Fruchtwasseruntersuchung mit 21??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von nana-k 16.12.09 - 11:40 Uhr

Hallo,

ich habe eine frage die mir das Internet nicht wirklich richtig gut beantworten kann! ich bin 21 Jahre alt und in der 12. SSW. Da ich sehr unruhig bin, was den Verlauf der schwangerschaft angeht möchte ich gerne eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Bei uns in der familie sind weder behinderungen noch schwierigkeiten in der schwangerschaft bekannt. Außer, dass ich übergewicht habe, stellt die Schwangerschafrt kein Risiko dar.

Soll ich die Fruchtwasseruntersuchung nun machen lassen oder nicht? was denkt ihr? und wenn ja, ab wann soll ich es machen lassen.

schonmal danke im Voraus.

Nana

Beitrag von joice85 16.12.09 - 11:43 Uhr

Hi also dann weiß ich nicht genau warum du eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen willst? Wenn bei dir in der Vorgeschichte nichts bekannt ist und dann auch noch in deinem Alter. Eine gute Freundin von mir hat nach einer Fruchtwasseruntersuchung ihr erstes Baby verloren. Und sie hat das auch nur machen lassen weil sie angst hatte das vielleicht etwas nicht stimmen könnte. Du musst dir selbst auch die Frage stellen was ist wenn vielleicht etwas nicht stimmt, was wirst du dann tun?

Also ich würde es nicht machen lassen.

Beitrag von emilylucy05 16.12.09 - 11:45 Uhr

Hallo!

Ich habe es in beiden Schwangerschaften nicht machen lassen und war bei der 1. ss 33 und nun 35 Jahre alt.
Ich habe lediglich die nackenfaltenmessung machen lassen wobei dort ja kein 100 % ergebnis raus kommt sondern nur eine Wahrscheinlichkeit. Fruchtwasseruntersuchung habe ich abgelehnt denn sie birgt ein Fehlgeburtsrisiko, wenn auch nur ein kleines. Aber was nützt es mir zu wissen das das Baby gesund ist aber ich verliere es?

LG emilylucy

Beitrag von babsi1972 16.12.09 - 11:46 Uhr

Wieso möchtest du eine FW-Untersuchung machen lassen?
Ich bin 37 und habe mich dagegen entschieden, da die Wahrscheinlichkeit durch die FW-Untersuchung eine FG zu erleiden um ein Vielfaches höher ist, als dass das Baby eine Behinderung hat.

Alles Liebe
Babsi (KS-12)

Beitrag von schnelleschnitte 16.12.09 - 11:47 Uhr

ich habe es bei meiner großen nicht getan und bei der kleinen nun auch nicht. sobald du 35 jahre bist, ist es glaub ich vorschrift, da die chancen ein behindertes kind zu bekommen größer sind. meine fä fragte mich auch ob ich eine fw untersuchung machen möchte, aber ich sehe keinen grund, weil es keine krankheiten gibt in der familie von uns. zudem ist da denn auch noch ein fehlgeburt-risiko.

Beitrag von anyca 16.12.09 - 11:50 Uhr

Das ist selbstverständlich NICHT Vorschrift, es wird nur ab 35 von der Kasse übernommen.

(Stell Dir mal vor, das wäre Vorschrift, soll die Polizei einen dann in Handschellen zur FWU schleppen oder was?#kratz Keine medizinische Maßnahme ist Vorschrift, man kann ja sogar lebenswichtige Behandlungen ablehenn, wenn man möchte.)

Beitrag von schnelleschnitte 16.12.09 - 12:02 Uhr

zickenalarm #augen

*auf die knie fall und um verzeihung bitte*

man reg dich ab....

Beitrag von anyca 16.12.09 - 12:08 Uhr

Tut mir leid, aber da kam mir echt das Gruseln. Schlimm genug, daß Eltern behinderter Kinder sich heute oft schon rechtfertigen müssen, warum sie das Kind "behalten" haben, so nach dem Motto "sowas muß doch heute nicht mehr sein".

Beitrag von anyca 16.12.09 - 11:48 Uhr

Naja, Du mußt drei Punkte bedenken:

1. Was machst Du, wenn die FWU ein schlechtes Ergebnis bringt? Abtreiben? Wenn nein, dann kannst Du die Untersuchung sowieso lassen.

2. Ist mit 21 Jahren das Risiko, ein Kind mit Downsyndrom o.ä. zu bekommen geringer als das Risiko, durch die Fruchtwasseruntersuchung eine Fehlgeburt zu erleiden. Oder umgekehrt gesagt, die Wahrscheinlichkeit, daß durch die FWU ein gesundes Kind stirbt ist höher als die Wahrscheinlichkeit, daß eine Behinderung festgestellt wird.

3. Auch mit FWU hast Du nie eine 100% Garantie, nicht eines Tages ein behindertes Kind zu haben. Das Kind kann ja auch später krank werden, einen Unfall haben, oder es hat eine so seltene Krankheit, daß danach bei der Pränataldiagnostik gar nicht gesucht wird (habe zwei solche Fälle in meiner Familie).

Ich selber habe weder FWU noch Nackenfaltenmessung machen lassen in meinen Schwangerschaften, obwohl ich schon über 30 war. Aber die Entscheidung kannst nur Du treffen.

Alles Gute!#klee

Beitrag von jekyll 16.12.09 - 11:49 Uhr

wenn du angst hast, dass in der ss was passieren könnte, solltest du genau das gerade nicht machen lassen. die risiken für einen abort sind da sehr groß und man sollte das wirklich nur bei absolutem verdacht machen lassen.

dass man ängstlich ist, ist normal...man sollte es aber nicht übertreiben. und das solltest du dir für die gesamte ss und auch die zeit danach zu herzen nehmen...

eine ss ist was ganz natürliches und man sollte sich deshalb nicht so verrückt machen

Beitrag von nana-k 16.12.09 - 11:54 Uhr

vielen dank für die netten Antworten.
Ich denke, dass ich es dann nicht tun werde und hoffe, dass es meinem kleinen °minimum° gut geht und alles glatt läuft.

Beitrag von rismi 16.12.09 - 11:54 Uhr

Hallo Nana!
Schwierige Frage. Im Endeffekt musst Du das selbst entscheiden.
Ich an Deiner Stelle würde es vermutlich nicht machen lassen. Erstens bist Du mit 21 ziemlich jung und zweitens gibt's in der Familie keine "Fälle", wie Du sagst. Und wenn es dann im Ultraschall keine Auffälligkeiten gibt, gibt es m.E. keinen Grund für eine Fruchtwasseruntersuchung. Schließlich ist diese auch mit Risiken behaftet.
Ich finde das eine sehr schwierige Frage. Ich habe mich dagegen entschieden. Hätte auch nicht wirklich sagen können, was ich bei einem "negativen" Ergebnis gemacht hätte...

Viel Erfolg bei Deiner Entscheidung!

Beitrag von snake1379 16.12.09 - 11:59 Uhr

hi du,

ich antworte dir mal schnell, weil ich vor einer woche genau vor der gleichen frage stand. ich bin 30 und mit dem dritten kind schwanger und habe auch hin und her überlegt, keinerlei behinderungen in der familie vorhanden.

okay, ich habe es machen lassen, weil für mich schlussendlich einfach klarstand, dass ich definitiv kein behindertes kind auf die welt bringen möchte. und ich habe mich aber auch wirklich intensiv damit auseinandergesetzt, dass ich durch die FU eine fehlgeburt erleiden kann. dies ist tatsache. du musst dir einfach im klaren sein, dass du dein kind durch die untersuchung verlieren kannst und du musst dir auch haargenau überlegen, warum du diese unersuchung möchtest. würdest du ein behindertes kind abtreiben? wenn nicht, brauchst du keine fruchtwasseruntersuchung machen lassen.

nach längerem nachfragen habe ich weder hier im forum noch im verwandten- oder bekanntenkreis eine frau gehabt, die ihr kind aufgrund einer FU verloren hätte, aber das risiko bestht einfach. also überleg es dir wirklich gut und lass dir das ganze noch einmal durch den kopf gehen.

lg marina

Beitrag von penneloppe 16.12.09 - 13:06 Uhr

Hallo,

wenn es weder eine medizinische noch sonstige Indikation für eine FWU gibt, müsstest du die Kosten dafür selbst tragen. Die KK sind da mittlerweile nicht mehr so kulant. Ich habe sie machen lassen und auch die möglichen Konsequenzen lange überdacht. Das Risiko einer FG durch eine FWU liegt bei 0,5 % entgegen dem Risiko einer natürlichen FG, dass bei jeder Frau viel höher liegt. Aber letztendlich muss das jede Frau bzw. jedes Paar für sich selbst entscheiden und damit dann auch leben.
Sprich doch noch mal mit deinem FA oder deiner FÄ über deine Ängste, vielleicht bekommst du dort mehr Sicherheit und kannst die SS geniessen.

Alles Gute für dich...

Beitrag von stephaniew. 16.12.09 - 15:37 Uhr

Also ich bin 25 und lasse nicht mal die nackenfaltenmessung machen,in meiner familie ist nichts bekannt und ganz ehrlich wenn ich es wüßte was macht man dann?
Abtreiben könnte ich nicht also bleibt es eh so wie es ist.
Ich denke das du keine FW brauchst,wenn dann eine Nackenfaltenmesseung das ist wenigstens dann nicht gefährlich wegen frühgeburt!