Was ist das für eine Phase?, 3 Jahre

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von katti7 11.12.09 - 21:20 Uhr

Hallo.
Mein Kleiner macht mir zur Zeit etwas Sorgen. Seit ca. 2 Wochen ist er mega anhänglich, will mehr mit mir spielen als sonst und wenn es ins Bett geht ist es der reine Graus. Er versucht einen mit allen Argumenten im Zimmer zu behalten. Wehe wenn man raus geht! Ein Geschreie hoch zehn (richtig hysterisch). Wir machen jeden Abend das Gleiche mit ihm, sind wohl recht geduldig und kuscheln soviel wie es geht noch mit ihm. Aber es gibt doch Grenzen! Naja, irgendwann bekommen wir es ja auch hin dass er schläft, aber nachts wacht er neuerdings auch ca. 2 mal auf. Entweder kommt er zu uns oder er weint.
Heute z.B. ist er ohne Mittagsschlaf erst (für ihn) um 19.30 Uhr ins Bett. Hat einen riiieesen Spektakel gemacht und ist bis jetzt (erst 21.00 Uhr) schon zweimal wach geworden und hat geweint. In der Kita hat man uns gesagt dass er klare Grenzen erkennen muß und wir ihm dass auch deutlich machen müssen #kratz. Aber wenn mein Kind schreit?

Könnt Ihr mir erklären was er gerade durchmacht? Habe zwar noch einen großen Sohn (11), aber ich kann mich nicht erinnern dass er soetwas schonmal hatte.

Und...was kann ich da am besten für ihn tun?

Liebe Grüße
Katja

Beitrag von jana-marai 11.12.09 - 22:12 Uhr

Hallo,
meiner hat das auch. Allerdings ist er noch zu Hause, geht noch nicht in Fremdbetreuung Kiga o.ä.). Wenn er allerdings mal von (ihm gut bekannten) Freunden oder Verwandten für 1-2 Stunden betreut wird, haben wir abends und nachts genau das gleiche Theater. Ruhe gibt es erst, wenn ich auch im Bett (neben ihm) liege.
Bei uns hilft nur Kuscheln, Kuscheln, Kuscheln und da sein.
Ich erlebe ihn dann als verunsichert. Es scheint, als hätte er mit Verlustängsten zu kämpfen.
Wir gehen die sanfte Methode, und warten ab, wann er sich endlich wieder sicher fühlt, auch wenn einer der Eltern kurzfristig mal nicht da war.
Ist Dein Sohn schon lange in der Kita?
LG
jana-marai

Beitrag von togram 12.12.09 - 16:16 Uhr

Hallo,

Unsere Kleine geht jetzt seit sept. in einen Förderkiga 3 Tage die Woche 4 Std. am Tag.Mehr will ich sie noch nicht gehen lasse weil sie im Moment auch relativ unruhig schläft vorallem nachts wachts sie immer auf und weint und schreit nach der Mama!
Unser KiA hat uns jetzt was hömophathisch gegeben Coffea D6 zur beruhigung.
Ansonsten tut ihr der Kiga gut sie ist wesentlich zufriedener und ausgeglichen.

Ich wünsch dir alles Gute und vielleicht braucht er nur einbisschen Zeit es ist doch ein grosser einschnitt ins leben für unsere kleinen Mäuse1

Togram m. S. (ehm. Frühchen,26 Ssw,575g,geb. Nov. 069