Stillen und nun Antibiotkum und jetzt ..?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von ponseclipse 16.12.09 - 15:29 Uhr

Hallo !

Ich stille nun seit neun Monaten; mittlerweile noch drei Mal pro tag.
Ich will eine Mahlzeit noch ersetzen; morgens und abends stillen finde ich aber prima, auch für die nächsten Wochen/Monate...

Nun ist es aber so, dass ich Antibiotika verschrieben bekommen werde :-) und zwar solche, die nicht mit dem Stillen zu vereinbaren sind. Auch meine Heilpraktikerin rät die AB-Einnahme durchzuziehen, sie rät auch, abzustillen, weil sie der Meinung ist, dass mein Körper wieder zu Kräften kommen soll nach neun Monaten SS und neun Stillmonaten.
( Habe u.a. hohe Entzündungswerte / Gelenkschwellungen mit Schmerzen und es wurden Antikörper gefunden, die darauf hinweisen, dass ich zwei eklige Infektionen hatte... :-(. )

Was nun ?

Wird die Kleine die Flasche nehmen ? Und : Ich habe keine Pumpe zu Hause ? Welche besorge ich ? Wann kann ich nach Ende der AB-Einnahme wieder mit dem Stillen weitermachen ? Soll ich Milch vor der Einnahme abpumpen und einfrieren ? Oder..?

Fragen über Fragen...

Wer hat Erfahrungen und kann und will antworten ?

Ich finde es gerade sooo schade, weil alles so perfekt läuft...
Naja, wie heißt es so treffend : Alles ist im Fluß !

Viele Grüße und Danke vorab für eure Antworten !!!

Beitrag von toennchen 16.12.09 - 15:52 Uhr

Hi,

habe nicht do direkt Erfahrung, ich hatte auch grad AB wegen Brustentzündung, konnte meinen aber weiterstillen (war auch erst eine Woche alt).

Ich würde nicht vorab abpumpen, weil du dadurch ja den Milchfluß noch zusätzlich anregst und dann kommst du nicht mehr hinterher, wenn du - kurzfristig - abstillst.

Erst mal müßtest du sicher wissen, ob du danach noch weiterstillen willst. Wenn die AB-Einnahme vorbei ist, dürfte es nicht allzulange dauern, bis in der Milch nix mehr drin ist (ich schätze mal so 2 Tage).

Aber wenn deine Hebi schon meint, du solltest zu Kräften kommen, wäre es vielleicht ein passender Anlaß, komplett abzustillen? Wie gesagt, das mußt du dir überlegen, 9 Monate sind auf jeden Fall eine gute Stillzeit!

Alles Gute dir, du wirst es schon hinbiegen!

toennchen

Beitrag von ponseclipse 16.12.09 - 18:45 Uhr

Hi Toennchen

du hast es erfasst ;-)...ich müsste sicher wissen, ob / was ich will ? Das ist gerade das Schwierige an der Sache vermute ich. Im Prinzip ist Stillen schön und praktisch...

Hmmh, ich bin gespannt. Werde mit dem Thema nun wohl noch ein paar Tage " schwanger gehen " ;-) !

Lieben Dank für deine Antwort und drück dir die Daumen, dass sich keine Brustentzündung erneut anbahnt. Bei mir hat immer Retterspitz Tinktur äußerlich geholfen, wenn ich die ersten Anzeichen verspürte. Hol dirs direkt aus der Apotheke und stelle es dir zu Hause hin. Denn oft erwischt es einen in der Nacht oder am Wochenende oder du hast gerade keinen Nerv in die Apo zu rennen.

LG

Beitrag von hebigabi 16.12.09 - 16:02 Uhr

Gib mal den Namen des Medis oder den Wirkstoff hier ein - meist kann man trotzdem stillen

http://www.embryotox.de/wirkstoffe.html

LG

Gabi

Beitrag von ponseclipse 16.12.09 - 18:36 Uhr

Hallo !

Und ganz lieben Dank ! Medikament / Wirkstoff ist noch unbekannt...Bin nun sehr gespannt.

Meine Hebamme meinte, dass in meinem Fall, wohl ein Medikament gewählt würde, bei dem Stillen für meine Tochter nicht ungefährlich wäre...

Schönen Abend