Nachbarin gestorben - Beerdigung

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von ellen2211 14.12.09 - 15:05 Uhr

Hallo!

Ich weiß gar nicht genbau, ob ich mit meiner Frage hier richtig bin, falls nicht - sorry!

Am Freitag ist unsere Nachbarin nach langer schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren gestorben. Wir wohnen hier seit gut 6 Jahren und kennen sie fast nur krank.

Nun ist am Freitag Beerdigung und da es (außer die meiner Omas) erste Beerdigung ist, auf die ich gehe, weiß ich gar nicht so recht, wie ich mich verhalte.

Geht man mit ans Grab? Meine Mutter meinte eine Blume oder ein kleines Sträußchen ins Grab "werfen" reicht. Und dann überreicht man noch eine Karte oder wie?

Wir sind auch hinterher zum "Kaffee" eingeladen...

Ich wäre für Tipps sehr dankbar.

LG Ellen

Beitrag von mellika 14.12.09 - 20:24 Uhr

Hallo Ellen,

ich war auch erst (zum Glück) auf einer Beerdigung, aber ich gebe dir die Infos gerne weiter.

Eine einzelne Blume für das Grab langt. Die kannst du mit ins Grab werfen.
Du kannst mit ans Grab gehen, musst es aber nicht. Je nachdem wie du möchtest. Die meisten überreichen den Angehörigen noch eine Trauerkarte. Da kannst du Geld reinlegen, musst es aber nicht. Da es ja "nur" deine Nachbarin war, würde ich kein Geld reinlegen.
Auf die Karte kannst du z.B. in Stiller Trauer und dann deinen Namen schreiben.
Die Karte kannst du überreichen, wenn du den Angehörigen dein Beileid bekundest. Am besten guckst du, wann die andern ihr Beileid bekunden und schließt dich dann an.
Kaffee hinterher ist meistens etwas lockerer. Teilweise werden sogar Späße gemacht. Je nachdem.

Liebe Grüße

Melanie