Schulprobleme 1.Klasse

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von pitti66 14.12.09 - 21:04 Uhr

Hallo erstmal vielen Dank für die Antworten zur Anlauttabelle mein Sohn wird jetzt nicht danach die
Buchstaben lernen sonder nach der herkömmlichen Methode. Jeder Mensch ist halt unterschiedlich und hat eine andere Auffassungsgabe.
So jetzt zu den anderen Problemen die Beratungslehrerin hat uns zu einem Intelligenztest gedrängt der normal ausfiel, allerdings hat er wohl Störungen der Wahrnehmung er geht , aber zu Ergo seit einem Jahr. Sie will uns nun von der Regelschule
in eine Sonderpädagogische Schule drängen.
Da ist sie auch Lehrerin. Sie meint sonst lernt er nicht lesen und Schreiben. Bin auf Meinungen gespannt.
viele Grüße pitti66

Beitrag von imzadi 14.12.09 - 23:31 Uhr

Also ich würde mein Kind so schnell auf eine Sonder(pädagogische)schule geben. Mein Sohn hat auch einige Schwierigkeiten mit lesen. Ich hab jetzt ein Buch bzw. Unterlagen gekauft wo man neben der Schule nach einem anderen Lernprinzip das ganze unterstützen kann. Und schon nach 3 Wochen mit einer halben Stunde üben täglich liest er erheblich besser und bekommt nun auch schon die "schweren" Texte von seiner Lehrerin zur Hausaufgabe.

Vielleicht wars zufall, vielleicht die zusätzliche andere Lernart (er lernt nach Anlauttabelle in der Schule). Auf jeden Fall denke ich das du dein Kind nicht so schnell aufgeben solltet und lieber selber noch ein wenig nachhelfen. Ich kann mir vorstellen das man auf die Sonderschule schneller rauf kommt als wieder runter.

Überhaupt sollte man ein Kind nicht so schnell in eine Schublade stecken. Mein Bruder hätte sein erstes Schuljahr um ein Haar wiederholen müssen, später hat er Studiert und hat nun 2 Sekretärinen. #schein

Beitrag von hopselchen 15.12.09 - 20:12 Uhr

Was für ein Buch / Unterlager hast du denn gekauft ???Haben auch diese Probleme mit unserem Sohn und bin daher für jede Hilfe dankbar!

LG hopselchen

Beitrag von buntstift 15.12.09 - 11:38 Uhr

Und wie geht das? Bekommt Dein Kind von der Lehrerin nun Extra-Unterricht oder muß nun die ganze Klasse die Anlauttabelle wegwerfen?
Ist nicht prvokativ gemeint, interessiert mich echt.

Beitrag von manavgat 15.12.09 - 12:33 Uhr

So ein Blödsinn!

Mein Rat: wende Dich an ein SPZ und/oder an die Schulpsychologin am örtlichen Schulamt.

Das Abschieben von Kindern in Sonderschule widerspricht EU-Recht bezüglich der Integration von Behinderten!

Gruß

Manavgat

Beitrag von pitti66 15.12.09 - 13:23 Uhr

Hallo vielen Dank für Eure lieben Antworten die mich sehr bestärken. Diese Frau drängte darauf diesen Test zu machen. Sie ist Lehrerin an diese Sonderpädagogischen Schule und sie sucht irgendwie meinen Sohn als Quotenkind habe ich das Gefühl.
Nächste Woche habe ich einen Termin bei einer Kinderpsychologin die auch gleich am Telefon meinte es waren doch gerade erstmal 4 Monate Schule.
Nochmal Danke pitti66

Beitrag von ff-tj 15.12.09 - 14:43 Uhr

Hallo!
Also Schule ist doch immer wieder schön. Dein Kind besucht die 1. Klasse ist er ziemlich jung must du ihn anhalten zum lernen oder will er von alleine Lernen und ärgert sich das es die anderen besser können . Falls das erste zutrifft würde ich die Bremse reinhauen und die Schuleingangsphase eventuell verlänger. Das heist er lernt in seinem Tempo weiter und macht die 1.Klasse noch mal. Das steigert sein Selbstbewustsein ungemein .Und er hat im zweiten Jahr den Erfolg und weis was Schule bedeutet. Du machst Dir weniger Stress und das Kind nicht kaputt. Auf eine Sonderschule würde ich verzichten sicherlich ist es für Lehrer die bequemere Variante. Es gibt an jeder Schule auch gewisse Förderstunden die für solche Kinder sind dann
bekommen sie in manchen Fächern einen zweiten Lehrer. Da muss man aber die Schule darauf ansprechen - es ist leider mehr Aufwand für die Lehrer. Aber auch dein gutes Recht, naja dem Kind sein gutes Recht.Du kannst dir auch ein Förderplan von der Lehrerin erstellen lassen wo drinne steht was die Schule macht und was du zu hause machen kannst .So sieht die Schule das die Eltern mit ziehen und vieles geht dann leichter . Trozdem kostet es dich viel Kraft und Zeit. Denke immer an dein Kind und überfordere es nicht. Ein Schuljahr zuwiederholen ist für ein Kind nicht schlimm wenn es die Eltern akzeptieren.
LG ff-tj

Beitrag von pitti66 15.12.09 - 15:27 Uhr

Hallo ff-tj,

es ist ja diese Förderlehrerin die ihn unbedingt auf diese
Förderschule schicken will, das sie dort auch unterrichtet. Ich habe auch überhaupt kein Problem wenn er das ja nochmal macht. Finde ich total ok er muss halt in seinem Tempo lernen sollen.
Wir lernen auch zu Hause und es macht ihm noch Spass.
Nur diese Lehrerin macht so einen Druck und ruft uns
Abends an.
Viele Grüße von pitti66

Beitrag von ff-tj 06.02.10 - 18:21 Uhr

Hallo

Entschuldige bitte das ich jetzt erst antworte, Hat sich die Sache schon geklärt. Denke bitte immer daran die Förderschulen laufen laut Schulsystem in diesem Jahr aus . Das heißt es gibt keine neuen Förderklassen mehr. Schreib mal wie es ausgegangen ist. Ich hoffe gut für euer Kind.

Tschau ff-tj