kriterien kindergarten

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von marion2210 11.12.09 - 18:09 Uhr

hallo zusammen,

vielleicht kann mir von euch jemand helfen:

in unserem kindergarten gibts nur wenig plätze für nächstes jahr.
ich habe gehört, dass nach bestimmten kriterien vorgegangen wird. hat so ein geschwisterkind vorrang oder ein kind, welches neu in den kiga kommt und dessen eltern arbeiten gehen (müssen). ???

habt schon mal vielen, vielen 10000 dank!!!

lg marion

Beitrag von sterni2005 11.12.09 - 18:15 Uhr

Hallo,

bietet euer Kindergarten Plätze vormittags und nachmittag an?
Bei uns war es nämlich so,als wir in den KIGA gekommen sind,dass wir eine Arbeitsbescheinung vom Arbeitgeber brauchten um einen Vormittagsplatz zu bekommen.
Hätten wir diese nicht abgegeben,wären unsere nachmittags gegangen,weil dort einige Plätze frei waren.

Ansonsten werden Geschwisterkinder nicht bevorzugt.
Unsere Beiden sollten gleichzeitig in den KIGA gehen,ging aber nicht.Unsere Tochter kam erst später in den KIGA.

Aber Kinder von berufstätigen Eltern werden bei uns bevorzugt.

LG

Beitrag von marion2210 11.12.09 - 18:17 Uhr

danke für deine zeilen!! :-D

Beitrag von mama062006 11.12.09 - 18:24 Uhr

Hallo,

bei uns werden Geschwisterkinder bevorzugt #huepf.

lG

Beitrag von marion2210 11.12.09 - 18:26 Uhr

ach so, das ist also überall unterschiedlich. es gibt keine festen richtlinien???

Beitrag von mama062006 11.12.09 - 18:29 Uhr

ich nehms mal an #kratz

Beitrag von sterni2005 11.12.09 - 18:30 Uhr

Nein,die gibt es nicht ;-)

Unser waren vorher in einem anderen KIGA und da war es auch völlig egal,ob wir berufstätig sind oder nicht.
Und die KIGA´s sind gerade mal 10km voneinander entfernt *lach*
Müsstest du dich bei euch umhören wie es da ausschaut.Ob es bei euch bestimmte Kriterien gibt.


LG

Beitrag von mysterya 11.12.09 - 18:31 Uhr

Das handhaben Kitas auch individuell. Die meisten Kitas bevorzugen definitiv Geschwisterkinder. Zumindest, wenn die Eltern nett sind, weil da ist man schon vertraut und man möchte ja auch nicht, dass die Eltern noch zu drei anderen kitas laufen müssen ;-). In meiner Familie gibt es mindestens 7 Erzieher habe auch schon in Kitas gejobbt und wir reden über sowas oft. Ansonsten braucht man bei uns in Berlin nen betreuungsgutschein, dazu muss Mama oder Papa arbeiten bzw, studieren oder eine Ausbildung machen. Ich bin Alleinerziehend und julie und ich wurden defintiv bevorzugt, ging alles super schnell trotzdem auch lange wartelisten waren, weil die Leiterin und die vom Amt meinen Fall schon als dringlich angesehen haben.

Und was wahrscheinlich niemand offiziell zugibt, was aber Gang und Gäbe ist, wenn da ne Mutter rein kommt, die an allem was auszustzen hat, 30000 mega komplizierte Fragen hat, aus allem ein Problem macht und jeden Erzieher der lang läuft unter generalverdacht stellt, dann sagen die leiter auch schon mal ohne mit der wimper zu zucken, dass kein Platz frei wäre, auch wenn vielleicht ne Möglichkeit bestände. Und glaub mir, wenn du denen symphatisch bist, setzen sie sich auch viel mehr für dich und einen Platz ein, als wenn sie zweifel an der Sache hätten. Man kann einfach keinen Erzieher 40 chronisch unzufriedene komische Eltern zumuten. Die suchen sich das schon aus.


Natürlich gibts auch dringende Fälle z.B. Kinder die vom jugendamt an eine Kita gegeben werden, werden bevorzugt. Die kommen meist aus nicht so tollen Haushalten und der Staat nutzt die Kitas dann als garantie für die Versorgung udn Aufsicht der Kinder.


Und Kinder ab 3 haben nen gesetzlichen anspruch, haben somit auch Vorang. Und dann gilt natürlich, wer zuerst alles in Sack und Tüten hat, malt zuerst.

So siehts aus.


Beitrag von baltrader 12.12.09 - 01:48 Uhr

Hallo Marion!

Das ist von Kindergarten zu Kindergarten unterschiedlich. Bei uns ist es richtig schwer einen Vormittagsplatz zu bekommen, nachmittags ging es ohne Probleme.
Die Kinder mußten bei uns zum 2. Geburtstag angemeldet werden und kommen dann auf eine Warteliste, die nach eben nach Geburts- und Anmeldedatum (erreichen des 3. Geburtstag bzw. eben Anmeldung zum 2.) abgearbeitet wird.
Es gibt 2 Gruppen mit jeweils 23 Kindern und je nachdem, wieviele Kinder zur Schule kommen werden Kinder von der Warteliste auf die Plätze verteilt.
In der Anmeldung konnte man aber sogenannte Härtefälle ankreuzen mit denen die Kinder z.B. bei Zuzug (wir sind nach dem 3. Geburtstag zugezogen, somit konnte ich meine Tochter nicht mit 2 anmelden) oder mit 2 berufstätigen Elternteilen auf der Liste dementsprechend nach oben rückten und dann in Sitzungen der Kindergartenleitung, des Pastors und der zwei Bürgermeister beider Gemeinden im Einzelfall entschieden wurde wie weit. Die Härtefallanträge sollte es aber überall geben.
Werden aber keine Plätze vormittags frei, so bringt das dann auch nichts, es sind nur 46 bzw. dank I-Kindern, die warum auch immer bevorzugt direkt nach Anmeldung auf der Liste nach oben rücken, dann entsprechend weniger.
Geschwister werden bei uns nur vom Beitrag bevorzugt.
Ich würde einfach mal bei der Kindergartenleitung anfragen.

Lg,

Mimi

Beitrag von geli0178 12.12.09 - 10:27 Uhr

Hallo Marion,

das hängt ganz vom Träger der Einrichtung ab. Städtische Kitas haben andere Kriterien als private Träger.

Bei den Städischen Kitas geht es zum einen nach dem Verteilungsschlüssel der Kinder in der Einrichtung dh.x-Kinder auf x-Erzieher in der xten Altersgruppe und die dazugehörige Stundenzahl. Kinder die bei uns bis 7,5 Stunden angemeldet sind, sind keine "ganzen" Kinder, dh. der Verteilungsschlüssel ist anders. Wichtig ist auch noch ab die Eltern ein Arbeitsplatz haben wobei es bei uns egal ist, ob es eine Voll- oder Teilzeitstelle ist. Die Geschwistersituation ist bei uns auch nicht uninteressant und welcher Kindergarten es sein soll. Je mehr Mama und Papa sich eine Einrichtung in den Kopf gesetzt haben umso schwieriger wirds. Bei uns in der Stadt müssen mindestens zwei Ausweichkitas im Antrag mit angeben werden. Desweiteren hat das Jugendamt einen kleinen Bonus für spezielle Kinder, ua. Pflegekinder und Kinder die einfach eine andere Betreuung als zu Hause benötigen, weil zu Hause nicht immer die Möglichkeiten gegeben sind wie in einer Einrichtung.
Bei privaten Einrichtungen kommt es auch auf den Verdienst der Eltern an, im Hinblick darauf ob das Kind nicht auch später in die Schule von dem Träger gehen könnte uä.

Viele Grüße

Geli