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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von bibihh 12.12.09 - 17:18 Uhr

Hey!
Ich bin seit heute neu hier, weil ich mich mal mitteilen muss. Nachdem Anfang 2008 meine bis dahin 9-jährige Beziehung in die Brüche ging, hab ich nun seit September 2008 meinen absoluten Traummann gefunden.

Seit ca. 3 Monaten hat sich in meinem Leben was Grundlegendes verändert: ich möchte gern mit meinem Freund eine Familie gründen. Da wir beide einen festen und sicheren Job haben und auch so sehr gut miteinander auskommen, spricht ja auch nichts dagegen.

Im Oktober musste ich sogar nach ca. 16 Jahren die Pille aufgrund von Zysten absetzen. Was für ein Zufall...

Vor etwa einem Monat war ich dann so mutig und habe das Thema "Kind" angesprochen. Ich habe meinem Freund versucht zu erklären, warum ich gern mit ihm ein Kind haben möchte usw.

Abgeneigt ist der Gute nicht, aber er hat sich mit diesem Thema noch nie auseinandergesetzt und meint halt, dass wir vielleicht noch etwas länger zusammen sein müssten.... Dazu muss man sagen, dass ich 30 bin und mein Freund 31....Ich denke mal eher, dass er erstmal mit meinem Wunsch warm werden muss....wir werden sehen.

Mein Problem ist nun, dass ich von Natur aus ein recht ungeduldiger Mensch bin. :-p Ich bin ja schon stolz auf mich, dass ich seit diesem Gespräch mich mit weiteren Äußerungen zurückhalte, aber lange geht das nicht, glaub ich....

Seit Absetzen der Pille nehme ich vorsorglich Folio Forte (falls mal was passierten sollte). Mein Freund weiß das und ich denke auch, dass er auf der Verpackung gesehen hat, dass man die kleinen Pillchen bei bestehenden Kinderwunsch nimmt.

Weiterhin werd ich ab der nächsten Periode Persona benutzen. Ich weiß also auch, was ich zu tun hab! ;-)

Wem geht es ähnlich wie mir? Wer befindet sich auch in der Phase, dass es mal auf den Mann ankommt, den Arsch in der Hose zu haben und eine wichtige Entscheidung für´s weitere Leben zu treffen? Und wer ist auch ungeduldig?

Hat jemand Tipps, diese Phase zu überstehen?

Wichtig für mich ist: mein Freund soll sich absolut nicht gezwungen fühlen.

Habt noch ein schönes Wochenende und ich freu mich über Mitgefühl!!!#huepf

Beitrag von cosy-80 12.12.09 - 17:26 Uhr

Mein Mann ist/war da genauso. Am liebsten nicht über dieses Thema sprechen und es einfach passieren lassen.

Das konnte ich allerdings nicht einhalten, weil es diverse Komplikationen bei uns gab, die mich sehr beschäftigt haben.

Mittlerweile steht er vollkommen hinter der Sache und schluckt auch brav seine Maca-Kapseln und macht Sport mit mir und geht auch aufs Laufband, statt aufs Fahrrad, aber ansprechen kann ich das Thema nur minimal...er fühlt sich unter Druck gesetzt....

Und deswegen bin ich hier und stoße auf ganz viel gleichgesinnte Frauen, mit einem genauso starkem Kinderwunsch wie ich, die Verständnis für alles haben. Und das ist total schön.

Und seit ich nicht mehr so viel mit ihm drüber spreche, haben wir viel mehr Sex und vor allem immer, wenn ich es will...vorher hat er sich wie ein Samenspender gefühlt und dicht gemacht....

Gruß C

Beitrag von dina2009 12.12.09 - 17:44 Uhr

hey bibihh,

ich kann dich sooo gut verstehen. Ich glaube die Männer haben einfach das Gefühl sie hätten dann keine Kontrolle mehr über ihr Leben... was natürlich totaler Quatsch ist. Wenn ich meinen Freund sehe, der mit Kindern so toll spielt und auch gut mit ihnen umgehten kann verstehe ich seine Bedenken nicht so ganz. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, das er zwar auch ein Kind möchte, aber irgendwie fehlt der letzte Schritt dazu.

Halt mich mal auf dem laufenden. Ich liege momentan genau in meinem Eispungzyklus und war heute fleissig :-)

Hoffe ich habe ein schönes Geschenk für Weihnachten....

Beitrag von luckygal1985 12.12.09 - 18:24 Uhr

hey ihr lieben,

da habe ich wohl ein bisschen mehr glück ... oder auch nicht.

denn bei uns ist es umgekehrt. ihm kann es gar nicht schnell genug gehen. am liebsten hätte er es, wenn das kind schon gestern auf die welt gekommen wär. ;-)

aber die natur braucht halt eine weile ... und seine ungeduld steckt mich dann natürlich auch an oder setzt mich unter druck.

ganz liebe grüße und immer schön fleißig #sex haben, damit es dann auch mit dem #baby klappt.

Beitrag von britt79 12.12.09 - 18:56 Uhr

Hej!

Darf ich Dich mal fragen, wie und wann Du das "Thema" angesprochen hast?!
Ich trau mich partout nicht, weil ich i-wie Angst vor einer negativen Antwort habe. Und sei es nur, wenn er sagt," laß uns doch in 3-4 Jahren nochmal schauen"....bin nämlich auch eher ungeduldig;-)

Ich drück Dir auf jeden Fall alle Daumen:-)

LG Britt

Beitrag von bibihh 13.12.09 - 13:16 Uhr

Naja, das war eigentlich ne ganz entspannte Situation. Saßen auf der Couch und irgendwas lief im TV mit Kindern. Hab dann einfach gesagt, dass ich mir bei meinem Freund sehr gut vorstellen könnte, dass er mal Papa ist (er hat da ne recht ruhige Art und ist allgemein entspannter als ich ;-). Außerdem hab ich mal Fotos von ihm und seinen kleinen Neffen gesehen und ich finde, man sieht das einfach, wenn jemand ein Baby auf dem Arm hat, dass es passt...

Und so kam das Gespräch halt zustande. Dauerte auch nicht lang, aber das war auch nicht schlimm, weil ich ja auch nichts vom Zaun brechen möchte. Wichtig für mich war, dass er nicht komplett "Nein" gesagt hat.

Und er bat mich, jetzt nicht jeden Tag damit zu nerven. Das mach ich auch nicht. Ich lass ihn erstmal in Ruhe. Er weiß, dass ich nicht mehr lange warten möchte und ich habe ihn gebeten, sich darüber ernsthafte Gedanken zu machen...

Eigentlich ein gutes Gespräch, aber warten ist ja mal gar nicht meine Stärke! #schwitz

Beitrag von sis-sylvia 13.12.09 - 15:13 Uhr

Hi!
Habe die Erfahrung gemacht, wenn ich nur ab und an was sage, dies aber gut begründet ist, dann klappt es etwas schneller, dass sich die "Mannheit" an den Gedanken #schwangergewöhnt! Man kann dann auch mal andere Sachen ansprechen wie "Fruchtbare Tage" etc.
Bleib geduldig, es lohnt sich!
Ich habe mir auch ein Tagebuch gekauft, in dem ich alles für mich wichtige (Gefühle, Anzeichen, etc.) reinschreibe - hilft, geduldig zu bleiben!

Liebe Grüße,
Sylvia

Beitrag von bibihh 19.12.09 - 15:31 Uhr

Hey!
Danke für so viel Mitgefühl und es ist beruhigend, dass hier viele das gleiche Problem mit ihrem Partner haben.

Nur nochmal zur Info: am letzten Wochenende hatte ich meinen ES. Da ich möchte, dass mein Freund auch weiß, was in meinem Körper so passiert, weiß er, wann´s "gefährlich" wird.

Nun hab ich es so gemacht, dass ich mich beim #sex erstmal nicht weiter zur Verhütung geäußert habe. Ist ja immerhin auch sein Job, nicht? :-p

Und siehe da, der junge Mann hat akribisch an das Kondom gedacht! Insgeheim hab ich mich ja etwas geärgert....

Nunja, mal gucken wie es weitergeht. Ich hab mir vorgenommen, das Thema Anfang des neuen Jahres nochmal anzusprechen. Ich möchte ihn dann bitten, mal eine Pro- und Contra-Liste aufzustellen...Vielleicht sieht er es dann ja, dass gegen ein Würmchen auch nicht so viel sprechen würde.

@sis-sylvia: das mit dem Tagebuch find ich gut. Mal gucken, ob ich das auch machen werde.

Liebe Grüße an alle!
Bibi