Wann konnten eure Kinder erste Worte lesen?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von viofemme 12.12.09 - 20:32 Uhr

Der Patensohn meines Freundes und meine Nichte sind in diesem Sommer eingeschult worden, allerdings in unterschiedlichen Schulen, aber den gleichen Bundesland. Während meine Nichte schon fleißig versucht, einzelne Wörter zu lesen und das auch schon recht gut klappt, kann der Patensohn noch keine Wörter entziffern, da ihn bestimt die Hälfte der Buchstaben fehlt - ob sie noch nicht eingeführt worden oder ob er sie nicht erkennt, kann ichnicht sagen.

Ist dieser Unterschied ein Resultat unterschiedlicher Erstlesemethoden?
Der Vater des Patensohns ist nämlich schon ein wenig geknickt...

Beitrag von dore1977 12.12.09 - 20:39 Uhr

Hallo,

meine Tochter kannte schon alle Buchstaben als sie zur Schule gekommen ist. Aber sie begreift erst jetzt wie sie die zusammen "ziehen" muss. Das war vorher ein Buch mit 7 Siegeln für sie. Seit 4 Wochen oder so probiert sie es fleisig und es wird immer besser.

Fließend lesen kann sie aber noch nicht.

LG dore

Beitrag von viofemme 12.12.09 - 21:25 Uhr

Viele Dank euch allen für eure Antworten! Der Kindsvater war echt schon besorgt, zumal er sein Kind früher immer als besonders intelligent hingestellt hat (was aber auch nicht stimmen muss...;-)) Konnte immer alles vermeintlich besser und schnelle als alle anderen, da ist die Entäuschiung jetzt bei den Eltern natürlich groß. (ich vermute, jeder kennt solche selbsternannten Wunderkindeltern.) Jedenfall mussten wir ihn heute mal ein wenig beruhigen.

Das Zusammenziehen der Buchstaben klappt bei seinem Sohn halt wohl auch noch gar nicht. Bekannte Wörter erkennt er und kann sie dann natürlich "lesen". Mit neuen, auch einfachen und kurzen Wörtern tut er sich noch sehr sehr schwer. "Rasenmäherziege" wäre nicht drin ;-)

Aber der Knoten wird sicher auch noch platzen!

Beitrag von viofemme 12.12.09 - 21:26 Uhr

Die Antwort ging an ALLE, habe nur den falschen Antwortbutton gedrückt....

#hicks

Beitrag von vamppam 12.12.09 - 23:54 Uhr

hallo
Mein Sohn konnte erst einzelne Buchstaben, fand sie auch interessant, vergas bei seinen ersten Leseversuchen aber Teile der Buchstaben wieder und fands dann erstmal scheisse. Irgendwann im Oktober/November platzte dann der Buchstabenverbindeknoten und inzwischen liest er langsam, aber stetig kurze Geschichtchen. Je mehr Erfolgserlebnisse, desto lieber liest er, desto besser liest er auch. Das wird alles...
Manchmal hat er allerdings den Satzanfang wieder vergessen, wenn er am Ende angelangt ist, dann wiederhol ichs halt. Wird alles noch. Er ist aber schon ganz begeistert davon, dass er allein aus den seltsamen Schriftzeichen lustige Geschichtchen machen kann.

Nicht triezen, Knoten platzt von alleine...

Auch sonst kluge Kinder müssen nicht immer alles können.

Beitrag von ellen2211 12.12.09 - 20:45 Uhr

Hallo!

Mein Sohn wurde auch in diesem Jahr eingeschult und ist inzwischen so weit, dass er Bücher liest. In der Schule fehlen ihm noch 5 Buchstaben und ein paar "specials" (wie au, ch, sch...), aber er kennt die Buchstaben alle und kann eigentlich fast alles lesen.

Schon vor ein paar Wochen hat er sich sein Dino-Buch genommen und die Namen der Dinosaurier gelesen, die ja echt schwer sind.

Bei ihm fing es sehr früh an, dass er versucht hat, Worte zu lesen, schon vor den Herbstferien.

Allerdings habe ich heute gerade mit einer Freundin gesprochen, deren Tochter auch eingeschult wurde, die sind auch noch nicht so weit. Und Jonas gehört in seiner Klasse wohl zu den besseren Lesern...

LG Ellen

Beitrag von nico13.8.03 12.12.09 - 21:01 Uhr

Hy

Mein Sohn ist auch dieses jahr eingeschult worden,auch er kennt alle Buchstaben aber kann auch noch net richtig lesen-es is unterschiedlich einer kann zeitig lesen andere nicht.Bei meinen Sohn ist noch net der knoten geplatz-wir versuchen jeden Tag einbischen zu lesen.
Er hat es auch noch nicht verstanden das man die einzellnen Buchstaben zusammenziehen muß.Aber das wird schon

LG niki+Nico+krümmel 10+4ssw

Beitrag von biene21083 12.12.09 - 21:17 Uhr

HAllo,

mein Sohn ist letztes Jahr eingeschult worden. Sie hatten gerade ca 5 Buchstaben geschafft, da konnte mein Sohn lesen und zwar alles. Auch "eu" "ei" "sch" etc. Das war kurz nach den Herbstferien. Und zum Ende der ersten Hälfte klang alles auch sehr flüssig.

Die Tochter von meiner Freundin ist dieses Jahr eingeschult worden, tut sich mit dem lesen auch noch sehr schwer. Die Lehrerin von ihr siehts noch gelassen.

Lg MAja

Beitrag von schwarzbaer 12.12.09 - 21:17 Uhr

Mara ist im September eingeschult und liest inzwischen (langsam, aber immerhin) ihrer kleinen Schwester die Kinderbücher vor, die Bücher für ca. 3 Jährige.

Sie hat sich das allerdings meistenteils selber beigebracht, in der Schule sind sie in der Fibel noch nicht wirklich weit.

Ihr tollstes Wort war bisher "Rasenmäherziege" - aus Shaun das Schaf, wir haben ihr eine Zeitung davon gekauft und sie hat so eine Comic-artige Geschichte darin vorgelesen :-) Das sie das lesen konnte, hat mich beeindruckt ...

Gruß, schwarzbaer

Beitrag von katjafloh 12.12.09 - 22:43 Uhr

Mein Sohn ist im August eingeschult worden. Seit 2-3 Wochen kann er lesen. Im Rahmen der Buchstaben, die sie schon gelernt haben. Und noch langsam, aber mit jedem Üben wird es immer besser. Es besteht aber auch in der Klasse größere Unterschiede. Die Kinder die vor der Schule schon viel konnten, können schon gut lesen, manche können überhaupt noch nicht lesen und haben auch diese Schwierigkeiten mit dem Zusammenziehen der Silben und Buchstaben. Denke mal das auch hier jedes Kind ein eigenes Tempo hat. Wenn es bei dem Patensohn irgendwie nicht in der Norm wäre, hätte die Lehrerin bestimmt schon eine Mitteilung an die Eltern gegeben.

Lg katja

Beitrag von gunillina 13.12.09 - 00:25 Uhr

Sohnemann liest seit ein paar Wochen, wenn auch holprig und langsam. Wir üben täglich. Heute Abend hat er im Bett noch unbedingt Asterix, "Die Tour de France", lesen müssen;-) Stolz wie Oskar ist er! Und ich freu mich über die Leseratte...
Aber jedes Kind ist da unterschiedlich. Es kann ja auch nicht jedes Kind mit 12 Monaten laufen.

Beitrag von loonis 13.12.09 - 09:17 Uhr




Ich denke ,das ist von Kind zu Kind sehr unterschiedl.

Mein Großer geht auch in d.1.Klasse ...
er kannte bereits weit vorher alle Buchstaben u. konnte auch schon ca. 3 Mon. vor Einschulung lesen.
Jetzt liest er bereits die 3.Lesestufe fliessend.

LG Kerstin

Beitrag von 3wichtel 13.12.09 - 10:07 Uhr

Das hängt auch ein wenig vom System ab:

Manche Klassen lernen mit der Fibel, andere nach "IntraAct".

Bei IntraAct dauert es länger, bis sich Erfolge einstellen, dafür kommt diese Methode leseschwachen Kindern zugute und es lernen wirklich ALLE damit lesen.

Beitrag von zanadu 13.12.09 - 10:32 Uhr

Hallo, ich bin Lesemutter in zwei Zweitenklassen. Mit zwei ganz verschiedenen Methoden. Also eigendlich merke ich erst jetzt das die Kinder anfangen fliesend zu lesen. Da hat sich vom Anfang der zweiten Klasse bis jetzt sehr viel getan.
Außerdem können die Kinder jetzt auch zum großenteil , lesen und verstehen, was sie lesen. Da ist noch eine ganz andere Sache.
Viele Kinder die sehr gut und schnell lesen , lesen rein mechaisch.
.
Also nicht verrück machen. Viele Eltern übertreiben doch etwas mit den können ihrer Kinder.

Beitrag von katzeleonie 13.12.09 - 11:15 Uhr

Jedes Kind ist anders und lernt in anderer Geschwindigkeit.

Unsere Tochter konnte mit 5 kleine Berichte in der Zeitung lesen, sie hat es sich selber beigebracht und uns Löcher in den Bauch gefragt.

lg
Anja

Beitrag von dominiksmami 13.12.09 - 11:28 Uhr

Hallo,

mein Sohn hat im letzten Schuljahr lesen gelernt.
Er kam vom ersten Schultag heim und konnte 2 kurze Worte lesen und schreiben, nämlich ik ( ich) und vis (Fisch).

Am nächsten Tag folgten wieder zwei Worte, diese 4 Worte und die dazu gehörigen Buchstaben wurden dann den rest der Woche geübt.
So gings immer weiter mit immer mehr und mehr Worten.
Er lernte also jede Woche mehr lesen.

Es folgten hak en plak Übungen ( zerhacken und zusammenkleben) da wurden einzelne Silben gelesen und im Anschluss zu einem Worte zusammengefügt.

Ich müßte es nochmal raussuchen, aber ich denke so zum Dezember hin, also nach dem ersten Zeugniss ( wir bekommen 3 Zeugnisse hier) fingen sie schon an Minisätze zu lesen die aus zwei oder drei Worten bestanden.

lg

Andrea

Beitrag von stephanieanne 13.12.09 - 16:51 Uhr

Das hängt sowohl vom Kind als auch von der Methode ab. Meine Tochter hatte den Ansatz "Lesen durch Schreiben" und konnte wirklich schon sehr schnell lesen.

Ihre Freundin hatte den Ansatz Buchstabe nach Buchstabe und brauchte deutlich länger.
LG
Anne

Beitrag von zaubertroll1972 13.12.09 - 17:23 Uhr

Hallo,

unser Sohn wurde auch im August und das Lesen klappt schon sehr gut.
Wenn die Wörter ziemlich lang oder etwas komplizierter sind dann ist es natürlich schwierig aber die Erstlesebücher klappen schon.
Das heißt aber nicht daß er es gerne macht oder es nicht anstrengend für ihn ist :-)

LG Z.

Beitrag von daniko_79 13.12.09 - 18:17 Uhr

Hallo

mein sohn ist damals im sept. in die schule gekommen und lesen konnte er dann etwa weihnachten , das geht ratz fatz da macht man sich schon fast sorgen weils so schnell geht .

Dani

Beitrag von buntstift 13.12.09 - 22:25 Uhr

Mmh....meine Tochter hat nach 2 Wochen Lauttabelle kennen schon so einige Wörter lesen können. Nun ist sie seit 15.September in der Schule und kann lesen. Im grunde alles.....naja, so komplizierte Wörter noch nicht, aber sie kann Sätze lesen und versucht alles zu lesen.
Dank der Lauttabelle liest nun auch meine 4 1/2 Jährige schon einiges und beginnt zu schreiben. Buchstaben die sie noch nicht hatten,suchen sie in der Lauttabelle raus.,

Und dann liegt es an der Eltern, nerven sie ihre Kinder sinkt die Motivation, werden Kinder verglichen ist das auch nicht positiv.

Beitrag von anja96 14.12.09 - 09:39 Uhr

Hallo,

meine Tochter konnte bereits an Weihnachten lesen als sie in der 1. Klasse war. Vor Schulanfang konnte sie nicht lesen.

Es ist aber unterschiedlich wie die Kids die Buchstaben lernen. Das Kind meiner Freundin z.B. ist jetzt in der 2. Klasse einer Waldorfschule und die lernen nur Großbuchstaben - er kann also normale Bücher nicht lesen, sondern nur mit Großbuchstaben. Der Sohn einer anderen Freundin ist in der 1. Klasse und die fangen mit Schreibschrift an. Finde mal ein Buch, das in Schreibschrift geschrieben ist!!!

LG, Anja

Beitrag von ayshe 14.12.09 - 09:46 Uhr

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Ist dieser Unterschied ein Resultat unterschiedlicher Erstlesemethoden?
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das kann natürlich schon sein.

als mein bruder eingeschult wurde, zogen wir nach einem halben jahr um, innerhalb de selben landkreises!!!
schule 1: er lernte druckbuchstaben und ganze wörter
schule 2: er lernte schreibschrift und einzelne buchstaben

nicht einmal in einem landkreis lief das gleich ab.

dieses hin und her hat meine bruder natürlich erstmal geblockt, er kam erstmal gar nicht mehr klar und hing auch hinterher.

ich hatte buchstaben gelernt und konnte mir schnell alles zusammenreimen, kannt eich einen buchstaben noch nicht, fragte ich meine eltern und las weiter.


also der patensoh n wird das sicher auch schaffen,
vllt sind sie da echt noch nicht so weit mit den buchstaben.
also es könnten jedenfalls große unterschiede in der methode vorliegen.