Papa Pflegefall - Mama keine Lust mehr *lang*

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von darkblue81 16.12.09 - 09:22 Uhr

Hallo ihr Lieben da draussen,

es ist kurz vor Weihnachten und ich muß ein bissel was los werden.

Mein Paps ist nun ein Pflegefall, er ist beidseitig amputiert, Beine, erste Amputation 2003, zweite Amputation in diesem Jahr, es waren fast vier Monate Krankenhaus, ein Hoffen und bangen ob er überhaupt wieder nach Hause kommt, insgesamt 5 OP's, die letzte hat ihm das Leben gerettet, sonst wäre er nicht mehr bei uns.

Vor ca vier Wochen haben mein Mann und ich uns entschlossen, es nochmal miteinander zu versuchen, die Trennung war alles andre als schön und keiner von uns hätte einen Blumentopf gewonnen.

Meine Mum bekam mit, das mein Mann hier war, hat auf unschöne Art nachgefragt was da los ist (O-Ton: Was macht das A****loch bei dir) worauf ich ihr keine wirkliche Antwort in dem Moment gab, da sie ein ziemlich aufbrausender Mensch ist.
Ich habe ihr dann einen langen Brief geschrieben, versucht ihr zu erklären, ihr aber auch geschrieben, das ich nicht erwarte, das sie mich versteht, sondern es einfach ohne irgendwelche abfälligen Bemerkungen akzeptiert. Sie muß ja nicht mit meinem Mann umgehen wenn sie nicht möchte.

Seither ist der Wurm drin.
Sie hat gar nicht verstanden, was ich ihr sagen wollte, die SMS die sie mir schrieb war unter aller Kanone und statt mit mir zu reden, bekomme ich E-Mails mit Nadelspitzen #klatsch

Das wäre ja alles nicht so wild, würde sie diese Differenz die sie mit mir nun hat nicht an meinem Papa auslassen :-[

Wenn sie morgens arbeiten ist, gehe ich gegen halb zehn zu Paps rüber um ihn zu waschen, anziehen, Medikamente kontrollieren etc. Das mache ich wirklich gerne und ist gar kein Problem, aber jeden Tag ist es eine andere Kleinigkeit wo ich graue Haare bekomme.
Dazu muß ich sagen, meine Eltern haben keine Heizung im Haus, sie heizen mit Ölofen und Kamin, wenn der Kamin aus ist, fällt die Temperatur ziemlich schnell.
Das ist dann meine erste Amtshandlung: Feuer anmachen. Den Ölofen befülle ich auch, genauso wie Geschirr spülen und saugen.
Aber wie schon gesagt, jeden Tag eine andere Kleinigkeit. Mal fehlen Anzünder für den Kamin, kein Brot im Haus (dabei war es sonst nie ein Problem das sie mir kurz per SMS geschrieben hat, bitte Brot mitbringen, der Bäcker liegt ja auf dem Weg) dann war sie nicht in der Lage den Hund raus zu lassen, so das er unten in den Flur macht, Montag dann der Oberknaller:
Als ich zu meinem Paps kam, bat er mich direkt um seine Schmerztropfen (er hat Phantomschmerzen und die Wunde ist auch noch nicht komplett verheilt, genauso ist sein Po noch wund an manchen Stellen). Ich stand zuerst auf der Leitung da das normal meine Mutter besorgt bevor sie zur Arbeit geht. Auf Nachfrage bekam ich von Paps die Antwort "Sie hat es vergessen" #wolke

Gestern bat er mich seine wunde zu versorgen und frage leicht betreten ob ich ihm wohl den Po versorgen könnte, er hat zu allem Überfluß Hämoriden, klar kein Thema. ich fragte nach der Salbe und bekam als Antwort "Die liegt im Schrank" Öh.. wieso im Schrank wenn sie doch täglich gebraucht wird? Na meine Mutter nimmt die nicht, sie nimmt Bephanten her und als mein Paps sie drauf hingewiesen hat bekam er die patzige Antwort er solle ihr NICHT vorschreiben wie sie was zu machen hat #schock
Dabei ist das Anordnung vom Arzt #klatsch

Momentan gehe ich meiner Mutter aus dem Weg, weil ich einfach stinkig bin, das sie das so an meinem Paps ausläßt und ich vor Weihnachten ungern Zank anzetteln will wozu es auch kommen würde, da sie ihre Bemerkungen speziell den Kids gegenüber einfach nicht sein lassen kann (zu dem Kurzen sage sie immer wenn er sagte "Papa kommt" "Dein Papa ist ein A****" wo ich auch schon Knatsch mit ihr hatte, da ich das nicht will und das einfach nicht geht. Basta)
Wie gesagt, ich mache das gerne, aber ich trage ihr praktisch auch den Hintern nach, mache zwei Haushalte (habe ja selbst noch vier Kinder, Mann und Hund), sie kommt mittags von der Arbeit, der Haushalt ist gemacht und sie kann dann erstmal die Füße hoch legen und in Ruhe einen Kaffee geniessen.
Und dann muß ich mir Sonntag von ihr per E-Mail vorwerfen lassen, das ich am Wochenende nicht bei ihr zu Besuch war? Na sorry das ich irgendwann auch mal meinen Kram hier machen muß was halt so die Woche über liegen bleibt #kratz

Wer bis hierher gelesen hat #danke

Grüße

Beitrag von steffi-schatz 16.12.09 - 09:50 Uhr

Hallo erstmal :)

"sie kommt mittags von der Arbeit, der Haushalt ist gemacht und sie kann dann erstmal die Füße hoch legen und in Ruhe einen Kaffee geniessen."

Warum machst Du ihren Haushalt?? Kann sie das nicht allein??

Ehrliche Meinung von mir, kümmer Dich um deinen Vater so gut es geht, aber trag ihr nicht den "Ar..." hinterher!!

Deine Ehe geht sie nix an und was sie deinen Kindern gegenüber sagt ist unter aller Kanone!!

Frohe Weihnachten und viel Kraft und für Deinen Papa alles Gute!!!

Beitrag von marionr1 16.12.09 - 09:52 Uhr

#pro

Beitrag von darkblue81 16.12.09 - 09:56 Uhr

#danke für deine Antwort

> Warum machst Du ihren Haushalt?? Kann sie das nicht allein?? <

Tja.. warum tue ich das.. ich tu es für meinen Paps.. und nein, sie kann es nicht alleine.
Ich tue das Nötigste wie den Abwasch und halt Staub saugen, das Haus sieht aus #zitter Sie war noch nie sehr ordentlich, aber mittlerweile ist es ein einziger Graus :-(

Mein Paps meinte gestern noch zu mir, wenn ich nicht wäre wüßte er nicht weiter #schmoll

Grüße

Beitrag von sakirafer 16.12.09 - 09:56 Uhr

Hallo,

kann es sein, dass deine Mutter mit der Situation überfordert ist?

Zu allem Überfluss klappt die Kommunikation zwischen euch beiden absolut nicht, sonst würde ich sagen, kläre das mit deiner Mutter in aller Ruhe.

Schlimm an der Sache finde ich nur, dass dein Vater, der auf Hilfe angewiesen ist, den ganzen Frust abbekommt. Er kann sich nicht wehren. Wenn du den Kontakt zu deiner Mutter abbrichst, dann automatisch auch zu deinem Vater und er bekommt es am direkten Leib zu spüren.

So aus dem Bauch raus würde ich sagen "hol ihn zu dir" wobei mir klar ist, dass das sicher nicht so einfach geht. Aber das würde euch allen vielleicht die Situation vereinfachen.
Ich weiß nicht wie es ist, aber könnte man nicht zusätzlich einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen, der sich mit um deinen Vater kümmert und vielleicht ein Auge darauf hat, dass dein Vater alles hat, was er braucht?

Mir scheint es nämlich, dass deine Mutter nicht nur ein Problem mit dir und deinem Mann hat, sondern auch mit deinem Vater und der ganzen Situation.
Und der Spruch zu deinen Kindern, dass dein Mann ein A...sei, finde ich echt unter alles. Ehrlich.

Vielleicht kannst du ja auch mal mit dem Arzt deines Vaters reden, dass du Bedenken hast, und er kann dir vielleicht auch sagen, was du hinsichtlich deines Vaters unternehmen kannst?

GLG und alles Liebe

Sara

Beitrag von darkblue81 16.12.09 - 10:04 Uhr

Hallo,

ja das mit der ommunikation ist wirlich ein Problem, man konnte mit ihr noch nie wirklich reden, sie fühlt sich dann gleich persönlich angegriffen wird laut und geht weg *grrr*

Das ich meinen Paps zu mir hole habe ich auch schon überlegt, den Platz hätte ich, allerdings ist mein Bad sehr klein und das ist ein Problem (Waschbecken z.B. direkt hinter der Tür, würde ich meinen Paps gar nicht hin bekommen, da es so eng ist, ich habe schon Probleme wenn ich mit meinem Kleinsten ins Bad gehe um den zu Waschen, ich setze ihn dann auf die Waschmaschine die direkt neben dem Waschbecken steht, sonst geht gar nix)
Die Möglichkeit wieder zu meinen Eltern zu ziehen geht schon drei Mal nicht, da würde ich früher oder später Amok laufen. (Allein die Wäscheberge in der Waschküche, da könnt ich brechen, so viel Wäsche hab ich mit vier Kindern nicht, egal ob dreckig oder sauber im Schrank

Pflegedienst ist so eine Sache, möchte mein Paps nicht wirklich, er hat sich im Krankenhaus schon geschämt wenn die Schwestern ihm den Hintern abgewischt haben #kratz

Mit unserem Arzt brauch ich nicht zu reden, da macht meine Mutter immer auf schicki micki der steht voll auf der Seite von ihr, da sie da immer den Schein wahrt.

Grüße

Beitrag von dominiksmami 16.12.09 - 09:56 Uhr

Hallo,

als erstes würde ich versuchen ein klare Gespräch mit deiner Mutter zu führen.
Sie muß doch einsehen das ihr Verhalten entweder vollkommen kindisch ist, oder das sie eben überfordert ist.

Wenn sie allerdings stur bleiben würde, würde ich an deiner Stelle ganz offen mit deinem Vater sprechen.
Das klingt jetzt vielleicht hart....aber so wie ich aus dieser Entfernung und nach dem nur kurzen Erzählen die Situation beurteilen kann, wäre er in einem guten Pflegeheim besser aufgehoben.
Dort wird er zuverlässig versorgt, hat Unterhaltung und muß nicht hoffen das du vielleicht früher kommst um ihn von seinen Schmerzen zu erlösen etc.

Das ist auch sicher kein "abschieben" wie viele so gerne behaupten, auch in einem Heim kann man seine Angehörigen jeden Tag besuchen.

Meine Oma ist jetzt seit September in einem Seniorenheim. Sie ist richtig aufgeblüht, lebensfroh, viel gesünder als zuvor und ....hat dauernd was zu tun *g* so das wir oft, wenn wir uns "anmelden" zu hören bekommen "auch kommt doch erst morgen, heute hab ich gar keine Zeit" *rofl* das hätte es früher nie gegeben.
Wir ( meine Eltern und wir) besuchen sie abwechselnd, holen sie auch öfter für nen Nachmittag, zu Geburtstagen und Feiern etc. schläft sie meist sogar bei meinen Eltern, alles kein Problem.

Deine Mutter scheint im Moment eine sehr "ichbezogene" Phase zu haben, da ist sie sicher nicht die geeignete Person um jemanden zu pflegen.

lg

Andrea

Beitrag von darkblue81 16.12.09 - 10:08 Uhr

Hallo auch an dich,

ein Pflegeheim hatte ich auch schon im Kopf, aber das möchte mein Paps noch weniger wie einen Pflegedienst, kann ich auch irgendwo verstehen.

Mit meiner Mutter reden, auf einer vernünftigen Basis ist genauso wie einen Teufel in eine Kirche zu bringen ;-)
Wie ich oben schon schrieb nimmt sie direkt alles als persönliche Angriff, wird laut und stellt auf stur.

Meine Mutter war schon immer ein sehr Ich-bezogener Mensch, solange ich mich erinnern kann, eigentlich waren wir als es so schlecht um meinen Paps stand etwas näher zusammen gerückt, aber sie zieht sich wieder zurück und redet einfach nicht, egal wie man es anfängt.

Grüße

Beitrag von kathrincat 16.12.09 - 10:38 Uhr

vielleicht hat den papa einfach die flaschen vorstellungen vom pflegeheim oder heimdienst, aber auf ewig ist es keine lösung, du musst da an euch beide denken, an deinen papa und dich und deine fam.

vielleich besucht ihr einfach mal einige oder testet einen pflegedienst,

Beitrag von littledream 16.12.09 - 14:53 Uhr

also wir hatten meine Oma mal zur Kurzzeitpflege .. im Pflegeheim und ich muß sagen einfach nur gruselig .. mal ganz davon ab .. heißt es immer einen alten Baum verpflanzt man nicht.

Auf jeden Fall würde ich versuchen eine Pflegestufe zu beantragen .. wenn das nicht schon geschehen ist. Und dann kann man immer noch entscheiden ob man einmal am Tag den Pflegedienst kommen läßt oder ob mans alleine macht.

Beitrag von tinaxx 16.12.09 - 11:12 Uhr

Hallo!

Hat dein Vater eine Pflegestufe? Bekommt ihr/deine Mutter Pflegegeld? Welche Hilfsmittel habt ihr?
Das wäre das erste, was ihr in Angriff nehmen müsst.

Und dann führt meiner Ansicht nach kein Weg an einem Pflegedienst vorbei, der euch alle entlastet und deinen Vater professionell versorgt. Du kannst ihn ja immer noch täglich besuchen!

Viel Kraft wünscht
Tina.

Beitrag von darkblue81 16.12.09 - 20:22 Uhr

Hallo,

die Anträge sind alle gestellt, morgen kommt dann endlich mal jemand vorbei.
Dadurch das mein Paps so lange im Krankenhaus war und dann noch Reha, hat sich alles verzögert.

Das mit dem Pflegedienst haten wir ja schon mal... mein Paps war nicht wirklich zufrieden damit und einen anderen gibt es bei uns in der Umgebung nicht.

Grüße


Beitrag von tinaxx 17.12.09 - 15:46 Uhr

Hallo!

Wenn man Pflegegeld für einen Angehörigen erhält, kommt einmal im halben Jahr jemand von einem Pflegedienst zu einem Gespräch vorbei. Damit soll die Qualität der Pflege sichergestellt werden, man kann als Pflegender Fragen stellen und wird auf Hilfsmittel hingewiesen. Versäumt man diese Besuche nach ein oder zwei Ermahnungen, wird das Pflegegeld gestrichen.

Das sehe ich als Chance für Euch, dass ihr Hilfe bekommen könnt!

Gibt es wirklich nur EINEN Pflegedienst in der Nähe? Versuch es doch mal in größerem Umkreis!
Irgendwann könnt ihr das alles nicht mehr (er)tragen, und dann klappst du zusammen.

Viel Kraft weiterhin wünscht
Tina.

Beitrag von sriver 16.12.09 - 13:06 Uhr

Hallo ,

ich wollte dir vor allem schreiben, dass ich es absolut großartig finde, was du leistest!!!
Du musst nur aufpassen, dass du dir für dich auch genügend Auszeiten nehmen kannst.

LG und viel Kraft
Sriver

Beitrag von darkblue81 16.12.09 - 20:23 Uhr

Hallo,

#danke
Dadurch das mein Mann und ich wieder zusammen sind hab ich die Auszeit für mich, er geht dann mit Kindern und Hund raus und Mutti kann etwas Ruhe haben ;-)

Grüße

Beitrag von oma.2009 16.12.09 - 19:36 Uhr

Hallo,

also, auch wenn ich gleich wieder zerrissen werden, ich kann deine Mutter ein bissel verstehen. Ich selber pflege auch meinen Mann, er hat ganz schwer Parkinson. Ich bin im Moment auch mit der ganzen Situation etwas überfordert, und habe absolut keine Lust, auf irgend etwas was meinen Mann betrifft, einzugehen. Mir geht alles irgendwie "gegen den Strich". Ab er da ich keine fremden Leute (Pflegedienst) um mich haben will, mu0 ich wohl oder übel alles machen, aber irgendwie so automatisch, nicht von Herzen.
Ich werde im Januar zu einer Kur fahren und meinen Mann in die Kurzzeitpflege geben, obwohl er da nicht hin möchte, aber eine andere Möglichkeit bleibt uns nicht, da beide Kinder nicht die ganze Zeit auf ihren Papa aufpassen können (Tochter hochschwanger mit Kleinkind und Sohn beruflich sehr eingespannt). Ich hoffe für uns beide, daß mir die Kur etwas bringt und ich anschliessend wieder voll für meinen Mann da sein kann.
Und dir möchte ich meine Hochachtung aussprechen, dafür, daß du deinen Vater so hilfst. Aber rede auch mit deiner Mutter und versucht eine Pflegestufe zu bekommen falls ihr noch keine habt. Dann kann dein Vater dich wenigstens etwas "entlohnen" für deine Arbeit.
Aber nimm ihn nicht zu dir, du gehts auf Dauer daran kaputt. Nimm lieber deine Mutter ins "Gebet" bzw. nehmt einen Pflegedienst.

LG

Beitrag von frau.mecker 17.12.09 - 17:33 Uhr

Warum beauftragt ihr nicht einen Pflegedienst`?
Dein Vater hat mind. Pflegestufe 2.

Ich werde hier nicht über deine Mutter urteilen, weil ich selbst weiß, wie schwer es sein kann jmd zu pflegen und ob man nicht selbst auch eine innere Scham, Toleranz und Belastungsgrenze hat.
Vielleicht kann deine Mutter einfach nicht mehr?
Vielleicht hat sich deine Mutter für ihr Leben auch etwas anderes vorgestellt, als einen pflegebedürftigen Mann und das vorm Pensionsalter, sprich sie hat auch eine Doppelbelastung?

Und wenn du sie dann noch belastet hast und sie dir während der Trennung beigestanden hat, kann ich die Reaktion insofern nachvollziehen, daß sie natürlich sauer reagiert, daß du womöglich alle Vorsätze die du hattest, über Bord geworfen hast.
Aber das ist dein Problem

Denkt mal über eine Sozialstation nach, für beide Seiten?`!

mfg

Beitrag von diamant 18.12.09 - 07:12 Uhr

ohne frage, zu pflegen ist eine sehr starke leistung.
ich habe meine mutter 6jahre gepflegt. ich weiß also, wovon ich rede.
was deine mutter macht, hört sich für mich nicht nach überforderung an, sondern nach, keine lust.
deinen vater kann ich auch nicht so ganz verstehen, er möchte keinen pflegedienst. warum nicht?

solltest du dich mit deiner mutter überwerfen, und sie läßt dich nicht mehr in die wohnung, was wird dann aus deinem vater???
mit der krankengeschichte von ihm lebt er sehr gefährlich, wenn alleine schon die wunden am hintern nicht versorgt werden.

er wäre im pflegeheim am besten und sichersten aufgehoben. da ist wenigstens die pflege gesichert.
gruß