Alles ist anders geworden seit das Baby da ist....

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von mariemarie 14.12.09 - 10:01 Uhr

Huhu,

habe vor 2 Wochen meinen kleinen Maximilian spontan, aber mit Zange und ordentlichen Geburtsverletzungen zur Welt gebracht.
Hab hier totale Probleme mit dem Stillen gehabt,blutende , wunde Brustwarzen, dazu die Schmerzen vom hohen Scheidenriß und dem Dammschnitt. Hab seit der Geburt keine Nacht mehr als 2 h geschlafen und heule fast jeden Tag.
Ich war noch nie so glücklich und so fertig zugleich.
Pumpe momentan Mumi ab, mein Mann meint ich stelle mich an, so schlimm könne das mit den Schmerzen doch nicht sein,er betüdelt von morgens bis abends das Baby- wenn es satt und sauber ist- und kann jede Nacht durchschlafen. Er nennt das baby jetzt Schatz und mich nimmt er nur noch peripher wahr.
Ich weiß es ist bescheuert, aber ich bin irgendwie eifersüchtig. Dazu kommt das er alleine im Ehebett schläft und ich beim Baby im Kizi, kann den Wurm noch nicht nachts alleine lassen und er meint das wäre übertrieben..Er macht hier sonst viel, den ganzen Haushalt, waschen, kochen, Bügeln. Aber ich hab in 2 Wo schon über 15 kilo abgenommen und wünschte mir ein wenig Unterstützung.
Weiß auch nicht , muss ständig heulen, dabei bin ich doch so glücklich, dass ich das Baby endlich habe dass ich mir 10 Jahre gewünscht habe...

Musste mal jammern

GLG Marie

Beitrag von yale 14.12.09 - 10:21 Uhr

Sag mal hast du eine Hebi?

Für mich hört sich das nach einer Wochenbett-Depression an.

wenn du eine Hebi haben solltest sprich mit ihr mal darüber.

Es ist ganz normal das du durch die Hormonumstellung alles etwas empfindlicher siehst aber das du zu deinem Baby "es" sagst ist nicht normal.

Versuch das abzuklären und nimm dir viel zeit alles zu verstehn.


viel glück

Beitrag von jimmytheguitar 14.12.09 - 10:29 Uhr

Hallo!

Herzlichen Glückwunsch zu eurem Sohn!

Es ist doch grade mal zwei Wochen her! Es liegen noch Jahre davon vor dir:-p Und lass dir gesagt sein, ein Leben mit Kind wird nie wieder wie ein Leben ohne Kind!

Freu dich darüber, das dein Mann so eine tolle Bindung zum Baby aufbaut! Das ist nicht immer die Regel aber sehr sehr schön. Und nimm es ihm nicht übel, das er im Moment nur Augen für das Baby hat! So ein Baby ist einfach das schönste und tollste überhaupt und da kann man schonmal schnell vergessen, das da nebenan die dazu gehörige tollste Mutter und Ehefrau sitzt. Ist ja auch für ihn alles neu.

Ich denke, du brauchst da gar nicht irgendwie eifersüchtig sein, er liebt einfach euer "Fleisch und Blut".

Ich denke bald wird sich alles etwas einspielen. Außerdem kann es sein, das du auch grade den Babyblues mitmachst, den viele nach der Entbindung mitmachen.

Vielleicht kannst du mit deinem Mann mal sprechen. Oder mit einer Nachsorgehebamme, falls du die nicht schon hast.

lg und alles Gute

Beitrag von joulins 14.12.09 - 14:43 Uhr

"lass dir gesagt sein, ein Leben mit Kind wird nie wieder wie ein Leben ohne Kind!"

Wie wahr! ;-)

Beitrag von canadia.und.baby. 14.12.09 - 10:31 Uhr

Morgen :)

Hab gedult , diese heulen ist normal und lass es auch zu!! (Heultage , aber behalte es im Auge)
Du bist auch nur ein Mensch und Menschen wird manchmal alles zuviel :)

Das mit dem Schlafen pendelt sich ein, meine Jasmin kommt momentan 2 mal in der Nacht um 3 und um 6 (letzte mal bekommt sie um kurz nach 11).

Wegen deinen Brustwarzen kann ich dir empfehlen, hol dir Brustwarzen salbe und stilleinlagen zum Waschen http://aber-natuerlich.de/elanee-stilleinlagen-seide-wolle-p-26.html diese kann ich dir sehr empfehlen, damit heilen sie gut ab.

Es wird besser glaub mir!!

#liebdrueck

Lieben Gruß
canadia mit Jasmin 29Tage

Beitrag von mimi1410 14.12.09 - 12:36 Uhr

Hallo Marie,

erst mal Glückwunsch zu deinem Kleinen :-)

Fein, dass dir dein Mann so hilft - deine "Eifersucht" kann ich schon auch nachvollziehen!
Hast du eine Nachsorgehebamme? Die soll dir man beim Stillen zuschaun - wunde Brustwarzen kommen oft vom falschen Anlegen. Wenn nicht, ruf die Stillberaterin vom Krankenhaus an und mach einen Termin mit ihr. Und frag im KH nach, ob sie diesen supertollen Laser für die entzündeten Brustwarzen haben - hilft wunderbar!
Nimm deinen kleinen in den Kinderwagen und raus mit euch an die frische Luft - wirkt auch oft wunder!

Und jammer dich aus - wenn nicht hier, dann bei deiner Hebi - die haben super Tipps!

LG und alles LIebe

Mimi mit jetzt 4 Räubern :-)

Beitrag von thiui 14.12.09 - 13:49 Uhr

der anfang mit baby kann schrecklich sein und du klingst, als haettest du eine depression.
das ist ok, das passiert oft, aber du solltest besser mal mit deinem arzt reden.

dann kannst du noch ein paar sachen machen, dass es dir besser geht:

1) du schlaefst mit deinem baby wieder im ehebett. dann kriegt dein mann auch mal mit, wie es nachts ist und wenn er's nicht durchsteht, dann soll er halt ins kinderzimmer.

2) wenn dein mann das glueckliche, satte kind betuettelt haust du dich auf's ohr. schlafentzug macht einen auf dauer krank, mental und physisch.

3) du brauchst eine gute stillberatung, die dir hilft, denn das pumpen verbraucht extra zeit und ist zusaetzlich noch anstraengend. also ist das ziel, davon wegzukommen.

es wird besser, ich verspreche es dir. der anfang mit baby ist die hoelle, aber es bleibt nicht immer so. das kind wird aelter und du wirst routinierter.

lg, siiri!

Beitrag von joulins 14.12.09 - 14:48 Uhr

Hallo Marie,

gib dir/euch Zeit - dein Mann macht das schon mal super, und du auch! Geburtsverletzungen, das Geburtserlebnis, Stillprobleme, die Umstellung auf ein Leben mit Kind (und vermutlich eine lange KiWu-Zeit) ... all das ist sehr viel, was du momentan verkraften mußt. Dazu kommt die hormonelle Umstellung, der Schlafentzug, und das Gefühl, tags wie nachts fremdbestimmt zu sein.

Bis jetzt ist noch alles normal, 14 Tage Durchhänger ist noch im Rahmen, aber beobachte es. Sollte es nicht besser werden, sprich mit deiner Hebamme darüber!

Ich wünsche dir jedem Fall alles Gute, und daß du dich schnell an die neue Situation gewöhnst. Die Zeit vergeht sehr schnell, und dieses erste, zauberhafte Jahr mit dem Baby wird schnell vorbei sein. #liebdrueck

Joulins

Beitrag von lieke 14.12.09 - 15:49 Uhr

Hallo Marie,

ich kann dich gut verstehen, du hast solange gewartet, alles ist super, EIGENTLICH, denn diese ganzen Risse, Schnitte und wunden Stellen sind zwar nur periphere Probleme, aber es nervt einfach. Dazu noch wenig Schlaf, da ist es ganz normal und keinesfalls übertrieben wenn man sich mal ausheulen muß!

Es ist toll, daß du trotz der Schmerzen das Stillen nicht aufgibt, wie meine Vorschreiberinnen würde ich dir auch eine Stillberaterin oder Hebamme empfehlen. Es gibt auch Stillhütchen, so daß das Baby keinen direkten Kontakt mit der verletzten Haut hat, aber jedes Baby trinkt auch anders, laß dir helfen!

Das Verhalten deines Mannes finde ich dagegen nicht in Ordnung! Schön, daß es wenigstens im Haushalt hilft, und auch schön, daß er das Baby betüddelt und eine Bindung aufbaut, aber du bist ja wohl mindestens genauso wichtig!!!
Er sollte sich mal überlegen, daß Schlafmangel einfach empfindlich macht, sowohl für körperliche Schmerzen, als auch in emotionaler Hinsicht. Dazu die Hormonumstellung und eine Geburt ist ja auch nicht unanstrengend. Soll er erst mal vormachen, bevor er von anstellen redet. Nimm den Kleinen doch mit ins Schlafzimmer, und weck Papa jedesmal zum Windeln wechseln, wenn es ans Stillen geht;-).

Nein, im Ernst, rede mit ihm, so hältst du das nicht mehr lange durch. Wenn es noch schlimmer wird und dir dadurch die Milch auch noch versiegt bist du echt ein Kandidat für eine Depression, weiß leider wovon ich rede. Kann er nicht eine Nachtfütterung mit der Flasche machen, wenn du eh abpumpst? Dann kannst du liegen bleiben?

Mir hat mal jemand gesagt, "Sorge für die Mutter = Sorge für das Kind".

Kopf hoch, die ersten 6 Wochen sind immer ein Überlebenstraining, alles muß sich erst Mal einspielen! Aber gerade wenn ihr solange gewartet habt, sollten es jetzt auch möglichst BEIDE genießen. Es geht so schnell vorbei...(blöder Spruch, aber wahr!)

Alles Gute,
Lieke

Beitrag von svala 14.12.09 - 19:24 Uhr

Hallo Marie,

ich kann Dir nur Mut zusprechen. Die erste Zeit war bei mir ähnlich wie bei Dir. Ich hatte einen NotKS, konnte mich nur schwer bewegen und meine Brustwarzen waren blutig und haben schrecklich weh getan :-(. Außerdem hatte ich Probleme bei stillen, da mein Kleiner nicht satt geworden ist und sogar wieder abgenommen hatte. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich oft heulend da saß beim stillen und mich immer wieder gefragt habe "ob diese Entscheidung für ein Kind richtig war" #hicks. Mein Mann hatte - anders als Deiner - auch noch keine Beziehung zu dem Kleinen und ich habe mich quasi alleine um ihn gekümmert. Außerdem blieb auch noch ein Großteil der Hausarbeit an mir hängen. Ich fühlte mich schlichtweg komplett überfordert, auch weil ich einfach "perfekt" sein wollte #klatsch. Aber das ist auch ganz schnell wieder besser geworden. Als mein Kleiner 8 Wochen alt war, war für mich völlig klar, dass ich ein zweites Kind will :-D. Mit dem Nachlassen des Hormonflashs und der Heilung meiner Brustwarzen begann diese tiefe Liebe zu meinem Kleinen erst richtig zu wachsen und ich konnte anfangen zu genießen #verliebt.

Klar gibt es auch heute - mehr als ein Jahr später - Tage an denen ich einfach nur erledigt bin. Aber es lohnt sich und macht so unglaublich viel Freude. Gib Dir und auch Deinem Mann einfach noch ein bisschen Zeit. Diese Veränderung im Leben ist einfach unglaublich groß und nicht einfach so zu verarbeiten. Klar, vielleicht gibt es Frauen, die von Anfang an immer lächelnd ihr Baby im Arm haben und mit der Veränderung super klar kommen, aber ich bin überzeugt, dass das nur selten der Fall ist.

Viele liebe Grüße und Kopf hoch #liebdrueck
Svala

Beitrag von mariemarie 14.12.09 - 20:29 Uhr

Vielen Dank für Deine Mut machenden Worte.
Ich denke auch, dass es sich bald einpendelt...
Muss geduld haben.

GLG Marie

Beitrag von polleke 15.12.09 - 09:30 Uhr

Hallo Marie,

die anderen haben ja schon viel gesagt ... Hier noch kurz meine Erfahrung:

Anders, als ich es von vielen gehört hatte, waren für MICH die ersten drei Monate die Hölle (aber nur beim ersten Kind!). Vielleicht geht's dir da ähnlich ...
Tatsächlich aber:
- Nach acht Wochen (bei meiner Schwester sechs) waren die Schmerzen beim Stillen KOMPLETT weg. Hört sich noch lang an, aber vielleicht sinds bei dir ja nur vier???
- Wenn euer Baby zu viel schreit: Lass mal den Fön nebenher laufen oder ein anderes "Rauschen", das beruhigt die Lütten wirklich ...
- Lass dir helfen, lass dir helfen - Mutter, Freundin, Babysitter, MANN, Hebamme, spann alle ein!!
- Schlaf, wo du kannst
- Es gibt schöne, tröstliche Bücher: Das 24-Stunden-Baby oder Wachen und Schlafen (ob der letzte Titel richtig ist, bin ich unsicher) - guck mal bei amazon, da gibt's dann ja auch weitere Tipps - tut einfach gut, wenn man mal was Tröstliches, Mutmachendes dazu liest ...
- Alle anderen Schmerzen müssten bald besserwerden - löchre die Hebamme nach Mittelchen - gegen Depris könnten Pulsatilla-Kügelchen helfen, hat bei mir gewirkt ...
- Ach ja: Ich schlaf immer noch mit den Lütten zusammen - der Große ist jetzt fast vier ... Muss man ja nicht machen, aber man darf!!
- Halt durch, es wird schön und süß und niedlich!!!

LG
Polleke
-

Beitrag von skorpion82 16.12.09 - 13:11 Uhr

Hallo,

erstmal meinen Respekt, ich selbst habe vor vier Monaten meine Tochter zur Welt gebracht und 'nur' einen kleinen Dammschnitt gehabt, der super schnell berheilt ist (versuch mal Arnica C30, bekommst Du in der Apotheke, ist homöopathisch!!), aber mir haben die Schmerzen hinterher schon gereicht. Und meine Kleine kam nur zweimal nachts. Ich kann mir also gut vorstellen, dass Du fix und fertig bist!

Was Dein Mann da loslässt, ist ja wohl eine Frechheit! Die Schmerzen können ja nicht so schlimm sein? Dann biete ihm an, dass Du ihm da unten mal nen ordentlichen Schnitt verpasst, dann kann er mitreden. Sorry, aber das ist ja wohl echt daneben.

Warum stellt ihr nicht eine Wiege mit ins Elternschlafzimmer? Dann ist Euer Sohn immer bei Dir und Du kannst trotzdem in Eurem Ehebett schlafen. Das machen wir auch so und es entlastet ungemein. Zudem brauchte ich nicht aufstehen, wenn Lea nachts gestillt werden wollte, sondern konnte sie vom Bett aus zu mir nehmen.

Ich würde Dir raten, mit Deinem Mann und der Nachsorgehebamme (hast Du eine?) zu reden. Teile Ihnen mit, wie es Dir jetzt geht und was Du Dir wünschst. Und sag Deinem Mann, dass Du seine Hilfe im Haushalt zu schätzen weißt, jedoch auch noch Bedürfnisse hast. Dein Mann liebt Dich doch sicher, da wird er darauf auch Rücksicht nehmen.
Es geht nicht, dass die Männer nur die positiven Seiten des Babys miterleben wollen und die stressigen Seiten darf die Frau bitte schön allein mitmachen. Soll er doch den Sohn mal baden und wickeln, damit Du etwas Schlaf nachholen kannst. Ich bin sicher, wenn Du etwas ausgeruhter bist, wird es Dir auch seelisch wieder besser gehen! Stress ist ein Hauptfaktor für Wochenbettdepressionen (danach klingt es). Und dagegen lässt sich recht einfach etwas tun, vor allem mit der Hilfe Deines Mannes.

Ich wünsche Dir baldige Besserung und viel Freude mit Eurem kleinen Schatz.

LG, Janine (mit Lea, 4 Monate)

Beitrag von tweetydisch 16.12.09 - 16:51 Uhr

Hallo Marie,

von mir auch erstmal herzlichen Glückwunsch, zur Geburt eures Söhnchens.

Meinen Vorschreiberinnen kann ich mich nur anschließen und dir empfehlen, viel mit Freundinnnen reden. Auch mit dennen, die noch keine Kinder haben. Mir hilft es manchmal ein wenig Stress abzubauen und vielleicht andere Sichtweisen von Menschen, die uns kennen zu erhalten. Durch andere Mamas, z.B. Rückbildungskurs, habe ich erfahren, dass es anscheinend die Ausnahmen sind, bei dennen es nach der Geburt in der Beziehung super läuft.
Meine Hebi hat mir empfohlen eine Paartherapie zu besuchen, aber mein Partner möchte leider nicht. Er hilft mir weder im Haushalt, noch bei der Pflege unserer Maus, ich muss immer betteln, dass er sie wenigstens morgens wickelt, nachdem ich nachts alle 3h aufstehe zum Stillen. Da er anscheinend einen sehr tiefen Schlaf hat, bekommt er die nächtlichen Stillzeiten nicht mit und kann sich überhaupt nicht vorstellen, wie das schlaucht. Da meine Kleine endlich auch mal tagsüber schläft und nun endlich handlicher ist, kuschel ich mit ihr immer stundenlang. Ich habe das Gefühl, dass das die Zeit ist, in der ich am Besten schlafe und Kraft tanke.
Ich möchte dir keine Angst machen, nur zeigen, dass du nicht allein bist und dich vielleicht ein wenig freuen kannst, dass dein Partner im Haushalt hilft. Versuch nicht aufzugeben! Die kommenden Tage werden garantiert nochmal anstrengend, mit den ganzen Feiertagen #snowy , aber danach kommt vielleicht Ruhe und du kannst alles besser genießen.

Ganz liebe Grüße

PS: Wenn du mal wieder merkst, dass gar nichts geht, schau deinen Kleinen an, erfreu dich an seinem da sein. Vielleicht grinst er dich ja auch schon an?

Beitrag von tante_nati 16.12.09 - 20:50 Uhr

leider gab es keinen Smiley, der umarmt.

Erstmal Glückwunsch! Wie alle anderen schon sagten, behalt es im Auge, damit es nicht zu einer Depression ausartet.

Zum Thema Schmerzen: dein Mann spinnt!! Ich hatte einen ausgewachsenen Scheidenriss und einen Dammschnitt, kann es unbedingt nachfühlen! Noch Wochen später Schmerzen, und am Anfang wusste ich gar nicht, wie ich mich setzen - und v.a. wieder austehen sollte, im KH tagelang mit Icepacks gekühlt.

Schlafentzug ist echt grausam, also immer dann nachholen, wenn sich Papa kümmert - und der darf ruhig auch mal die Windeln wechseln, auch wenn er sich schon toll um Haushalt kümmert. Ich hatte nach den 1. Wochen, wo ich im Sitzen gestillt hatte (umständlich warmes Hemd anziehen, etc.) einfach im Liegen gestillt, und wir sind beide dabei eingeschlafen - war viel entspannter.

Kopf hoch! Heul dich ruhig aus! Es wird besser!!

Renate

Beitrag von mariemarie 17.12.09 - 10:48 Uhr

Werde versuchen mich in Geduld zu üben und meinen Mann noch mal "zur Brust" nehmen.
Stimmingsmäßig ists langsam besser, der Schleier lüftet sich, jetzt müssen wir nur schaun, dass wir unsere Beziehung wieder besser hinbekommen.

GLG und schöne Weihnachten.
Marie und Maximilian

Beitrag von zozo 17.12.09 - 12:00 Uhr

Huhu,

ich habe vor anderthalb Wochen entbunden und weiß, was es heißt, wenn der Kleine partous nicht schlafen will nachts. Das kann auch noch ein bisschen dauern, bis er einen vernünftigen Tag und Nachtrythmus hat. Ich kann dir nur raten, stell das Babybett ins Elternschlafzimmer (Am besten wär natürlich ein Beistellbett, da musst du dich als Mutter weniger bewegen). (Mein Mann muss mit mir in einem Bett schlafen, sonst heul ich, weil ich mich einsam fühle ;)
Lass das Kind in dem Alter auf keinen Fall alleine schlafen. Erstens musst du nicht ständig aufstehen und gucken gehen, zweitens ist dein Mutterohr besser als jedes Babyphon. Wenns gar nicht geht, nimm den Kleinen auf ein stabiles Kissen oder eine gefaltete Babydecke neben dich, leg den Arm unter seinen Kopf und schaukel ihn sanft, bis er eingeschlafen ist. Eventuell kannst du dann auch einschlafen, wenn nicht, legst du ihn halt zurück in sein Bettchen.
Was du durchmachst, hatte ich bei meinem ersten Kind. Zerrissene Brustwarzen (Musste abpumpen, damit sie eine chance zum heilen hatten) keine zwei stunden schlaf nachts etc.
Wir haben das so gelöst, dass ich meine Tochter damals um 19 Uhr gestillt habe, dann hat sie mein Mann für 4 Stunden übernommen, inklusive aller Schreierei und ich hab sie dann 23 Uhr wieder gestillt und die nacht dann durchgelitten. So kam ich wenigstens zu ein bisschen Schlaf und mein Mann wusste durchaus, dass die Kleine anstrengend ist.

Ich wünsch dir viel viel Kraft und Ausdauer. Spätestens wenn dein Sohn 3 Monate alt ist, ist alles im Lot. Du packst das!!

Beitrag von tine17578 18.12.09 - 21:51 Uhr

Hey....

Jammern hilft...... Mir gings fast genauso....
Ich war die ersten Wochen nur am Heulen. Soll aber normal sein... Man ist überglücklich und durch die ganze Hormonumstellung spielt eben auch der Körper verrückt.
Ich hab mich zur Extremheulsuse entwickelt. Aber keine Sorge, das vergeht dann auch wieder, wenn Du Dich daran gewöhnt hast und die ganzen Schmerzen nachlassen...


KOpf hoch und schöne Feiertage
LG Tine

Beitrag von brittschi 19.12.09 - 18:51 Uhr

hallo,wie schön, dass ihr einen gesunden jungen geboren habt.
herzlichen glückwunsch!
weisst du, mir ging es bei meinen kindern auch so. kaum schlaf, schmerzen unten und oben, busen wund und blutig. dazu weinendes baby, kreischendes kleinkind und jaulenden hund....
dann abpumpen, weil zuwenig milch...zufüttern. es war soooo anstrengend.
dein mann hilft, super. freu dich darüber ;)) aber nicht eifersüchtig sein....
du solltest wieder ins ehebett, dein kind daneben.finde ich wichtig, dass er bei euch schläft,der kleine. am wonde kann dein mann dann nachts füttern, damit du auch mal schlafen kannst. steck dir ohrstöpsel rein, wenn dein mann beim baby ist, damit du "pennen" kannst.
oma u opa können mit baby spazieren. du auf die couch. jede sekunde ausnutzen zum ausruhen. und wenn du wieder sport machen darfst-gehe rennen, joggen, oder sonst was...das hat mir geholfen-
heulen finde ich völlig normal und ich würde es nicht als depression deklarieren. totale körperliche umstellung. das macht frau nicht mal eben so von heute auf morgen durch. lass dir alle zeit der welt. und wer nimmt schon mal eben so 15kg ab ;)
freu dich, solange du nicht verhungerst, natürlich. aber dein mann kocht ja, juhu.
mir kommt das alles so bekannt vor und auch wir haben es überlebt und sind eine gesunde familie :-)))
alles braucht seine zeit. und du, höre auf deinen bauch!! und wenn du traurig bist, lass es raus...
lg brittschi