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Beitrag von usedung 15.12.09 - 14:26 Uhr

Muss mal was loswerden und mich interessiert natürlich brennend wie Ihr dazu steht:

Ich war noch nie pinibel oder spiessig und habe immer jeden nach seinem Empfinden handeln lassen, aber seitdem ich nun Mama bin, bemerke ich dass ich was meinen Sohn betrifft sehr empfindlich bin.

Das mag vielleicht auch daran liegen, dass er bereits an seinem 3. Lebenstag notoperiert werden musste, ansonsten wäre er gestorben.
Wir haben eine sehr harte Zeit hinter uns und ich möchte meinen Kleinen eben möglichst von irgendwelchen blöden Krankheiten fernhalten.

Das heisst ich achte schon darauf, dass alle bei uns zu Hause sich immer die Hände waschen, wenn Sie nach Hause kommen und auch ich wasche wir mal lieber nochmal die Finger, wenn ich z.B. seine Fingernägel schneiden will.

Mir passiert es immer wieder dass die Leute (auch bekannte und Verwandte) dem Kleinen ständig mit Ihren ungewaschenen Fingern an die Händchen langen.
Ich frage mich ob diese Schweinegrippe-Panik an denen vorbei gegangen ist, und es ist ja nicht nur wegen der Schweinegrippe. es gibt ja bekanntlich auch noch andere böse Viren und Bakterien, die der Mensch an den Händen rumträgt und überträgt.
Ich wasche mir vor dem Essen gern die Hände, damit ich den Dreck nicht mitesse.
Mein Sohn ist 4,5 Monate und steckt sich im Moment ständig die Finger in den Mund.

Wie steht Ihr dazu?
Lasst Ihr die Leute Euere Kleinen an die Hände fassen??
Wer weiss ob die sich grad nach dem Klo die Hände gewaschen haben-oder bin ich da zu sensibel.

Naja, und was ich auch manchmal unglaublich finde ist mit welcher Selbstsicherheit der Eine oder Andere auch mal gern das Kind auf den Arm nehmen will und es dann aber dahängt wie ein Schluck Wasser in der Kurve mit S-förmiger Wirbelsäule oder man setzt den Knopf, der natürlich noch nicht sitzten kann, auf seinen Schoß als könne er es.

Das war bei uns gestern der Fall, denn wir hatten eine Familienfeier und da konnte ich garnicht so schnell gucken wie mein Kleiner bei der ganzen Verwandschaft durchgereicht wurde. Sagen will man ja da auch nicht ständig was, denn dann wird man als überfürsorglich bezeichnet und blöd angeschaut.

Was sagt Ihr denn zu diesem leidlichen Thema und wie handhabt Ihr das mit eueren Mäusen so in solchen Fällen?

Bin ich echt zu pingelig? Ich möchte halt mein Kind beschützten und lasse es ungern aus den Augen.
Ist das nicht normal?

Würde mich sehr über Eueren Zuspruch :-) und Euere Meinungen freuen.

Gruß Usedung mit Mäusekönig - dem ich gestern Nachmittag ungefähr 5 Mal die Hände gewaschen habe



Beitrag von nicky861 15.12.09 - 14:32 Uhr

Tut mir leid, aber ich finde es völlig übertrieben...

Beitrag von sonnenschein28w 15.12.09 - 14:32 Uhr

Hallo,

bei meiner 1.Tochter habe ich auch noch ähnlich gedacht wie du aber habe gelernt mit den "leuten" umzugehen. Wie oft tätschelt eine Oma an meinen Mäusen rum, solange es nicht im Gesicht ist ...........lasse ich es zu. Es ist nichts dabei und die Leute wollen einem oft nur Gesundheit und Glück wünschen, finde ich lieb.
Klar ist es manchmal auch nervig aber ich stehe dadrüber.
Mit dem Händeabwischen und Co...........lass es lieber und gewöhne dich daran dass du dein Kind nicht steril halten kannst, es lebt nicht in einem Hochsicherheitstrakt. Meine Kleine fängt grade an zu robben, alles wird angelutscht, das kannst du nicht verhindern....
Versuch es ein bisschen lockerer zu sehen.

Alles Liebe Jana

Beitrag von melka1972 15.12.09 - 14:37 Uhr

Liebe Usedung,
ich glaube, jeder Mama eines kleinen Babys hat so Ihre eigenen Sorgen und es ist ganz normal, dass man alles Schlechte von den Kleinen abhalten will. Vor einiger Zeit hatte mein Sohn (5 M) knapp 3 Wochen Durchfall, er ist einfach nicht dahinter gekommen. Zu der Zeit war ich auch extrem pingelig, was Händewaschen, anfassen usw. anging. Ich habe mir auch gedacht, oh Gott, was wenn er jetzt noch zusätzlich die Schweinegrippe bekommt? Packt er das, wo doch sein Immunsystem schon angeschlagen scheint? Aber jetzt ist alles gut, jetzt mache ich mir nicht mehr solche Sorgen. Ich denke auch, man darf die Kleinen nicht zu steril behandeln. Ein gewisses Maß an "Dreck" härtet eher ab. Ich weiß ja nicht, weswegen Dein Sohn notoperiert werden musste und ob dies jetzt noch irgendwelche Nachwirkungen hat. Ansonsten würde ich auf jeden Fall mit seiner Krankheit argumentieren, dafür sollte dann wohl jeder Verständnis haben. Aber mach Dir nicht zu viele Sorgen, die Kleinen sind doch resistenter als man denkt!
LG, Melka

Beitrag von belebice 15.12.09 - 14:39 Uhr

Huhu!!!

Also ich halte es für überzogen ( nicht bös´gemeint). Ich denke, wir sind nicht in der Lage alles von unseren Mäusen fern zu halten und sollten es auch nicht tun (zumindest werde ich Leni nicht ihr ganzes Leben lang in Watte packen und mich noch mehr stressen, als ich es eh schon mache). Ich finde es definitiv daneben, wenn en wildfremder Mensch meine Leni anfasst, aber vielmehr aufgrund der Distanz- und Nähegeschichte, als wegen der Bakteriensache (das war am Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt nämlich der Fall..., Bilderbuchomi, die auf mich aber einen durchaus reinlichen, gepflegten Eindruck machte ;) ) Nun ja, shit happens und jedem das seine

Alles Liebe, Bianca mit Lenifee...

Beitrag von micha.ela 15.12.09 - 14:45 Uhr

Hallo.

Nein, ich finde du übertreibst nicht.#liebdrueck

Ich finde auch, das man nicht jedes Baby anlangen muss, warum überhaupt, nur weil man es niedlich findet??

Ich kann doch nicht jeden Menschen den ich niedlich finde anpacken, wo kämen wir denn da hin??#schock;-)

Nein, aber im Ernst, man weiß nie, wen man da vor sich hat, ob er sich eben nach dem Klo die Hände gewaschen hat oder ob er vielleicht krank ist.

Ich hatte letztens auf dem Weihnachtsmarkt eine Omi, die auch erst ganz nett mit ihr redete, womit ich absoulut kein Problem hab, aber sie kam und kam und kaaaammit ihrem Kopf immer näher so das sie ca. 10 cm von ihrem Kopf entfernt(#kratz) mit ihr redete...da schon ich den Kinderwagen in der Schlange dezent weiter...ich dachte die will ihr einen Kuss geben...nee, das muss nicht sein.


Mach dich aber nicht zu sehr verrückt, manchmal läßt es sich nicht vermeiden und die "Tatscher" waren schneller.
Ok, in der Verwandtschaft seh ich es jetzt nicht so eng wie du, du gewöhnst dich schon noch dran..:-)

VLG Ela

Beitrag von tragemama 15.12.09 - 15:02 Uhr

Was liebe ich da unsere Tragetücher... Rumreichen gibts da nicht.

Andrea

Beitrag von jeba99 15.12.09 - 15:36 Uhr

ich liebe mein Tragetuch auch, aber vom antatschen hält es manche scheinbar auch nicht ab. Wir waren letzte Woche auf einem Weihnachtsmarkt und ich hab nur zwei sekunden lang meine Tochter mal nicht angeguckt, schon meinte eine wildfremde Frau, sie müsse meiner Kleinen mal die Wange streicheln :-[ .
Ich konnte es echt nicht glauben, dass noch nicht mal das Tragetuch jemanden davon abhält.

LG Jen

Beitrag von miriamama 15.12.09 - 16:31 Uhr

Auch im Tuch wird gekrabbelt!!!

Aber an die TE: Die übertreibst es total.

LG!

Beitrag von mum21 15.12.09 - 15:03 Uhr

Ich finde du übertreibst ein bisschen!

Klar das man sich öfters die Hände wäscht, aber so penibel muss man nicht sein!

Ein Kind in Watte packen soll man auch nicht! Dann kommen die viel schlimmeren Krankheiten, weil der Körper all das was andere Kinder mitgemacht haben nicht durchmachen musste!

Klar Fremde sollen mein Kind auch net anfassen, aber bei der Familie ist es doch was anderes. Sag denen die sollen wenn sie zu dir nach Hause kommen die Hände waschen und lass sie dann machen!


LG

Beitrag von criseldis2006 15.12.09 - 15:03 Uhr

Hallo,

dadurch das dein Kleiner so früh schon operiert wurde und ihr viel durch gemacht habt, bist du wohl sehr empfindlich geworden, was auch verständlich ist, aber wie soll dein Kleiner ein gesundes Abwehrsystem aufbauen, wenn du alle Einflüsse von ihm fern hälst?

Je mehr du von ihm fern hälst, umso empfindlicher wird er. Du tust ihm keinen Gefallen damit.

Mach dich locker, solange es die Verwandten sind. Wenn es beim Einkaufen um Fremde geht, möchte ich das auch nicht.

LG Heike

Beitrag von madmat 15.12.09 - 15:08 Uhr

Hallo,

hmm, vielleicht istes ein bißchen übertrieben ;-)

Nein, ich kann dieses Babygegrabbel auch nicht ab. Am Bauch streicheln, ok. Aber Hände und Gesicht (gerade, wenn die Finger ständig im Mund sind) sollten wenn möglich nicht von jedem behätschelt werden ;-)

Als meine Tochter noch so klein war, hatte ich sie im TT,.. und da ist die Hemschwelle doch größer, das Baby anzufassen ;-)

Trotzdem kommen die Kleinen noch mit so vielen Keimen und Baktreien in Berührung,... da find ich dann 20 mal Händewaschen in einer Stunde übertrieben ;-)

LG

Beitrag von julian13 15.12.09 - 15:23 Uhr

Hallo,

ich seh das eigentlich genauso wie Du. Mich regt es auch immer auf, wenn alle Leute meinen kleinen Sohn an den Händen anfassen. Manche greifen auch ins Gesicht.

Ich mag das auch gar nicht. Einem Erwachsenen langt man ja auch nicht einfach so eins Gesicht.

Wenn es Angehörige oder Freunde sind, dann bin ich nicht so penibel, aber von Fremden mag ich das gar nicht.

Ja, und auch bei mir - meine Kinder, ich und mein Mann und auch die Omas - waschen sich, wenn sie zu uns nach Hause kommen, die Hände. Find ich eigentlich ganz normal.

Auch wenn ich jetzt kein Baby hätte, würde ich mir - wenn ich z.B. beim Einkaufen war - die Hände waschen, wenn ich nach Hause komme.

Und in Zeiten der Schweinegrippe find ich das nicht übertrieben.

LG
julian13

Beitrag von julian13 15.12.09 - 15:25 Uhr

Ach ja, habe ich noch vergessen.

Ich selber fasse natürlich KEIN Baby an. Erst, wenn ich die Mama gefragt habe, ob es ok. ist.

(weil ich es ja von mir weis....)

Beitrag von mansojo 15.12.09 - 15:32 Uhr

Hallo,

von fremden Leuten angefasst zu werden mag ich auch nich also möcht ich das auch nich bei meinen Kindern

mit dem Hände waschen übertreibst Du
wenn Ihr nach Haus kommt und nach der Toilette reicht völlig aus

liebe Grüße Manja

Beitrag von jans_braut 15.12.09 - 15:47 Uhr

Hallo,

habe jetzt nicht alles gelesen, möchte dir nur kurz sagen, dass es Studien gibt, dass zuviel Hygiene und zuviel Sagrotanzeugs zuhause (habe ich auch; sprühe aber jetzt nicht andauernd damit) - eher schädlich ist!

Ein paar BAkterien sind sogar gut für das Immunsystem. Wenn du ein ZUVIEL an Hygiene (alle Flächen zuhause zigfach täglich desinfizieren) praktizierst, dann könntest du Superresistente Bakterien oder Viren zuhause züchten.

Die Kinder reagieren später im Kindergarten, wie die Indianer auf die Europäer - als diese in Amerika mit unbekannten Viren ankamen...

gruss

Beitrag von emeri 15.12.09 - 15:56 Uhr

hey,

also ein wenig übertrieben finde ich es schon. fremde haben mein kind auch nicht einfach so anzutatschen, da bin ich sehr sensibel, bei der familie sehe ich das allerding nicht so eng. da ist es auch ok, wenn er mal rumgereicht wird. ich behalte das einfach immer im auge und sobald ich merke, dass er sich unwohl fühlt, wird er wieder zu mama geholt - ohne diskussion. aber eigentlich fühlt er sich bei meiner familie sehr wohl und das ist auch gut so.

mit dem händewaschen war ich in den ersten paar wochen auch etwas pingelig. aber seit der zwerg robbt und sich alles mögliche in den mund steckt, sehe ich das nicht mehr so eng. solange die hände nicht offensichtlich völlig dreckig sind (nach der gartenarbeit oder ähnliches), darf auch angefasst werden ohne dass ich vorher explizit händewaschen schicke. obwohl, wenn ich so überlege, ist das eigentlich ohnehin eher selbstverständlich bei meiner familie, das man sich die hände wäscht wenn man z.b. einkaufen war.

lg emeri

Beitrag von katl83 15.12.09 - 16:01 Uhr

also ich kann dich sehr sehr sehr gut verstehen - wir haben ähnliches durchgemacht wie ihr, unserer wäre auch um ein haar gestorben und hat auch eine not-op und bisher noch 2 weiter ops erhalten- und ich denke wer das nicht durchgemacht hat kann nur bedingt mitreden. ich bin voll und ganz deiner meinung- nicht nur was hände waschen im bezug auf sg oder nach klogang angeht- vorallem auch die raucher!!! ich finds einfach unter aller sau wenn ständig alle fremden denken die müssen mein kind anpatschen!! lass dir nix einreden und mach es wie du meinst- DU BIST DIE MAMA

Beitrag von sleepingsun 15.12.09 - 16:19 Uhr

Hallo,

also bis zu einem gewissen Grad kann ich dich schon verstehen - hatte ein Frühchen und ich weiß noch, dass man im KH schon dazu angehalten wurde sich die Hände zu waschen und zu desinfizieren, wenn man sein Baby nimmt. Konnte es im KH auch verstehen und hatte zu Hause auch erst Bedenken, dass er jetzt mit allen möglichen Bakterien und allem zu kämpfen hat. War auch besorgt, dass er evtl. alles mögliche bekommen könnte und wir dann wieder im KH landen.

ABER: Von dieser Besorgtheit wird es nicht besser oder sicherer! Wenn man zu "steril" lebt, dann ist viel gefährlicher als wenn man nicht ganz so drauf achtet - schließlich gehst du auch vor die Tür und kannst dein Baby nicht vorallem was draussen "rumfliegt" beschützen. Das heißt jetzt nicht, dass man mit dreckigen Fingern essen soll oder ähnliches, denke nur, dass es nicht gefährlich ist, wenn ein gesunder Mensch ein gesundes Baby anfasst.

Bitte nicht falsch verstehen - soll kein Angriff sein! Man muss einfach nach so einem schweren Start - den ihr ja auch hatte - lernen, dass man nicht zu viel beschützt.

Liebe Grüße

Nicki mit Stefan (*01.06.07) und Zoey (*12.02.09)

Beitrag von schneefloeckchen11 15.12.09 - 16:33 Uhr

Hallo,

ich kann Dich total verstehen. Ich habe immer gesagt, ein bisschen Dreck härtet ab, aber seit meine Kleine da ist, habe ich auch Panik vor der Grippe und Schweinegrippe.
Die Kleinen haben dem noch nichts entgegen zu setzen und können daran sterben!!! Deswegen hasse ich es auch, wenn jeder meiner Tochter ins Gesicht fassen will. Aber ich sage es dann auch - die meisten haben Verständnis.

Ansonsten bin ich überhaupt kein großer Sauberkeitsfanatiker, aber das hat damit nichts zu tun. Es geht hier um Grippeviren!!! Ich wasche immer, wenn ich daraußen war meine Hände und desinfiziere sie - und ich möchte, dass das Besucher auch so machen.

Also setz Dich durch - Tragetuch finde ich auch super, habe ich letztens hier auch gemacht, als viele Leute da waren!

Liebe grüße

Schneeflöckchen

Beitrag von olegre 15.12.09 - 17:05 Uhr

Hallo,
es gibt Studien denen zu Folge die Kinder auf Bauernhöfen (insbesondere mit Kuhställen) die wenigsten Allergien haben/bekommenl.
An der Hygiene vor der Haustür liegt es wohl nicht....
Ich finde diese übertriebene Wascherei und Desinfiziererei sogar schädlich. Dein Kind sollte auch lernen, sich mit Keimen auseinander zu setzen. Man muß es sicher nicht neben die Güllegrube setzen, aber was du da betreibst geht meines Erachtens in die Hygienerichtung viel zu weit.
LG
olegre

Beitrag von nynne 15.12.09 - 17:07 Uhr

huhu,

ich bin voll bei Dir!
Ich schicke alle Leute, die von draussen kommen, erst mal zum Hände waschen - wenn ich es als Mama mache, kann ich es erst recht vom Besuch erwarten!
Dabei geht es mir weniger um Schweinegrippe, sondern einfach mal so gedacht:
Weisst Du, wer und wie viele vor Dir die letzten Türklinken angefasst haben??? Wo haben diese Leute und die anderen tausend davor ihre Hände gehabt? Welche Krankheiten haben sie? Das weiss man alles nicht - und da ich selber ein Türklinkenphobiker bin (ich fasse nie nie nie eine öffentliche Türklinke mit der blanken Hand an), verlange ich eben von den draussen kommenden, sich ihre Hände zu waschen.
Wenn das Baby dann nämlich Meningokokken, Kolibakterien, etc. abbekommt, dank ungewaschener Hände ist das Geschrei gross und man hätte es allzu simpel verhindern können.

Was das Durchreichen und die dummen Sprüche angeht:
einfach antworten, dann bin ich eben eine Übermami, überfürsorglich oder was auch immer ... es ist DEIN Kind, DU bist die Mutter, und nur Du weisst, was Deinem Kind und Dir gut tut - sollen doch die Leute dumm daher labern!
Mein SchwiePaps hat auch nicht verstanden, warum ich es nicht für gut befinde, dass er meine Tochter auf seinem Bein durchschüttelt - um Diskussionen zu vermeiden, sag ich letztlich, weil es MIR nicht passt und dann stelle ich auf Durchzug! Bringt doch eh nix, sich zu ärgern oder zu diskutieren.
Wenn Mama ne Ansage macht, dann hat man das zu akzeptieren - egal was man darüber denkt. Alle anderen wissen es doch sowieso immer besser! #rofl

Daher lass Dich nicht von anderen verunsichern - jeder handhabt es auf seine Weise, wie er es für richtig hält und somit kann man nix falsch machen - das wichtigste ist, dass man selber mit sich im Reinen ist.
Ich habe bisher im Nachhinein viele Dinge bereut, weil ich zu schwach oder zu langsam war, dagegen zu sprechen oder Dinge zu verhindern - ich weiss, mein Zwerg hat das alles vergessen- nur mich verfolgen sie und tauchen immer wieder auf und bringen mich teilweise zum Heulen. Allein das zu verhindern und sich durch und durch gut zu fühlen, ist die Sache schon wert, einfach SEIN Ding durchzuziehen! :-D
Die Erfahrung hat mich quasi in meiner Konsequenz bestärkt.

Beitrag von nynne 15.12.09 - 17:10 Uhr

PS: bei uns hat das "Durchreichen" oder eben die vielen Erlebnisse an einem Tag mit vielen Menschen zur Folge, dass meine Maus abends mit Schreien verarbeitet - alleine um das zu verhindern bzw. zu minimieren ist es mir schon wert zu sagen: STOP, jetzt wurde genug durchgereicht!
Letztlich bist Du es (oder der Papa), die abends Dein Kind trösten muss, und evtl. schlaflose Nächte hat und nicht all die anderen, die das Kind "kurz mal halten" wollen.

Beitrag von lucie.lu 15.12.09 - 17:40 Uhr

Hallo,

ich kann Dich voll verstehen. Mit dem Anfassen mochte ich es schon bei unserem Hund, geschweige denn beim Kind (ich rede natürlich von fremden Leuten).

Auch dieses "Kopf in den Kinderwagen stecken" mag ich überhaupt nicht - schon deshalb, weil der Kleine doch die Person gar nicht kennt - und wenn man sich selber in diese Situation versetzt - mag man es doch auch nicht, oder?

Hände waschen - ja, solange er noch nicht alles in den Mund gesteckt hat. Ab da - nicht mehr so oft (zur Zeit bin ich total erkältet, also wasche ich wieder öfter).. Wir haben einen Hund, da ist genut guter "Dreck" im Haus *lach*..
Nick kriecht auch schon durch die Gegend, auch gerne auf dem Laminat außerhalb der Decke und dann werden die Finger in den Mund gesteckt - ist halt so.

Was Du auch ansprichst und bei uns ähnlich ist - Nick wird von Verwandten oder Freunden genommen (find ich gut), auf den Schoß gesetzt und sitzen gelassen (er kann aber noch nicht sitzen). Find ich gar nicht gut, da achte ich drauf - also sage ich auch, dass sie ihn bitte anlehnen sollen - ist dann auch kein Problem.

Wir sind auch vielleicht etwas vorsichtiger als andere, weil ich vorher 2 Fehlgeburten hatte und bei Nick sah es auch zuerst danach aus..

LG - Lucie

Beitrag von hebigabi 15.12.09 - 21:40 Uhr

Das ist beim 1. fast prinzipiell so - egal ob operiert oder nicht.
Spätestens beim 2. wirst du dich da sehr zurücknehmen müssen , denn da geht das 1. Kind ständig dran und du wirst in der Zeit dazwischen gelernt haben, dass auch gegessene Blumenerde und leidenschaftlich abgeleckte Klobürsten #schock deinem Kind nichts anhaben können.

Mehr dazu hier:

Mutter zu sein ändert alles.
Je mehr Kinder man hat, um so mehr verändert sich das Verhalten.
Hier sind ein paar Beispiele:

Deine Klamotten:
1.Kind: Du kaufst Umstandskleidung, sobald der Test positiv ist.
2.Kind: Du trägst normale Sachen so lange wie möglich.
3.Kind: Deine Umstandskleidung SIND deine "normalen" Sachen.

Geburtsvorbereitungen:
1.Kind: Deine Atemübungen werden täglich geübt.
2.Kind: Keine Lust zu üben, da es eh nichts bringt.
3.Kind: Du fragst, ob du eine PDA haben darfst ab dem 8. Monat.

Kinderzimmer:
1.Kind: Alles wird vorher gewaschen, gebügelt, farbig sortiert, und sehr ordentlich in Babys Wickeltisch gelegt.
2.Kind: Du überprüfst, ob alles sauber ist und nur die mit den dunkelsten Flecken werden weggeschmissen.
3.Kind: "Jungs können pink tragen, oder?"

Sorgen:
1.Kind: Bei den ersten Anzeichen von Unwohlsein, Grimassen oder Blähungen, wird das Kind auf den Arm genommen.
2.Kind: Wird nur auf den Arm genommen, wenn du Angst hast, das Schreien könnte das 1.Kind aufwecken.
3.Kind: Der 3jährigen wird gezeigt, wie sie den Schaukelsitz anschubsen kann.

Zu Hause:
1.Kind: Den ganzen Tag verbringst du damit das Kind anzusehen.
2.Kind: Du verbringst ein wenig Zeit täglich damit, zuzusehen, ob der Ältere das Baby, kneift, beisst usw.
3.Kind: Du verbringst ein wenig Zeit täglich damit, dich vor den Kindern zu verstecken.

Schnullies:
1.Kind: Falls er auf denn Boden fällt, wird er aufgehoben und erst wieder gegeben, nachdem man zuhause ist und er sterilisiert worden ist.
2.Kind: Schnulli wird von Boden abgehoben und mit ein bisschen Saft von der Flasche bespritzt oder abgeleckt.
3.Kind: Schnulli wird am Hemd einfach abgewischt und wieder in den Mund gesteckt.

Windeln:
1.Kind: Wird jede Stunde gewechselt, ob nötig oder nicht.
2.Kind: Werden jede 2-3 Stunden gewechselt, wenn nötig.
3.Kind: Wird gewechselt, wenn andere Leute anfangen über den Geruch zu meckern, oder wenn du merkst, dass sie um die Knie hängt.

Frühforderung:
1.Kind: Geht zur "Babymassage", "Mutter und Baby Treff", "Still Treff"
2.Kind: "Mutter und Baby Treff"
3.Kind: Wird zum Einkaufen mitgenommen.

Babysitter:
1.Kind: Das erste Mal wenn du weg bist, rufst du jede Stunde an, um zu fragen, ob alles in Ordnung ist.
2.Kind: Eine Telefonnummer wird hinterlassen.
3.Kind: Dem Babysitter wird gesagt, sie solle NUR anrufen, wenn Blut zu sehen ist.

Geld geschluckt:
1.Kind: Wird sofort ins Krankenhaus gebracht, am besten im Krankenwagen.
2.Kind: Du passt täglich auf, ob es wieder da ist.
3.Kind: Das Geld wird vom Taschengeld abgezogen!!!


LG

Gabi

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