Was meint ihr? - Wahl des Krankenhauses

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von justpink 14.12.09 - 19:55 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Ich weiß, ich hab noch ne ganze Weile Zeit, mir den Kopf darüber zu zerbrechen... dennoch überlege ich nun, nachdem ich mir bereits zwei Krankenhäuser angeschaut habe, wo ich wohl entbinden werde.

Einerseits wäre da das Albertinen in HH, was mittelgroß ist, ca. 1800 Geburten im Jahr zu verzeichnen und zudem eine Kinder-Intensiv hat.
Bei wirklich sehr ernsten Erkrankungen würde aber auch da das Baby nicht bleiben, sondern in das AK Altona in HH gebracht werden.

...und dann wäre da das Paracelsus in Henstedt-Ulzburg, das wesentlich kleiner, jedoch vom Fahrtweg dichter und superfamiliär ist.
Ich habe mich auf Anhieb wohl und geborgen gefühlt...
Allerdings gibt es keine Kinder-Intensiv und auch "nur" 800 Geburten im Jahr....

Was meint ihr, soll ich rein nach dem Wohlfühlfaktor gehen und mich für das kleine familiäre KH oder rein nach der Vernunft das größere KH mit angeschlossener Baby-Intensiv entscheiden...

Einerseits will ich mich ja nicht unbedingt verrückt machen, dass etwas nicht stimmt oder schief geht, aber man denkt ja doch mal darüber nach...

Also wie würdet ihr euch entscheiden? Was würdet ihr mir für einen Rat geben??

Vielen, vielen Dank und liebe Grüße

Janine mit Püppi 20+5

Beitrag von saskia33 14.12.09 - 20:11 Uhr

Ich würde im 2 Entbinden !
Man sollte nicht immer vom schlimmsten ausgehen ;-)

Die Kleinen können so schnell verlegt werden!!

lg sas,die sich nie solche Gedanken gemacht hat ;-)

Beitrag von estragon 14.12.09 - 20:12 Uhr

Hallo Janine,

hab grad mal auf Deine VK geschaut, wenn Du in Norderstedt wohnst, käme ja auch noch das KH Heidberg in Betracht, die haben eine Neugeborenenintensiv, das wäre dann ja erheblich dichter als Altona !
Ich habe von beiden Häusern - also Heidberg und Paracelsus im Wesentlichen Gutes gehört. Ich glaube aber, es steht und fällt mit der Hebamme und der Anzahl der Frauen, die gleichzeitig mit Dir da sind.

Ich werde im Heidberg entbinden - wohne aber auch nur 2 Minuten von dort entfernt.

LG Grith

Beitrag von tykat 14.12.09 - 20:50 Uhr

Hallo!

Ich würde mich immer für ein KH mit Kinderklinik entscheiden.
War in meinem Fall auch sehr gut so.Denn trotz wunderbarer SS ohne irgendwelche Vorkommnisse hatte ich eine sehr komplikationsreiche Geburt und mein Kleiner mußte sofort auf die Kinderintensiv.Hätte er da noch verlegt werden müssen und wäre nicht sofort ein Kinderarzt zugegen gewesen, wäre es wahrscheinlich nicht so gut ausgegangen..

LG,Tykat+Tom(*09.09.09)

Beitrag von muddi08 14.12.09 - 21:03 Uhr

Ich habe in einem KH mit angeschlossener Intensiv entbunden und würde es immer wieder und nur so machen. Vielleicht bin ich durch meinen Beruf vorbelastet (Kinderkrankenschwester), bei meiner Entbindung hatte der Kleine ein schlechtes CTG und es war alles so ein wenig grenzwertig. Letztendlich brauchten wir die Intensiv nicht in Anspruch nehmen. Was aber das Wichtigste für mich wäre: Wenn mein Kind schon auf Intensiv muss, dann wenigstens im gleichen Krankenhaus, in dem ich auch liege, damit ich ihn immer und jederzeit besuchen, sehen, mit ihm kuscheln kann, stillen,etc. Die Vorstellung, er liegt mehrere Kilometer entfernt in einem anderen KH, wäre unvorstellbat und furchtbar für mich gewesen.

LG

Beitrag von tama92 15.12.09 - 06:26 Uhr

Wenn ich das so lese würd ich Nummer 2 nehmen .
Man darf ja nicht vom schlimmsten ausgehen.
Was würde ich hier auf den Land machen in dem KH wo ich meine Kinder bekommen habe sind wenn es hoch kommt mal 400 Geburten im Jahr;-)

Beitrag von nisivogel2604 15.12.09 - 06:57 Uhr

Du solltest nach deinem Gefühl auswählen.

Zudem hast du in henstadt Ulzburg auch die Möglichkeit einer beleghebamme. Ich mache mit Martina in den nächsten Tagen eine Hausgeburt, aber sie darf auch, genau wie Riona eine Geburt in der PC Klinik H-U leiten.

Hier mal die Webadressen der beiden: www.hebammen.com und www.riona.eu

Zumal die Ärzte dort nicht so schneidewütig sind und das meiste wirklich in den Händen der hebamme bleibt.

Dei Hausgeburtsfrauen die ich kenne die in die Klinik mussten (war schon vor der Geburt klar) oder die schonmal da entbunden haben sagen alle: WENN KH, dann NUR Henstedt Ulzburg.

LG

Beitrag von qrupa 15.12.09 - 08:04 Uhr

Hallo

ich war in der para udn würde, wenn es nochmal eien Klinikgeburt sein muß IMMER wieder hingehen. Die hebammen waren allesamt super lieb und fürsorglich, ich durfte tun und lassen was ich wollte, man hat versucht so gut es nur ging mir meien Wünsche zu erfüllen und auch auf der Wochenstation hab ich mich sehr sehr wohl gefühlt!

ja, es gibt keien Intensiv, aber alle normalen NBotfälle können genau so gut behandelt werden wie in jeder anderen Klnik auch und dadurch, dass sie nur verhältnismäßig wenig Geburten haben muß man sich die hebamme nicht noch gleichzeitig mit x anderen Frauen teilen. ich kann es wirklich nur sehr empfehlen.

LG
qrupa

Beitrag von jacky 15.12.09 - 08:52 Uhr

Wenn du dir unsicher bist, dann wähle das KH mit Kinderintensiv. Ich war mir unsicher, obwohl ich eine Bilderbuch-Schwangerschaft hatte. Mein Gespür war richtig. Ich hatte eine extrem komplizierte Geburt, meine Kleine blieb stecken, 3 Ärztinnen und 2 Hebammen mussten sie mit Saugglocke raus holen. Sie hätte es fast nicht geschafft. Gott sei Dank konnte die Kinderärztin sie um die Ecke mit auf die Kinderintensivstation nehmen. Ich weiß nicht, ob sie einen Transport überlebt hätte. Wahrscheinlich nicht. Ich will dir aber keine Angst machen, sowas ist sehr selten. Aber für mich käme nur noch Kinderintensiv vor Ort in Frage, eben weil ich sowas erlebt habe. Trotz ausgetragenem Kind und null Komplikationen während der Schwangerschaft.

Auch wenn du nun denkst, dass es in so einem großen KH anders zugeht. Ich kann das nicht bestätigen. Gerade die Schwestern und Ärzte auf der Intensivstation waren wundervoll. Und auch auf der Wöchnerinnen-Station und im Kreissaal waren alle super lieb. Sowohl Ärzte als auch Schwestern waren herausragend freundlich. Trotz ca. 1300 Geburten pro Jahr (im Vergleich zu 600 im näher gelegenen KH).

Bei uns ist es auch so, dass in den kleinen Krankenhäusern nicht immer Kinderärzte anwesend sind und im Notfall erst gerufen werden. Kaum zu glauben, aber wahr!

Abgesehen davon darfst du nach einer normalen Geburt schon nach 1-3 Tagen nach Hause, im Schnitt am 3.Tag nach der U2. Und dann bist du ja schnell wieder zu Hause, hast aber alles für die Sicherheit deines Kindes getan.

Mir ist es, nach dem was ich erlebt habe, ein großes Anliegen Müttern zur Intensivstation zu raten,.

Beitrag von anjulia 15.12.09 - 08:53 Uhr

hi,
ich stehe hier in münchen vor dem gleichen "problem" und hab mich folgendermaßen entschieden:
ich melde mich bei beiden krankenhäusern an. wenn das kind zu früh kommt oder irgendeine komplikation vermutet wird, gehe ich in das kkh mit der kinderklinik. wenn alles gut aussieht, dann gehe ich in das kkh ohne kinderklinik und hoffe das beste.
damit kann ich momentan ganz gut leben. falls ich spontan anders entscheide (also doch panik kriege und in das kkh mit kinderklinik will), kann ich das ja machen.
vielleicht als anregung für dich.
lg
anjulia (32. ssw)