Ernährung

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von batidadekiba 15.12.09 - 13:44 Uhr

Hallo,
ich habe mal eine frage an euch .
Wieso regen sich hier soooo viele darrüber auf, das man seinem kind Schmelzflocken gibt???
Meine kleine ist nun 15 Wochen und bekommt seid gut 4 wochen Schmelzflocken, nicht weil sie dann nachts durchschläft oder ruhiger ist , denn das ist mir egal ob ich nachts aufstehen muss oder nicht .
Sie bekommt jetzt seid letzter woche mittags mal gemüse oder auch mal obst (gläschen und dann nur 2-3 löffelchen) bisher verträgt sie das alles super und wir haben keine probleme.
Es ist doch die sache von jedem selbst wie er/sie sein kind ernährt oder nicht ??

Beitrag von steffi1501 15.12.09 - 13:51 Uhr

Das musst du ganz allein entscheiden, wobei ich finde das du es zu früh machst!
Mit 15 Wochen ist es nicht gut......und dann schon seit einer woche....also hat du begonnen, als die Maus 14 Wochen war!
Aber Mutig bist du, es hier zu schreiben....ich habe mit Beiost angefangen alsJulian 4 Monate+1 woche war und hab es hier nicht geschrieben weil sich gleich alle wie Hyänen auf dich stürzen!

Wie gesagt, deine Entscheidung!

Lg Steffi+Julian*8.6.09

Beitrag von lissi83 15.12.09 - 13:57 Uhr

Hallo!

Natürlich, du hast recht, es ist jedem seine Sache wie man sein Kind ernährt!

Es gibt aber wirklich manchmal einige Dinge, die einfach unbegreiflich sind...weil manche Dinge einem Kind einfach mehr schaden können als sie gute tun!
Hier bei urbei wird sich ja sowieso über vieles aufgeregt und die Sache mit den Schmelzflocken gehört eben wohl dazu!

Schmelzflocken ins Fläschen, das hat man früher gemacht und ist heute längst nicht mehr zu empfehlen!
Solche aufgekochten Flocken gehören eben einfach nicht in die Flasche ! Da gehört Milch rein!

Hinzu kommt, das man Schmelzflocken ja eigentlich aufkochen muss! Das darf man mit der normalen Säuglingsmilch nicht und man greift zu Kuhmilch! Da kommt es auf das Alter des Kindes an! Viele fragen schon nach Schmelzflocken wenn die Kinder gerade mal 3-4 Monate alt sind! Da ist Kuhmilch noch viel zu früh! Das ist es auch, warum sich viele dann über diese Ernährung aufregen! Und eben der Hintergedanke, dass viele sich dadurch ne ruhigere Nacht versprechen! Das stößt auch auf!

Naja das ist ja aber bei dir nicht so, wie du schreibst! Was ich mich dann allerdings frage.....WARUM gibst du sie denn dann eigentlich? Da ist einfach kein Sinn drin!
Ausschließlich geeignete Milch in den ersten Monaten ist einfach das beste! DAS ist eben das, was viele hier beschäftigt! Manche reagieren dann eben sehr heftig, wenn hier so of steht...das sie Kinder sonst was bekommen!

Aber naja, wie gesagt, ist jedem seine Sache! Nur blöd, dass das eigentlich auch die Sache des Kindes ist!!Das kann es sich aber nicht aussuchen, was es oben reingeschaufelt bekommt! Und in manchen Fällen kann ich auch nur den Kopf schütteln!

lg

Beitrag von batidadekiba 15.12.09 - 14:02 Uhr

Hallo,
Nein mir geht es definitiv nicht darum das mein kind mit 15 wochen durchschläft oder eben nicht , wozu habe ich ein kind wenn ich es mit der nahrung ruhig stellen will?
Bei uns war es so das sie wirklich weder mit pre noch mit 1er nahrung satt wurde . Sie bekommt Schmelzflocken ausschließlich mit wasser gekocht , die pre nahrung wird normal zubereitet und dann kommt die Milch in die schmelzflocken mit rein.

Beitrag von lucie.lu 15.12.09 - 14:26 Uhr

Ich kann das irgendwie immer nicht nachvollziehen, dass die Babys nicht satt werden. Woran merkt man es denn?

Ich habe die ersten 6 Monate ausschließlich gestillt - und wenn das Baby Hunger hatte, dann wurde es eben öfter angelegt und fertig. Teilweise stündlich, beim Wachstumsschub... Und bis zum 5. Monat hat er bis auf die Nacht alle 2-3 Stunden getrunken...

Ich kann ja noch verstehen, dass manche Mamis nicht so viel Milch haben und zufüttern müssen. Aber bei Flaschenkindern verstehe ich es irgendwie nicht.. wenn das Baby nicht satt wird, dann mach ich halt noch eine Flasche - oder verstehe ich da was falsch?

LG - Lucie

Beitrag von batidadekiba 15.12.09 - 14:53 Uhr

nö im normal fall ist das schon richtig .
Mein kind hat aber 200 ml getrunken und wollte immer noch mehr haben das heißt selbst mit 300 ml war sie nicht satt und das ist eine sache die gar nicht geht .
wenn sie nur öfter gekommen wäre wär das auch egal gewesen .
Ich kann nur sagen das mein kind wesentlich dicker war als sie die pre und 1er bekommen hat sie ist absolut super entwickelt laut KIA und sie ist 3 wochen zu früh und vom gewicht her alles klasse sie ist 65cm und wiegt 6770g
geburtsgewicht und größe waren 52cm und 3790g

Beitrag von valada 15.12.09 - 14:14 Uhr

Hallo Schmelzflocken haben mehrere Nachteile:

- normalerweise werden sie mit Kuhmilch zubereitet, was bis zu einem bestimmten Alter absolut nichts für ein Baby ist

- Schmelzflocken machen dick

- Schmelzflocken zu früh gegeben, können zu eine Mangelernährung führen, weil einfach die Nährstoffe fehlen, die ein Baby braucht und die in der Säuglingsnahrung/Muttermilch vorhanden sind


Wir geben seit ca 2 Monaten auch Schmelzflocken (er ist jetzt 11 Monate alt, ich habe 8 Monate gestillt). Aus dem Grund, weil mein Sohnemann keine Säuglingsnahrung auf Kuhmilchbasis verträgt, Säuglingsnahrung auf Soja-Basis auch keine Alternative für uns ist, er jegliche Breie verweigert und abends einfach nicht genügend isst (dazu neigt er immer wieder zum Untergewicht, trotz viel Essen tagsüber).

Allerdings bekommt er sie nur abends, zusammen mit Hafermilch und Obstmus und ansonsten isst er ganz normal vom Tisch mit. Also ist die Gefahr der Mangelernährung nicht gegeben. Wir haben das Ganze auch mit der Kinderärztin abgesprochen.

Im Grunde ist es wirklich jedem selber überlassen, wie man sein Kind ernährt. Allerdings sollte jede Mutter/jeder Vater sich schon über die Ernährung von Babys informieren und nichts unüberlegt geben, denn es gibt viel, was man falsch machen kann und womit man seinem Kind eher schadet anstatt ihm was Gutes zu tun!!

LG
Valada

Beitrag von qrupa 15.12.09 - 15:54 Uhr

hallo

ich kann sowas nicht nachvollziehen. Hier liest man jeden tag von werdenden mamis die in Panik geraten ob sie ihrem baby mit einem Stück Salamipizza geschadet haben, ob es für das krümelchen schädlich ist ins Kino zu gehen oder sein Auto zu tanken. Aber sobald die kleinen dann auf der Welt sind wird mit 3 oder 4 Monaten Schmelzflocken und Brei gefüttert mit den Worten "mein Kind, meine Sache wie ich das mache" auch wenn alle Ernährungsexperten, die WHO und sonstige sagen in den ersten 6 Monaten nur Milch und nichts anderes geben.

LG
qrupa

Beitrag von aletheia 15.12.09 - 19:29 Uhr

Ja.
Und am wenigsten verstehe ich, WARUM sowas gemacht wird. Die Kinder zeigen es schon, wenn sie beikostreif sind. Meiner hat das jedenfalls gemacht, mit 5,5 Monaten wurde Essen so langsam interessant. Und wir hatten nie Probleme, dass er irgendwas auspuckt, würgt (#schock) oder sonstiges.
Ich kann mir kein drei Monate altes Baby vorstellen, das sich ernsthaft für Beikost interessiert. Außer in ganz wenigen Ausnahmefällen.

Beitrag von xunikatx 15.12.09 - 16:20 Uhr

...na dann mach doch einfach so weiter aber poste diesem Schwachsinn nicht hier im Forum.

Es gibt schon genug Muetter die hier auf diese ungesunde Idee kommen ihren Kindern mit 2 und 3 Monaten Schmelzflocken zu geben.

Es ist einfach abartig so etwas zu lesen. Aber mach ruhig weiter. Stopf dein armes Kind ruhig weiter mit allem was du so im Kuehlschrank findest voll!!

Viel Spass noch dabei

Beitrag von senzill 15.12.09 - 16:25 Uhr

Weil eben der Magen eines Säuglings!!!(was denkst du warum ein Baby so heißt) mit 11 Wochen (wo du angefangen hast) noch nicht auf feste Nahrung eingestellt ist, das ist nunmal Fakt und daher sollte man einem Säugling auch einfach keine feste Nahrung geben. Das muss auch nicht sein, dass das Baby gleich darauf reagiert, denn Folgeschäden durch zu frühes Zufüttern zeigen sich oft erst viel später!! Auch erst im Erwachsenenalter. Ich frage mich auch was das bringen soll, wenn sie 2-3Löffel Obst ißt? Klar ist es deine Sache, aber jede Mutter sollte zum Wohl des Kindes handeln!!!Was meinste warum auf dem Glas ab dem 4. Monat steht? Und eigentlich ist das auch zu früh!! Deswegen rege sich viele (einschließlich mir :-D) darüber auf. Ich finde das einfach Verantwortungslos!! Dein Baby wird schnell genug groß und hat noch genügend Zeit feste Nahrung zu essen!

Beitrag von anjelique 15.12.09 - 19:10 Uhr

mich würde mal brennend interessieren welche folgeschäden das frühe füttern von brei hat und woher diese erkenntnis ist das diese folgeschäden durch zu frühe breikostgabe entstanden sind?? #kratz


gglg

Beitrag von senzill 15.12.09 - 21:13 Uhr

Folgeschäden können sein:Allergien, Hautprobleme, Asthma, Magen Darm Beschwerden und noch andere(ich bin kein Artz aber kann man sicher googeln, wenn es dich so dringend interessiert)
Weil es zu allem und jeden Studien gibt, oder meinst du das zieht man sich aus den Fingern, aus welchem Grund sollte man Interesse daran haben? Man kann medizinisch untersuchen, wie der Magen eines Säuglings auf fest Nahrung reagiert und wie bei allen anderen Erkenntnissen auch macht man dann Langzeitstudien um so Folgen bestimmter Dinge (hier das Zufüttern oder beim Impfen) auf lange Sicht dokumentieren zu können. Sicher ist es schwierig alles irgenwo 100% in einen Zusammenhang zu bekommen aber man kann sich auch ohne Studien denken, dass Dinge die nicht gut für den Körper sind und diesen belasten zu Problemen führen können. Müssen nicht aber können. Ich frage mich warum alle immer so wild darauf sind den Kindern Beikost zu geben, aber dann bis vier die Kinder mit Schnuller, Nuckelflasche und Windeln rumrennen lassen.

Beitrag von anjelique 16.12.09 - 07:51 Uhr

und da ist es wieder ES KÖNNEN ANGEBLICH FOLGESCHÄDEN AUFTRETEN, aber erwiesen ist es nicht, weil ich mir kaum denken kann das irgendeine mutter ihren säugling zu versuchszwecken oder langzeitstudien zur verfügung stellt!!

im endeffekt ist doch sowieso vieles was wir heute essen nicht gesund aus was für gründen auch immer und wir essen es doch auch, herjeeee #augen
und das brei ab dem 4ten monat so schädlich ist kann und will ich einfach nicht glauben, da es eben genau auf babys abgestimmt ist, wird ja schließlich auch ständig überprüft!

also jedem das seine ne :-)

in diesem sinne einen schönen tag noch ;-)



glg steffi

Beitrag von senzill 16.12.09 - 20:26 Uhr

Na wenn du meinst...du würdest dich wundern...außerdem stellt man sein Kind ja nicht zur Verfügung indem man es abgibt oder so ich glaube du hast eine völlig falsche Vorstellung von Studien.
Es geht auch nicht darum das die Nahrung ungesund ist oder belastet oder was auch immer, was bei dir als Erwachsener Schaden kann, sonder das der Kindliche Organismus noch nicht bereit ist in diesem Alter anderes als Milch zu verdauen..oder willst du auch alle medizinischen Untersuchungen anzweifeln?
Und es ging hier um ein 11 Wochen altes Kind das zusätzlich Flocken bekommen hat nicht um ein 4 Monatiges.
Ach und das mit den Kontrollen, was meinst du denn wer das kontrolliert, was denkst du warum man gesetzlich festlegen musste, das Breigläschen erst ab dem 4. Monat verkauft werden dürfen? Wenn das nicht so wäre würde da ab der ersten Woche draufstehn, denn es geht hier um ein milliarden Geschäft und nicht um das Wohl deines Kindes.
Aber von mir aus glaub das ruhig was die die Werbung und die Babynahrungshersteller erzählen. Ich bin eben etwas kritischer und Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Grüße