Plötzlich jeden Abend 1 stunde Theater / gebrüll bis er schläft !

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von candysandy 15.12.09 - 23:43 Uhr

Hallo,

unser Sohn hatte keinerlei Probleme beim Einschlafen, außer er war krank oder sowas.

Seit ca. 1 Woche macht er aber 1 Stunde Theater.

Er stellt sich ins Bett und schreit. Wir gehen immerwieder rein und beruhigen ihn,geben was zu trinken, machen seine cd wieder an und gehen wieder raus.

Er will immer aus dem Bettchen raus, sobald wir ihn hinlegen steht er wieder auf.

Erst nach ca. 60 min, wenn ich oder mein Mann dann schimpfen und sagen das wir jetzt die TÜre nicht mehr offen lassen, schläft er dann ein. ( nach ca. 10 min weiterem Gebrüll ).

Was soll denn das ? Hat das jmd. auch ?

ach ja, er ist 19 Monate.

lg

sandra

Beitrag von tragemama 15.12.09 - 23:47 Uhr

Wieso nimmst Du ihn nicht einfach raus??

Ich versteh nicht, warum so viele Kinder im Bett bleiben müssen, ob sie müde genug sind oder nicht...

Andrea

Beitrag von candysandy 15.12.09 - 23:55 Uhr

Das Problem ist das er müde ist.

Das Theather geht meist bis ca. 22 Uhr ! Sonst hat er immer so um 20 Uhr geschlafen.

Wir hatten ihn in der 1. Nacht als das anfing, einfach zu uns ins bett geholt . Da war dann Kasperletheather bis ca. 1uhr. Dann habe ich ihn in sein bett zurückgebracht, weil mein mann um 4 aufstehen muß und sonst keine minute geschlafen hätte weil unser sonnenschein die ganze Zeit turnte.

Dann hat er geschlafen.

Dies nur zur erklärung, nicht das der Eindruck entsteht wir ferbern unser kind, o.ä. - sicher nicht. Bin ich total dagegen !!!

lg

Beitrag von knutschy 16.12.09 - 07:05 Uhr

Hallo,

nur mal dazu, wenn Ihr ihn im Bett lasst was Ihr ja jetzt nach der ersten Nacht tut und er ebend wie Ihr schreibt nicht rausgenommen wird und schreit bis er schläft, dies nennt sich dann sehr wohl ferbern ;-)

Aber ich finde Ihr macht es richtig. Er testet jetzt in dem Alter nämlich auch schon aus mit welchen Verhalten er den gewünschten Erfolg erziehlt.

Macht weiter so und haltet durch dann ist es denke ich bald wieder besser.

Liebe Grüße

Beitrag von tragemama 16.12.09 - 11:35 Uhr

Ich seh das keinen großen Unterschied. Kathrin darf schlafen, wenn sie will, d.h. sie schläft irgendwann bei uns auf der Couch ein. Das klappt sehr gut und wäre ja evtl. einen Versuch wert?

Andrea

Beitrag von hailie 15.12.09 - 23:53 Uhr

Was ist denn, wenn ihr bei ihm bleibt bis er schläft?
Oder ihr nehmt ihn nochmal zu euch und versucht es später nochmal... wenn das Theater jetzt schon seit einer Woche so ist, dann hätte ich an seiner Stelle auch keine Lust schlafen zu gehen...

LG hailie
mit Isabel (25M.) & Alina (heute ET)

Beitrag von schnulli2007 16.12.09 - 06:33 Uhr

Hallo Sandra,

das "Theater" haben wir auch schon durch. War auch so mit 18/19 Monaten (sie ist jetzt knapp 22 Monate alt). Wir haben dann Verschiedenes ausprobiert und sind dann irgendwann drauf gekommen, dass die Kleine wahnsinnige Angst hatte, alleine zu sein. Wenn man sie aufgeholt hat und ihr gezeigt hat, dass Mama und Papa da sind und alles in Ordnung ist, hat sie sich schnell wieder beruhigt. Wieder zurück im Zimmer ging das Theater dann aber wieder von vorne los. Einer von uns ist dann teilweise eine halbe Stunde oder sowas bei ihr geblieben, hat leise etwas vorgesungen (Lalelu...in Dauerendlosschleife...). Sie hat dann meist ihre Hand durchs Gitterchen gesteckt und die von meinem Mann oder mir ganz festgehalten. Irgendwann hat sie entweder von alleine losgelassen oder ist eingeschlafen, und dann ging's auch.

Ich muss dazu sagen, dass wir von Anfang an nur ein ganz kurzes Schlafengehen-Ritual eingeführt hatten, und sie auch eigentlich immer relativ gut eingeschlafen ist.

Mittlerweile ist die Brüllphase zum Einschlafen von einem Erzählmarathon abgelöst worden. Sie erzählt sich dann noch mal alles mögliche vom Tag, singt was,... Wir lassen sie dann gewähren, weil sie irgendwann einfach einschläft. Manchmal fängt sie aber irgendwann an, zu schreien - nicht, weil sie traurig ist oder ihr was weh tut, nein, weil sie übermütig ist und austesten will, wie weit sie gehen kann. Wenn sie zu laut wird, gehen wir kurz rein, fragen, was los ist und meist sitzt sie dann da und grinst uns an. Dann sagen wir ihr, dass es schon spät ist und sie doch jetzt schlafen müsse - und das klappt komischerweise auch.

Vielleicht hilft dir das ja...

schnulli

Beitrag von 33nicki33 16.12.09 - 06:35 Uhr

HAllo,

ich kenne dein Problem nur zu gut......und es war ungefair in der gleichen Zeit bei unserer Tochter wie jetzt bei deinem Sohn#schwitz

Ich habe mit vielen darüber geredet und mir ständig gedanken gemacht woran das leigen kann.Ich habe von allen(Kindergarten,Tagesmutter und Kinderarzt)das selbe gehört das ist ein Entwicklungsschritt den die Kinder machen und das vergeht auch wieder.

Ja und so war es auch;-)nach ca. 5 wochen vorbei!!!


du musst geduld haben....und bei uns hat das rausholen und später dann nochmal hinlegen ncihts gebracht.

Beitrag von heike011279 16.12.09 - 08:57 Uhr

Hallo,
unser Sohn (2,4 Jahre) hatte immer wieder solche Phasen und hat so eine im Moment auch. Wir verhalten uns dann ähnlich wie Ihr. Wir gehen hin, nehmen ihn in den Arm, geben ihm etwas zu trinken, schmusen noch etwas mit ihm und vermitteln ihm, dass wir in der Nähe sind.
Das geht vorbei.
Alles Gute und Grúß
Heike

Beitrag von sparrow1967 16.12.09 - 09:29 Uhr

Ich würde es mal mit Einschlafbegleitung versuchen, statt ständig wieder raus zu gehen.


Und was ihr macht, läuft sehr wohl unter Ferbern.

Einem 19 Monate jumgem Kind damit zu drohne, dass die Türe jetzt nicht mehr offen bleibt, finde ich ziemlich heftig.

Schon mal dran gedacht, dass so kleine Menschen auch Ängste haben? Das sie den Tag verarrbeiten müssen?


Würden wir so handeln wie ihr, hätte sich unser Junior ( gerade 4) ziemlich verlassen gefühlt...er hat nämlich geträumt, dass er im Wasser war und untergeht und keine Luft mehr bekommt. Ein paar Abende lang hatte er Angst, einzuschlafen.

Was hätten wir machen sollen? Tür zu und Ruhe?

Denk mal drüber nach. Dein Kind ist noch sehr klein.


sparrow

Beitrag von nadinsche77 16.12.09 - 09:40 Uhr

Hallo Sandra,

unsere Tochter würde auch so ein Theater machen, wenn wir sie alleine einschlafen lassen, schimpfen oder androhen würden, dass wir die Türe nicht mehr offen lassen.

Also schläft sie jeden Abend gemeinsam mit einem von uns im großen Bett ein, und das total friedlich, an uns gekuschelt, ohne Angst, ohne Weinen.

Sie hat gerade eine Phase, in der sie nicht alleine einschlafen möchte. Warum, weiß ich nicht. Aber das ist ja auch egal: Ich gebe ihr die Nähe zum Einschlafen, die sie braucht. Ist für uns alle entspannter.

Ganz ehrlich: Möchtest du immer alleine einschlafen?

LG
Nadine

Beitrag von claudia_1984 16.12.09 - 09:56 Uhr

hallo sandra

wir hatten das elbe theater allerdings gings das 2-3 stunden so, haben ihn auch immer mal weider rausgenommen und beruhigt.
hat alles nicht geholfen. nun geht er eine halbe stunde früher ins bett und schwub nach etwa 15 minuten schläft er.

probiers einfach mal mit etwas früher hinlegen.

lg claudia mit jamie 2 jahre und luca 10 monate

Beitrag von wort75 16.12.09 - 12:41 Uhr

das rein und raus und licht und keins und musik und keine- - - ich glaube, das ist zu viel.
zu viel unterhaltung. ist doch cool, wenn man mit 19 monaten schon so total die kontrolle hat. stell dir vor man gibt dir nichts mit in dein zimmer, ausser einer fernbediehnung.
wenn du einmal drückst, kommt musik, wenn du zweimal drückst kommt papa, wenn du dreimal drückst mama, wenn du vier mal drückst schimpft wer. ist doch geil! ich würde in wirren folgen alle tasten nacheinander drücken :-)

in dem alter machten wirs so: wir guckten, dass die kinder zur schlafenszeit wirklich müde waren. das zimmer gut gelüftet, das abendritual immer dasselbe. dann haben wir das kind ins bett gelegt und sind sitzen geblieben, bis es schlief. manchmal sind wir auch nach fünf minuten, wenn es ruhig zu atmen begann schon raus. am schluss reichte das abendritual...

interessant ist: die jüngste tochter schläft mit dem bruder im gleichen zimmer - davor mit uns zusammen. und sie brauht gar keine einschlafhilfe ausser dem abendritual. ich denke das liegt damit zusammen, dass sie weiss, dass jemand bei ihr ist.

das würde dafür sprechen, dass kinder einfach nicht gerne alleine schlafen. kann aber auch zufall sein. helfen wirds eh nicht. die meisten leute (auch ich) möchten die kinder nicht ewig lang im eigenen bett haben...

Beitrag von becki1311 16.12.09 - 15:07 Uhr

Hallo,

bei unserem Sohn war es in dem besagten Alter ganz plötzlich genauso, wie du die Situation beschreibst.

Ich hatte mir damals mal das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" ausgeliehen und bis zu dem Moment, wo der abendliche Stress bei uns anfing, nicht einmal rein geschaut.
Wir haben uns dann aber an die Tips in dem Buch gehalten z. B. in immer länger werdenden Abständen zum Kind rein gehen, es beruhigen, mit ihm Reden usw. aber keinesfalls aus dem Bettchen nehmen!!!!!

Es hat, glaube ich, drei oder vier Abende gedauert, dann hat er verstanden, dass er das Theater genauso gut lassen kann :-)!

Ich würde mich auf keinen Fall ans Bett setzen, Händchen halten etc. wenn er bis dato immer alleine eingeschlafen ist, nicht gerade krank ist etc.
Das ist dann nämlich vermutlich das nächste, was du ihm wieder schwer abgewöhnen kannst :-P

LG Becki


Beitrag von kidwish 16.12.09 - 15:16 Uhr

Hmmm... da bin ich aber anderer Ansicht - ein Kind aknn auch etwas haben und dich brauchen ganz ohne Krank zu sein oder Zähne zu bekommen. Sei es ein Traum, ein neuer anstehender Entwicklungsschritt, der zu Unruhe führt...
Wir haben schon mehrere Phasen mit Einschalfbegleitung und am Bett sitzen durch, es war immer eine (kurze) Phase und die hat Hannah dann gebraucht und dann gings wieder ganz alleine.
Ich bin auch dafür zu sagen - es ist Schlafenszeit - also ein Spieleabend wird bei uns dann nihct daraus gemacht, wenn sie rumspielen will, dann bleibt Mami/Papi ihct da. Aber ein müdes, aber unruhiges Kind "nur weil es das ja auch vorher schon gemacht hat" evtl. mit Ängsten oder einfach Unruhe aus der es nihct allein raus kommt alleine zu lassen, z.B. weil das so in den "tollen" Buch steht - das finde ich ehrlich gesagt mehr als fragwürdig, aber naja - jedem das seine...

Beitrag von kidwish 16.12.09 - 15:09 Uhr

Hallo,

Hannah hatte das mit 18,5 Monaten rum auch so in der Art... Hinlegen usw. war noch kein Problem, aber kurz nachdem wir raus gingen find sie an zu rufen und zu weinen. Wir haben es aber so gehandhabt, dass wir wenn sie wirklich geweint hat oder so, dann wirklich hin und geblieben sind, denn ich denke ohne Grund wars nihct und Hannah merkt man gut an, ob Geknatsche da ist und gespielt wird oder sie wirklich was hat...
Meine Hebi (die ich jetzt wieder habe in der neuen Schwangerschaft) sagte mir mal, dass sie mal gehört habe, dass Kinder im alter zwaischen 16 und 20 Monaten wohl anfangen intensiver zu träumen und auch mit schlimmeren Träumen anfangen, grad auch in den Einschlafphasen wo viel vom Tag nochmal wieder kommt. Ich glaube bei Hannah war/ist das so ... Und das war/ist der Grund.
Denn es half total, wenn sich einer von uns einfach mit ihr zum Einschlafen ins große Bett gelegt hat, oder mit einem Stuhl bei ihr am Bett saß und gestreichelt hat. Wunderbar - und für uns dann viel weniger Streß (ebenso für sie) als ständig rein und raus usw..
Jetzt ist Hannah knapp 20 Monate als und die Phase ist soweit wieder rum. Es ging von ganz alleine wieder, das wir sie hinlegen konnten, ganz normal wie sonst auch und dass sie nur noch mal gerufen hat, noch einen Kuss wollte etc., aber ihct mehr geweint hat oder sehr unruhig war.
Jetzt ist es wieder so, dass sie nach der Kuschelzeit usw. hingelegt wird, ihre Kuscheltiere dabei, und sie schläft alleine wieder ein und wir wir werden wieder selten gerufen... Sie erzählt dann oft noch 10 Minuten vor sich hin, aber dann ist wieder gut und scheinbar ist jetzt grad nihct das Bedürfnis nach Einschalfbegleitung da...
Wenns wiederkommt (kommt sicherlich noch öfter), ok, dann investier ich lieber 20 Minuten bei ihr ohne Stress als 1,5 Stunden hin und her mit Streß...
Würde es so probieren, würde allerdings das allein hinlegen beibehalten, damit das gleich bleibt. Aber wenn geweint wird, würde ich fragen ob Mama/Papa noch bis zum Schlafen sitzen bleiben soll. Wenn ja, dann bleibt einer. Wichtig ist dabei Ruhe, streicheln... Sagt die Äuglein müssen jetzt ausruhen, er soll sie zu machen, aber Mama/Papa ist trotzdem da, streichelt ihn, damit er euch spürt, dann findet er sicherlich schnell in den schlaf und bald auch wieder alleine :-)

P.S.: Hannah hat z.B. auch schon Phasen gehbt jetzt um den Dreh rum, wo sie zwar alleine einschlief, aber dann weinend aufwachte und ganz aufgeregt war... Deswegen glaube ich wirklich es kann was mit Tagesverarbeitung und träumen sein in dem alter. Es war wirklich immer am besten, sie einfach zu halten und zu kuscheln, das bringt am schnellsten Hilfe und Ruhe und führt NICHT dazu, dass das Kind am ende nihct mehr allein schläft usw., denn so fühlt es sich sicher genug um das wieder zu können, Angst denke ich verschlimmert die Sache eher...

LG + auf gutes Schlafen...