzen und gucken was ich erstmal rausnehme, wenn ich das mit ihr zusammen machen würde. Würde es lange und heulige Diskussionen geben als das was raus geht dann aus dem Zimmer.


Sie soll von uns auch difinitiv nur ein Geschenk bekommen, nur halt weiß ich nicht was.

Beitrag von mini-bibo 11.12.09 - 11:26 Uhr

Hallo Maren,

was Du schreibst finde ich ziemlich krass #hicks

Wertschätzung, wenn was Kaputt geht, durch ihre Art der Behandlung der Sachen, dann sind sie weg und werden auch nicht mehr ersetzt!

Es gibt nix mehr zwischendurch, mach ich auch wirklich äusserst selten und wenn, dann vielleicht mal ein Pixi-Buch oder dergleichen...

Ich würde an Deiner Stelle mal alles, mit dem sie nicht spielt rausräumen (Dachboden oder Keller)

Was wir mal gemacht haben, wegen der Menge an Päckchen, als sie ihr Puppenhaus bekam, alles einzeln als Geschenk verpackt... Da hatte sie wirklich x Päckchen auszupacken und gut war....

Wegen der Brille, wie teuer war denn die Reparatur? Ich würde halt da auch schauen, das sie da etwas beisteuern muss...

Meine Lütte hat von ihrer Oma eine Sonnenbrille von Esprit geschenkt bekommen, die ist jetzt noch klasse, sie geht recht behutsam damit um und die Brille ist eigentlich auch immer im Etui...

LG mini-bibo

Beitrag von milly1407 11.12.09 - 11:56 Uhr

danke für deine Antwort,

ja wie schon geschrieben werde heut abend dann wohl mal das zimmer ausmisten.

Was die Brille nun an Reparatur kosten wird, weiß ich erst heut nachmittag wenn ich sie abhole. Die brille soll sie ja täglich und immer tragen. Tut sie normal auch.

Beitrag von ohnenick2009 11.12.09 - 11:27 Uhr

Hi,

was ihr falsch gemacht habt, weißt du ja bereits. Das lässt sich nunmal nicht mehr ändern.

Ich würde zukünftig wie folgt vorgehen:

Räume die Dinge, mit denen sie eh nicht spielt, erstmal weg. Ganz radikal. Vermutlich wird es ihr noch nichtmal auffallen.

Geschenke gibt es dann erstmal nur noch zu besonderen Anlässen. Vielleicht wälzt du wegen Weihnachten mal mit ihr zusammen Spielzeugkataloge. So mach ich es seit Wochen mit meinem 3-Jährigen. Halt anstelle von Bilderbüchern & Co. Er zeigt mir dann immer, was er davon noch haben möchte. Anfangs war es fast alles. Beim zweiten durchsehen, war die Auswahl schon recht reduziert. Irgendwann habe ich ihn dann gebeten, an die besonders schönen Sachen ein Kreuzchen zu machen. Hat gut geklappt. Und dann hab ich ihn nochmals gefragt, was er denn am allerliebsten davon haben möchte.

Ergebnis: Er wünscht sich nun zu Weihnachten die Eisenbahn von LEGO Duplo. Find ich klasse, weil so jeder ein kleines Teil dazu kaufen kann.

Und wenn es erstmal nicht mehr alle Nase lang was neues gibt, wird sie irgendwann den Wert der vorhandenen Dinge und von Geschenken schätzen lernen. Das geht nicht von heute auf morgen und wird viel Konsequenz erfordern, aber es wird sich lohnen.

Immer Schritt für Schritt. Den ersten hast du mit dem Erkennen der Situation ja bereits gemacht.

Du kannst vielleicht auch mit ihr vereinbaren, dass für jedes neue Teil, was sie bekommt, ein "altes" seinen Platz räumen muss. So dass der aktuelle Bestand nicht immer mehr wird.

Das waren jetzt erstmal die Dinge, die mir spontan eingefallen sind. Vielleicht hilft dir ja das ein oder andere.

LG
Nick

Beitrag von milly1407 11.12.09 - 11:57 Uhr

Danke für deine Antwort.

Wir haben schon des öfteren Kataloge geschaut leider kommt wieder das selbe bei raus... ALLES. Auch wenn wir zu Toys R us fahren was wir schon getan haben, findet sie das eine toll und an der nächsten ecke das nächste noch toller.... da kommt man einfach nicht zum .

Beitrag von courtney13 11.12.09 - 11:28 Uhr

Puh, ganz schön lang geworden ;-)

Also verurteilen würde ich dich dafür nicht, schließlich will man ja ein glückliches Kind und man wird ja auch nicht als supermama geboren, man wächst in die Situation und macht halt nunmal auf fehler.

Ich würde dir Empfehlen, zusammen mit deiner Tochter (wenn sie zu wiederwillig ist dann alleine) das Zimmer auszusortieren. also abzuwägen, spiel sie damit - oder nicht. Ist das Spielzeug noch altersgerecht oder eher nicht etc.

Bezüglich Weihnachten würde ich Verwanten und Bekannten sagen, das sie entweder ein gemeinsames Großes Geschenk machen oder sich die Geschenk für unter dem Jahr aufsparen. Anfang Dezember Geburtstag und dann gleich wieder Weihnachten ist sehr viel aufeinander. Und das ganze Jahr ist dann ruhe. Vielleicht kann man das etwas aufteilen.
So machen wir es z.B. da unsere Tochter im Jan. Geb. hat!

Tja aber das mit der Undankbarkeit ist so ne sache. Du kannst nur hoffen das sie lernt es zu verstehen. Da fällt mir leider nix zu ein. Wobei ich auch angst habe, das es bei meiner Tochter auch mal in diese Richtung geht. Beim Einkaufen mal ein Ü-Ei, mal ein Puzzel und gestern hat Ihr der Herr Papa ein Kuscheltier geschenkt :-[ obwohl das für Weihnachten gedacht war! Einfach so!!!

Vielleicht muss sie nochmal lernen, das alles auch Geld kostet. ich sag das meiner Tochter ganz oft. Z.b. das ist zu teuer, soviel Geld hat mama nicht dabei oder sowas. Sie versteht es! Probier es aus!!!

Ansonsten kopf hoch - auch diese Phase geht vorbei!!!

Gruß Courtney

Beitrag von milly1407 11.12.09 - 11:59 Uhr

Danke für deine Antwort

Das alles geht kostet weiß sie ja, aber Mama und Papa gehn ja arbeiten.. so sagt sie also haben wir Geld #augen

Auch hab ich schon öfters dann mal gesagt, nein das kaufen wir jetzt nicht das kostet zuviel soviel hat mama nicht dabei... dann gibts erstmal tränen aber is dann nach einiger zeit wieder vergessen.

Beitrag von courtney13 11.12.09 - 12:19 Uhr

Siehst du - erstmal gibt es Tränen und dann ist es auch schon wieder vergessen.

Das wird schon wieder!
Wie gesagt ich würde Weihnachten etwas kürzer treten, evtl. ein großes Geschenk und auf jeden Fall mal einige Sachen wegpacken. Lieber immer mal wieder Spielsachen austauschen.

Bei einem überangebot wissen Kinder oft nicht mit was sie spielen sollen. Und somit schätzen sie auch nicht das was sie haben. Klar radikal geht das nicht.
Aber vielleicht mit IHr zusammen oder wenn es zu stressig ist alleine aber dann konzequent.

Nach Weihn. würde ich eine Geschenkestop machen. Lieber mal was altes aus der reserve holen. Und Ostern kann man ja wieder ne kleinigkeit ins Nest legen.

Ich glaube das gibt zwar tränen -aber auch die trocknen!

Beitrag von huddelduddeldei 11.12.09 - 11:32 Uhr

Ich habe zwar selber noch keine Kinder, aber ich denke mal, egal was du tust und machst, um das wieder "hinzubiegen" wird mit sehr viel Ärger, Streit, Trotz und Tränen verbunden sein.

Ich würde einfach mal an Weihnachten die erste Enttäuschung platzen lassen, dass es z. B. "Nur " Klamotten gibt. Zwar kein schönes Fest, aber ich denke, dass erste was deine Tochter jetzt lernen muss ist VERZICHT! Wenn sie sich aufregt, dass es nichts zum spielen war, dann erklär ihr, dass sie ja alles hat und dennoch nicht damit spielt.

Dann überred auch deine Familie, vor allem deinen Onkel nur nützliches zu schenken.

Vielleicht damit es nicht ganz so schlimm wird Zeug zum Basteln. Denn auch das kann ja schon mal ein Geschenk darstellen und muss ja auch nicht immer in vollem Umfang zur Verfügung stehen...

Dann führ Taschengeld ein und lass die Geschenke zwischendurch weg. Wenn sie was haben will, dann muss sie ihr Geld eben sparen, um es sich kaufen zu können.

Denn ich denke nur so lernt deine Tochter ihre Spielsachen zu schenken, lernt das Nützliches und Notwendiges auch nicht wie selbstverständlich vom Himmel fällt (wenn sie die Brille wieder kaputt macht, kannst du ihr ja auch was für die Reperatur vom Taschengeld abziehen und wenn es nur zwei Euro sind...) und vor allem mit Geld umzugehen, wenn sie für Sachen sparen muss.

Aber wie gesagt: das hört sich alles so an, als wäre es schon echt extrem - deswegen stell dich auf Harte Kämpfe ein. Aber da müsst ihr jetzt beide durch, wenn du willst, dass deine Tochter dieses Verhalten abstellt.

Ganz liebe Grüße und Kopf hoch, das bekommst du schon wieder hin wenn du eisern bist.

Mein Baby will erst noch auf die Welt kommen, ich will hier auch jetzt nicht als Neunmalklug da stehen, aber ich DENKE (wissen tu ich es erst in ein paar Jahren), dass es echt nichts schadet, wenn kleine Kinder schon mal Verzicht lernen.

Und mit deinem Onkel würde ich ganz dringend ein ernstes Wörtchen reden...

Beitrag von knutschka 11.12.09 - 11:39 Uhr

Hallo,

die Tochter jetzt für die Fehler der Erwachsenen bluten zu lassen geht gar nicht. Sicher muss es zu Weihnachten keine Spielzeugberge geben, aber nur Klamotten zu schenken geht auf keinen Fall. Mag sein, dass du das verstehst - eine Vierjährige tut es nicht.

Auch muss es nicht in einen Kampf ausarten - wer Erziehung als Kampf empfindet, sollte meiner Meinung nach mal seine Maximen überdenken...

Sicher muss sie ihrer Tochter begreiflich machen, was der Sinn des Schenkens ist, aber mit dem Vorschlaghammer muss es auch nicht passieren. Das Verhalten hat sich langsam über vier Jahre herausgebildet und wird sich nicht über Nacht abstellen lassen - erst Recht nicht mit radikalen Maßnahmen.

LG Berna

Beitrag von nudelmaus27 11.12.09 - 12:42 Uhr

Hallo!

Sorry und das ist jetzt bestimmt nicht böse gemeint aber man merkt, dass du noch kein Kind hast!

1) Nur Sachen zu Weihnachten schenken!
2) Nur noch Nützliches schenken!
3) Taschengeld einführen!

Du das Mädel ist 4 Jahre alt und befindet sich wahrscheinlich noch mitten in der Trotzphase. Außerdem und das ist der Kernpunkt ist nicht dem Kind die Art und Weise eingefallen sondern hat die liebe Mama mit ihrer Erziehung das versaut. Also wieso soll das Kind bestraft werden?

Und Taschengeld? Mit 4 Jahren, du das kapiert kein Kind in dem Alter!

Da ich keine Lust habe noch mal alles aufzuschreiben, wie ich darüber denke, bitte ich dich wenns dich interessiert einfach meine Antwort an sie zu lesen.

Alles Gute für die Geburt! Sind ja fast gleich weit :-D

Nudelmaus

Beitrag von huddelduddeldei 11.12.09 - 13:37 Uhr

#hicks#hicks#hicks

Hups.

Vielleicht (ganz sicher) habt ihr Recht.... Ich muss das ja erst noch lernen... ;-)

Hab mir meinen Beitrag noch mal durchgelesen. Vielleicht doch etwas radikale Maßnahmen...

Ich hab das Kind verurteilt, obwohl ihr Recht habt, dass da die Eltern wahrscheinlich Schuld haben...

*schäm*

Fand den Beitrag und das Verhalten des Kindes nur echt krass - aber wie ihr schon sagt, da kann das Kind nichts für.

Ich denke aber schon und dazu steh ich auch, dass Erziehung manchmal ein Kampf sein KANN, auch wenn ich noch keine Kinder habe und deswegen lass ich mich hier nicht schon vor der Geburt meines Kindes als schlechte und unverantwortliche Mutter abstempeln!!!

Wo wir wieder bei der Supermami Diskussion von gestern wären...

Beitrag von nudelmaus27 11.12.09 - 13:50 Uhr

Na da bin ich froh, dass ich wohl nicht derjenige war, der dich als "schlechte und unverantwortliche Mutter" abgestempelt hat.

Und du hast Recht Erziehung KANN manchmal nicht nur ein Kampf sein, es IST ein Kampf!

Meine Tochter (3) führt gerade einen "Krieg" mit Papa und ich kann dir sagen, ruhig bleiben und niemals die Hand erheben ist ein löblicher Vorsatz aber manchmal könnte man echt ..... zum Schreien in den Keller gehen ;-)!

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von knutschka 11.12.09 - 14:00 Uhr

Hey,

ich bin dann wohl die gemeinte... Ich wollte dich aber nicht als schlechte Mutter abstempeln, sondern dich lediglich bitten, deine Ansichten zu überdenken... Ich finde es traurig, wenn Erziehung als Kampf gesehen wird. Wir sehen es nicht so und fahren damit bislang sehr gut. Klar kommt das Trotzalter noch, aber ich denke trotzdem, dass es sinnvoller ist, Kinder zur Einsicht zu erziehen, als sie zu besiegen... Denn damit provoziert man eigentlich nur gleich den nächsten "Kampf" - oder gibst du dich gern geschlagen, wenn du irgendwo verloren hast?

Das hat auch nichts mit Super-Mami oder sonst was zu tun, sondern ist einfach eine Entscheidung, die in deinem Kopf abläuft. Möchtest du, dass dein Kind deinen Anweisungen folgt, weil es sich dir geschlagen gibt oder möchtest du, dass es dir folgt, weil es einsieht, dass es die bessere Variante ist?

Wie gesagt, dass war nicht böse gemeint, sollte aber schon ein wenig zum Nachdenken anregen...

LG Berna

Beitrag von nudelmaus27 11.12.09 - 14:13 Uhr

Hallöchen!

Na dann kommt erstmal in die "schöne" Trotzphase :-p!

Und wenn du dann noch so ein Hexchen hast wie wir, viel Spaß! Unsere Tochter haut, beißt, kneift, spukt, demoliert, macht permanent Quatsch, provoziert usw.
Es ist zum Auswachsen :-[! Und glaube mir ich bin wirklich konsequent und ziehe alles durch ohne es mir dann doch wieder anders zu überlegen auch wenn sie mit Dackelaugen vor mir steht!

Ich finde immer man kann es garnicht pauschal sagen, jedes Kind ist anders und muss auch anders gehändelt werden. Für mich ist die Erziehung schon manchmal ein Kampf, zumindest liege ich oft abends erschlagen auf der Couch, manchmal heule ich auch weil sie so "böse" ist obwohl ich weiß, dass sie einfach mit ihren Gefühlen noch nicht so klarkommt und deshalb so ist. Doch spätestens wenn ich im Bett liege, glüht mein #herzlich vor Mutterliebe und ich sehe ein, dass Hexen eigentlich doch nicht böse sind ;-).
Und gerade deshalb haben wir uns für ein zweites Kind entschieden, obwohl uns alle die unser Kind kennen für total verrückt halten. Gut manche finden uns auch mutig.

Gruß Nudelmaus

Beitrag von knutschka 11.12.09 - 14:19 Uhr

Hallo,

ich sagte ja, dass uns die Trotzphase noch bevortsteht und ich will auch gar nicht bestreiten, was du beschreibst.

Mir geht es mehr um die Einstellung bzw. die Idee hinter den Dingen - wenn man es als Kampf betrachtet, geht es doch letztlich nur darum die eine Schlacht zu schlagen.... Wichtiger und effektiver wäre es als Reifungsprozess zu sehen, den du mitbeinflussen kannst. Aber ich denke, das weißt du auch.

Klar hat man manchmal das Gefühl, es wäre alles nur ein Kampf - aber wenn es wirklich einer ist und die Kinder am Ende nur durch Unterdrückung erzogen werden, finde ich es traurig.

Ich glaube aber auch nicht, dass die Fastmama es so extrem meinte.

LG Berna

Beitrag von huddelduddeldei 11.12.09 - 15:34 Uhr

Jaaa, ich bin die Fastmama #verliebt#verliebt#verliebt

Ähm, ich wollte hier keine riesen Diskussion vom Zaun treten... hab ja eingesehen, dass mein ursprünglicher Eintrag echt ein bißchen krass war...

Ich bin grundsätzlich auch dafür, dass man Kinder sanft erziehen sollte und werde es auch auf jeden Fall so versuchen, wenn meine Erdnuss auf der Welt ist... #verliebt
Deswegen muss ich auch hier keine Einstellungen überdenken und Gedanken haben wir uns auch genug gemacht bevor "wir" schwanger geworden sind.

Aber kommt man nicht als Mama manchmal an den Punkt, wo man einfach mal den "Chef" raushängen lassen muss, weil es nicht anders geht? Ich meine antiautoritäre Erziehung ist ja mega in, aber ich habe keine Lust und seh es auch nicht ein, dass ich mit einem Kleinkind jede Entscheidung ausdiskutieren muss. Das kommt noch früh genug, wenn die Pubertät los geht, ich weiß ja wie ich war und wir wurden liebevoll aber trotzdem konsequent erzogen und kannten unsere Grenzen sehr gut...

Nur mal als Beispiel: so ein Verhalten wie das Mädel, um das es hier urspünglich ging, da wäre aber bei uns ganz deutlich Klartext gesprochen worden. Wir wussten schon was frech war und was nicht. Aber dazu wäre es nie gekommen, weil wir einfach nicht mit allem überhäuft wurden...

Bißchen Strenge und auch mal einen "Kampf verlieren" wie du schreibst hat noch keinem Kind geschadet - hat auch alles was mit Respekt vor dem Alter zu tun. Kinder sind uns Erwachsenen nun mal nicht ganz gleich gestellt und müssen schon lernen, auch mal zu "hören was gesagt wird" ohne das daraus gleich Erniedrigung folgen muss.

Beitrag von milly1407 11.12.09 - 15:44 Uhr

Ich finde du schreibst in deinen Beiträgen ganz schön abwägig von meiner Tochter.

Und das nicht sie sondern wir das Problem sind hab ich im Startpost ja schon geschrieben.

Mein Kind hat auch Respekt vor Erwachsenen und auch sie kennt grenzen und Regeln. Nur weil ich meine Kind gerne etwas kaufe, bin ich keine Rabenmutter. Ich habe nur in der hinsicht den falschen Erziehungszweig gewählt.

Aber mal ehrlich OHNE kinder hab ich auch ganz anders gedacht und, ja ich mache alles richtig und niemals etwas schlechtes.... Aber glaub mir sowas passiert schneller als man denkt bzw wollte ich meinem Kind damit nichts böses.

Aber alles was du schreibst und verlangst, kann nicht auf eine gerade gewordene 4 Jährige treffen. Daduch das du noch keiner Kinder hast, kannst du das handeln/verständniss eines kindes in einem bestimmten alter nicht einschätzen. Dazu kommt das sowieso jedes Kind anders ist.

Beitrag von huddelduddeldei 11.12.09 - 16:01 Uhr

Langsam, langsam, langsam!

So war das nicht gemeint... Ich habe jetzt schon mehrmals geschrieben, dass ich meinen ersten Eintrag revidiere und einsehe, dass meine "Vorschläge" zur Verbesserung des Verhaltens deiner Tochter (die du ja haben wolltest) im Nachhinein als etwas hart sehe. Aber ich finde das Verhalten (wie du ja auch) echt extrem. Ich kenne deine Freundin nicht und auch die Oma des Kindes. Aber ich wäre sehr verletzt, wenn mir ein Kind soetwas zu einem lieb gemeinten Geschenk sagen würde und das Kind schlicht als "frech" bezeichnen, was es ja auch ist. Und ich denke, so etwas sollte man dem Kind klar machen und dann vielleicht auch mal ein erstes Wort reden.

Die Diskussion die daraus entstanden ist hatte ja gar nichts mehr mit deiner Tochter direkt zu tun.

Ich finde nur, wenn du nicht willst, dass das irgendwelche schlimmen Ausmaße annimmt, dass du dann jetzt einschreiten musst.

Weil wir brauchen hier nichts schön zu reden. Ich finde das frech von deiner Tochter. Kann ja ein ganz liebes Mädel sein im allgemeinen, aber wenn solche Aussagen nicht unterbunden werden, dann wird sie es im späteren Leben nicht leicht haben und auch von aussen vielleicht mal das ein oder andere gesagt bekommen, was ihr dann weh tut.

Sorry, ich wollte dich nicht angreifen oder schlecht machen und klar bin ich schon auf die Fehler gespannt die ich machen werde. Kommen bestimmt auch so einige. Aber ich bin in verhältnismäßig bescheideneren Kreisen aufgewachsen. Vielleicht habe ich deshalb etwas unverständlich reagiert.

Ich denke nur auch vierjährige Kinder sollten den Unterschied zwischen fresch und nett sein zumindest jetzt anfangen zu lernen.

Ich hoffe, du nimmst mir das nicht allzu krumm. War wirklich nicht böse gemeint.