Warum impft ihr?

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Beitrag von snoopygirl-2009 16.12.09 - 12:00 Uhr

Hallo,
ich lese hier viele Fragen über Impfreaktionen und mich würde interessieren warum ihr impft oder nicht impft?

Weil man es eben macht und wenn der Arzt das sagt wirds wohl richtig sein? Oder weils im Elternheft steht?

Oder hat jemand vorher Fachbücher pro/contra gelesen?

Ich bin nur neugierig ob sich vorher viele informieren, im Allgemeinen lässt mans ja einfach im Rahmen der Us machen.

LG von Tina

Beitrag von mum21 16.12.09 - 12:08 Uhr

Ich mache es weil ich finde es ist wichtig.

Egal was der Arzt, Zeitschriften, Bücher oder sonst wer sagt!

Ich habe mich informiert was für Nachteile Nichtimpfen und impfen hat und was für Vorteile das nichtimpfen und impfen hat!


LG

Beitrag von jessi273 16.12.09 - 12:08 Uhr

hey,

ich lasse impfen um einen schweren verlauf der krankheiten zu verhindern und damit die besagten krankheiten eingedämmt bleiben.

*lg*

Beitrag von moni101186 16.12.09 - 12:12 Uhr

da kann ich mich nur anschliesen.bei uns stand es auch nie zur diskussion ob wir impfen oder nicht!

glg moni

Beitrag von emilylucy05 16.12.09 - 12:08 Uhr

Hallo!

Ich lasse impfen habe mich aber auch vorher darüber informiert. Ich finde das Risiko für einen "Impfschaden"geringer als das was manche Krankheiten anrichten können. Es sind nämlich nicht alles harmlose Kinderkrankheiten.
Ich hab hier einen Link über MMR Impfung.

http://de.wikipedia.org/wiki/MMR-Impfstoff#Nebenwirkungen

Unter den Nebenwirkungen ist eine Tabelle und die fand ich schon sehr deutlich was ohne und mit Impfung passiert.

LG emilylucy

Beitrag von stoepsel2707 16.12.09 - 12:09 Uhr

Ich habe mich schon übers Impfen informiert damals bei meiner Großen. Es gibts Krankheiten die kann man ruhig durchmachen uns ist nciht weiter schlimm denk ich. Das Imunsystem muss ja auch irgendwie gestärkt werden und das geht am Besten wenn man manche Krabkheiten durchmacht.
Doch möchte ich nicht schuld sein wenn mein Kind von einer Krankheit die man hätte Impfen können Spätfolgen davonträgt, deshalb lass ich lieber Impfen udn nehm diese meist leichten Nebenwirkungen für mein Kind/meine Kinder in Kauf.

LG melli

Beitrag von sparrow1967 16.12.09 - 12:16 Uhr

Kinderkrankheiten heißen nicht Kinderkrankheiten, weil sie pillepalle sind und mal eben so weggesteckt werden. Richtig müssten sie Krankheiten im Kindesalter heißen.

Ich habe impfen lassen, weil ich die Auswirkungen, die die Krankheiten haben können, für schlimmer halte, als einen eventuellen Impfschaden.

Außerdem möchte ich keine Säuglinge oder Schwangere gefährden, weil mein Kind Überträger einer Krankheit im Kindesalter ist.

Ich mag weder Windpockenpartys noch andere Partys, auf denen sich die Kinder gegenseitig anstecken, damit sie die Krankheit noch vor dem Schuleintritt hinter sich haben.


Meine Meinung.

sparrow

Beitrag von emilylucy05 16.12.09 - 12:20 Uhr

"Außerdem möchte ich keine Säuglinge oder Schwangere gefährden, weil mein Kind Überträger einer Krankheit im Kindesalter ist."

#pro
DAs ist auch noch ein sehr guter grund denn es gibt durchaus auch Kinder die aus welchen gründen auch immer nicht geimpft werden können.
Und halt Schwangere die zwar geimpft wurden aber der Titer nicht hoch genug ist.

LG emilylucy

Beitrag von sparrow1967 16.12.09 - 12:23 Uhr

Windpocken z.b.

Fast jeder Erwachsene denkt, er hätte sie im Kindesalter durchgemacht.

Wenn sie dann die Eltern fragen, ist es oft nicht so. Und dann stehn sie da und ich möchte nicht Schuld sein, wenn eine Schwangere Windpocken o.ä. bekommt.


Beitrag von jumarie1982 16.12.09 - 12:20 Uhr

Dito!

;-)

Beitrag von goldengirl2009 16.12.09 - 12:30 Uhr

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, 100% Zustimmung.


Gruß

Beitrag von njkroete 16.12.09 - 12:31 Uhr

#pro
Ich unterschreibe das mal so!
LG Nathalie

Beitrag von hippogreif 16.12.09 - 12:22 Uhr

Ich möchte verhindern, dass mein Kind schwere Krankheiten durchmachen muß, evtl. sogar Spätfolgen davon tragen muß.
Ehrlich gesagt, ich verstehe niemanden, der sein Kind nicht impfen läßt. Ließ mal im Schlaf-Forum nach: dort wirst Du schräg angemacht, nur wenn Du dort schreibst, dass Du Dein Kind mal 5 min quängeln läßt oder dass Du probiertst, ihm das nächtliche 5 malige Stillen abzugewöhnen. Aber dann gibt es wieder Mütter, die überhaupt nichts dabei finden, wenn ihr Kind die Masern, Röteln und was weiß ich nicht noch durchmachen muß. DAS kann ich echt nicht nachvollziehen.
Und das Schlimme: meist sind das Mütter, die selbst geimpft waren und die die Krankheiten nie selbst durchmachen mußten. Aber ihren Kinder möchten sie das zumuten...

Beitrag von snoopygirl-2009 16.12.09 - 12:24 Uhr

Kannst du dann nachvollziehen das jemand mit eigenem Impfschaden seine Kinder nicht impft?

Beitrag von hippogreif 16.12.09 - 12:32 Uhr

Nein, kann ich nicht.
Denn das Risiko eines Impfschadens ist viel, viel geringer, als die schweren Folgen der Krankheit. Da wurde oben gerade ein entsprechender Link gepostet, der das bei 3 Krankheiten sehr gut gegenüberstellt.

Beitrag von baby-bunny00 16.12.09 - 14:26 Uhr

EIn Link von Wikipedia würde ich nicht gerade als seriöse Quelle bezeichnen.


lg

Beitrag von jessi273 16.12.09 - 14:39 Uhr

scroll mal bis nach unten und lies dir die quellenangaben durch...
nicht alles was bei wikipedia steht haben hobby-wissenschaftler abgetippt#klatsch

*lg*

Beitrag von blume82 16.12.09 - 15:00 Uhr

Hallo,

nur wenn es dein Kind mit einem Impfschaden trifft ist alles nicht mehr so gering und passiert schon nicht.

Beitrag von hippogreif 16.12.09 - 15:54 Uhr

????
Klar ist es nicht toll, wenn man der eine unter Hunderttausenden ist, bei dem was schief läuft. Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass etwas schlimmes passiert, wenn man nicht impft. Insofern ist für mich die Entscheidung ganz klar.
Ganz ehrlich, ich lob mir die DDR in dieser Beziehung, da gab es eine Impfpflicht, da gab es diese ganzen überflüssigen Diskussionen nicht - und die Krankheiten waren eben ausgerottet und niemand mußte sich Gedanken machen! Was meinst Du denn, warum es heute keine Pocken mehr gibt??? Eben weil dagegen geimpft wurde!

Beitrag von njkroete 16.12.09 - 12:28 Uhr

Hallo!
Warum wird eigentlich so oft vermutet, daß man sein Kind impfen läßt, weil man nicht richtig informiert ist???
Ich habe mich informiert und ich habe mein Kind impfen lassen, weil die Gefahr eines Impfschadens wesentlich geringer ist, als die Gefahr, daß eine Kinderkrankheit alles andere als harmlos verläuft und dadurch bleibende Schäden entstehen.
Impfreaktionen werden meiner Meinung nach oft dramatisiert- es ist nichts Schlimmes, wenn ein Kind danach ein bißchen Fieber bekommt, im Gegenteil, es zeigt, daß sich der Körper damit auseinander setzt. Auch wenn ein Kind nach einer Impfung weinerlich ist und schlecht schläft ist es meiner Meinung nach auf jeden Fall das kleinere Übel, mit einem Impfschaden hat das ja nichts zu tun.

LG Nathalie und Julius (der bisher alle Impfungen sehr gut weggesteckt hat)

Beitrag von anyca 16.12.09 - 12:28 Uhr

Weil ich Geschichte studiert habe und weiß, wieviele Kinder (und Erwachsene) früher an Infektionskrankheiten gestorben sind ...

Beitrag von elaleinchen 16.12.09 - 12:41 Uhr

Ich lasse impfen weil ich es EXTREM wichtig finde!
Ganz einfach!!

Beitrag von sunflower.1976 16.12.09 - 13:27 Uhr

Hallo!

Ja, ich habe meine Kinder impfen lassen.

Viele Krankheiten sind nur durch die Impfungen sehr selten geworden. Würden sehr viele Menschen ungeimpft sein - Kinder wie Erwachsene - gäbe es Krankheiten wie Masern, Kinderlähmung usw. wieder sehr viel häufiger.
Die Kinderkrankheiten heißen so, weil sie sehr ansteckend sind und sich daher die Menschen schon im Kindesalter damit angesteckt haben. Und nicht weil sie harmlos sind...
Viele der Erkrankungen können schwere und unter Umständen tödliche Folgen haben. Davor möchte ich meine Kinder so gut es geht schützen.
Eine ehemalige Nachbarin meiner Eltern, eine ältere Dame, hatte als Kind Kinderlähmung. Die Folgen waren extrem und sie war in ihrem alltäglichen Leben stark eingeschränkt.
Als mein großer Sohn neun Monate alt war, waren wir zwei Nächte wegen eines Sturzes im KH. Dort war auch ein Baby mit Keuchhusten, das sich kurz vor der ersten Impfung mit Keuchhusten angesteckt hat. Die Hustenanfälle werde ich so schnell nicht vergessen. Dabei war es schon über zwei Wochen im KH und die Anfälle laut Aussage der Mutter schon deutlich abgeschwächt. Außerdem zeigt sich Keuchhusten bei Babys nicht immer durch die typischen Hustenafälle sondern kann auch zu unbemerkten Atemausssetzern bis hin zum Atemstillstand führen.
Die Erkrankung der genannten Personen hat meine Meinung, dass Impfungen wichtig sind, bestärkt.
Nicht-Impfen wäre für mich und meinen Mann nicht in Frage gekommen.

LG Silvia

Beitrag von miau2 16.12.09 - 13:36 Uhr

Hi,
ich frage mich auch immer, warum man so gerne als uninformiert, ahnungslos, naiv und schlimmeres angesehen wird, wenn man impfen lässt wie empfohlen.

Mag natürlich falsch verstanden sein, aber so ein bißchen klingt das auch in deiner Frage danach.

Es klingt so, als wäre es was schlechtes, seinem Kinderarzt (auch) in dieser Frage zu vertrauen.

Warum?

Ich vertraue ihm, wenn es darum geht, mein Kind ins KH zu schicken und operieren zu lassen. Ich vertraue ihm, wenn es darum geht, meinem Kind Medikamente mit mitunter heftigen möglichen Nebenwirkungen zu geben (Antibiotika, Inhalationsmittel bei unserem Kleinen...). Ich vertraue ihm, wenn es um die Beurteilung von Entwicklungsproblemen usw. geht - in all diesen Bereichen vertraue ich meinem Kinderarzt. Betonung auf ICH, ich kann natürlich für niemanden sonst sprechen. Wobei ich schon der Meinung bin, wer seinem KiA nicht vertraut sollte besser heute als morgen einen anderen suchen.

Warum sollte ich ihm dann beim impfen nicht vertrauen?

Das habe ich noch nie so ganz verstanden. Die meisten Eltern geben ihren Kindern alles, was die Ärzte verschreiben (weil zum Glück die meisten Ärzte dieses Vertrauen verdienen). Die meisten Eltern stopfen noch einiges mehr in ihre Kinder rein. Wer startet hier tägliche Diskussionen um Nebenwirkungen von Paracetamol oder Ibuprofen oder Nasentropfen?

Nur beim Impfen ist das alles ein Thema, wo es für viele nur schwarz oder weiß gibt.

Ich habe impfen lassen weil
- mein Kinderarzt es empfiehlt. ER hat Medizin studiert, nicht ich, er behandelt seit Jahrzehnten Kinder, nicht ich.
- ich persönlich die Krankheiten, die mit großer Wahrscheinlichkeit nach vermieden werden können für schlimmer als die Impfung halte
- ich persönlich die Impfstoffe heute für sehr sicher halte...das ist die persönliche Meinung eines Laien (und zumindest in einigen Fällen für keinen Vergleich zu dem, was wir früher bekommen haben)
- es bei den Windpocken bei uns eine komplett individuelle Entscheidung dafür gab, mit gutem Grund (Neurodermitisverdacht, das, was dann bei Windpocken hätte passieren können hat nichts mehr mit leichten Unannehmlichkeiten zu tun
- ich der Meinung - ebenfalls wieder Sichtweise eines Laien -, dass es genug Krankheiten deshalb nur noch selten oder gar nicht mehr in Deutschland gibt, weil eben zumindest über eine gewisse Zeit die Impfdichte so hoch war. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass diese Krankheiten nur einen kurzen oder längeren Flug entfernt noch mehr als genug vertreten sind - was mich zu der Meinung veranlasst, dass die Sicherheit in D nicht von Dauer sein könnte, wenn die Impfmüdigkeit weiter um sich greift

Das waren unsere persönlichen Gründe für die normalen empfohlenen Impfungen.

Für mich persönlich gabs noch einen guten Grund, mich gegen die SG impfen zu lassen.

Bleibt noch zu sagen, dass keines meiner Kinder auch nur irgendeine Reaktion auf die Impfung gezeigt hat, die wirklich nennenswert war.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du selbst einen Schaden durch eine Impfung davongetragen. Dabei wäre halt auch interessant zu sehen, wann das passiert ist, bei welcher Impfung...einige (wenn nicht alle, keine Ahnung) Impfstoffe wurden verändert in den letzten Jahren. Wir bekamen z.B. noch die Polio Schluckimpfung, die m.W. nach (da kann ich aber auch irren) mit mehr Nebenwirkungen im Zusammenhang stand als der Impfstoff, der heute verwendet wird. Die Impfung gegen Masern macht mein KiA erst, seit vor 15 (?) Jahren ein neuer Impfstoff dagegen eingeführt wurde. Was es wohl vorher als Impfstoff gab war wohl ebenfalls mit mehr Nebenwirkungen behaftet. Usw....

Von daher auf deine Frage, ob man es verstehen könnte, wenn jemand mit Impfschaden nicht impfen lässt: natürlich kann ich es irgendwo verstehen. Aber etwas genauer sollte man da schon werden, um da wirklich was zu sagen zu können.

Mal ein Fall aus dem Leben einer uns bekannten Erzieherin:

Ein kleines Kind sollte in ihren KiGa. Es hat sich schnell rumgesprochen, dass das Kind Hepatitis B hat - wie so oft bei Kindern in dem Alter, die sich damit infizieren chronisch.

Und einige Eltern, deren Kinder nicht dagegen geimpft waren, und von denen vermutlich vorher die meisten das damit begründet haben, dass das ja NUR durch Sex übertragbar und die Impfung daher TOTAL überflüssig für Kinder in dem Alter wäre...einige dieser Eltern haben erfolgreich durchgesetzt, dass das Kind nicht in den KiGa aufgenommen werden durfte.

Da frage ich mich doch...WAS erwarten die von einem 3jährigen Kind, wenn das Nachplappern von "nur durch Sex #bla" ihrer tatsächlichen Meinung entspricht? Wie viel tatsächliche Informiertheit gibt es da eigentlich auf der Seite so mancher "Impfkritiker"?

Viele Grüße
Miau2


Beitrag von sparrow1967 16.12.09 - 13:39 Uhr

>>
Da frage ich mich doch...WAS erwarten die von einem 3jährigen Kind, wenn das Nachplappern von "nur durch Sex " ihrer tatsächlichen Meinung entspricht? Wie viel tatsächliche Informiertheit gibt es da eigentlich auf der Seite so mancher "Impfkritiker"? <<


#pro

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