Fruchtwasseruntersuchung ja oder nein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sini1 14.12.09 - 20:55 Uhr

Hallo Ihr Lieben!
Ich wollte mich mal wieder zurückmelden. Nach leider drei Sternenkindern scheint mein kleiner engel ein Geschwisterchen zu bekommen. Bin jetzt 12+3 weit. Heute meinte meine Frauenärztin, wir sollten uns Gedanken über eine Fruchtwasseruntersuchung machen, ob wir das wollen oder nichtl. Der Ultraschall war heute super, alles gut, Nackenfalte unauffällig. Jetzt weiß ich überhaupt nicht, was ich machen soll. Noch eine Fehlgeburt schaffe ich nicht.
Danke im Voraus für eure Tipps oder Erfahrungen.
Liebe Grüße
Sini

Beitrag von baby.2010 14.12.09 - 20:58 Uhr

wozu denn bitte FW-untersuchung,wenn bisher alles toll läuft? da würde mich gar nichts durcheinanderbringen,habe auch nie eine NFM machen lassen,da es keine konsequenzen für mich hätte bei irgendeinem schlechten befund.

wünsche dir alles gute:-)

Beitrag von binci1977 14.12.09 - 20:59 Uhr

Hi!

Also ich würde es nicht machen, denn nach einer FW-Untersuchung besteht immer das Risiko, eine FG zu haben.

Ich habe auch 4 FG, davon eine in der 16. und eine in der 20.SSW und habe das trotzdem nicht gemacht.

Vielleicht solltest du auch bedenken, welche konsequenzen es für dich haben sollte, wenn sie etwas Auffälliges entdecken. Würdest du das Baby dann trotzdem noch bekommen wollen? In dem Falle würde ich eine FW auch überflüssig finden.


Also das war meine Meinung dazu.

LG Bianca 19.SSW

Beitrag von anyca 14.12.09 - 21:00 Uhr

Wozu denn? Bloß, weil Du 35 bist?

Würdest Du denn ein behindertes Kind abtreiben wollen - bzw. ist die Angst vor einem behinderten Kind bei Dir so groß, daß Du dafür ein - wenn auch geringes - Fehlgeburtsrisiko eingehen willst?

Ich selber habe noch nicht mal die Nackenfaltenmessung machen lassen in beiden SS, weil es für mich eh Schicksal ist, ob man eines Tages mit einem behinderten Kind dasteht.

In meiner Familie gibt es drei behinderte Kinder und bei keinem hätte eine FWU etwas angezeigt. Zwei haben verschiedene, sehr seltene Gendefekte, nach denen nicht standardmäßig gesucht wird, ein Kind hatte einen Unfall.

Also, wenn nicht ein konkreter Verdacht da ist, würde ich keine FWU machen an Deiner Stelle!

Beitrag von schnuffeltuch 14.12.09 - 21:00 Uhr

Hallo Sini,

wir haben uns bewusst dagegen entschieden.

Ich möchte einfach keine Entscheidung für oder gegen den Krümel treffen müssen.

Wir nehmen das was kommt....aber ich bin zuversichtlich, dass alles gut verläuft bei uns.

Ausserdem ist mir das Risiko einer FG zu hoch....auch wenn es noch so klein ist.
Hab auch schon 2 #stern und kann nachvollziehen, wie es dir geht.
Bin selber erst 10+3 heute.

Grüssle Claudia

Beitrag von schnuffeltuch 14.12.09 - 21:04 Uhr

Noch was vergessen...wir lassen auch keine Nackenfaltenmessung und Chorionzottenbiopsie machen!!!

Wozu auch???

Es ändert bei uns nix an der Entscheidung für den Krümel.

Grüssle Claudia

Beitrag von kruemelanja 14.12.09 - 21:01 Uhr

Liebe Sini!
Ich bin heute 11+5 und war letzten Do. beim meiner FÄ die fragte mich auch wegen der Nackenfaltenmessung und riet mir sogar ab. Da ich jetzt nach meiner Tochter 2 Fehlgeburten hatte und wir dieses Kind uns so gewünscht hatten. Also ich lass keine machen. Bei mir war auch alles unauffällig.

Liebe Grüße

Anja mit Fiona 3 und Krümel 11+5

Beitrag von hoffnung2010 14.12.09 - 21:04 Uhr

hi sini,
meine meinung:

NEIN - definitiv!

du, ich habe 2 sternenkinder und ich hab zwar auch die nfm machen lassen... aber nur bei einem äußerst niederschmetternden ergebnis bzw. verdacht meines sehr erfahrenen fa, hätte ich überhaupt erst den gedanken in erwägung gezogen, eine FU machen zu lassen....

ich hab 2 sternchen... eins hatt ich selbst tot in der hand und das in der 13./14. woche.... wenn durch so eine doofe untersuchung ich wieder mein kind verlieren würde.... nein, das könnt ich mir im leben nich verzeihen!!!! - sicher, viele sagen die gefahr, das was passiert, is doch soooo gering.... mag sein. - die gefahr sein kind in der 13. oder 14. woche zu verlieren liegt auch bei ca. 1 % - is auch irre wenig und trotzdem hats uns erwischt....

ich gehe kein unnötiges risiko mehr ein und bin einfach dankbar, dass bis jetzt alles super läuft in der ss und bete zu gott dass es so bleibt!!!

letzten endes ist es eure entscheidung! - aber ich denke eine mutti, die auch schon 3 sternchen hat, kann meine gedankengänge trotz allem verstehen #liebdrueck

wünsch dir alles gute!!!

lg

Beitrag von arienne41 14.12.09 - 21:19 Uhr

Hallo

Wenn du das Kind auch bekommst wenn es behindert ist würde ich Dir von einer FU abraten.

Ich habe mit 41 Jahren eine FU machen lassen denn ich wollte die Wahl haben zu entscheiden ob ich das Kind bekomme.

Es war alles ok und er ist nun 5,5 Jahre alt :-).

Wenn du aber meinst, es wäre für dich besser soweit es geht gewißheit zu haben um entweder über einen Abbruch nachzudenken oder aber Dich gedanklich auf ein behindertes Kind einstellen zu können dann laß es machen.

Gruß Arienne

Beitrag von anna.blume 14.12.09 - 21:19 Uhr

NEIN

Beitrag von honeymoon05 14.12.09 - 21:42 Uhr

Hallo Sini,

ich kann gut verstehen das Du kein unnötiges Risiko eingehen möchtest.

Ich habe jedoch bei meiner ersten SS bewußt eine Amnioszentese durchführen lassen und werde es bei meiner jetzigen SS wieder machen lassen.

Dir eine schöne SS :-))

VG Heidi

Beitrag von johanna71 14.12.09 - 21:55 Uhr

"Noch eine Fehlgeburt schaffe ich nicht. "

Damit hast du dir die Antwort doch schon gegeben.
Nach Fehlgeburten ist auch das Fehlgeburtsrisiko nach Fruchtwasseruntersuchung höher als normalerweise.

Und sollte das Ergebnis nicht gut ausfallen, bleibt einem, wenn man das Kind nicht bekommen will, wie es ist (dafür hätte man dann die FU ja nicht gebraucht) sonst nur eine eingeleitete Fehlgeburt übrig.