Wie umgewöhnen, von ev. in städt. KiTa?!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von northfly22 11.12.09 - 12:50 Uhr

Hallo,

leider müssen wir ja aus beruflichen Gründen unsere Heimat Schleswig Holstein verlassen und ziehen nach Hessen :-(

Die Kleinstadt wo wir hin ziehen hat leider nur eine städtische KiTa, bisher geht Jonas hier bei uns in eine ev. KiTa, beide sind ganztags, weil mein Mann und ich voll berufstätig sind.

Haben nur für den 1.2.10 den Aufnahmetermin und am 12.1. ist verabschiedung aus der alten Kita mit Umzug ( also wir ziehen mit ner Umzugsfirma um, deswegen auch stressfreier für Jonas).

Nun sind ja die Prinzipien in den Kitas denk ich mal schon recht unterschiedlich, im Moment wird viel auf christliche Sachen Wert gelegt was ich natürlich sehr schön finde!

Sind das wirklich gravierende Unterschiede? Was kann ich tun um ihn bei der Umstellung zu unterstützen? Er ist erst 3, geht aber schon seid 2 Jahren in die Kita!

Alles Liebe

northfly

Beitrag von blahblah 11.12.09 - 13:10 Uhr

Also ich hatte meine beiden großen in ner Städtischen Kita, der kleine geht nun auch durch Umzug in ne christliche. Den einzigen Unterschied den ich erkennen kann ist das in ner städtischen Kita auch viele andersgläubige Kinder sind und den Kindern beigebracht wird das es viele Religionen gibt. Dort werden aber auch genau wie in ner christlichen Kita die weihnachtsgeschichte Thematisiert, aber die Kinder lernen eben auch Ramadan und Zuckerfest kennen.
Ansonsten wenn du die Möglichkeit hast dann hol ihn doch die erste Zeit etwas früher ab, rede viel mit ihm. Kinder packen sowas meist prima weg.
LG
#bla

Beitrag von kati543 11.12.09 - 13:25 Uhr

Der einzigste Unterschied zwischen einem städtischen Kiga und einem kirchlichen ist bei uns, dass die Referentin regelmäßig zu den Kindern in die Gruppe geht und denen verschiedene kirchenrelevante Geschichten erzählt. Also eben die Geschichte von St. Martin, jetzt Nikolaus, dann Weihnachten...
In den kirchlichen und in den städtischen werden Kinder jeder Konfession aufgenommen. Bei meinem Großen in der Gruppe (kath. KiTa) sind hauptsächlich Kinder ohne religiösen Hintergrund. Aber eben auch katholische, jüdische und muslimische Kinder. Ich persönlich finde das besser, so erlernen sie wenigstens von klein auf, andere Kinder und andere Religionen zu akzeptieren.