Jetzt ist es vorbei... Jetzt kommt die Frage...

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von einfachich77 16.12.09 - 06:24 Uhr

Hallo Ihr Lieben...

jetzt ist es endlich geschafft... Ich war gestern im KH und dort wurde die Ausschabung vorgenommen... Ich hatte solche Angst und habe selbst auf dem OP-Tisch noch gezittert wie Espenlaub... Zum Glück ist alles gut gegangen... Ich hatte danach noch leichte Schmerzen - ähnlich wie starke Mensschmerzen, die sich im Laufe des Tages aber gegeben haben... Auch die Blutungen gehen immer mehr zurück... Heute habe ich nochmal einen Termin beim FA und dort will ich dann alles weitere klären... Bislang geht es mir auch emotional noch gut... Ich bezweifel aber, dass es so bleibt. Andereseits ist, seitdem ich von meinem MA weiß, eine Woche vergangen... Ich habe schon soviel geweint und mir jetzt vorgenommen, nach vorne zu schauen... Die Ärztin im KH meinte, ich könne auch nach einen Zyklus - sofern ich mich dann dazu bereit fühlen würde - direkt wieder anfangen zu üben... Die Ansicht, dass man 3 Monate warten solle, ist wohl veraltert... Ich gehe auch mal davon aus, dass der Körper das selbst reguliert und erst wieder schwanger wird, wenn er und ich dazu bereit sind... Nun aber meine Frage:

Ich hatte in meiner 1 SS 2003 in der 7. SSW Blutungen... Damals habe ich Progesteron bekommen - alles ging gut...
Diesmal habe ich nichts bekommen mit dem Ergebnis, dass das Kind in der 9. SSW wohl gestorben ist... Festgestellt wurde der MA in der 12. SSW. Meine anfängliche Bitte nach Hormonen hat meine FÄ als nicht notwendig abgelehnt... Wie wäre das bei einer nächsten SS??? Bekommt man dann die meiner Ansicht nach notwendigen Hormone oder doch eher nicht???

Leider ist es in unserer Region nicht möglich, mal eben so den FA zu wechseln. Die nehmen hier alle keine Patienten mehr auf. Es ist wirklich zum Verzweifeln...

So, jetzt ist es doch ziemlich lang geworden... Aber vielleicht kann mir ja jemand helfen...

GLG

einfachich77 mit T. (*2004) fest an der Hand und #stern (12 SSW) ganz fest im Herzen

Beitrag von luzibaby 16.12.09 - 10:49 Uhr

Hallo.

Das tut mir sehr leid für Dich.

Ich hatte auch eine FG in der 7 SSW. Ich habe Utrogest bekommen- geholfen aber hat es nicht.
Ich bin mir da natürlich nicht sicher, denn wir alle sind ja keine Ärzte, doch ich glaube solche Hormone sind immer nur zur Unterstützung da, können eine Fehlgeburt die einfach geschehen soll, nicht aufhalten.

Dass es bei Euch mit Arzt wechseln schwer ist, ist natürlich ziemlich blöd. Gibt es bei Euch in einem KH nicht vielleciht die Möglichkeit eine Sprechstunde oder Beratung zu besuchen?

Ansonsten würde ich aber evtl alle in Frage kommenden Ärzte anrufen, den Fall kurz schildern ( so zB auch gestörtes Vertrauensverhältnis zum alten Arzt etc ) und vielleicht können Sie Dich ja wenigstens vormerken, wenn Sie wieder neue Patienten aufnehmen....

Ich weiß nicht, ob Dir hiervon etwas hilft.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir alles Gute und viel Kraft.

LG,
Luzi mit #stern chen ganz fest im #herzlich

Beitrag von pedas 16.12.09 - 10:58 Uhr

Hallo, wollte dir nur sagen, dass es nichts mit den Hormonen zu tun hat, ich kenne viele die von Beginn an der SS Hormone nehmen mussten oder es freiwillig taten, das hat nichts mit deiner FG zu tun.

Es tut mir irre leid, was dir passiert ist, ich weiß wie es ist, hab ich es doch auch im August erleben müssen.

Ganz liebe Grüße
P.

ps.: bitte mach dir keine Vorwürfe, du hättest es nicht ändern können!!!! Ganz sicher nicht!!!!

Beitrag von rockygirl 16.12.09 - 16:41 Uhr

Hi,

ich kann mich meiner Vorrednerein nur anschließen, die Wahrscheinlichkeit, dass es an einer Hormonschwäche gelegen hat ist sehr gering. Die Hormontherapie in der Frühschwangerschaft ist was Wirksamkeit angeht eh sehr umstritten. Das Embryo stimuliert bei ordnungsgemäßer Entwicklung die Hormonproduktion. Ich war vor gar nicht langer Zeit in der gleichen Situation und habe meine FA auch nicht verstanden, warum sie die Gabe von P. nicht für nötig hält. Sie hat sich Zeit genommen...meine Ängste verstanden. Ich war einfach verzweifelt und wollte die SS auf jeden Fall retten. Doch nach der AS stellte sich heraus, dass es ein zufälliger genetischer Defekt war (Trisomie 16) und der niedrige Progesteronwert einfach nur den natürlichen Verlauf widerspiegelte. Da du ja auch eine Ausschabung hattest, wird sicherlich eine pathologische und eine genetische Analyse des Abortmaterials durchgeführt und vielleicht bekommt ihr auch einen Grund, warum deine SS endete. Mach dich nicht verrückt.
Ich drücke dir die Daumen, dass beim nächsten Ml alles prima wird.

LG rockygirl

Beitrag von unicorn1984 20.12.09 - 22:11 Uhr

Also mein FA hat nach der FG als ich wieder schwanger wurde zu vorsicht mir Utrogest gegeben, da es ja mit meinen Gelbkörperhormonen noch nicht so wirklich raus war ob ich ne Schwäche hätte oder nicht.

Als dann unsere zweite Tochter sich ankündigte und mein FA es bestätigte gab er mir ohne Probleme wieder Utrogest ich wollte es halt so und denke will es in den anderen SS auch wieder haben. Aber wie lang mein FA noch macht ist unklar :(