Organscreening

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lilly7686 13.12.09 - 12:38 Uhr

Hallo!

Ich weiß nicht, welche Untersuchungen es in D gibt, aber bei uns in Ö gibts ein Organscreening zwischen der 20. und 24. SSW.

Meine Frage ist, was genau wird da festgestellt und falls eine Fehlbildung festgestellt wird, kann man denn irgendwas dagegen machen?

Denn meine Meinung ist, wenn jetzt mein Baby tatsächlich eine Fehlbildung hätte, dann kann ich das ja sowieso nicht ändern!
Klar, kann ich mich drauf einstellen. Aber ändern kann ich es nicht, oder?

Die Frage beschäftigt mich deshalb, weil bei uns der Organscreening 150 euro und mehr kostet. Da meine Tochter aber im Herbst eingeschult wird, bin ich wirklich am überlegen, ob ich diese 150 euro nicht lieber in eine gute Schultasche oder sowas investiere.
Nihct, dass ich es mir nicht leisten kann. Aber ich frage mich, ob es sinnvoll ist?
Ich meine, so viel Geld für eine untersuchung ausgeben, die eigentlich nichts an der Liebe zu meinem Kind ändern kann...

Aber wie seht ihr das? Sollte ich die Untersuchung machen lassen? Oder lieber doch auf mein Herz hören, das mir sagt, es ist alles okay?

Ich bin ratlos... Ich will ja meinem Baby nichts schlechtes! Und ich will auch nicht geizig sein! Ich frage mich nur, ob es sinnvoll ist?

Ach ich bin einfach verwirrt... Vielleicht sollte ich es einfach machen und aufhören, nachzudenken???

HILFE!

Beitrag von nico13.8.03 13.12.09 - 12:41 Uhr

Hy

Hier in Berlin is es die Feindiagnostik-wir hatten bei unseren Sohn eine Überweisung dort hin weil er schon recht groß in der 20SSW war-da wollte die Ärztin auf Nummer sichen gehen das auch alles oki is.
Also ich würd es machen lassen-ich könnte nicht mit jeder Behinderung Leben-aber das muß jeder für sich selber entscheiden.
Bei uns wurde halt alles ausgemessen u kontrolliert.

LG niki+krümmel 10+5ssw

Beitrag von 11yvonne22 13.12.09 - 12:46 Uhr

hallöchen,

also ich habe ein solches organscreening machen lassen, aber nur, weil meine fa mir dafür eine überweisung gegeben hat und ich so nichts dafür bezahlen musste. nötig war´s nicht... hat mich halt beruhigt wegen der doppler und herz untersuchung.
aber ich denke gravierende dinge erkennt der fa auch bei einer einer normalen ultraschallunters.! und du hast recht: was würde es ändern, wenn man eine fehlbildung diagostiziert? gar nichts... man würde das baby trotzdem bekommen :-)

also würde ich sagen, investiere di 150 euro in eine tolle schultasche und höre auf dein mutterherz. das hat meist recht!

liebe grüße

yvonne 26. ssw

Beitrag von asting 13.12.09 - 13:11 Uhr

Hallo!

Ich hab das Organscreening (€80) machen lassen. Aber ehrlich gesagt auch nur deshalb weil meine FA es uns empfohlen hat. Und das auch nur weil wir durch unsere ICSI-Behandlungen automatisch unter Risikoschwangerschaft fallen.
An deiner Stelle würd ich das Geld auch für den Schulanfang ausgeben, denn ich finde bei einer normalen SS ist es nicht notwendig. ;-)

Lg Andrea

Beitrag von juju277 13.12.09 - 13:13 Uhr

Hi,

das Organscreening ist m.M. nach die einzig sinnvolle Untersuchung, im Gegensatz zur NFM, die eh nix wirkliches aussagt.
Hier kann festgestellt werden, ob der Zwerg z.B. einen Herzfehler hat und ob eine spontane Geburt evtl. zu anstrengend für ihn wäre oder ob evtl. gleich nach der Geburt operiert werden muss. So kann man sich dann auch in einer entsprechenden Klinik anmelden, die für solche Fälle gerüstet ist und hat nicht unter der Geburt oder kurz danach das böse Erwachen.
Also mir geht es bei dieser Untersuchung nicht darum, ein evtl. behindertes Kind abzutreiben, sondern im Falle einer Komplikation so gut wie möglich darauf vorbereitet zu sein.

LG juju

Beitrag von jimpansee 13.12.09 - 13:17 Uhr

hallo lilly,

ich habe nächste woch termin für das organscreening und ich muss dafür nichts bezahlen. in dem krankenhaus (in wien) in dem ich entbinde wird das kostenlos angeboten. ich habe mich insofern dafür entschieden als dass ich man schon vorgeburtliche medizinische maßnahmen treffen könnte, wenn das kind was bräuchte? weiters könnten die ergebnisse mich dazu bringen dort zu entbinden, wo sie zum beispiel eine frühchenstation auch haben, wo mein baby dann besser versorgt würde?

liebe grüsse, lena

Beitrag von bl1711 13.12.09 - 20:41 Uhr

hallo lena!
wo in wien wirst du entbinden?
ich bin gerade beim aussuchen...
lg, babsi

Beitrag von coolkittycat 13.12.09 - 13:51 Uhr

ich würds auf jeden fall machen...man kann da vieles erkennen, was man in dr schwangerschaft noch behandeln kann...oder die ärzte können gewisse eingriffe direkt nach der geburt vorbereiten und eibnplanen.da gehts doch nicht um gefühle! sondern um die bestmögliche medizinische versorgung deines kindes! alles gute#herzlich