Schimmel im Bad ...

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von sandraxxx 15.12.09 - 11:28 Uhr

Nach halbe Jahr in der neue Wohnung haben wir schimmel im Badezimmer genau in der Ecke an den Decke oben gefunden.
Hab letzte Woche schon geschrieben weil ich dachte mein Mann währe schuld weil er zu lange Duscht.
Ich lüfte par mal am tag mit geöfnetem fenster und heize Badezimmer seit Okt dieses Jahr weil wir es warm gern haben.
So, heute habe ich Vermieterin angerufen weil der Schimmel wird immer dunkel und kommt immer mehr raus,ich selber will nichs rumbasteln.

Sie hat schon ein Maler angerufen kommt gegen 14 Uhr vorbei um sich das angucken.

Und meine frage ist;muss ich jetzt was befürchten das wir schuld sind für das schimmel??
Habe schiß das mir Rechnungen vorgelegt werden und wir zahlen müssen,obwohl ich nicht falsch gemacht habe!

Was mir noch eingefallen ist in der Wohnung jetzt ,alle Decken im raumen haben keine Tapette an der Decke nur im Badezimmer#kratz . Und genau dort Schimmelt.

Wie soll ich mich verhalten am besten??

Schreib bitte was,die Vermietrin ist eine nette Frau aber bei den Schimmel frage schickt sie nicht ihren Mann um sich das wenigst angucken sondern sofort ein Maler(ist klar der kennt sich besser aus)aber sonst ürgendwelsche reparaturen hat er das alles gemacht ohne handwerker.

Brrrrrrr,schreib mir bitte was.

Sandra

Beitrag von muffin357 15.12.09 - 11:44 Uhr

hm,

also Fakt ist, dass ein Maler den Schimmel mit einem Mittel behandelt und überstreicht, ... euer Problem (vermutlich eien Kältebrücke) ist damit nicht behoben und es wird nicht lange gehen, bis es wieder schimmelt ...

den Maler würd ich nach seiner Erfahrung ausfragen, eben auch, was die Ursache angeht - aber sei Dir bewusst, dass er nur symptome behandeln kann, nicht die Ursache.

normalerweise sind dies dann auch eigentümerkosten, -- er hat ja auch den Maler beauftragt . Wer schuld ist kann nur einer vom Baufach oder ein Sachverständiger feststellen und das gleich zusammen mit der Ursache. Die Beseitung der Ursache (mangelhafte Dämmung oft) muss der Vermieter dann auf seine beseitigen.

solche "kleinen" Fälle sind aber leider schwer handzuhaben ... wegen einer Badecke wird ein Eigentümer vermutlich nicht gleich eine komplette Wärmedämmung für 30.000 Euro machen lassen ... hier solltet ihr das Gespräch suchen udn mti den Eigentümern eine Lösung finden -- vielleicht kann der Maler die Sache ja schonmal einschätzen, wenn er es vor ORt sieht?

lg
tanja

Beitrag von sandraxxx 15.12.09 - 11:59 Uhr

Ich habe das schon vor zwei Monate mit den farbe überstrichen und trotztdem kommt der schimmel raus aber das sage ich denen natürlich nicht;-).
Über uns ist Badezimmer von andere familie und es kann sein das feuchtikeit von oben kommt weil genau am selbe stelle ist von denen die Badewanne,wer weiß#zitter.

Beitrag von lassiter 15.12.09 - 19:18 Uhr

Eine Wämedämmung verhindert keinen Schimmel.

Das Problem sind immer(!) die Luftdichten Isolierfenster.



http://www.konrad-fischer-info.de/7wdvs15.htm#Roloff
Auf diese Webseite ist unter anderm zu lesen

"Sachverständige" - auch in den DIN-Ausschüssen - und Werbeaussagen der Industrie fordern die geplagten Bewohner solcher Schimmelpilzbrutanstalten also zur "Stoßlüftung" auf, weisen ihnen Schadensquoten mangels Lüftung zu, wo doch Prof. Dr.-Ing. Roloff, Institut für Bauklimatik, TU Dresden, nach langjähriger Forschung an wirklichen Gebäuden [nicht im Labor!] eindeutig festgestellt hat (Roloff, Graupner: Bauklimatische Probleme, Zusammenhänge und Schlußfolgerungen beim Umgang mit dem Bauteil "Fenster", in: Das Fenster im Profanbau in Sachsen, Schriftenreihe für Baukultur, Architektur und Denkmalpflege; Baukonstruktive Blätter 1, Hrsg. Sächsisches Staatsministerium des Innern, Dresden 1996:



"Der Gedanke der Energieeinsparung und der Heizkostensenkung als wesentliches Verkaufsargument war es [...], der vielfach die Fensterhersteller dazu veranlaßte, die Fensterfugen neuer Fenster durch den Einbau spezieller Dichtungen so zu dichten, daß sich gewöhnlich keine nennenwerte, ständig wirkende Fugenlüftung mehr einstellen konnte. Die Lüftung der mit solchen Fenstern ausgestatteten Räume war und ist damit nur noch über die zeitweise Lüftung durch Fensteröffnung [=Stoßlüftung] möglich.

Die Folgen dieser Fensterentwicklung sind seit ca. 10 bis 15 Jahren bekannt: Nach Einbau dieser gedichteten Fenster sind zahlreiche Fälle von Kondensationsschäden einschließlich Schimmelpilzbildung aufgetreten, obwohl sich nach dem Fenstereinbau die Nutzungsbedingungen der Räume und Gebäude nicht geändert haben. [...]

Inzwischen setzt sich erfreulicherweise zunehmend die Erkenntnis durch, daß die ursprüngliche Fensterlüftung mit ihrer Zweiteilung in ständige [Fugen-] und zeitweise [Stoß-] Lüftung vom Prinzip her richtig war. Eine [Stoß-] Lüftung, die völlig vom [...] Nutzer abhängt, kann nicht mit der auch für das Bauwerk erforderlichen Zuverlässigkeit funktionieren, Analysen von Schadensfällen bestätigen das eindeutig.

Bei Fensterlüftung ist eine vom Nutzer weitestgehend unabhängige ständige Lüftung als Grundlüftung zu realisieren, die durch eine mehrmalige Stoßlüftung durch Fensteröffnung zu ergänzen ist.


Josef


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”Man kann einige Leute die ganze Zeit und alle einige Zeit zum Narren machen, nicht aber alle die ganze Zeit”. Abraham Lincoln
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Beitrag von france.arno 15.12.09 - 22:17 Uhr

Was Josef noch nicht widerlegt hat, ist die Tatsache, dass die gesättigte feuchte Raumluft eine kalte Außenwand benötigt, um kondensieren zu können. Insofern hilft eine vernünftige Kombination aus Wärmedämmung und dichtem Fenster sehr wohl, Schimmel zu verhindern.
Effektives Lüften ist dann natürlich notwendig, aber auch bei zwei Berufstätigen keine Hexerei.

Wenn dichte Fenster eingebaut sind, aber eine vernünftige Wärmedämmung fehlt, wird es zwangsläufig zu Problemen kommen.

Leider ist es auch keine Lösung, das Fenster gekippt zu lassen oder die Dichtungen herauszunehmen. Denn dann kühlen die Fensterlaibungen aus und der Schimmel wird sich dort bilden.

Wir haben ein bestehendes Haus, in dem es im Bad, Schlafzimmer und in der Küche seit den 1970er Jahren Schimmelprobleme gab, mit neuen Fenstern und einem Wärmedämmverbundsystem saniert. Seitdem haben wir KEINEN Schimmel mehr. Wir lüften ein bis zwei Mal täglich, haben ein gesundes Raumklima und folglich einen niedrigen Taupunkt bei angenehm hohen Wandtemperaturen.

Für Eurer Problem mit dem Schimmel im Bad wird es vermutlich keine durchsetzbare Lösung geben. Aber wenn der Maler fit ist und sich die Situation vor Ort ansieht und analysiert, dann wird er passende Lösungsvorschläge bringen.
Wenn Schimmel erstmal da ist, dann kriegt man ihn nicht so leicht aus der Wand raus. Denn er sitzt in der Regel tief drin und sitzt nicht nur an der Oberfläche.



Viele Grüße

Frank

Beitrag von lassiter 15.12.09 - 22:39 Uhr

>> Was Josef noch nicht widerlegt hat, ist die Tatsache, dass die gesättigte feuchte Raumluft eine kalte Außenwand benötigt, um kondensieren zu können. Insofern hilft eine vernünftige Kombination aus Wärmedämmung und dichtem Fenster sehr wohl, Schimmel zu verhindern. <<

Falsch

Die richtige Heizung machts.

Hüllflächentemperierung und keine Luftheitzerei und die nutzlose Wärmedämmung brauchts nicht.


>> Effektives Lüften ist dann natürlich notwendig, aber auch bei zwei Berufstätigen keine Hexerei. <<



Der allein stehende muss auf der Straße leben, schöne Aussicht.


Josef


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Beitrag von france.arno 16.12.09 - 08:47 Uhr

Ach, Josef.
Leider bleibst Du mir auch in diesem Post eine Antwort schuldig, die über Dein übliches "Nein", "Doch", "Ihr habt ja alle keine Ahnung" und "alles eine Erfindung der WDVS-Mafia" hinausgeht.

Könntest Du mal Deine Polemik beiseite legen und mir erklären, warum der Taupunkt bei der beschriebenen Problematik nicht entscheidend ist? Man könnte ja fast schon der Meinung sein, dass Du keine stichhaltige Erklärung parat hast.

Gleichzeitig könntest Du mit Deinem mutwilligen Es-unbedingt-falsch-verstehen-wollen aufhören. Aber ich übersetze es dennoch gerne nochmal, was ich geschrieben habe: Man kann ein dichtes Haus auch dann ausreichend lüften, wenn alle Bewohner über weite Teile des Tages außer Haus sind. Egal, ob es eine Person oder drei oder fünf sind. Ebenfalls bei zwei oder vier oder einer beliebigen anderen Anzahl. Mannomann.

Gruß

Frank.


P.S.: Ich habe mir sogar schon die Mühe gemacht, Deine zweifelhaften Diagramme aus einem anderen Thread zu interpretieren. Zumindest so weit, wie es die zwei von 20 gelieferten Parameter erlauben (bevor Du gleich wieder nur auf die Form und nicht auf den Inhalt eingehst: Nein, es sind nicht exakt 20 Parameter. Ich habe hier nur eine Zahl genannt, die verdeutlichen soll, wie gering die Aussagekraft der Diagramme ist...)

Beitrag von ayshe 16.12.09 - 08:25 Uhr

eben, sieht man ja auch oft daran, wie groß der anteil von außenwänden ist.


außerdem spielt es eine große rolle, wo sich der taupunkt befindet.