Mir platzt gleich der Kragen könnt nur noch heulen

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von 3erclan 11.12.09 - 14:45 Uhr

Heute war wieder ein Vorfall in der Schule

ICh möchte nicht meine Tochter unschuldig sprechen weil ich nciht dabei war.

Aber sie wurde bedroht von der Lehrerin wenn sie es nicht sagen wer es war werden sie eingesperrt!!!

einige sind heulend nach hause gekommen.Meine gehr nur noch mit Bauchschmerzen in die Schule.

Der Vorfall: Die kInder waren nicht beaufsichtigt.Sie haben die Tafel angemalt den Boden etwas angemalt.Der lappen war dreckig.Als die Lehrein wieder kam wollte es keiner zu geben.Meine Tochter und ihre Freundin wurden verpfiffen von den anderen.Die beiden mussten es sehr schnell sauber machen.
Sie kam verspätet nach hause

Bin total durcheinander was kann ich machen??????

Beitrag von ayshe 11.12.09 - 15:00 Uhr

hallo,


also ich verstehe es jetzt nicht so ganz.


deine tochter und freundin haben also "rumgemalt",
sie wollten es nicht zugeben und die lehrerin hat dann mit einsperren bedroht oder wie?

und daraufhin wurden sie verpfiffen und haben es wieder bereinigt?



also wenn ich es richtig verstanden habe,
dann ist das thema ja so weit durch oder?
dann würde ich eben mit deiner tochter reden, fragen warum und daß es besser ist, solche fehler auch zuzugeben etc.

ich persönlich finde ja ihr "vergehen" echt nicht dramatisch, ist ja nichtmal etwas kaputt.



oder meinst du, die lehrerin hängt sich jetzt ewig daran auf?

Beitrag von dominiksmami 11.12.09 - 18:51 Uhr

ich denke sie meint eher das es ein Unding ist das die Lehrerin solche Drohungen ausspricht.

Beitrag von ayshe 11.12.09 - 19:08 Uhr

ja, das habe ich inzwischen auch begriffen ;-)
finde ich auch unmöglich, aber hatte diesen satz zuerst nicht wirklich verstanden.

Beitrag von gismomo 11.12.09 - 15:04 Uhr

Wie wärs damit:
deiner Tochter sagen, dass man den Boden nicht anmalt? Und dass ihr sicherlich bekannt ist, dass die Kinder auch die Tafel nicht anmalen dürfen (Schulregel, hat die Lehrerin garantiert schon mehrmals gesagt).

Oder: Wenn man etwas falsch gemacht hat und auch genau weiß, dass man etwas falsch gemacht hat - dass man das dann zugibt???

Es klingt so, als gibst du der Schule die Schuld ("Kinder waren nicht beaufsichtig"). Muss deine Tochter denn unter ständiger Blickweite des Lehrers sein, um zu wissen, dass man sich so nicht verhält???

Ehrlich: Wenn mein Sohn das gemacht hätte und es dann nicht zugegeben hätte, hätte ich ein ernstes Gespräch mit ihm geführt. Ich wäre enttäuscht von ihm gewesen. Zum einen, weil er solchen Quatsch macht, zum anderen, weil er es dann nicht zugibt.

Ich erziehe ihn zuhause anders und ich erwarte auch, dass er sich in der Schule benehmen und an die Regeln halten kann. Passiert es doch einmal anders, erwarte ich von ihm, dass er dann versucht die Sache wieder in Ordnung zu bringen (also zugeben, dass er was falsch gemacht hat). Hat er das auch nicht geschafft, rede ich mit ihm darüber und appelliere an seine Einsicht und suche mit ihm nach Lösungen, wie er sich jetzt richtig verhalten kann. Sprich: zugeben, dass er mit beteiligt war, sich entschuldigen und gut (da die Kinder den Boden und die tafel wieder gesäubert haben ist es ja in Ordnung)

Die Androhung, die Kinder einzusperren, bedeutete im Übrigen sicherlich nur, dass die Lehrerin gesagt hat keins der Kinder dürfe nach Hause gehen bevor die Schuldigen sich nicht gemeldet haben. Kann ich absolut verstehen.

Wie würdest du reagieren, wenn deine Kinder zuhause den Boden anmalen??? Und dann noch niemand zugibt, dass er es war?

Zuhause würde das niemand tolerieren. Aber in der Schule darf man das, das gehört einem ja nicht, dann ist es ja egal - oder???

Ich kann es manchmal nicht glaube, wie die Klassenzimmer aussehen. Da wird Müll (leere Trinktüten) und Papierabfall auf den Boden geworfen, und wenn man dann als Lehrer darauf besteht, dass vor Verlassen des Klassenzimmers der Boden wieder gesäubert wird, bekommt man zu hören: "Nachher kommt doch die Putzfrau." Da könnte ich jedes Mal fuchsteufelswild werden, das finde ich einfach unglaublich! Nie im Leben würde ich meinem Kind so etwas durchgehen lassen.

Beitrag von ayshe 11.12.09 - 15:11 Uhr

##
Ich wäre enttäuscht von ihm gewesen. Zum einen, weil er solchen Quatsch macht, zum anderen, weil er es dann nicht zugibt.
##
hm, hast du nie etwas getan?
immer total brav gewesen?

also ich nicht und was mein mann so gemacht hat #schock


natürlich sollte man es erklären etc.
aber was die beiden da gemacht haben, ist doch pillepalle.

Beitrag von gismomo 11.12.09 - 15:27 Uhr

Fast immer ;-)

Nee, im Ernst, ich war wirklich meistens brav, im Gegensatz zu meinem Mann, der auch so einiges als Jugendlicher gebracht hat (ich kenne ihn seit unserer Schulzeit). Mein Sohn kommt ziemlich nach mir, d.h. er ist ein Kind das sich sehr gut an die Regeln halten kann und sehr vernünftig ist. Mein kleiner Sohn kommt eher nach meinem Mann und macht mehr Quatsch.

Ich bin wirklich jemand, der großen Wert darauf legt, dass man sich fair verhält und nicht absichtlich etwas kaputt macht oder gegen sinnvolle Regeln verstößt. Das heißt nicht, dass das nicht vorkommen darf. Aber ich bin der Meinung, je mehr man in dieser Hinsicht von seinen Kinder erwartet und sie auch bewusst so erzieht, umso verantwortungsbewusster verhalten sie sich auch.

Als Lehrerin erlebe ich viele Kinder, sowohl in der einen als auch in der anderen Ausprägung. Und es MACHT einen Unterschied, ob Eltern dies bewusst als Erziehungsziel haben, zuhause Zeit investieren und Kindern ihr Verhalten und die Konsequenzen bewusst machen oder eben auch nicht.

Das mit dem Tafel vollkritzeln finde ich nicht schlimm. Aber das mit dem Nicht-Zugeben schon eher. Wirklich "schlimm" im eigentlich Sinn ist es ja auch nicht - aber für mich ein Anlass, um mit meinem Kind darüber zu reden und ihm klarzumachen, dass man für sein Verhalten auch einsteht. Das ist eins meiner Erziehungsziele, meinen Kindern das beizubringen. Und woran übt man es wenn nicht im Kleinen?

Im Übrigen war ich wohl etwas genervt von dem "Hochspielen" der Posterin, deshalb hab ich auch recht deutliche Worte gesprochen. Als ob die Lehrerin Kinder einsperren würde und als ob die Tochter nun davon Bauchweh bekommt ... DAS fand ich übertrieben. Wenn man sich so über die Situation ärgert, muss man auch mal in die andere Position schlüpfen und das aus Lehrersicht sehen. Dafür mein erster Beitrag.

Beitrag von 3erclan 11.12.09 - 15:46 Uhr

Hallo

warum hochspielen????

Den Kinder anzudrohen sie werden eingesperrt am Ende des Schultages???Gehört das jetzt zum Lehrersein???
Ja ich denke meine Tochter hat Schulangst.
Irgendwann ist das Fass voll mit der Lehrerin.

hab mit einigen Eltern gesprochen und es wird am Montag einige in die Schule gehen und mal ein Gespräch sich suchen.Ich kann leider nicht weil meine Tochter an dem Tag vorm. einen Termin wegen LRS hat.

Die Lehrerin weiß dass sie sehr viel laut rumschreit und die Kinder Angst haben aber sie ändert nichts.

lg

Beitrag von ayshe 11.12.09 - 15:49 Uhr

aha ;-)

ja, ich versuche auch, meiner tochter solche fairness und ehrlichkeit etc. mitzugeben.
sie ist auch eher so, daß sie sich gut an die regeln hält (im kiga gab es nie beschwerden) und sie ist auch nie daran interessiert gewesen, etwas zu zerstören oder so.

Beitrag von 3erclan 11.12.09 - 15:55 Uhr

Meine Tochter hat noch nie was kaputt gemacht.Es gab nie Beschwerden aus Kiga oder auch von anderen Lehrer.

Es ist nur die eine Lehrerin mit der viele Eltern Probleme haben

Beitrag von ayshe 11.12.09 - 16:02 Uhr

ja, ich denke, ich habe das auch verstanden.

das thema "kaputtmachen etc." bezog sich für mich jetzt nicht konkret auf deine tochter!

sondern einfach so grundsätzlich.


ich wünsche den kindern, daß sich die situation mit dieser lehrerin ändert!

Beitrag von 3wichtel 12.12.09 - 19:41 Uhr

Dazu habe ich mal eine pädagogische Frage:

Die Lehrerin hat ja wohl scheinbar verlangt, dass keiner den Raum verlässt, bevor nicht klar ist, wer es war.
Das bedeutet doch aber, dass sie von den unbeteiligten Kindern verlangt, dass sie petzen, oder?

Ich finde auch, dass man zugeben sollte, wenn man was angestellt hat.
Aber dieses mittlerweile recht häufige "Anstiften zum Petzen" finde ich bedenklich.

Wie siehst/ handhabst Du das?

*ernstgemeinte frage! sehe da wirklich ein pädagogisches Dilemma*

Beitrag von palpitante 13.12.09 - 11:55 Uhr

Ich finde dieses Anstiften auch bedenklich und das fängt ja leider schon im Kindergarten an.

Gerade in diesem Fall hab ich allerdings das Gefühl, dass die Lehrerin generell überfordert ist, meinst du nicht?

Ich weiß ja dass das "Lehrerdasein" sicher nicht das leichteste ist (habe selbst ein paar Lehrer im Freundeskreis), aber man merkt doch sicher irgendwann, dass man da am falschen Fleck ist, bzw. eine "Auszeit" braucht. Ich denke an dieser Stelle braucht es mehr Unterstützung für Lehrer...

Nochmal zum Thema Petzen; in der Klasse meiner Tochter gibt es den wöchentlichen Klassenrat, da sprechen die Kinder direkt an, was sie gut, schlecht oder für verbesserungswürdig halten (die Kinder loben und kritisieren sich auch gegenseitig), gepetzt wird meist nur noch, wenn es tatsächlich zu Handgreiflichkeiten kommt.

Beitrag von 3erclan 11.12.09 - 15:22 Uhr

Es haben alle gemacht!

Ihnen wurde wortwörlich angedroht dass sie eingesperrt werden das wurde mir von einigen Kinder bestätigt.

Das hat eine Lehrerin nicht zu sagen.Sie schreit total rum dass die Kinder heulend nach hause kommen.

Tafel anmalen haben wir früher auch gemacht dann gab es nen tAfeldienst der hat es weggemacht und gut ist es.

Beitrag von ayshe 11.12.09 - 15:45 Uhr

ach so, hatte ich nicht so verstanden.


auweia, was ist denn das für eine? #augen


du könntest dich mit den anderen eltern kurzschließen und diese drohung in der schule angeben.
das geht dann schon zu weit.

Beitrag von fraz 11.12.09 - 19:16 Uhr

Hallo

Meld dich doch als Tafeldienst, dann kann deine Tochter nach Lust und Laune Tafel und Boden vollmalen.....

Beitrag von dominiksmami 11.12.09 - 19:44 Uhr

ihr gehts nicht darum ob das richtig oder falsch war.

Es geht darum das Lehrer den Kindern nicht derart drohen dürfen.

Beitrag von ayshe 11.12.09 - 19:49 Uhr

es gibt schon beknackte lehrer.
eine ganz, ganz fiesen hatt eich auch mal.
alle hatten angst vor ihm, echt jeder. sogar mein bruder.
so etwas ist echt schlimm.

Beitrag von dominiksmami 11.12.09 - 20:02 Uhr

Mein Ex Klassenlehrer war so einer *schnaub*
Ich könnt bis heute ausflippen wenn ich daran denke das der immer noch Lehrer sein darf.

Ein paar Halbstarke hatten an unserer Schule mal spät Abends ein Fenster eingeschlagen, sie waren nicht von unserer Schule aber es stand fest das einer von wissen müsse wer da beteiligt war.

Den hat er ins Verhör genommen und als er sich weigerte irgendetwas zu sagen, hat er ihn erst geschüttelt und dann hart gegen eine Wand geschubst, so das der Junge mit dem Kopf dagegen knallte.

Zwei von uns sind dann raus aus der KLasse und zu Direx., es gab zwar ein Verfahren...aber wie es immer so schön heißt "Eine Krähe pickt einer anderen kein Auge aus", der Lehrer geht nächstes Jahr in seinen "verdienten" Ruhestand, fast 20 Jahre nach diesen Vorfall.

lg

Andrea

Beitrag von ayshe 14.12.09 - 09:10 Uhr

ist ja hardcore #schock


bei uns gab es einen, der echten psychoterror drauf hatte.
alle eltern haben sich beschwert und es gab immer wieder aufruhr.
rausgeflogen ist er dann ungefähr 10 jahre, nachdem ich schon längst mit dre shcule fertig war, echt zum kotzen.
(und seine frau hat ihn auch verlassen #rofl )

Beitrag von dominiksmami 11.12.09 - 18:53 Uhr

Huhu,

ehrlich gesagt, würde ich da offizielle Wege gehen.

Wenn sie nun in einem vernünftigen Ton angemerkt hätte das, wenn keiner sich meldet, eben alle länger bleiben und sauber machen, oder es aber eine andere Strafarbeit die zum Thema passt gibt, ok, aber wüste, haltlose Drohungen aussprechen spricht von absolutem pädagogischen Unvermögen.

lg

Andrea

Beitrag von palpitante 11.12.09 - 20:42 Uhr

Hallo,

ich persönlich gehöre ja zu der Art Mütter die nach so einem Vorfall in die Schule stürmen und sich die Lehrerin vorknöpfen würde.

Ganz egal ob es in Ordnung war was meine Tochter gemacht hat oder nicht, meinem Kind hat erst mal KEINER zu drohen, egal womit!

LG

Beitrag von 3wichtel 12.12.09 - 19:45 Uhr

Ach, aber erziehen und unterrichten dürfen Fremde (sprich: Lehrer) schon noch?

Mann, lasst doch alle mal die Kirche im Dorf.
Ausserdem kann mit mit ruhigen Gesprächen meist viel mehr erreichen, als mit "in die Schule stürmen".

Beitrag von palpitante 13.12.09 - 10:24 Uhr

Tja, aber dennoch erziehe ICH meine Kinder mit Respekt und erwarte das auch von Lehrern und da gehört für mich nun mal dazu, dass meinem Kind nicht mir einsperren gedroht wird...

Beitrag von palpitante 13.12.09 - 10:26 Uhr

Übrigens ist das "Erziehen-Lassen" in diesem Land Pflicht und nicht meine freie Entscheidung (zumindest was die Schule betrift)

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