Umfrage einer auch Betroffenen: Habt Ihr es geahnt/ gefühlt?

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von luzibaby 16.12.09 - 10:25 Uhr

Hallo an Euch alle.

Ich habe mich hier nun angemeldet und erstmal durch die verschiedenen Foren gelesen.
Nach einer FG mit natürlichem Abgang wollen wir den Kinderwunsch bald wieder angehen.
Der Schmerz wird sicher weniger, aber nie ganz vergehen, was auch gut so ist. Ihr wisst alle selbst von was ich rede.

In einem Beitrag weiter unten las ich nun, dass einige es gespürt haben, dass etwas nicht stimmt.

Ich selbst kann das bestätigen: Ich ahnte, dass etwas nicht ist, wie in meinen Schwangerschaften zuvor. Geäußert hat sich das durch übertriebene Vorsicht, die mir so vorher nicht bekannt war etc.
Meine Hebamme hat in einem unserer Gespräche auch gesagt, dass viele Frauen, es spüren würden, gesunde Instinkte hätten und eine sehr zuverlässige innere Stimme, die Ihnen sagt, ob alles in Ordnung ist oder nicht.
Nur dass diese Instinkte und Stimmen in der heutigen Zeit gerne durch die frühen Möglichkeiten der Geräte und verstärkte Untersuchungen gerne beiseite geschoben werden.

Wie sind Eure Erfahrungen dazu?

Habt Ihr es ebenfalls geahnt/ gespürt?

Wenn ja, wie hat sich das geäußert/ wie würdet Ihr diese Ahnung beschreiben?

Wenn ihr schon Kinder habt, könnt ihr bestätigen, dass ihr da dieses Gefühl nicht hattet?

Wenn ihr nach einer FG wieder ein Kind bekommen habt, könnt Ihr bestätigen, dass dieses Gefühl ausblieb?
( Und wie seit ihr da ggf mit Eurer Angst umgegangen ?)

Ich würde mich sehr über viele Antworten freuen, da ich auch denke, dass wir uns auch alle ein wenig die gleichen Fragen stellen und jeder Austausch hilft.

Ich persönlich habe große Angst davor, dass ich bei einer neuen SS die Angst und Sorge nicht loswerde und das dann eben auch nicht gut ist, vielleicht deshalb auch mein verstärktes Interess an dieser Frage.


Vielen Dank und für Euch alles Gute.


Luzi mit #stern chen fest im #herzlich

Beitrag von topal 16.12.09 - 10:35 Uhr

hallo luzi,

ich kann dir von meiner erfahrung erzählen. ich bin mit hilfe einer künstlichen befruchtung schwanger geworden. hatte von anfang an immer das gefühl als ob was nicht stimmt. als ich dann erfahren habe, dass ich schwanger bin fiel ich aus allen wolken. aber ich hatte trotzdem immer so ein gefühl als ob da was schief geht. also immer so eine angst in mir. zwar war die freude gross aber ich konnte es nicht genießen. am tag der ultraschalluntersuchung war ich total nervös. sagte noch zu meiner freundin stell dir vor ich liege da und die ärztin sagt mir in der früchthülle ist kein baby drin. keine ahnung ob das eine vorahnung war. so kam es nämlich auch. ich hatte eine fruchthülle aber kein baby drin. danach musste ich zur ausschabung. jetzt warten wir nur bis 3 monate um sind damit wir mit dem nächsten versuch starten können.

lg
topal

Beitrag von chipsy84 16.12.09 - 10:46 Uhr

Hallo du...

ich kann mich dir nur anschließen. Deine Geschichte könnte meine sein. Genau so ging es mir auch. Ich hab mich auch riesig gefreut, doch wusste ich das was nich stimmt.

Beim ersten US bei 6+2 konnte man nur eine Fruchthöhle und nen mini Dottersack sehen. Eigentlich nich ganz ungewöhnlich. Und doch bin ich nach Hause gegangen und hab geweint was das Zeug hält. Obwohl mein FA sagte, soweit sieht alles gut aus.

Eine Woche später kamen die Blutungen. Ich zum FA und da sagte er mir, Fruchthöhle ja...Baby nein. Am Montag war ich zu AS.

Lg Anja + #stern fest im Herzen

Beitrag von luzibaby 16.12.09 - 10:54 Uhr

Danke Euch für Euer Antwort.
Ich hoffe, es schließen sich hier noch viele Erfahrungswerte an.
Natürlich sind das alles traurige Erfahrungen und ich schreibe auch nit einer Träne im Auge...
doch ich finde es bemerkenswert auf diesem Wege zu erfahren, wie sensibel und feinfühlig wir in Wahrheit doch sind, wie zuverlässig scheinbar doch unsere "Antennen", auf die man sonst im Leben scheinbar verlernt, zu hören.

Ja vielleicht sollte man darauf wieder mehr Acht geben.

Ich wünsche uns allen, dass wir bei einer neuen SS ganz sicher spüren "diesmal ist es okay" und uns von Herzen freuen können mit positiver innerer Stimme.

LG,
Luzi mit #stern chen fest im #herzlich

Beitrag von pedas 16.12.09 - 11:02 Uhr

Ich wurde auch bei der 2 ICSI schwanger u. mir ging es wunderbar, ich war der glücklichste Mensch der Welt, hab schon mit dem Baby gespräche geführt u. war jedesmal vor der US-Untersuchung dermaßen nervös, dass ich mir schon Sorgen machte, es könnte dem Baby schaden. Bei der 2 US-Untersuchung sah man schon das Herz schlagen, bei der 3 US konnte man nur noch den Tod des kleinen feststellen. Ich habe nichts geahnt, nichts gespürt, keine Blutung, nur am Vortag war ich mit meinem Mann Boot fahren u. da war mir ein wenig komisch, dachte mir aber nichts dabei.

Ich habe nichts bemerkt und für mich ist eine Welt zusammen gebrochen, allein schon deshalb, weil wir schon seit 4 Jahren ein Kind möchten.

Es war schrecklich.

Für alle Sternenkinder möchte ich jetzt eine Kerze anzünden....#kerze

Alles Liebe
P.

Beitrag von sephi 16.12.09 - 11:14 Uhr

Hallo!

bei meiner ersten ss hab ich sehr bald gemerkt, dass etwas nicht stimmt (obwohl ich sehr starke schwnagerschaftsanzeichen gehabt hab), vor allem wegen schwacher blutungen und schmerzen, die ich ab der 6. ssw gehabt hab. für mich war bald klar, dass das nichts werden kann. in der 8. ssw war auf dem us nur die fruchthöhle zu sehen und in der 9. ssw hab ich einen natürlichen abgang gehabt.
bei meiner zweiten ss 4 monate nach der fg hab ich zuerst gar keine anzeichen einer ss gehabt (persona hat außerdem gar keinen es angezeigt), deshalb bin ich erst in der 6. ssw draufgekommen, dass ich schwanger bin. hab schlimme ängste gehabt und mich erst gefreut, wie man meinen kleinen sohn in der 8. ssw am us gesehen hat. hab immer wieder leichte sb gehabt und mich bis zur 13. ssw gefürchtet, dass ich das baby verliere. ist aber alles gut gegangen und der kleine ist jetzt 21 monate alt.
bei meiner 3. ssw im august war ich zuerst total sicher, dass alles gut geht. hab einige ss-anzeichen gehabt und war zuversichtlich. von einen tag auf den anderen hab ich aber gewusst, dass ich wieder eine fg haben werde. das hab ich einfach gefühlt. und ein paar tage später hatte ich (ende der 6. ssw) wieder fg.
falls ich wieder schwanger werde, werde ich mich sicher wieder sehr fürchten und erst nach dem ersten us, bei dem man das herz schlagen sieht, hoffnung schöpfen. ab dem 4. monat (falls alles gut geht) werde ich mich dann freuen und die zeit genießen, so wie bei meinem sohn.

lg und alles gute,
sephi

Beitrag von charly503 16.12.09 - 11:21 Uhr

Hallo Luzi,

da ich schon ein Kind (16 Monate) habe, hab ich einen vergleich zur 1. SS!

Ich fing schon mit dem Test an...nur ganz schwach positiv....beim 1. schnell und deutlich ganz doll positiv.

Auch wir haben länger probiert SS zu werden, da ich eine längere Vorgeschichte habe, ist es nicht ganz so einfach und mit jetzt 37 Jahren wohl auch nicht!

Wir haben uns gefreut, aber sehr verhalten. Mein Mann wollte partout nicht über mögliche Name sprechen, fals was schief geht.

Wir haben es auch nur meinen Eltern und einer Freundin erzählt...

Schon bei der 1. US untersuchung war ich verwirrt das der Dr. uns auf 5+3 eingestuft hatte, da wir im US gesehen hatten wann der Eisprung war und danach wäre ich 6+3 gewesen...(ich denke er hatte gehofft und vielleicht auch gedacht sonst gehts mit Blutung ab, der Dr. und ich haben schon eine lange Krankengeschichte zusamen durchgestanden...hab größtest vertrauen zu ihm!!)

Mir war in der 1. SS ständig schlecht, und zwar richtig, mit liegen und so, hier fing es mit der Übelkeit zwar an, hörte aber irgentwann auf....ich weiß jede SS ist anders aber es war komisch!!

Beim 2. US Fruchthöhle mit Dottersack...wir wussten das die wahrscheinlichkeit nächste Woche mehr zusehen gering war...aber wir hatten Hoffnung! Ich habe viel mit dem Krümmel gesprochen...

Seit gestern haben wir nun die Gewissheit! Auch wir haben einen #stern

Ich hoffe wir schaffen es noch mal mit einen Geschwisterchen

Eine #kerze für jeden#stern

Uns allen viel Kraft!!!

Charly 503

Beitrag von firneregiel 16.12.09 - 11:27 Uhr

Hallo Luzi,

ich hab es gespürt, ja! Ich habe meine Frauenärztin bereits 5 Tage, nachdem ich gewusst hatte, dass ich Schwanger bin, darauf angesprochen, ob es sein kann, dass es eine ELSS ist. Sie verneinte, mit der Begrüdung, dass man soo früh in der Gebärmutter noch nichts sieht.

Letztendlich hatte ich recht.

Dir viel Glück für die Zukunft!
firne

Beitrag von girl08041983 16.12.09 - 11:29 Uhr

Huhu,

ja ich hab´s geahnt dass etwas nicht stimmt und mir wollte keiner glauben.

Ich hab sogar gewußt dass ich schwanger bin, bevor ich den Test positiv in den Händen hielt, war bei meinen Kleinen genauso.

Wie ich mich nach einer FG und dann erneuten SS fühle, werd ich ja sehen, meine FG ist ja erst 3 Wochen her

Lg Lia

Beitrag von luzibaby 16.12.09 - 11:30 Uhr

Hallo Charly.

Es tut mir auch leid für Dich- aber wir wissen wohl alle, was wir fühlen...

Ich kann das so auch selbst bestätigen.
Bei meinen ersten SSten dachte ich eigentlich auch nie über FG nach, habe es auch sofort erzählt ( ich meine ich wusste damals auch nicht von solchen Foren, aber trotzdem ).

Dieses Mal habe ich mir von Anfang an Gedanken darüber gemacht, was wäre wenn... wir haben es nicht erzählt, weil die ersten 12 Wochen ja die gefährlichsten sind, ja sogar meine Ärztin komischerweise war sehr verhalten, obwohl es ja anfangs §recht normal" aussah...
Es war schon alles komisch, irgendwie eigenartig und mit Betrüblichkeit belegt irgendwie von Anfang an.

Ja, sicher schaffst Du das! Ganz bestimmt! Ich will auch bei mir ganz fest daran glauben. Immerhin haben wir bereits Kinder und wissen: Es geht!!!!
Und es wird wieder funktionieren!

Alles Gute für Dich.

Beitrag von schnecke150472 16.12.09 - 11:52 Uhr

Ja liebe Luzi...

ich habe es gespürt, und hatte davor schon 3 erfolgreiche Schwangerschaften, in denen ich auch sicher viel Angst hatte, zumal der Kleine per Insemination stand....aber diesmal, das war ganz furchtbar...innerlich war ich so "aufgerieben" und Depressiv, in mich gekehrt, obwohl trotz Blutung ab 6+1 alles immer super lief, einschließlich Herzschlag! es war immer toll weitergewachsen, und doch...es ging mir soooo schlecht:-( und dann bei 9+2 bin ich ausser der Reihe zu meinem FA weil ich echt wußte...vorbei....und so war es auch...zeitgerecht entwickelt, aber kein Herzschlag mehr....:-(

Ich wünsche uns sehr das wir dieses Gefühl nie mehr in uns tragen müßen, sondern nur die normalen Ängste.....

Alles Gute Dir

Marion

Beitrag von tarra 16.12.09 - 12:01 Uhr

Hallo

Bei meiner ersten ELSS wurde ich mit akuten Schmerzen ins KKH gebracht ich wusste genau wo ich hin musste und konnte der Ärztin auch sagen wo es sitzen muss. Und ja ich habs da vorher schon gewusst das was nicht stimmt.

Dieses Jahr bei der zweiten ELSS hab ich sonntags positiv getestet und ich konnte mich nicht freuen. Am Montag gleich zum FA und er konnte nichts sehen. Wurde überwacht anhand des B-HGC. Dieser stieg immer schön wie bei einer normalen SS bloss sah man nichts in der GM, sie gaben mir Zeit und ich durfte noch eine Nacht nach Hause und habe dort schon gewusst dass es auch wieder nichst wird....
Am nächsten Tag sah man das Herzchen ganz kräftig im EL schlagen

und nun warte ich auf Januar um die Echovist durüchführen zu lassen und hoffe dass ich dann wieder positiv in die Zukunft blicken kann.

Liebe Grüsse
Tarra
#stern 07
#stern 09

Beitrag von malu19 16.12.09 - 12:02 Uhr

Hallo,
ich habe auch gespürt das es nicht bleibt, schon als ich den test gemacht habe, mir war von anfang an klar das ich ss bin und es nicht bleibt. Es wäre auch zu einfach gewesen. Hab mich ja schon gewundert das ich auf natürlichem weg ss werden kann, weil wir immer nur pech haben. Wie es beim nächsten mal sein wird weiß ich nicht. Das war meine erste ss.

Lg und eine#kerze für alle#stern Malu

Beitrag von luzibaby 16.12.09 - 12:20 Uhr

Hallo Malu

"Hab mich ja schon gewundert das ich auf natürlichem weg ss werden kann, weil wir immer nur pech haben. "


So negativ solltest Du nicht denken!!!!

Früher oder später hat jeder ein bißchen Glück verdient. Negatives Denken zieht oft Negatives an, auch wenn ich eigentlich nicht abergläubisch oder so bin.

Nimm Dir die Zeit für Deine Trauer, aber wirf nicht Dein ganzes Leben in einen Sack, der nur "Pech" heißt.

Nur Pech hat keiner! Suche Dir bewusst die positiven Kleinigkeiten in Deinem Leben und versuche zur rechten Zeit mit positiven Gedanken nach vorne zu schauen!

Alles #klee für Dich.

Beitrag von abcd123.- 16.12.09 - 12:25 Uhr

Ich habe eine Fehlgeburt Anfang 8.Woche hinter mir.
Ich habe erst gar nicht gewusst dass ich schwanger war, hatte eine Einnistungsblutung und dachte, es wären meine Tage.
Als der Test positiv war glaubte ich an einen Fehler und googelte erstmal alle Möglichkeiten durch, wie ein test falsch positiv sein kann (weil ich hab mich doch ganz normal gefühlt- das muss man aber doch von anfang an spüren, wenn man ss wird, dachte ich).
Beim ersten Besuch beim FA schätzte er mich auf 6+0 obwohl es wohl eher bei 7+0 sein müsste, (anhand der Einnistungsblutung). Sah alles normal aus, naja, Fruchthöhle etwas länglich (wusste aber nciht dass das ein zeichen ist). Beim Ultraschall hatte ich dann eine leichte Blutung, und schon Panik, aber der Arzt beruhigte mich und schrieb mich krank.
Ab da ahnte ich, dass es schief geht. Es wäre einfach zu perfekt gewesen, so etwas gutes und Tolles kann es nicht geben! Einfach zu Viel des Guten.
Dabei haben wir uns so gefreut, vor allem weil ich mit meiner Schwester gleichzeitig schwanger war und wir schon eine standesamtliche Doppelhochzeit planten :-(

Leider blieben weiter Blutungen da , bei 6+5 war mein Krümelchen zwar noch da aber man konnte keinen eindeutigen Herzschlag sehen #zitter. Bei 7+1 gab es dann die endgültige Ansage: Keine intakte Schwangerschaft, bzw. keine embryonalen Strukturen oder so ???)

Also leider hat sich mein schlechtes Gefühl bewahrheitet.
Ich hoffe nur, dass es beim nächsten mal (in vielen Jahren #heul) gut geht und wünsch euch allen alles Gute und viel Trost und Glück für den nächsten Versuch.


Beitrag von einfachich77 16.12.09 - 12:36 Uhr

Hallo Luzi,

ja auch ich habe es eindeutig gespürt... Die SS verlief generell ganz anders als die erste. Mir ging es nur schlecht. Ich konnte mich nicht wirklich auf den Krümel freuen. Irgendwie war es komisch. Ich habe einfach keine Verbindung zu dem Kleinen bekommen. Ich wurde auch am Anfang gleich zurückgestuft. Dann konnte man den Herzschlag sehen. Den nächsten Termin hatte ich bei 11+0 eigentlich 12+2. Ich hatte schon morgens ein total schlechtes Gefühl und auf dem Weg zum FA dachte ich immer nur, dass ich einfach nicht hören will, was sie mir gleich sagen wird. Es kam aber dann genauso, wie ich gedacht habe. Das Kind hat ab der 8. - 9. SSW aufgehört zu wachsen. Wann es verstorben ist, kann man nicht sagen. Ich hatte weder Blutungen noch sonst irgendwas. Nur dieses schlechte Gefühl... Gestern hatte ich die Ausschabung... Aber irgendwie hat sich das alles, was nach dem letzten Mittwoch kam, richtig angefühlt... Ich weiß, mein Krümel kommt zu mir zurück, wenn er bereit dafür ist...

GLG

einfachich77

Beitrag von luzibaby 16.12.09 - 12:40 Uhr

Hallo einfachich.

Ich danke Dir für den Satz ..."es hat sich einfach richtig angefühlt"

Nach dem ersten Schock und dem Abwarten auf die Blutung hat es sich dann mit der Blutung auch "einfach richtig angefühlt". Mit jedem Tag fühlte ich mich erlöster und wusste, es war richtig so. Es sollte nicht sein, und das hatte sicher einen guten Grund.
Aber es wird sein, nächsten Monat, den danach, den danach , dann, wenn es sein soll. Natürlich hoffe ich bald, doch vor allem hoffe ich,

dass wir dann auch fühlen "Jetzt soll es sein, ist richtig und gut".


Alles Liebe für Dich

Beitrag von taricha 16.12.09 - 12:39 Uhr

Hallo,

interessante Umfrage!
Bei meinen ersten beiden erfolgreichen Schwangerschaften hatte ich zwar immer Angst, dass was nicht stimmen könnte, aber mehr auch nicht.
Bei meiner dritten, die leider Ende der 6.SSW mit einem Abgang endete, wußte ich, dass etwas nicht stimmt. Entgegen meiner sonst üblichen Vorgehensweise habe ich direkt nach dem positiven Test meiner Mutter davon erzählt (sonst erst frühestens 10.SSW). Ich glaube ich wollte mir damit die Möglichkeit schaffen, mit jemandem darüber reden zu können, wenn es dann wirklich passiert. Und im Nachhinein betrachtet, war das genau das Richtige...

LG
Bettina

Beitrag von aleasmama 16.12.09 - 13:46 Uhr

Hallo Luzi,

sicherlich macht man sich in jeder Schwangerschaft Sorgen.
Aber dieses Mal war es anders!

Ich hielt am 10.11. einen positiven Test in den Händen. Die Freude bei meinem Mann und mir war groß. Schließlich warteten wir darauf auch schon seit über zwei Jahren! Doch irgendwie war ich auch beunruhigt, etwas war anders.

Es folgten nach einer Untersuchung Blutungen, die nicht recht enden wollten. Die Symptome der Schwangerschaft wurden weniger. Und dann Freitag am Nachmittag bekam ich starke Blutungen, wir fuhren ins Krankenhaus. Ich wusste was passierte, saß total verheult zwischen den anderen wartenden Patienten. Sonntags dann hatten wir die 100%ige Gewissheit, das Krümelchen ist gegangen.

Bei der Nachuntersuchung war soweit wieder alles okay. (köperlich) Der Eisprung stand auch bevor.
Die Angst, es könnte wieder passieren, ist ein unangenehmer Begleiter! Wie ich damit umgehe, falls ich wieder schwanger werden sollte, weiß ich nicht.

Beitrag von tatzi 16.12.09 - 15:36 Uhr

Hi Luzi,

als ich nach 14 ÜZ auf einmal - eher unerwartet - einen positiven Test in Händen hielt (NMT+5) war ich baff und habe mich erstmal total gefreut.
Das war ein Freitag und ich habe für den Montag einen Termin bei der FÄ gemacht, um mir die ss bestätigen zu lassen.

Jedoch konnte ich mich dann nicht mehr so sehr freuen.
Machte noch einen weiteren Test...wieder positiv. Irgendwie logisch.
Mein Mann hat nur gesagt; mensch, jetzt glaub es doch und freu dich.
Aber irgendwas hat mich bedrückt und ich hab gesagt; ich glaube es erst, wenn die FÄ am Montag sagt; ja - alles gut.

Von Sonntag auf Montag bekam ich heftige Unterleibskrämpfe. Ich war kurz davor meinen Mann zu wecken, um mich ins KH fahren zu lassen - hatte aber Angst, dass was mit der ss nicht ok ist.
Die Schmerzen liessen irgendwann nach und ich bin erschöpft eingeschlafen.

Am nächsten Morgen war ich erleichtert, dass kein Blut da war und dachte noch, Glück gehabt, sagst du der FÄ gleich mal, was los war, sie soll mal nachschauen.
Kaum angezogen und fertig zur Abfahrt (Termin vor der Arbeit) gingen die Krämpfe wieder los.
Ich hätte vor Schmerzen am liebsten geheult.

Als die FÄ dann nach ca. 45 Minuten auch endlich eintraf und US machte war ihr erster Kommentar; da ist nichts in der Gebärmutter. Gar nichts - und sie haben sicher positiv getestet?
Ich war am Boden zerstört. Vor allem fand sie dann was am linken EL....
Also - direkt ins KH, dort nochmal Untersuchung und direkt wegen Eileiterschwangerschaft auf den Not-OP.

Was mich betrifft, so habe ich nun sicher bei der nächsten ss auch erstmal ein mulmiges Gefühl.
Allerdings steht im Januar erstmal eine BS an, da wir jetzt schon wieder 7 ÜZ nach der ELSS haben und irgendwas wohl nicht stimmt.

Ich glaube schon, dass manche Frau eine Vorahnung hat - auch, wenn man sich das in dem Moment vllt. lieber nicht eingestehen will, weil man Angst hat.

Liebe Grüße und alles Gute,
Tatzi

Beitrag von beachqueen 16.12.09 - 16:30 Uhr

Hallo,
ich hätte nicht gedacht, dass so viele andere es genauso wie ich auch gefühlt, geahnt, gewußt haben.

Es war meine erste Schwangerschaft. Am 21.09. habe ich Nachmittags (2 Tage von NMT) einen Test gemacht. Alles fühlte sich anders an, ich war ständig müde, meine Brust spannte und und und. Positiv. Und doch irgendwie war ich nicht sooooo beruhigt und testete jeden Tag bis ich eine Woche später beim FA war. Dort angekommen wurde ich begrüßt
-ach so früh, da sieht man eh nichts aber ich guck trotzdem mal-
Sogleich habe ich mich entschuldigt, dass ich überhaupt schon da bin, aber ich wollte nur abklären lassen, dass ich nicht etwa eine ELSS hätte. Na Sie machen mir Spass war die Antwort. Fruchthöhle war zu erkennen,Bild gabs mit nach Hause alles i.O. Ich fand allerdings die Fruchthöhle sieht aus wie eine Gurke und begann zu googlen mit eher wenig guten Informationen. Mein ungutes Gefühl hielt an.
2 Tage später hatte ich den ganzen Tag Schmerzen in der Leistengegend, sind abends ins KH. Dort wurde ich nach langer Warterei mit Blasenentzündung und freier (die Ärztin etwas beunruhigende ) FLüssigkeit wieder nach Hause geschickt. Morgen bitte wieder zum FA gehen, hier noch 2 Rezepte. Die Nacht war furchtbar.
Am nächsten Morgen bin ich zum FA, da war nur die Vertretung da, die war sehr sehr nett und konnte aus dem Arztbericht nicht glauben dass ich eine Blasenentzündung haben sollte zumal ich davon auch keine Sympthome hatte. Sie versuchte mich darauf vorzubereiten, dass ich eine ELSS haben könnte und nach der Untersuchung wurde der Verdacht immer stärker. Ich musste sofort ins KH und wurde gleich noch operiert. Der Schock war riesig und ich unendlich traurig.
...hatte ich doch alles vorher irgendwie gefühlt, geahnt...gewusst.
Das dicke Ende....auch nach der OP hatte ich immer noch so ein ungutes Gefühl (wurde Eileitererhaltend operiert) und immer mal wieder wahnsinnige Schmerzattacken. Obwohl meine FA eingentlich nicht so recht wollte, wurde nochmal der HCG Wert geprüft....angestiegen. Wieder habe ich gefragt ob noch was im EL sein könnte
- nun seien sie doch nicht so pessimistisch aber zur Ausschabung müssten sie schon noch mal ins KH-
Dort wurde festgestellt, dass nicht alles bei der ersten OP entfernt werden konnte und unser "Baby" einfach weiter gewachsen ist. Ich war immer noch schwanger und musste nun ein 2. Mal Abschied nehmen und der Eileiter wurde auch entfernt.
....und wieder hatte ich es irgendwie gefühlt, geahnt, gewusst.

Für die Zukunft weiss ich, dass ich auf meine Instinkte immer 100%ig vertrauen werde und nicht eher aufhören werde zu fragen und zu prüfen bis es sich für mich richtig anfühlt.
Ach und eine neue / neuen FA suche ich mir gerade auch.

Uns allen viel Kraft insbesondere in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel und ganz viel Kraft und Glück für das Neue und hoffentlich Unser Jahr.

Cathy mit Ihrem #stern tief im Herzen

Beitrag von dollie 16.12.09 - 17:16 Uhr

Gerne würde ich nochmal so naiv und unbedacht sein, wie vor 8 Jahren als ich mit meinem Sohn Schwanger war... mir passiert schon nix, nicht einen Gedanken habe ich in der Frühschwangerschaft daran verschwendet.
Alles verlief Bilderbuchmäßig... da kann das doch mit einem Geschwisterchen nicht so schwer sein.
Pustekuchen....

Mittlerweile sind wir im fünften Jahr, mein Mann hat miserable Spermiogramme abgegeben, bei mir wurde eine BS gemacht, bei der der linke Eileiter erst nach lösen der Verwachsungen durchgängig war, der rechte aber sofort.
Nach einer Insemination war ich dann im letzten Jahr wirklich Schwanger und hatte von Anfang an ein schlimmes Gefühl. Erst war der Hcg recht niedrig, bei weiteren Kontrollen stieg er aber hervorragend...
Leider sah man nix in der Gebärmutter...
Ich sollte zwei Wochen warten. Ich wartete eine Woche und schob dann Schmerzen vor und fuhr am We ins Krankenhaus. Ich muss dazu sagen, meine Mutter ist seit Jahren mit einem Hellseher befreundet, also nicht so einer der Geld dafür nimmt, sondern jemand der diese Gabe wirklich hat. Ich bat ihn darum, nach meinem Baby zu schauen und zwei Tage später meldete er sich und sagte mir unter Tränen wie leid es ihm täte, das Kleine säße im Rechten Eileiter. #schock

Ihr haltet mich sicher für bescheuert, so wie mein Mann es heute noch tut, dass ich damals daran geglaubt habe, aber ich wusste das er recht hat.
Er wusste übrigens nix von meiner Bauchspiegelung und dem Ergebnis...
Im Krankenhaus untersuchte mich ein junger Arzt und da ich keine großen Beschwerden hatte, nahm man mich natürlich nicht ernst. er konnte auf dem US immer noch nix sehen, aber das werde sicher noch kommen. Ich weis nicht was ich mir dabei gedacht habe, aber ich habe ihm dann von meiner Vorahnung und der Sache mit dem Hellseher erzählt . Hätte ich es besser nicht getan, sicher kann sich der ein oder andere seinen mitleidigen und spottenden Blick vorstellen. Alles sei gut und ich solle nicht an solche Geschichten glauben. Eine Woche später assistierte der gleiche Arzt bei meiner Elss OP, das Baby saß Rechts.... diesmal war sein Blick ganz anders.#gruebel

Im November war ich wieder schwanger, trotz zwei kaputten Eileitern und der Diagnose Icsi hatte das Kleine den richtigen Weg gefunden. Von Anfang an wusste ich instinktiv, es geht nicht gut, selbst als ich das erste US Bild mitnehmen durfte...
Ich hasste mich für dieses Gefühl.

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach meiner Elss verlor ich nun meinen dritten Stern...
Nun fühle ich garnichts mehr...

Beitrag von bonita2708 16.12.09 - 21:11 Uhr

Hallo!

Tja es ist jetzt eine Woche her das ich den positiven Test in meinen Händen gehalten habe. Hatte schon Anzeichen das ich schwnager bin aber erst mit dem Test war ich mir ganz sicher. Man war ich glücklich, bin herumgelaufen wie ein verrücktes Huhn, hab meine Nachbarin geholt damit sie mir den Test bestätigt. Alles super. Nächster Tag ich muss noch einen test machen,zur Sicherheit. Aber einen 10er der muss dann ja deutlicher anzeigen als der 25 er am vortag-hab ich gedacht. naja die zweite linie war schon zu sehen aber nur bei genauem betrachten. Das gibts ja nicht hab ich gedacht,wenn der 25 er mir eine rechtdeutliche linie zeigt dann muss das doch der 10er auch.Das war der Zeitpunkt wo ich gewusst hab da stimmt was nicht.
Ich hab mich dann im stillen immer beruhigt.auch mein freund meine freundin haben mir gut zugeredet. hatte aber erst in einer Woche FA termin.
schon der gedanke das es noch so lange dauert bis ich eine bestätigung bekomme hat mich wahnsing gemacht.
Den nächsten Tag wieder einen Test gekauft. Zweite Zarte linie kam wieder.doch ich wusste es stimmt was nicht. Dann am Freitag bin ich ganz gewöhnlich ins Bett alle Anzeichen wie extreme Brustschmerzen waren noch da. am samstag werde ich wach und hatte links so ein ziehn als wenn die mens kommt. hab mich total erschrocken und mir das schlimmste gedacht. dann hab ich mich wieder beruhigt-was soll schon sein.doch keine SSAnzeichen mehr.Bin dann aufgestanden und auf die Toi. hab dann am Papier schon so leichte Blutfäden gehabt. Hysterie brach aus. Sofort ins KH. ja bis dahin wurde es eine richtige leichte Blutung am Abend war ich dann nochmal weil sie so stark war. Der Arzt wollte sofort am nächsten Tag ne Kürettage machen. denn auch der HCG war nur mehr bei 6. wir haben uns dann aber geeinigt das wir bis dienstag warten und dann nochmal blutabnehmen. dann zuhause spürte ich dann so einen richtigen Blatsch in der Hose. Bin sofort aufs Klo da war dann alles mögliche in der Hose da war mir dann klar,jetzt ist es mit sicherheit weg. War dann auch ziemlich erledigt und bin schlafen gegangen. Erst am Sonntag als ich wach wurde hab ich richitg begriffen das mein Baby jetzt nicht mehr bei mir/in mir ist da bekam ich so einen Heulkrampf das mein Freund aufwachte.Er war ganz Hilflos wusste nicht was er mit mir machen soll.
War am Dienstag wieder im KH kam aber wieder nicht dran. Außer Blutabnahme und Untersuchung.Morgen muss ich wieder hin. Ich hoffe das es bald vorbei ist.den diese warterei ist noch eine zusätzliche belastung.

Daniela und #stern 5ssw

Beitrag von nudel-08 17.12.09 - 17:49 Uhr

Hallo Luzi,

wirklich eine interessante Umfrage.
Als ich das erste Mal überraschend schwanger war,hatte ich offiziell keine schlechten Gefühle.D.h.,ich sagte mir:jeder bekommt ein Kind,ich also auch.Warum sollte was sein.Aber ständig habe ich geweint,war traurig und war bei jedem Arzt mißtrauisch.Ich konnte mir auch nie vorstellen,dass in dem Kinderbett jemals ein Kind drin liegen wird.Aber warum wußte ich nicht,bis zur 22. SSW,dann kam per Arzt die Gewissheit.Heute weiß ich,was welches Gefühl bei mir bedeutet hat.
In meiner 2.SS war ich nach dem ersten Freudenschrei sehr ruhig,wollte mich nicht verrückt machen,sagte aber auch meiner Mutter:das wird wieder nichts.Leider hatte ich Recht.
Seit ich denken kann,weiß ich,dass ich niemals Kinder haben werde,auch wenn man es nicht wahrhaben will,aber auch dies stimmt.

Dir auch alles Gute.

nudel und #stern Alexander und #stern Pünktchen

Beitrag von turmmariechen 17.12.09 - 21:13 Uhr

Hallo Luzi,

eindeutig ja! Bei meiner MA fragte mich der Arzt zur Begrüßung wie es mir geht. Ich antwortete darauf, dass ich mich eindeutig nicht mehr schwanger fühle. Ich war in der 14. Woche und bis dahin war alles perfekt. Auf dem US war dann kein Herzschlag mehr zu sehen. Es war ein Schock aber ich habe es definitiv schon vorher gespürt.

Bei der 2. FG schlug der Test erst 10 Tage nach NMT positiv an. Ich hatte von Anfang an ein sehr schlechtes Gefühl - im Ultraschall sah man die Frusthülle aber 2 Wochen später verlor ich auch dieses Kind - ich war nicht überrascht und habe es eigentlich gewusst.

Jetzt bin ich wieder schwanger und bin sicher, dass ich dieses Kind behalte. Natürlich habe ich Angst aber das Gefühl ist anders - und so war es auch bei meinen Jungs!

  • 1
  • 2