Hilfe!! zu wenig Milch? Wegen Stillhüttchen...?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von tweety160181 12.12.09 - 08:33 Uhr

Hallo,

meine Maus ist Heute 12 Tage alt und ich versuche zu stillen.

Es klappte im Krankenhaus schon nicht richtig und mir wurden Stillhüttchen verpasst, weil meine Brustwarzen zu klein sind und meine Maus ein zurückstehendes Kinn hat und somit probleme hat die Warze zu fassen.

Sie hatte dann auch 2 Tage ziemlich Gelbsucht, wurde dann aber gleich wieder besser und meine Milch scheinte auch zu reichen.

Von Montag bis Freitag hat Sie nun leider 80 g abgenommen, anstatt zuzunehmen.

Jetzt hab ich Gestern mal abgepumpt um zu sehen wieviel Milch ich habe, weil meine Hebi meinte, dass man mit Stillhütchen oft zuwenig Milch hat.

Hab 2 mal ca. 40-50 ml in der linken Brust gehabt und ca. 10-20 ml in der rechten Brust (sehr wenig) #schock

Heute Nacht hab ich dann mal versucht Ihr eine Preflasche zu geben, hat Sie in 15 Min. wieder ausgespuckt..der Menge nach ziemlich vollständig, hatte nur ca. 40 ml getrunken.

Das abgepumpte von Gestern hat Sie brav getrunken.

Sie schläft immer so schnell ein an der Brust und Wange streicheln, Ohr zupfen hilft nicht wirklich..! Ausziehen auch nur bedingt und den Druckpunkt am Fuss weckt Sie auch nur kurz.

trinke schon Stilltee und Malzbier..!

Was soll ich den machen? Hatte das jemand auch schonmal und hat es trotz Stillhüttchen auf Dauer hinbekommen zu stillen?? #kratz

Bin irgendwie verzweifelt und hab Angst das die Maus nicht satt wird und überlege Sie zum Flaschenkind zu machen..obwohl ich das nicht wirklich will..aber woher die Milch nehmen??

Hoffe auf euren Rat..liebe Grüße

Katja + Marietta 12 Tage

Beitrag von annelie.77 12.12.09 - 08:39 Uhr

Hallo!

Mach Dir keine Sorgen, wenn beim Abpumpen nicht so viel raus kommt, das war bei mir auch so, ist ein Unterschied, ob "wirklich" getrunken wird oder gepumpt wird!

Ich hatte die gleichen Startschwierigkeiten wie Du, Stillhütchen, Zweifel, Helene hat auch erst abgenommen... aber heute ist Helene fast 14 Monate alt und ein kleines Dickerchen! Bei euch spielt sich das bestimmt auch noch ein, aller Anfang ist schwer ;-)

Ich drücke Dir die Daumen, dass alles klappt! Kopf hoch!!!

GLG

Anne und Helene (13 kg & 84 cm)

Beitrag von sparrow1967 12.12.09 - 09:44 Uhr

Die Pumpe zieht nur- dein Baby "melkt" die Brust- da kommt viel mehr bei rum ;-) als mit der Pumpe.

Versuchs mal ohne Stillhütchen. Falte die Brustwarze und schieb sie ihrin den Mund, festhalten bis sie richtig angesaugt hat. Das klappt schon- mach dir keinen Stress!!

Je öfter du anlegst, desto mehr Milch wirst du haben.


sparrow

Beitrag von mrslucie 12.12.09 - 12:30 Uhr

Hallo,

sprech Dich am besten mit Deiner Hebi ab, ob sie meint, dass die Kleine genügend bekommt.

Wenn ja, dann kann ich mich meiner Vorrednerin nur anschließen: versuche, Dich soweit das mit Neugeborenem möglich ist, ein bisschen zu entspannen. Leg Dich vor dem Stillen auf's Sofa, mach die Augen zu, Kind auf dem Bauch, Kirschkernkissen auf die Brust, und schon läuft die Sache (natürlich dann anfangen, wenn Du denkst, dass die kleine wieder hunger bekommen könnte, nicht dann, wenn sie ihn schon hat...)

Beim Abpumpen hab ich's damals nicht über 15 ml geschafft, aber Emma wurde properer und properer. Ist wirklich so sehr eine Frage der Entspannung, und abpumpen ist, vor allem am Anfang, das Gegenteil von Entspannung...

Das Stillhütchen kannst DU wirklich mal versuchen, wegzulassen, hat bei mir dann auch mal funktioniert.

Wirklich, kein Stress! Und falls es nicht klappt, auch kein Stress, dann halt Flasche. Stillen ist sehr schön, habe es gern und lange gemacht, aber der Hype darum ist schrecklich. War in einem sogenannten stillfreundlichen KH und hatte nach drei Tagen das Gefühl, dass ich gesteinigt werde, wenn ich nicht stille...


Alles Gute!
Lucie

Beitrag von spotzal-81 12.12.09 - 12:33 Uhr

Hallo Katja,

Deine Geschichte hört sich an wie bei uns. Anna hatte am Anfang auch Gelbsucht und war dadurch ziemlich schlapp und müde und hat fast den ganzen Tag nur geschlafen. Auch wachmachen fürs Stillen war ziemlich schwierig. Sie ist auch am Anfang gleich immer wieder eingeschlafen beim Stillen.
Im KH hab ich dann auch Stillhütchen bekommen, weil meine Brustwarzen zu flach sind und die Maus sie nicht gepackt bekam.
Im KH war das Stillen auch nicht der Hit, wir hatten ziemliche Anlaufschwierigkeiten und Anna hatte auch ziemlich viel abgenommen.

Kaum waren wir daheim, hat es mitm Stillen geklappt. Aber auch nur mit Stillhütchen. :-(

Ich hab jetz auch schon zwei-dreimal abgepumpt, aber da kommt wirklich nicht sooo viel raus. Die Mäuse sind doch viel effektiver an der Brust wie so ne Pumpe.

Mach Dir keinen Streß! Irgendwann klappt es und spielt sich alles ein. Ich hatte auch immer wieder Angst, dass Anna nicht genug bekommt, aber sie wächst und gedeiht.

Für mehr Milch hilft nur: immer wieder anlegen, auch wenn die Kleine müde is. Das wird schon!

Liebe Grüße
Spotzal mit Anna #verliebt *10.10.09

Beitrag von thiui 12.12.09 - 14:01 Uhr

ich hatte eine bekannte, die trotz stillhuetchen das erste jahr durchgestillt hat.

ich denke, viel liegt auch an der gelbsucht. da sind die kleinen ja am anfnag sehr schlaefrig und dann klappt es mit dem stillen auch nicht so gut. das hatte ich mit meiner ersten tochter.
da hilft nur geduld und immer wieder anlegen.

ich wuerde mir eine wirklich erfahrene stillberatung suchen, die mit dir arbeitet, um doch noch von den stillhuetchen wegzukommen. denn ich verstehe nicht so ganz, was man dir im kh erzaehlt hat, denn eigentlich haben ja alle babys ein zurueckgestelltes kinn, damit sie besser an der brust anliegen koennen und gleichzeitig noch luft bekommen.
ich habe auch sehr kleine brustwarzen (ich habe die erste woche ein stillhuetchen einseitig benutzt und musste 5 marken kaufen, bis ich eins gefunden habe, das klein genug war) und obendrein noch ein op narbe einseitig und beide meiner toechter haben tortzdem bei mir trinken koennen (o.k. die grosse hat ein paar monate gebraucht, bis es richtig geklappt hat).

am abpumpen kannst du uebrigens deine milchmenge nicht wirklich erkennen.

gib den mut nicht auf :) da ist noch nichts verloren.
siiri!

Beitrag von a79 12.12.09 - 14:23 Uhr

Hallo,

meiner Meinung nach hilft nur immer wieder anlegen und nicht per Flasche zufüttern und NICHT jedes Mal nachwiegen - sonst kannst Du schon durch den Stress, den Du Dir damit machst, weniger Milch haben...
Wenn Deine Kleine ca. 6x tgl. nasse Windeln hat und vital ist, nach dem Trinken zufrieden, dann ist das vollkommen o.K.
Das mit dem Abnehmen muss natürlich beobachtet werden - würde aber erstmal kein Drama draus machen.
Ich stille seit fast neun Monaten ausschließlich mit Stillhütchen und habe immer noch das Gefühl, ich könnte zwei Kinder mit meiner Milch ernähren...soviel zu weniger Milchproduktion mit Stillhütchen - ich will gar nicht wissen, wieviel Milch ich ohne Stillhütchen hätte#schock...:-p
Gönn Dir also möglichst viel Ruhe, lege häufig an und warte nochmal ne Woche ab...wenn die Kleine dann immer noch abnimmt, kannst Du immer noch was zufüttern - wobei ich daran zweifele, dass sie gut zunimmt, wenn sie die Pre-Milch auch in solchen Mengen wieder ausspuckt#kratz

LG und alles Gute!

Andrea mit ihren beiden Rackern

Beitrag von misslila 12.12.09 - 16:41 Uhr

Hallo

ach ja diese Fragen und Sorgen kenn ich doch noch zu gut

also meine Maus ist jetzt 4 Monate alt

wird voll gestillt aber nur mit Stillhütchen, weil es anders einfach nicht geklappt hat

die ersten Wochen jedoch hab ich nach jedem Stillen abgepumt d.h. 5min rechts 5 min links 5 min rechts 5 min links

um die Milchmenge zu steigern - anfangs kamen grad mal 20ml die hab ich meiner Maus dann mit einer spritze oder einem Löffel eingeflößt

Jasmin hat erst mit 4 Wochen die flasche kennengelernt ;-)

und nun muss ich sagen es war extrem stressig mit dem pumpen usw. aber ich bin froh das ich gekämpft habe

und übrigens in dem Alter in dem dein Mäuschen ist, ist es wirkl. oft so das die Mäuse fast nur an der Brust hängen

viel glück

misslila

Beitrag von tina-83 12.12.09 - 19:27 Uhr

Hallo! Also, es ist so, wenn du pumpst wird immer weniger Milch kommen,als wenn deine Maus saugt. Durch das Stillhütchen geht die Milchproduktion etwas zurück. Ich rate dir Stilltee oder Fencheltee zu trinken. Auf keinen Fall Pfefferminze oder Salbei, das ist gegen Milchbildung. Und um die Worte meiner Hebi zu wiederholen: Immer wieder anlegen. Das regt die Milchbildung an. Ich lasse meine Maus manchmal nur nuckeln!! Gib nicht auf!!

LG Tina

Beitrag von claudiaundanna 13.12.09 - 11:02 Uhr

Hört sich an wie bei mir. Ich ich stille auch mit Stillhütchen und das schon seit Annas Geburt vor 13 Wochen. Meine Milch reicht scheinbar trotz Hütchen aus. Ich wusste gar nicht, dass die dadurch zurück gehen soll. Habs zuhause in Ruhe auch schon mal ohne Hütchen hingekriegt aber das klappt nur wenn Anna nicht zu aufgeregt ist. Also eig. nur nachts... ;) Mit hat man im KH gesagt mit Stillhütchen dauerts ne Weile länger bis die Milch kommt und dass das Saugen fürs Baby wohl anstrengender sei... Du kannst ja mal vor dem Stillen schon mal ein bisschen stimulieren mit Pumpe oder so, dass schneller was kommt bzw. der Milchspenderreflex schon mal etwas eher einsetzt. Vielleicht fällt es dann leichter...