Nachnamen des Vaters nur bei eingetragenem Sorgerecht bzw. Vaterschaft

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von tabehaki 13.12.09 - 01:59 Uhr

Hallo,

ich bin nicht verheiratet, mein Verlobter möchte ein gemeinsames Sorgerecht schon vor der Geburt beantragen. Er meinte, dass man das Sorgerecht auch deshalb beantragen sollte, damit, wenn er die Vaterschaft anerkennt, das Kind auch seinen Namen tragen kann, sonst würde das nicht gehen.

#gruebel#kratz Ja ein bissel verwirrend für mich. Hat er irgendwie Angst, er würde zu kurz kommen? Verstehen tu ich das nicht, da es sowieso schon fest stand, dass er seinen Nachnamen bekommt. Er meinte mal so beiläufig, wenn ich denn mal fremd ginge, würde er das Sorgerecht alleine beantragen. #schock Also seine Gedankengänge haben sich mir nicht erschließen können.

Kann es sein, dass Väter manchmal irgendwie Angst haben, sobald man nicht verheiratet ist, dass man dann mit dem Kind "durchbrennt"??? Der Kleine ist noch nicht mal auf der Welt und ich kann seine Gedanken nicht nachvollziehen. Ging es irgend jemanden ähnlich???

Ach, ich habe übrigens kein Problem damit, wenn wir ein geteiltes Sorgerecht haben, er ist ja der Papa und heiraten wollen wir auch mal (hoffentlich) irgendwann. Aber ich bin über seine Gedankensprünge ein bisschen verwundert und glaube irgendwie, dass er Angst hat irgendwie zu kurz zu kommen, weil wir ja noch nicht verheiratet sind :-p Ich ärgere ihn dann immer und sage, "bist du sicher, dass "er" von dir ist???" #rofl#rofl#rofl

Na ja, ein bisschen Spass muss ja sein, wenn er mich mit solchen Themen überfällt. (Er will alle behördlichen Gänge übrigens noch vor der Geburt machen - kenne mich da leider noch gar nicht aus damit, allerdings er wohl umso besser!)

VG Mari

Beitrag von mtinaaa 13.12.09 - 08:42 Uhr

Hallo ja das kannst Du alles vor der Geburt machen,hat meine Schwester auch gemacht.
Kann Deinen Mann aber auch verstehen. Meine hat auch um das geteilte Sorgerecht gehofft und tut es noch, bei unserem.
Er weiß es ,was es bedeutet keins zu haben und ne Ex die dieses ihn deutlich gezeigt hat und es immer wieder tut.
Sprich ich habe das ganze Sorgerecht und die Macht#klatsch.
Naja nach 6,5 J Gerichtverhandlungen, hat sie wohl nun verstanden ,das sie dieses nicht hat,meine der Umgang läuft nun .
ich finde die Väter sollen es auch bekommen,sind ja auch die Väter und ein Teil vom Kind,egal was mal in der Beziehung passiert.
Zum Glück wird nun DE von der EU gezwungen für die Väter da jetzt mehr zu tun#huepf.
Denn die Väter sind in DE, doch nur das Elternteil 2. Klasse und Zahlkraft.
Alleine wenn ich hier öfter im Alleierziehenden Forum lese#klatsch.
Zum Kind machen ok,aber dann kannst gehen.Schere jetzt aber nicht ale über einen Kamm.

Wünsche Euch eine schöne Zeit mit dem :-p.

L.G Tina 31 SSW :-p

Beitrag von tabehaki 13.12.09 - 22:59 Uhr

Ja, ich weiß auch nicht, wie er auf solche Gedanken auf einmal kommt. Wundert mich ja auch schon. Vielleicht ist es eben so, wenn man Eltern wird. Man hat halt mehr Verantwortung für jemanden, der erstmal komplett "nackt" und hilfsbedürftig ist. Meine Gedanken ändern sich ja auch schon. Ich denke, das ist normal. Aber es wäre egoistisch, wenn ich ihn als stolzen Papa benachteiligen würde.

#liebdrueck

Beitrag von booo 13.12.09 - 09:20 Uhr

Ich sehe es andersrum. Ich wüsste nicht warum man dem Mann den man liebt und der Erzeuger/Vater seines gemeinsamen Kindes das gemeinsame Sorgerecht verwähren sollte...!

Beitrag von mysterya 13.12.09 - 12:27 Uhr

Mmm weil Liebe heutzutage ziemlich oft in die Brüche geht und man dann da steht und sich glücklich schätzen kann, wenn man dann noch selber entscheiden darf, was mit seinem Kind passiert, ohne dass einem der frustrierte Expartner Steine in den Weg legt.

Ich war mir bei meinem damaligen Freudn nicht sicher, obwohl ich ihn sehr geleibt habe und immer mit ihm zusammen sein wollte. Er wollte das Kind, aber als es dann da war, hat er mich ziemlich mit allem hängen gelassen. Schon in der Schwangerschaft kam mir manches komisch vor. Ich habe mir das 8 Monate lang angesehen und beschlossen, dass jemand der einen liebt, einen anders behandeln würde und mich getrennt.

Ich bin sehr froh, dass alleinige Sorgerecht zu haben, trotzdem wir vernünftig mteinander umgehen, uns ausgesprochen haben und er sein Kind fast die Hälfte der Woche sieht und betreut, aber ich weiß auch, dass es auch deswegen so gut funktioniert, weil er weiß, dass ich ihm einen Riegel vorschieben könnte, wenn er sich nicht an Vereinbahrungen halten würde und das ich immer den längeren Hebel habe.

Natürlich ist es unfair, dass grundlos auszunutzen und da kann ich Männer verstehen, wenn sie Angst davor haben, aber es ist andersherum für Frau und Kind auch ein Schutz. Man sollte sich überlegen, ob man ihn wirklich abgeben will. Meine Beziehung hat 7 Jahre gedauert, ich dachte ich kannte ihn, aber ich habe ihn erst kennen gelenrt als wir zusammen lebten mit Kind und er nicht mehr nur an sich denken musste, sondern an seine Familie.

Ich würde daher jeder Frau raten, erstmal nur ne Vaterschaftsanerkennung zu machen und dann abzuwarten wie er sich im wirklichen Alltag macht und wenn er dann immernoch für einen und das Kind daist, dann kann man immernoch heiraten, das gemeinsame Sorgerecht machen, den Namen ändern.

Die beim Jugenamt haben mir haargenau das gleiche geraten!

Beitrag von tabehaki 13.12.09 - 15:09 Uhr

Ich habe es auch gar nicht anders gemeint, vielleicht hast du es falsch aufgefasst? Ich habe diese Frage gestellt, weil mich seine Hartnäckigkeit verwundert, wobei wir doch schon verlobt sind und zusammen leben... vg

Beitrag von katrin.24 13.12.09 - 09:45 Uhr

hallo!
unsre maus wir auch gleich so heissen wie der papa und wir werden auch das gemeinsame sorgerecht haben, sind aber nicht verheiratet.
hab letztens gehört das wenn die mutter das alleinige sorgerecht hat und ihr nicht verheiratet seid, der vater weder auskunft in einen kh, noch im kindergarten oder schule bekommen MÜSSTE.
werden sich wahrscheinlich nur wenige dran halten aber ich finds trotzdem extrem weil der vater hat genauso anspruch auf sein kind, egal ob zusammenlebend oder getrennt.
lg, katrin

Beitrag von tabehaki 13.12.09 - 22:53 Uhr

Hallo Katrin,

sehe ich eigentlich auch so. Aber anscheint gibt es viele Frauen oder auch Männer, die eben schlechte Erfahrung damit gemacht haben und leider kenne ich diese Fälle auch aus meiner eigenen Familie. Ich hab mir nie Gedanken darüber gemacht. Wäre wohl trotzdem besser mal darüber nachzudenken, auch wenn man noch nicht verheiratet ist, oder sich nicht trennen möchte - ich liebe Ihn ja, da gibt es nichts dran zu rütteln und hoffe, dass er es genauso sieht :)

VG

Beitrag von blucki 13.12.09 - 10:44 Uhr

hallo mari,

naja, das muss jeder entscheiden, wie er es für richtig hält. überdenke das aber gut. das kann man nämlich nicht mehr rückgängig machen.

das mit dem namen stimmt aber nicht. mein sohn ist 2004 geboren und ich habe ihm damals den nachnamen des vaters gegeben, mit dem ich erst seit letztem jahr verheiratet bin. und das sorgerecht hatte ich die ganze zeit alleine! das hat miteinander nichts zu tun.

lg
anja

Beitrag von mtinaaa 13.12.09 - 18:23 Uhr

Doch das kann mann,da meine Schwester damit nur Probleme bei Behörden und Kita hatte,hat sie es gemacht.
Aber der Papa war damit einverstanden,hatte aber auch reichlich Zeit um sich das zu überlegen,4 W.
geht aber nur in Härtefällen beim JA.

L.G Tina

Beitrag von blucki 13.12.09 - 22:20 Uhr

was meinst du denn genau?

Beitrag von tabehaki 13.12.09 - 22:50 Uhr

Hallo Anja,

hattest du denn in der Zeit mit dem all. Sorgerecht denn irgendwelche Probleme gehabt? Ich hatte eigentlich schon vor, dem Jungen seinen Namen zu geben, aber die Sache mit dem geteiltem Sorgerecht und seiner komischen Bemerkung haben mich echt #kratz lassen. Fand ich dann nicht so doll.
Frage mich, ob ich Probleme bekomme, nachzuweisen, ob es MEIN Kind ist, wenn es SEINEN Namen trägt?
Steht das denn irgendwo? Hat das Kind schon einen Ausweis?

VG

Beitrag von olegre 14.12.09 - 09:52 Uhr

Hallo,
das mit dem Nachweis ist an sich kein Problem.
Du bekommst problemlos jederzeit über das Jugendamt eine Sorgerechtsbescheinigung, die dann belegt, daß du das alleinige Sorgerecht hast.
In der Geburtsurkunde stehen ja meist beide Eltern (spätestens wenn die Vaterschaft anerkannt ist, wird der Name des Vaters nachgesetzt), da kann man sowieso dann nicht mehr daran sehen, wer nun das Sorgerecht hat.
Definitiv nachweisen geht dann sowieso nur mit der Bescheinigung.
LG
olegre

Beitrag von canadia.und.baby. 13.12.09 - 10:56 Uhr

Lass es bleiben,
Solltet ihr euch trennen , behält dein Kind den Namen des Vaters!

Beitrag von canadia.und.baby. 13.12.09 - 10:57 Uhr

Vaterschaftsanerkennung ja, aber behalte das Sorgerecht und dein Zwerg sollte deinen Namen haben.

Wenn er dich dann Heiratet könnt ihr das dann noch ändern.
Anderes rum nicht.

Beitrag von holidaylover 13.12.09 - 11:42 Uhr

das sehe ich auch so! wenn der vater will daß sein kind so heißt wie er, soll er halt heiraten. ;-)
sorgerecht sollte man sich gut überlegen. trennt ihr euch, bestimmt er mit über aufenthaltsort etc. #kratz
>Er meinte mal so beiläufig, wenn ich denn mal fremd ginge, würde er das Sorgerecht alleine beantragen.<

wenn er jetzt schon solche gedankengänge hat, solltest du sehr genau überlegen was du tust! im falle eines falles könnte er dir das leben zur hölle machen. #gruebel

Beitrag von tabehaki 13.12.09 - 22:46 Uhr

Aber was, wenn MIR mal was passiert und ich das alleinige Sorgerecht hätte? Könnte er sich dann um das Kind kümmern? Ich muss doch auch weiter denken, als nur an mich...

oder sehe ich das falsch? Wir wollen ja auch heiraten, aber auch mit großem Tamtam... momentan ist das Geld dazu knapp und die Dinge nicht so toll. Aber es ist unser gemeinsames Wunschkind nach all den Jahren und ich habe eigentlich nicht vor, mich von ihm zu trennen :) Ich hoffe, er sieht das genauso :D

Beitrag von cazie71 13.12.09 - 13:25 Uhr

Hallo Mari.

Nachname, Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht sind drei absolut verschiedene Paar Stiefel. Hat das eine nix mit dme anderen zu tun.

Überleg dir das mit der Namensgebung sehr gut. Das ist eine Entscheidung für immer und ewig! Du kannst das dein Leben lang nicht mehr ändern! Wenn ihr heiratet könnt ihr euch ja immer noch für einen gemeinsamen Nachnamen entscheiden. Trennt ihr euch aber zuvor, dann habt dein Kind und du immer zwei verschiedene Namen. Kenne einige, die das schon zigmal bereut haben....


Alles Gute!

Beitrag von tabehaki 13.12.09 - 22:40 Uhr

Wurde denn sowas Probleme im täglichen Leben geben? Also wenn wir nie heiraten würden, uns trennen und der Sohn seinen Namen hat, hab ich dann Probleme nachzuweisen, dass es MEIN Kind wäre? Z.B. Anmeldungen, Flughafen, Polizei etc.???

Gott ist das kompliziert #augen

Beitrag von cazie71 14.12.09 - 10:04 Uhr

Es ist natürlich immer etwas verwirrend, wenn das Kind einen anderen Namen hat, als die Mutter.

Kenne eine Frau, deren erstes Kind den Namen der Mutter hat, das zweite den Namen des (mittlerweile getrennt lebenden Vaters). Die Frau verreist sehr viel mit den Kindern, da die Verwandtschaft auf der ganzen Welt verstreut ist. Sie nimmt deshalb immer die Geburtsurkunde des Sohnes mit, damit sie am Flughafen (ohne größeren Zeitaufwand) nachweisen kann, dass es sich hier um ihr leibliches Kind handelt. #schock Umständlich - aber sinnvoll!

Verstehe deshalb nicht, warum man sich das antun sollte. ;-)

Wenn ihr tatsächlich heiratet, dann könnt ihr doch eh gleich alle beide den Namen des Kindsvaters annehmen. Wenn nicht, dann würde mein Kind IMMER meinen Namen tragen. Männer kann man mal austauschen im Laufe des Lebens - Kinder nicht!!!;-)

LG
cazie71

Beitrag von jurbs 13.12.09 - 15:50 Uhr

ich hab den eindruck gewonnen dass du arg hoffst dass ihr heiratet aber es irgendwie rausgeschoben wird ... darum würd ich an deiner stelle sagen - mein kind, mein name, ich hab das alleinige sorgerecht - das wird sich an unserem hochzeitstag ändern - vielleicht, denn warum sollte der familienname unbedingt seiner sein!

Beitrag von tabehaki 13.12.09 - 22:31 Uhr

wenn ich dem Kind meinen Namen gebe, dann heirate und seinen Namen annehme ebenso auch das Kind, steht dann später im Ausweis des Kindes als geborener MEINER oder geborener SEINER?

weißt du das?

Beitrag von sunniemelon 13.12.09 - 17:09 Uhr

Hallo,

also erstmal kannst du alles vor der Geburt mit deinem Freund beim Standesamt regeln, sprich Vaterschaftsanerkennung und beim Jugendamt dann geteiltes Sorgerecht. Wird bei uns auch so laufen, denn wir sind auch noch nicht verheiratet, haben es aber eh im SOmmer vor.

Und zu einigen hier die meinen das du es sein lassen solltest, die kann ich nicht verstehen, sorry!!

Man setzt ein Kind in die WElt weil man sich liebt und ne Familie gründen will und dann denkt man nicht an Trennung. Was bitte machen denn Eheleute, die gleich nen gemeinsames Sorgerecht haben??? Da kann es auch zur Scheidung kommen und dann is es das gleiche Problem.

Dann lasst es lieber glei bleiben und sucht euch nur einen der euch den Kinderwunsch erfüllt und danach schöö brav zahlt. :-[:-[:-[:-[:-[

LG Michelle

Beitrag von tabehaki 13.12.09 - 22:35 Uhr

Hallo,

also heiraten werden wir hoffentlich, aber haben unsere Gründe es noch nicht getan zu haben. Nun, meine Frage, kann man sich auf dem Standesamt unverbindlich dazu informieren, kostet so ein Termin für eine Beratung Geld???

Ich bin eigentlich nur darüber verwundert, dass er jetzt so einen Druck macht, dabei hatte er doch nie was zu befürchten ... hmm. Männer!

VG

Beitrag von lachris 14.12.09 - 09:48 Uhr

Hallo,

Vaterschaftsanerkennung und Namenserteilung (des Vaters) gehen auch ohne, dass er das Sorgerecht bekommt.

Am Besten lasst Ihr es beim Jugendamt machen, da die dort beides machen können und es im Gegensatz zum Standesamt (die nur die Vaterschaftsanerkennung únd Namenserteilung machen) gebührenfrei ist.

Ich habe das gerade letzte Woche gemacht, ging Problemlos auch nur mit Personalausweis. Nur einen Termin sollte man ausmachen.

Ob Du allerdings jemanden der so merkwürdig reagiert, schon das Sorgerecht geben solltest, würde ich mir an Deiner Stelle überlegen...

Wie gesagt, den Namen des Vaters kannst Du Eurem Kind auf jeden Fall erteilen, auch ohne das der Vater das Sorgerecht erhält.

Bei einer Eheschließung würde er es jedoch automatisch bekommen.

Was Sorgerecht genau bedeutet, erklären Dir die Leute vom Jugendamt.

VG lachris

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