Sooo anstrengend! Kann jemand mein Baby noch toppen?

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Beitrag von mawie77 11.12.09 - 22:40 Uhr

Hallo Mädels,
ich muß Euch mal von meinem Baby berichten. Sie ist 13,5 Wochen und tagsüber nur bei mir auf den Arm, sobald ich sie weglege in den Laufstall oder anders wo fängt sie an zu schreien. Das Tragetuch mag sie garnicht. Sie schläft am Tag so ca. 2 Std. (Davon 1 Std. im Kinderwagen und ca. 1 Std. bei mir auf den Arm).
Abends wenn ich sie gegen 20:00 h in die Wiege legen möchte, geb ich ihr bei gedämmten Licht die Flasche, summe ein Liedchen danach, wiege sie in den Schlaf und dann kommt sie in ihre Wiege. Sie wacht nach ca. 10 min wieder auf und fängt an zu schreien. Dann beruhige ich sie wieder, nehme sie auf den Arm etc. Das ganze dauert dann 2-3 Std. So gegen 23:00h schläft sie und dann wird sie irgendwann so gegen 2:00h wach und schreit. Dann wieder wiegen, Flasche (sie trinkt dann aber kaum). Dann schläft sie nicht mehr. Dann nehme ich sie zu uns ins Bett, ABER sie schläft auch nicht neben uns, sondern sie WILL nur bei mir auf den Bauch schlafen! Das geht ganz schön auf Mamas Rücken.
Morgens um 06:00h ist sie dann wach und an schlafen nicht mehr zu denken.
Ich verstehe nicht, woher hat sie die Energie? Beim Kinderarzt war ich, sie ist "gott sei dank" gesund. Osteopath hat auch nichts feststellen können.
Es kann sich doch um keinen Wachstumsschub handeln, denn sie war so seit der Geburt und das hat sie bis heute nicht geändert. Ansonsten ist sie ein fröhliches Baby, lacht viel, etc.
Mädels habt ihr auch so anstregende Babys? Wird das irgendwann mal besser? Vielleicht habt ihr ja noch einen ultimativen Tipp für mich!
Langsam kann ich echt nicht mehr...

Ganz herzliche Grüße

Beitrag von woelkchen1 11.12.09 - 22:45 Uhr

Ja, ich hab einen tollen Tip!!!

Nimm dein wundervolles Baby so, wie es ist :-p.

Und freu dich auf die nächsten Jahre, die werden sicher toll!

Beitrag von sweetmum1989 11.12.09 - 22:47 Uhr

Ja hier !
Also Romy ist 6 Monate alt, kommt nachts 2-3 mal, bleibt auch gerne mal wach. Auch von 4-8 wie letzte Nacht. Sie schläft von 9-12 in ihrem Bett, dann nur bei mir im Arm und tagsüber nur wenn sie getragen oder gefahren wird !!!
Hm ich glaub da müssen wir durch oder uns das geschrei anhören und warten bis sie davon so müde sind dass sie einschlafen aber ehrlich gesagt ist mir das zu stressig, denn Romy kann ohne Probleme 2-3 Std schreien !

Beitrag von enyonam 11.12.09 - 22:49 Uhr

hey...und ich dachte mein KInd ist anhänglich... Ich hoffe für dich das wird bald besser...

Beitrag von tante-lola 11.12.09 - 22:52 Uhr

Freu dich, wenns dabei bleibt ;-) Bei uns wurde es erst mit 5 Monaten richtig anstrengend :-(

Das erste Jahr ist ein ständiges Auf und ab, einen Ratschlag kann ich dir geben: Verlass dich nicht auf Morgen, sondern genieße jede freie, ruhige Minute die du kriegen kannst ;-)

Beitrag von manonne 11.12.09 - 23:31 Uhr

Hallo,

mein erster war auch so.... er war die ersten vier Wochen in der Kinderklink, weil er 8 Wochen zu früh auf die Welt gekommen ist. Und dann hielt er mich auf Trab. Irgendwann war ich so fertig, dass ich auf dem Holzfußboden im Wohnzimmer eingeschlafen bin.

Inzwischen ist er pflegeleichter und schläft auch ;) - obwohl er immer noch gern in meinem Bett schläft, wenn mein mann mal unterwegs ist - er ist aber auch schon 13 Jahre alt.

Viele Grüße
manonne

Beitrag von puschi08 12.12.09 - 06:54 Uhr

Hallöchen!


Ja, das kenne ich.;-)
Sie möchte wahrscheinlich nur bei dir sein und braucht dich. Die Wlet ist doch so neu für sie!
Außerdem ist sie ein Mädchen und die haben immer was zu meckern.;-)
Mit meiner Heidi hatte ich auch große Probleme am anfang.
Ich habe sie den ganzen Tag getragen und wenn mal nicht dann hing sie an meiner Brust.
EInkaufen gehen war schon der Horror und an irgendwelchen Schulveranschaltungen oder sowas von meinen großen konnte ich in dieser Zeit nicht teilnehmen.
Jetzt ist meine Maus fast 8. Monate alt.
Nachts kommt sie immer noch fast alle 2-3 Std ,sie schläft bei uns im Bett und ist immer noch ne kleine Zicke.
Aber der große unterschied ist ...ich höre jetzt raus ob sie zickt,hunger hat oder schmerzen.
Wenn ich halt mal Staubsauen muß dann muß madame halt auch mal auf der Krabbeldecke liegen.
Und wenn meiner Maus das nicht passt ...tja, dann muß sie halt mal paar Minuten meckern.
Schreien gelassen habe ich sie noch nie!
Das bricht mir mein Herz!
Außerdem ist die jetzt etwas handlicher geworden weil ich sie jetzt auf der hüfte trage.
Also...durchhalten! Es wird etwas besser!:-)

Obwohl meine Heidi wiegt jetzt 9 kg die schleppe ich jetzt den ganzen Tag...was mein Rücken da sagt:::??#gruebel
Massage..!!!!!#ole#ole#ole#ole#ole#ole
Irgendwann.....#schein

Lg,ALine+Heidi

Beitrag von unsicher8981 12.12.09 - 09:05 Uhr

sieh es positiv! Meiner ist auch ein anstrengendes anspruchsvolles Kerlchen. Er hatte von Anfang an Dreimonatskoliken, viel geschrien, ich habe ihn den ganzen Tag getragen ect.
Aber...andere Kinder, die anfangs total unkompliziert waren, werden z.T. im Laufe ihrer Entwicklung auch anstrengend und deren Mütter sind es nicht gewohnt, so wie wir! Ich lächle über viele Dinge nur (Kind kommt dreimal Nachts, aha), die andere als unglaublich stressend empfinden.

Lg Moni und Simon

Beitrag von mavios 12.12.09 - 14:37 Uhr

Hallo!

Meine Tochter ist auch am 09.09. geboren:-D und ein ähnliches Exemplar. Aber seit etwa 2 Wochen machen wir täglich Fortschritte.

Bei uns war es wichtig, feste Rituale zu haben. z.B. kommt sie morgens immer erstmal auf den Badezimmerläufer und ich lasse sie nackig strampeln bis ich geduscht etc. bin.

Dannach kommt sie mit in die Küche und wird immer auf der gleichen Stelle am Boden abgelegt und guckt zu wie ich, auch auf dem Boden sitzend frühstücke, evtl. abwasche etc. Mittlerweile hat sie auch schon Spaß an einem Mobile über sich. Und ich bespaße sie natürlich auch alle paar Minuten mit etwas oder erzähle ihr, was ich gerade mache. "Schau mal, das ist Mamis Stilleinlage in der Knister-Hülle, willst du mal anfassen?....und schau, jetzt putzt Mami die Zähne, guck, das ist die Zahnbürste...)

Danach ist sie meistens wieder müde und ich schuckele sie auf dem Hüpfball ein und gehe mir ihr, wenn es klappt, noch ein Stündchen ins Bett. Dabei bin ich dankbar, dass sie seit etwa zwei Wochen auf mir drauf weiterschläft. Vorher ging zusammen ins Bett gehen gar nicht, gab nur Geschrei. Dann stille ich sie im Bett und wir stehen wieder auf.
Morgens machen wir dann auch eine KiWa-Tour (seit etwa 3 Wochen ohne Geschrei).
Mittags nach dem Stillen kommt sie dann wieder auf den festen Küchen-Platz und schaut beim Mittagessen zu.
Danach ist sie müde und kommt ins Tragetuch (ging die ersten Wochen auch nicht lange und nicht gut - ist mittlerweile aber das Mittel der Wahl geworden!)
Nachmittags hat sie dann kaum noch eine lange Wachzeit und kommt nach dem Stillen wieder ins Tuch.

Abends probiere ich sie ins Bett zu stillen, also so lange zu stillen bis sie schläft, was eine Zeit lang super ging, mittlerweile aber nicht immer gut klappt.
Wenn sie dann tatsächlich wach bleibt und nicht in den Schlaf findet, heißt es wieder Schuckeln und auf mir drauf schlafen.
Als das gestern auch nicht ging, alles Schuckeln nichts nutzte, meine Geduld am Ende war und sie meines Erachtens weder Schmerzen noch Hunger hatte, habe ich sie eine halbe Stunde neben mir im Bett schreien lassen. Ich habe nur den Arm um sie gelegt und sie ein bisschen gestreichelt. Zuerst war es ein Wut-Gebrüll, dann verzweifelt, dann nur noch ein Schluchzen…und dann schlief sie ein. Es hat mir zwar fast das Herz gebrochen, aber ich wollte ihr endlich auch mal zeigen, dass auch ich meine Grenzen habe. Und letztendlich war ich ganz stolz auf sie, weil sie es tatsächlich geschafft hat, sich alleine zu beruhigen.

Ich habe auch eine Elternberatung in Anspruch genommen, die mir sagte, dass ich, wenn ich etwas ändern will, wirklich konsequent sein muss. Also wenn ich will, dass sie so lange im Bad wartet, bis ich fertig bin mit Duschen etc. soll ich sie ruhig meckernd liegen lassen (sie muss ja keine Angst haben, denn ich bin ja da und rede mit ihr - das ist wichtig) und nicht entnervt vorzeitig hochnehmen, schuckeln, wieder hinlegen...das würde das Kind nur verwirren. Je mehr Struktur und Rituale umso besser, sagt sie.

Und auch wenn meine Schilderung in Deinen Augen vielleicht noch idyllisch klingt: das ist jeden Tag anders. Mal geht gar nichts und sie lässt sich kaum gut gelaunt ablegen und schreit schnell und viel und mal hat sie ganz tolle Phasen.

Die Elternberaterin sagte, ich muss mir selber ganz genau im Klaren sein, was ich will. Jede Unsicherheit spüren die Kleinen und würden dann (gezwungenermaßen) die Führung übernehmen.
Für mich ist klar, ich WILL, dass sie in den nächsten Monaten lernt, abends NEBEN mir einzuschlafen. Ich KANN sie momentan auch gut tagsüber im Tragetuch schlafen lassen, wenn es nicht zu häufig ist. Ich WILL eine Kinderwagentour pro Tag machen, alleine um einkaufen zu können.Ich WILL, dass sie zumindest morgens beim Fertigmachen und Frühstück auf dem Boden liegt. Ich WILL und kann sie kräftemäßig NICHT im Wachzustand permanent auf dem Arm tragen! Wenn die Monate vergehen, werden sicher noch andere Dinge hinzukommen, die mir wichtig sind um nicht durchzudrehen. Und für andere Mütter sind sicher ganz andere Dinge wichtig.
Schau einfach mal, was bei Dir auf der Liste ganz oben steht und fang damit an, es behutsam durchzusetzen. Das wird sicher ganz bald besser!!#klee

LG Viola

Beitrag von monab1978 12.12.09 - 16:09 Uhr

Ich bekomm das Grausen bei deinem Beitrag!

Ich WILL ich WILL ich WILL, stampfst du dabei noch auf wie ein kleines Rumpelstielzchen? Du hast ein kleines BABY bekommen, vielleicht sogar gewollt, und alles was dir einfällt ist es nun so zu biegen wie du es WILLST????

Das ist ein kleiner Mensch, für den gehts ums Überleben, nicht um Einkaufstôuren. Du verlangst von deinem Baby völlig widersinnige Dinge!

"Und für andere Mütter sind sicher ganz andere Dinge wichtig." Für die meisten Mamas hat in den ersten Jahren einfach mal das Kind Priorität. Die schwierige Zeit am Anfang geht so schnell vorbei, das muss man doch wohl als Mutter leisten können!

Mit was für einer Einstellung du da ran gehst kann ich gar nicht verstehen, ausser du wurdest in die Mutter-Sache irgendwie reingedrückt oder hast Wochenbettdepressionen oder so. Ich will jetzt nicht urteilen, ich kenne deine Situationn nicht, aber "normal" ist das nicht.

Mona

Beitrag von mavios 13.12.09 - 10:18 Uhr

Es ist mir ein Rätsel wie man meinen Beitrag so missverstehen kann.
Das "ich will" hat nichts mit Trotz zu tun, sondern sollte nur meine Zielsetzung darstellen (wozu mir die Elternberaterin deutlich geraten hat). Natürlich stelle ich mich NICHT vor meine Kleine und sage "so und Mami WILL jetzt dies oder das, egal was du jetzt willst"

Mein Kind und seine Bedürfnisse haben natürlich Priorität. Nicht umsonst will ich volle 2 Jahre zu Hause bleiben, und mein Kind schläft mit bei mir im Bett, etc. Natürlich wäge ich ab, was gerade wichtig ist. Hat mein Kind Fieber oder einen schlechten Tag, packe ich sie natürlich nicht in den KiWa für "Einkaufstouren", aber spätestens nach 2,3 Tagen muss ich einfach was zu Essen kaufen, weil es einfach niemanden gibt, der das für mich erledigt.

Ich denke, es lag wohl einfach an meiner Ausdrucksweise, dass das so falsch herüber kam.

Abgesehen davon denke ich nicht, dass es wiedersinnig oder grausam ist, mit seinem Kind im Kinderwagen spazieren fahren zu wollen (das machen wohl 99% aller Mütter) oder gemeinsam im Bett einzuschlafen (was sagst du dann erst zu den Müttern, die wollen, dass ihr Kind im eigenen Bettchen schläft?!) oder es für nunmal einfach nötige Aktivitäten wie die eigene Körperpflege oder Kochen abzulegen...#kratz Schließlich trage ich sie schon mehrere Stunden täglich im Tragetuch, schuckele sie ganz oft in den Schlaf... und sie hat echt Spaß daran, auf dem Boden zu strampeln. Ich lege sie ja auch nicht einfach weg, sondern bin ja bei ihr und rede und spiele mit ihr...

Und noch ein Satz zum THema "das muss man doch wohl leisten können": es gibt einfachere Babys und schwierigere Babys. Meine Hebamme meinte damals zu mir, ich hätte eins der schlimmsten Schreibabys was sie in ihrer 15jährigen Erfahrung gesehen hätte. Das war schon von Geburt an so und ich habe mich oft gefragt, woran das liegt. Wir haben einen Ärtzemarathon hinter uns und Gott sei Dank sind jetzt ein paar Ursachen gefunden worden und es wird langsam besser. Aber die ersten 2,5 Monate waren sicher schwerer als bei anderen Familien. Das man dann irgendwann sowohl körperlich als auch psychsich völlig fertig ist, kannst Du Dir sicher vorstellen. Von daher muss ich jetzt einfach auch für MICH einen Weg finden, zu Kräften zu kommen und den Alltag mit einer gewissen Struktur zu bewältigen. Ich muss mich schließlich auch noch um meine pflegebedürftige Mutter kümmern. Denn keiner hat was davon, wenn ich irgendwann zusammenbreche!

Beitrag von monab1978 13.12.09 - 10:50 Uhr

Hi!

klingt alles jetzt viel plausibler---- wie gesagt, ich kannte deine Situation ja nicht. Aber dann schreib das doch, wenn du hier auf einen ganz normalen Beitrag antwortest, denn es scheint bei dir ja die totale Extrem-Situation zu sein, da kann man doch keinen Rat draus machen ohne zu erwähnen, dass du in einer total unrepresentativen Sondersituation bist.

Das ist genau wie wenn ich auf einen "Wann Beikost anfangen" Thread antworte "Ich hab schon mit 10 Wochen angefangen" und wenn man dann hinterfragt heisst es, mein Kind war auf Milch allergisch und wäre sonst gestorben oder ähnlich krasses. Man kann sowas doch nicht als normal verkaufen ohne die Situation zu erklären. Der nächste denkt sonst vielleicht das wäre der richtige Weg.

Gruss
Mona

Beitrag von 98honolulu 12.12.09 - 16:15 Uhr

Unglaublich, mir sträuben sich gerade die Nackenhaare. Wie kann man so hart zu seinem Baby sein???
Hast du mal gefragt, was dein Kind WILL? Oder zählt nur, was du WILLST?

Und übrigens: Unser Sohn wiegt mittlerweile 11kg und ich gerade mal 52kg und trotzdem schaffe ich es, ihn 2-3x am Tag auf dem Arm in den Schlaf zu schuckeln... wenn man das WILL, klappt alles!

Ach ja, und wichtig ist mir, dass mein Kind ein glückliches, zufriedenes und fröhliches Kind ist und bleibt! Es käme mir absolut nicht in den Sinn, es als wichtig anzusehen, dass es so funktioniert, wie ich es gerne hätte!

Beitrag von mavios 13.12.09 - 10:21 Uhr

Es ist mir ein Rätsel wie man meinen Beitrag so missverstehen kann.
Das "ich will" hat nichts mit Trotz zu tun, sondern sollte nur meine Zielsetzung darstellen (wozu mir die Elternberaterin deutlich geraten hat). Natürlich stelle ich mich NICHT vor meine Kleine und sage "so und Mami WILL jetzt dies oder das, egal was du jetzt willst"

Mein Kind und seine Bedürfnisse haben natürlich Priorität. Nicht umsonst will ich volle 2 Jahre zu Hause bleiben, und mein Kind schläft mit bei mir im Bett, etc. Natürlich wäge ich ab, was gerade wichtig ist. Hat mein Kind Fieber oder einen schlechten Tag, packe ich sie natürlich nicht in den KiWa für "Einkaufstouren", aber spätestens nach 2,3 Tagen muss ich einfach was zu Essen kaufen, weil es einfach niemanden gibt, der das für mich erledigt.

Ich denke, es lag wohl einfach an meiner Ausdrucksweise, dass das so falsch herüber kam.

Abgesehen davon denke ich nicht, dass es wiedersinnig oder grausam ist, mit seinem Kind im Kinderwagen spazieren fahren zu wollen (das machen wohl 99% aller Mütter) oder gemeinsam im Bett einzuschlafen (was sagst du dann erst zu den Müttern, die wollen, dass ihr Kind im eigenen Bettchen schläft?!) oder es für nunmal einfach nötige Aktivitäten wie die eigene Körperpflege oder Kochen abzulegen... Schließlich trage ich sie schon mehrere Stunden täglich im Tragetuch, schuckele sie GANZ OFT in den Schlaf... und sie hat echt Spaß daran, auf dem Boden zu strampeln. Ich lege sie ja auch nicht einfach weg, sondern bin ja bei ihr und rede und spiele mit ihr...

Und noch ein Satz zum THema "das muss man doch wohl leisten können": es gibt einfachere Babys und schwierigere Babys. Meine Hebamme meinte damals zu mir, ich hätte eins der schlimmsten Schreibabys was sie in ihrer 15jährigen Erfahrung gesehen hätte. Das war schon von Geburt an so und ich habe mich oft gefragt, woran das liegt. Wir haben einen Ärtzemarathon hinter uns und Gott sei Dank sind jetzt ein paar Ursachen gefunden worden und es wird langsam besser. Aber die ersten 2,5 Monate waren sicher schwerer als bei anderen Familien. Das man dann irgendwann sowohl körperlich als auch psychsich völlig fertig ist, kannst Du Dir sicher vorstellen. Von daher muss ich jetzt einfach auch für MICH einen Weg finden, zu Kräften zu kommen und den Alltag mit einer gewissen Struktur zu bewältigen. Ich muss mich schließlich auch noch um meine pflegebedürftige Mutter kümmern. Denn keiner hat was davon, wenn ich irgendwann zusammenbreche!

Beitrag von amelie74 12.12.09 - 17:38 Uhr

Liebe Viola,

ich gebe Dir Recht. Sehe das genauso und grausam mit ICH WILL finde ich es nicht.

Kinder brauchen eine klare Struktur, die sie nur lernen, wenn sich dkie Mütter einig sind, was sie wollen.

Da haben die Schreiberinnen, die Dich grausam nennen wohl etwas mißverstanden.

Ich kämpfe auch mit der ewigen Tragerei. Ich komme zu nichts, weil meine Maus brüllt sobald ich sie ablege und das geht nicht auf die Dauer. Das ist weder grausam noch ungerecht, sonder ein kleiner Lernprozess für Kind und Mutter sich zu arrangieren.

Beitrag von monab1978 12.12.09 - 19:21 Uhr

Hi,

mein Sohn ist heute 13 Monate alt und beschäftigt sich weitegehend selbst, ganz ohne schmerzhaften Lernprozess, einfach weil er so weit ist.

Und so haben wir es mit allem gemacht. Warum mit 13 Monaten kämpfen, die Mutter-Kind Beziehung stören, wenn sie 10 Wochen später eh krabbeln lernen und dann eh allein auf Entdeckungstour gehen WOLLEN?

"Das ist weder grausam noch ungerecht, sonder ein kleiner Lernprozess für Kind und Mutter sich zu arrangieren. " Das finde ich grausam, ungerecht und ungeschickt, man könnte sich den Ärger nämlich sparen, wenn man ein wenig mehr Geduld hätte...

Beitrag von mavios 13.12.09 - 10:25 Uhr

Ich danke Dir für Deinen Zuspruch. Wenigstens eine hat mich richtig verstanden. Ich hätte nicht gedacht, dass mein Beitrag so missverstanden werden kann.

Aber daraus ziehe ich meine Lehre. Zukünftig werde ich bei solchen Themen nur noch der betreffenden Mutter über VK schreiben. Ich habe keine Lust nochmal so an den Pranger gestellt zu werden. Gerade wenn man wirklich alles für sein Kind tut und es über alles liebt, tut das echt weh. Aber gut, da war ich wohl selber Schuld.

Alles Gute, LG, Viola

Beitrag von kikiy 12.12.09 - 19:46 Uhr

Mannomann!

Fragst du einmal,auch nur eine einzige Sekunde danach, was dein Kind WILL und vor allem BRAUCHT??? Ich denke nicht...

Beitrag von mavios 13.12.09 - 10:27 Uhr

Manchmal glaube ich, einige suchen hier nur nach Gründen, um anderen ihre Meinung um die Ohren zu hauen...

Ich habe den anderen schon geantwortet. Falls es Dich interessiert kannst Du es ja mal lesen. Vielleicht denkst Du dann anders darüber.

Beitrag von mawie77 14.12.09 - 11:07 Uhr

Es WILL doch keine Mutter dem Baby schaden! Also laßt bitte das draufrumhacken!

Danke an die Leute für die aufmunternen, mühevollen Zeilen***