Mandel OP?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von swordy 12.12.09 - 16:53 Uhr

Hallo,

hm, ich hab mal eine Frage - was sonst.
Seit ich denken kann, sind meine Mandeln vereitert. Also nicht durchgehend aber schon so ca. 1 mal im Monat spätestens aber jeden 2. Monat.

Sie sind auch schon zerklüftet, so dass der Eiter in Löchern der Mandeln sitzt. Anfangs konnt ich ihn noch rauskratzen, wenn er mich sehr gestört hat, mittlerweile geht das nicht mehr.

Zwei Ärzte haben mir bisher empfohlen die blöden Dinger endlich rausnehmen zu lassen.

Ich habe dabei aber weder Fieber noch sehr sehr starke Schmerzen (naja unangenehm ists schon) noch andere Beschwerden. Gut ich bilde mir ein, mein Kreislauf spinnt bisi wenn ichdas habe, kann aber nur Einbildung sein, da ich eh ständig damit zu kämpfen habe.

Ich gehe auch nich ständig zum Arzt damit, da nach ein paar Tagen so zwischen 4 und 6 alles wieder okay ist.

Ein anderer Arzt meinte, da die Mandeln sch on so zerklüftet sind, siedeln sich in den Löchern vermehrt Bakterien vom Essen z.B. an, bis sie eben eitern.

Ich habe absolut Angst vor einer OP. Als mir vor 6 Jahren der Blinddarm entnommen wurden ist, hatte ich die Narkose nicht vertragen und es war wirklich kurz vor knapp. Obowhl es ja ein kleiner Eingriff war.
Ich habe solche Angst. Zumahl ja andere wieder sagen, hatt man die mandeln nicht mehr, legt sich die Erkrankung eben woanders hin. :(

Was würdet ihr tun? Wie gesagt, ich habe kein Fieber und sonst auch keine anderen Symptome....HM...bin ein Feigling.

LG
Sarah

Beitrag von 3wichtel 12.12.09 - 17:48 Uhr

Ich würde sie entfernen lassen!
Wenn sie oft eitern, kann sich das auch leider mal auf den Herzmuskel niederschlagen.

Und Eiterherde im Körper können eine Menge Folgeerkrankungen verursachen.

Ich hatte auch mal eine Horror-Vollnarkose. Danach musste ich leider noch mal operiert werden. Ich habe dem Anästhesisten gesagt, was bei der Narkose davor los war und er hat versprochen, aufzupassen.
Und was soll ich sagen: Ich habe geschlafen wie ein Baby und bin ohne Probleme wieder wach geworden.

Beitrag von gitti140471 12.12.09 - 19:16 Uhr

Hi,

lass sie entfernen!

ich habs auch gemacht, da war ich 27 Jahre alt, war kein Spaziergang, aber es ist zu gefährlich wenn es sich wo anders hinsetzt.

LG Gitti

Beitrag von smurfine 12.12.09 - 20:44 Uhr

Hab mir meine mit 20 Jahren rausmachen lassen. Ist danach schon ein paar Tage seeeeehr kratzig im Hals :-). Aber auszuhalten. Und seitdem ist Ruhe. Ich würd´s immer wieder machen.

LG;
fina

Beitrag von goldie99999 12.12.09 - 23:22 Uhr

Mir wurden dieses Jahr im Mai die Mandeln entfernt.

Nach einer dreimonatigen chronischen Entzündung hat sich bei mir ein Peritonsillarabszess gebildet... da hatte ich keine Wahl mehr. Seit Jahren lag mein HNO mir wegen der Tonsillektomie in den Ohren, ich habe es aber (da die chronische Entzündung, wie Du ja selbst sagst, nicht sooo schmerzhaft ist) immer vor mir hergeschoben.

Ich sags Dir, warte nicht wie ich bis es zu spät ist. Dir ist hoffentlich klar, dass eine chronische Tonsillitis heftigere Dinge wie Herzmuskelentzündung o.ä. auslösen kann? Da ist die OP ein Klacks gegen- natürlich nur vergleichsweise, denn ein Spaziergang war es nicht.

Die Narkose habe ich, danke zusätzlicher Medikamente, super vertragen. Die ersten 8 Wochen nach der OP waren grausig (aber durch den Abszess hatte ich auch eine abnorm große Wundfläche), aber ich bin froh es getan zu haben.

Scheu Dich nicht, bring es hinter Dich!

Goldie

Beitrag von swordy 13.12.09 - 01:16 Uhr

Ich danke euch allen.

Mensch :(...ich hab echt so mega Angst.
Was wenn ich nach der Narkose dann wieder ständig erbreche? Platzt denn da nicht irgendwas auf? Hab ja schon gelesen dass da Leute verblutet sind.

Menno....
Na dann schleich ich mich wohl doch noch mal zum Arzt. Renn ja bestimmt schon seit 15 Jahren so rum und war noch nie was ...Jetzt krieg ich also doch auch Angst davor...
Mann - wie ein Kleinkind...

Muss ich noch abwarten wegen meiner kleinen. Ich hätte ja niemanden, der sie nimmt. Mamakind...
Hm....

Danke euch
LG
Sarah