Elterngeld auf zwei Jahre; Nachteile??

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Beitrag von widderbaby86 12.12.09 - 13:08 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Wir bekommen unsere Maus im März und wollen gerne Elterngeld auf zwei Jahre beantragen, da ich diese Zeit auf jeden Fall daheim bleiben möchte und dann halt zwei Jahre "abgesichert" bin. Jedoch haben Bekannte von uns gestern gesagt dass das das schlechteste ist, was man tun kann, aber konnten uns keine Gründe nennen, nur das sie das nicht machen würden... Hat das ganze wirklich Nachteile? Wenn ja welche??

Vielen Dank! Steffi mit Emily inside 26+0 #verliebt

Beitrag von axaline 12.12.09 - 13:15 Uhr

Ich hatte bei unserer letzten Tochter auch das Elterngeld auf zwei Jahre splitten lassen.

Ich konnte da keine Nachteile sehen.
Doch einen kleinen.

In den zwei jahren gewöhnt man sich an die Einnahme, und muss sich sehr umstellen, wenn es wegfällt, aber wenn Du dann eh wieder arbeiten gehen willst fällt es ja nicht so auf.

Gruß Janine

Beitrag von widderbaby86 12.12.09 - 13:16 Uhr

Ja hatte ich dann vor!

Musstet ihr irgendwie Steuern oder so nachzaheln??? habe hier eben mal gelesen und da meinte eine, sie hätte steuern für das zweite jahr zahlen müssen...

Beitrag von axaline 12.12.09 - 13:21 Uhr

Wir haben für 2007 kein Steuererklärung abgegeben, daher weiß ich nicht ob, eine Nachforderung gekommen wäre.
Eigentlich kann ich mir das nicht vorstellen, denn Du teilst das Dir zustehende Geld ja nur auf zwei Jahre auf.
Dann müsstest DU es ja Theoretisch im ersten Jahr auch versteuern !?
Allerdings hatte ich auch nur den Mindestsatz, vielleicht gibt es da auch ein Art Einkommensgrenze.

Im Zweifelsfall würd ich mal bei der Elterngeldstelle nachfragen, die können es Dir genau sagen !

Beitrag von nico13.8.03 12.12.09 - 13:16 Uhr

Hy

Ich wollte das auch machen,weil ich auch definitiv 2Jahre zu Hause bleiben wollte-aber ganz ohne Geld geht das auch net-da ich auch nur die 300€ im Monat bekommen würde.
Also klar is das nen Nachteil,wen man dann weniger Geld hat als wen man 12Monate das volle Geld bekommt.
Aber für mich Persönlich kämme die Aufteilung auf 2Jahre besser.
Letztendlich kann dir keiner diese Entscheidung nehmen.

LG niki+krümmel 10+4ssw#verliebt

Beitrag von sonne_1975 12.12.09 - 13:28 Uhr

Ein Nachteil wäre, wenn ein 2.Kind im 2.Jahr des EG-Bezugs auf die Welt kommen würde. Dann wird das EG vom 1.Kind als Einkommen fürs EG vom 2.Kind angerechnet und es gibt weniger EG.

ABER, den Bezug kann man jederzeit ändern (wenn man wieder schwanger ist)... Dass man doch auf 1 Jahr aufteilt.

LG Alla

Beitrag von seikon 12.12.09 - 13:35 Uhr

Hast du ne verlässliche Quelle für diese Aussage?

Kann ich mir nämlich eigentlich nicht vorstellen, dass das so laufen würde.
Dann würde ja ein Paar weniger Elterngeld erhalten als andere, nur aufgrund der anderen Auszahlungsvariante.

Beitrag von dydnam 12.12.09 - 13:52 Uhr

Außer dass du natürlich mit der Hälfte des Elterngeldes haushalten musst, wüsste ich keine Nachteile. Überleg dir aber wirklich genau, welche Variante für dich die beste ist.

Ich hab den Fehler gemacht, mir das Geld komplett in einem Jahr auszahlen zu lassen und habe mich erst vor dem ersten Geburtstag kurzfristig dazu entschlossen, doch noch länger zu Hause zu bleiben als ursprünglich geplant (weil ich sehe, dass der Kurze gerade jetzt die größten Entwicklungsschritte macht, die ich wirklich nicht missen möchte; ursprünglich hate ich eigentlich geplant nach der Elternzeit wieder arbeiten zu gehen). Bekomme jetzt natürlich kein E-Geld mehr und auch soziale Leistungen stehen mir nicht zu (da ich dem Arbeitsmarkt ja nicht zur Verfügung stehe).

Also wirklich vorher ganz genau überlegen, wie lange du wirklich zu Hause bleiben möchtest und so auch finanziell planen.

LG #liebdrueck

Beitrag von sammygirl 12.12.09 - 13:59 Uhr

Ich bin das auch gerade schon am überlegen.
Weiß jemand wie es ist, wenn man im 2 Jahr dann kurzfristig einen 400€-Job annimmt?
Wird der dann dennoch aufs EG angerechnet?
Wäre ja eigentlich nicht richtig, da ja Grunlage das 1.Lebensjahr ist.
Leider habe ich dazu noch nichts gefunden.
Wäre super, wenn das jemand weiß!


Beitrag von kaethe68 12.12.09 - 20:10 Uhr

Hi,

ich weiß es, habe nämlich nachgefragt ;-)

Berechnungsgrundlage ist das erste Jahr, wenn Du also nach dem 12. Lebensmonat Deines Kindes wieder arbeiten gehst, bekommst Du Dein Gehalt und den 50%igen Anteil vom Elterngeld. Du musst darüber nicht einmal eine Angabe machen.

Ich werde nämlich nach 18 Monaten wieder arbeiten gehen und habe deshalb die Elterngeldstelle angerufen...

LG Käthe

Beitrag von katta0606 12.12.09 - 17:33 Uhr

Hallo,
einziger Kleiner Nachteil ist, dass Du den Staat ein kleines, zinsloses Darlehen schenkst.
Fürmich ein Grund, alles für nur 1 Jahr zu beantragen und konsequent die Hälfte für's zweite Jahr wegzulegen und gut anzulegen.
Man muss dann nur aufpassen, das man nicht im Steuersatz hochrutscht,w eil EG ja quasi als Einkommen zählt.
Trifft bei uns aber nicht zu, weil Männe eh schon den Spitzensatz zahlt.
Dann kann ich im zweiten Jahr auch ungeniert einen 400,- Euro Job annehmen, wenn ich das packe mit 2 Kindern - obwohl ich glaube, dass es im zweiten Jahr egal ist, ob man auf 400,- Euro Basis arbeiten geht. Nur im ersten Jahr darf man das nicht, da wird das EG gekürzt. Entzieht sich zwar etwas meiner Logik, aber ich meine, so hätte ich es irgendwo gelesen.

LG Katja