Tiere sind zum Essen da Diskusion

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von petra1982 16.12.09 - 15:22 Uhr

Hallo,

ich dachte mir ich eröffne ein seperates thema um der te nicht ihre frage zu verderben.....

Ich will mir das einfach nicht schönreden, das mein schnitzel nicht vorher ein tier war. klar meine haustiere um gottes willen würde ich nicht essen. aber warum wird der satz gleich so niedergemacht? woher soll fleisch denn sonst kommen :-) sorry

Beitrag von petra1982 16.12.09 - 15:31 Uhr

Du ich lass meine Tiere auch einschläfern wenn sie sich quälen, aber ich töte halt nicht zum Spaß (z.B. Hobby Angeln).

Und die Tiere sind nicht zum essen da, der Mensch macht sie nur dazu bzw. meint das!

Ich bin auch der Meinung das wenn man Fleisch isst man bitte auch alles essen soll und nicht doch noch zimperlich unterschiede macht, bzw. andere Kulturen verurteilt weil sie Katzen, Hunde o. Meerschweine essen.
Moslems finden Deutsche eklig weil sie Schwein essen und Hinduisten finden es unvorstellbar ne Kuh zu essen.
Man sieht es ist ansichtssache was nun zum essen da ist und was nicht. Mir würde Fleisch im Hals stecken bleiben wenn ich da reinbeiß und neben mir meine Katze liegt.

Mein Freund isst Fleisch und ich versuch auch nicht ihn zu bekehren, denn ich denke es muss jeder selbst entscheiden, aber ich finde solche Aussagen gehen halt nicht!

Beitrag von petra1982 16.12.09 - 15:34 Uhr

ups habs falsch reintan der beitrag ist nicht von mir aber hier meine antwort dazu:

Angeln tun wir gerne aber meist um die Osterzeit wo viele Fische für karfreitag brauchen und ob sie die nun frisch von uns bekommen oder aus dem laden macht kein unterschied grins

ja der mensch hat es gemacht um zu überleben sorry

geb ich dir recht dies sieht jeder anders, ich ess auch nicht viel fleisch aber ab und an ess ich es schon......

wieso geht die aussage nicht? soll ichs mir schönreden? Tier = weiterverarbeitung zu fleisch = Essen

welches tier gegessen wird, ist wie du schreibst von land zu land verschieden ^^

Beitrag von -kopfsalat- 16.12.09 - 16:37 Uhr

hä? du antwortest dir, aber der Beitrag ist nicht von dir?

Du redest wirr.

Beitrag von petra1982 17.12.09 - 05:41 Uhr

ja war vorher in nem anderen thema drin aber gehörte nicht zu dem thema. habs rauskopiert und hier nohcmal reingestellt

Beitrag von 3wichtel 17.12.09 - 09:50 Uhr

<<aber ich töte halt nicht zum Spaß (z.B. Hobby Angeln). <<

Das dient aber hauptsächlich der Nahrungsbeschaffung. Unsere geangelten Forellen wandern auf den Grill oder in den Backofen.
Und wenn ich mir kommerzielle Fangmethoden anschaue, haben es "unsere" Forellen aber besser, dass sie sofort mit einem Herzstich getötet werden!

Beitrag von annelie.77 16.12.09 - 15:37 Uhr

Hi,

ich weiss nicht, auf welchen Beitrag Du Dich beziehst, aber wenn man es so ausschliesslich formuliert, dann hat es eben einen komischen Beigeschmack, oder?

Na klar sind Tiere auch als Nahrungsmittel anzusehen, aber eben bei weitem nicht nur. Tiere werden auch gegessen, ja, das mache ich auch ;-) aber ich liebe Tiere eben auch, wenn sie kein Nahrungsmittel sind.

LG

Anne

Beitrag von petra1982 16.12.09 - 15:38 Uhr

Grins ja klar :-) so war es ja in dem thema nicht gemeint grins aber wenn mans nüchtern sieht ist es eben so, in manchen ländern essen sie katzen hunde in anderen kein schwein kein rind :-)

Beitrag von hoeppy 16.12.09 - 16:10 Uhr

Hallo,

eine ähnliche Diskussion gab es vor einigen Tage im Allgemeinen:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=11&tid=2388480


Meine Meinung dazu:

Ich esse sehr gerne Fleisch. Hier sind sehr viele Tierfreunde unterwegs-ehrlich-ich glaube mindestens 80% davon essen trotzdem Fleisch...

Und das die Tiere nicht vorher um Erlaubnis gefragt werden dürfte auch jedem klar sein.

Ich stehe dazu-ich esse Fleisch... und nicht nur vom Bio-Bauernhof, denn das könnte sich auf Dauer keiner leisten.....

LG Mona

Beitrag von k_a_t_z_z 16.12.09 - 16:46 Uhr

Ich sehe das etwas anders.

Ich bin seit 14 Jahren Vegetarier, weil ich diese abartige, qualvolle und lebensverachtende Ausbeutung anderer Lebewesen nicht unterstützen will.

Umso feiger, andere die Drecksarbeit machen zu lassen und einfach in den Supermarkt zu gehen.


Wenn jeder sein Schnitzel selbst jagen und töten müsste gäbe es verdammt viele Vegetarier auf dieser Welt.


LG, katzz

Beitrag von cherymuffin80 16.12.09 - 16:59 Uhr

Meine Rede! #pro

Und dann noch immer schön unterscheiden zwischen Haus,- bzw. Schmusetier deren Gattung an ja nicht ist und ebend den Nutztieren! Ich seh das anders und das hab ich auch in den anderen Tread vorhin ausführlich gepostet (siehe Fisch erlösen ;-))

Beitrag von 3wichtel 17.12.09 - 09:56 Uhr

http://www.annu.biz/blog_pic/meerschweinchen.gif

Beitrag von petra1982 17.12.09 - 10:11 Uhr

sieht lecker aus :-) ne mal im ernst ich würds eher nicht essen versuchen weiss nicht vielliecht. schmeckt ja vieleicht ganz gut. in mexiko soll das eine delikatese sein mein gott ^^

Beitrag von dominiksmami 17.12.09 - 10:19 Uhr

noch nichtmal eine Delikatesse...sondern schlicht ganz normale Ernährung.

Ich würds probieren, das weiß ich sicher.

Beitrag von petra1982 17.12.09 - 10:22 Uhr

oder so :-) ja da wird eben ein fass aufgemacht bei solchen aussagen was ich null verstehen kann.....ich kann mirs nicht vorstellen rein vegan zu leben

Beitrag von hunaro 16.12.09 - 22:01 Uhr

"Wenn jeder sein Schnitzel selbst jagen und töten müsste gäbe es verdammt viele Vegetarier auf dieser Welt. "

#rofl Falsch! Wenn jeder sein Schnitzel selbst jagen und töten müsste, würden wir besser werden im Jagen und Töten. Wir konnten dat schon mal, und würden es wieder können.

Grüßchen, Ute

Beitrag von tierbefreierin 17.12.09 - 00:54 Uhr

Sehe ich auch so!!

Beitrag von petra1982 17.12.09 - 05:42 Uhr

mein mann ist jäger, und da haben wir oft reh, hase oder schwein das wir selbst machen :-) kann ja n icht jeder in wald gehen und sich sein fleisch selbst schiessen^^ und fleisch holen wir vom bauern, der die kühe selbst schlachtet und verarbeitet

Beitrag von goldengirl2009 17.12.09 - 08:27 Uhr

Trifft für mich nicht zu, wenn ich so könnte wie ich wollte hätte ich meine Landwirtschaft und wäre reiner Selbstversorger, ja auch mein Schnitzel würde ich selber jagen und töten.

Gruß

Beitrag von cherymuffin80 16.12.09 - 17:20 Uhr

Ach ja....

http://www.tierschutznews.ch/tiere/tierschutz/530-das-bruellen-der-rinder.html

Guten Appetiet allen Fleischfressern!

Beitrag von farina76 16.12.09 - 17:47 Uhr

Da kannste dich totdiskutieren.

Ich war Vegetarierin, esse jetzt wieder Fleisch, achte woher es kommt und auch bei meinen Eiern und Milchprodukten achte ich woher sie kommen.

Ich mag auch Menschen. Deshalb versuche ich Transfair Kaffee und Schockolade zu kaufen.

Aber alles richtig zu machen dafür bin ich zu egoistisch und habe ich nicht den Geldbeutel.

Einerseits wäre ich gerne ein toller Mensch und würde statt ein Haus zu haben und tolle Sachen und in Urlaub zu fahren alles nur Bio kaufen, nur Sachen kaufen die nicht von Kindern genäht wurden und ganz viel in die 3. Welt spenden. Aber ich bin doch ein Kind der Kosumgesellschaft und blende doch gerne das Leid anderer, egal ob Mensch oder Tier, aus und schau nur auf mich und meine Familie.

Bei Fleisch muß ich sagen, kaufe ich Biofleisch weil ich ein kleiner Gourmet bin. So ein geschmackloses Stück Fleisch dass nur mit Ketchup oder Soße schmeckt ist mir zu doof. Ich will was das schmeckt, von einem Tier dass gut ernährt wurde und wo man das auch schmeckt. Ansonsten ess ich lieber ne Scheibe Brot, ist mir lieber als so olles Fleisch.

So ein leckeres Lamm von unseren Freunden, oder ein Zicklein, dass das ganze Jahr nur draußen auf der Weide war und Gras gefressen hat, lecker lecker. Da freu ich mich dann schon mal drauf.

LG Sabine

Beitrag von dominiksmami 16.12.09 - 18:01 Uhr

Hallo,

das Tiere zum Essen sind...hmm nunja das stimmt wohl vom Grundprinzip her.
Da war mal was mit fressen und gefressen werden *nick*

Das die Tiere NICHT für uns Menschen zum essen gedacht waren von der Natur, ist aber eine schlichtweg falsche Behauptung mancher amitionierter Tierschützer, schon unser Gebiss und unsere rein körperlichen Voraussetzungen zeichnen uns als "Omnivor" aus und da gehört auch Fleisch zu. Glücklicherweise kann der Mensch auch ohne, so das jeder es sich aussuchen kann.

Das was wir Menschen aber veranstalten, geht weit darüber hinaus.

Hobbyfischer oder auch -Angler, die fischen OHNE den Fang essen zu wollen z.B., Tierjagden ohne Sinn und Zweck ( siehe z.B. die Ländern in denen die elende Fuchsjagd immer noch erlaubt ist), Massentierhaltung unter den unwürdigsten Bedingungen, tierquälerische Transporte und fragwürdige Tötungsmethoden.

Und zumindest die letzten drei Dinge zum großen Teil nur weil Geiz ja so unwahrscheinlich geil ist und ein Großteil der Menschheit (o-ton einer unschönen Diskussion die ich mal führen mußte) "nicht so doof ist und auch noch soooo viel Geld für Fleisch zum Fenster raus schmeißt" ( es ging um die Preise von gutem, geprüftem Biofleisch beim Biofleischer, die ja so horrend waren das "kein normaler Mensch" sowas kaufen würde, wo es doch "gutes, vernünftiges Fleisch" im Supermarkt schon so "angenehm günstig" zu kaufen gibt.

Nicht falsch verstehen, ich esse selber Fleisch, sehr, sehr gerne sogar. Aber dennoch versuche ich darauf zu achten wo es herkommt ( Biohaltung, möglichst aus der Region, vernünftige Schlachthäuser etc.). Zudem essen wir nicht sehr oft Fleisch, weil wir uns eben gesagt haben...lieber "gutes" und dafür selten, als Billigfleisch.


Tiere sind zum Essen da...klingt für die meisten wohl zu allgemein, deswegen wird so hitzköpfig darauf reagiert.

liebe Grüße

Andrea

Beitrag von glu 16.12.09 - 19:35 Uhr

*Unterschreib*

Beitrag von 3wichtel 17.12.09 - 18:02 Uhr

<<Das die Tiere NICHT für uns Menschen zum essen gedacht waren von der Natur, ist aber eine schlichtweg falsche Behauptung mancher amitionierter Tierschützer<<

Ich war lange in einem moralischen Dilemma: Einerseits sind wir als Allesfresser konzipiert (also auch Fleisch) andererseits haben wir den freien Willen und die Möglichkeit (und damit die Verpflichtung?) zu wählen und zu selektieren.

Dann habe ich mich entwicklungshistorisch ein wenig mit dem Thema beschäftigt und in allen Quellen gelesen, dass der Evolutionssprung des Menschen (weg vom primitiven Halbmenschen hin zum Homo sapiens) nur möglich war, WEIL der Mensch Fleisch gegessen hat. Es war wohl für die Gehirnentwicklung notwendig, bestimmte tierische Proteine, die nur im Fleisch enthalten sind, zu sich zu nehmen.

Seitdem bin ich mit dem Fleischessen ausgesöhnt.

Beitrag von krokolady 16.12.09 - 19:36 Uhr

bei mir trifft es eher "Nutzvieh ist zum essen da"

Und ja - ich bin leidenschaftlicher Fleischesser!
Auch hab ich schon z.B. Krokodil, Känguhru und Strauss probiert