vom Pc spielen gefesselt !!!!!!!!!!

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von cooliepanther 16.12.09 - 18:45 Uhr

Hallo, mein 6jähriger würde am liebsten den ganzen Tag PC spielen. Es ist zum Mäuse melken !!! Wir haben ihm die Zeit auf 60 Minuten reduziert, dh. sein PC fährt automatisch runter.
Er kann sich einfach nicht beschäftigen. Er ist kein Legokind. Lesen kann er noch nicht sehr gut.
Den ganzen Tag erzählt er von seinen PC Künsten, wie weit er ist, in welchem Level ...

Ist das normal ?

Ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Wir haben so viele Spielsachen, Mini Lük, ...

Nichts spricht ihn an. Wer kann mir sagen, wie wir das abstellen können.

Gruß cooliepanther

Beitrag von arienne41 16.12.09 - 19:14 Uhr

Hallo

Mein Sohn ist 5,5 Jahre und darf Sonntags 30 Minuten an den PC.

Entweder möchte er Janosch oder im Word schreiben.

Es liegt doch an Dir wie oft er spielen darf und Stunde am Tag finde ich zu viel.

Nun ist es natürlich schwer was einmal erlaubt ist es zu verbieten.

Geh einfach mit ihm raus da gibt es kein PC.

Gruß Arienne

Beitrag von viofemme 16.12.09 - 19:56 Uhr

Normal ist das hoffentlich nicht. Ich finde es schon sehr viel für einen gerade einmal sechsjähriges Kind, eine Stunde täglich am Coputer zu spielen!

Abstellen könntet ihr es nur, wenn ihr seinen Computerspielkonsum konsequent zeitlich begrenzt - auch wenn das vermutlich einige Konflikte mit sich bringen wird, die man als Erziehende aber aushalten muss - und dann wird er sich schon nach gebotenten Alternativen umsehen. Vielleicht wird er zum Lego-Kind oder findet an anderen Dingen Interesse. Offebar habt ihr ja einiges.

Beitrag von sonnenblume77 16.12.09 - 21:14 Uhr

Hallo,

wenn sich alles nur noch um den Computer dreht, würde ich es konsequent reduzieren und ihn nur noch am Wochenende spielen lassen. Mein Sohn ist 5,5 Jahre und darf mal Sonntags an den PC für eine halbe Stunde.

Täglich eine Stunde finde ich viel zu viel. Ist irgendwo verständlich, dass da die Phantasie und Lust zum Spielen verloren geht.

Gruß

Beitrag von jules0815 16.12.09 - 21:28 Uhr

Hi,

Er ist 6 Jahre alt, darf eine Stunde an seinem eigenen Rechner datteln, pro Tag, und du fragst wie du das abstellen kannst???


Du bist seine Mutter und erlaubst, was und wieviel er darf. Es ist doch kein Wunder das er davon gefesselt ist, wenn dies eine intensive Stunde seines Tagesablaufs einfasst.

Mein Sohn würde auch gefesselt sein, wenn er jeden Tag Scrabble spielen würde oder Monopoly oder auch PS3, deshalb wird abgewechselt, jeden Tag ein anderes Spiel, sodass es aber ein Highlight bleibt und nicht alltäglich wird.


Mach deinem Kind keine Vorwürfe, er spricht davon weil er in diesem PC-Spiel aufgeht, was er vll. mit deiner Unterstützung auch mit Lego erreichen könnte, denn normalerweise fängt jetzt mit seinen 6 Jährchen erst das Legoalter an.

Macht euch einen Plan, wann er spielen darf und die Zeit setzt du fest!
PC raus aus dem Zimmer (wenn er drin ist) und kennst du die Uhr?! Dann schalte ihn selber aus, damit er sieht, das du dich kümmerst und spielt danach was ggf. mit Lego und setzt seine im PC-Spiel erlernten Sachen um, baut die Figuren nach oder ähnliches (weiß ja nicht was er spielt).


LG

Beitrag von gunillina 17.12.09 - 06:44 Uhr

Was soll ich sagen?

Raus gehen, draussen spielen. Beschäftige dich mit ihm. Aktiv.

In den Turnverein gehen, eine Sportart aussuchen, die er machen kann/will. Was spielt er gern am PC? Lässt sich das auf eine Sportart übertragen?

Lass ihn eine Kampfsportart machen, dann kann er sich austoben und lernt, dass auch die Realität Spass machen kann...:-)

Gib ihm einen Grund, NICHT vor dem PC sitzen zu wollen. Einfach nur die Zeit auf 60 Minuten zu reduzieren (DAS IST VERDAMMT VIEL FÜR SO EINEN KLEINEN WURM!!!! Ja, ich habe gerade geschrieen...:-)) bietet ihm ja keine Alternativen...

Letztlich bist du die Mutter. Du machst den Rechner aus und sagst: Schluss jetzt, wir gehen raus. Schluss jetzt, wir besuchen deine Freunde, Schluss jetzt wir gehen in den Wald, Bären suchen. Oder so. Du bist der Boss, nicht der PC. Und dein Sohn auch nicht. Nur du. Damit hast du auch die Verantwortung, dass dein Sohn NICHT nur vor dem Rechner sitzt.

Ich könnte meinen auch länger als 60 Minuten vor dem Ding "parken". Will ich aber nicht. Er darf höchstens 30 Minuten ran, schließlich will er später auch noch fern sehen. So ein Nachmittag ist schnell rum vor all den Bildschirmen.
Kinder sind aber dazu gemacht, sich aktiv zu bewegen. Vor dem PC können auch sie bereits Suchtpotenzial entwickeln. Deshalb rate ich dir, schnellstens das Ding zur Nebensache zu machen und für Abwechslung zu sorgen.

L G
G, die sich manchmal echt wundert... 60 Minuten, und das ist schon die reduzierte Zeit... hört sich an, als sei Freitag und du ein Fake, ehrlich jetzt. :-(

Beitrag von jellybaby25 17.12.09 - 08:49 Uhr

Tja, die Geister, die ich rief...

Hallo,

ich schließe mich den anderen an, konsequent den PC-Konsum runterfahren. Ein Sechsjähriger muss NICHT täglich an den PC.

Ich würde sogar ganz klar maximal 2 Tage überhaupt erlauben, aber das ist Ansichtssache.

Da er sich nicht alleine beschäftigen kann, würde ich ihm zunächst Hilfestellung anbieten, indem du mit ihm gemeinsam ein Spiel spielst, er sich verabredet, usw.
Ich würde aber auch versuchen, seine Langeweile auszuhalten, denn die ist gar nicht so schlecht für Kinder, weil sie - nach dem anfänglichen Frust ;-) - Ideen weckt.

Aber ist natürlich anstrengender als ein Kind, das am PC sitzt. Also gutes Durchhaltevermögen!

Gruß,
jelly

Beitrag von parzifal 17.12.09 - 11:26 Uhr

Ich persönlich halte insgesamt 60 min. PC-Spiele am Tag nicht für zuviel, wenn er nicht gerade den letzten Schwachsinn spielt.

Hier wird unisomo meistens davon ausgegangen, dass PC-Beschäftigung per se schädlich ist und soweit wie möglich reduziert werden sollte.

Ich halte aber auch den PC-Umgang für ein "Lernen".




Beitrag von jules0815 17.12.09 - 14:05 Uhr

Ich glaube du missverstehst da was!

Die Antworten die hier kamen, sind auf den Fall der TE zugeschnitten und nicht verallgemeinert worden.

Der Unterschied liegt auf der Hand; wenn sich ein Kind nicht anders beschäftigen kann und den ganzen Tag nur noch von seinem Game spricht, geht das in die Richtung Sucht und das ist unisomo etwas gefährliches, dem man entgegensteuern muss. Und in der ersten Phase des "Entzuges" ist eine Stunde definitiv zu viel.

Zum anderen ist der Konsum allein kontraproduktiv, denn wie die TE schreibt, ist ihr Sohn allein am Rechner, dieser fährt dann automatisch runter, weil man anscheinend die Uhrzeit nicht kennt oder vll. etwas anderes zu tun hat in dieser Stunde.

Mein Sohn ist auch am Rechner, aber mit mir zusammen! Er darf im Netz surfen oder auch mal ein Spiel spielen, mal länger als 1 Stunde und dann wieder wochenlang gar nicht. Jedoch würde ich (gerade ein Kind was noch nicht lesen kann) nicht unbeaufsichtigt am Rechner datteln lassen... .

Beitrag von viofemme 17.12.09 - 14:34 Uhr

Es gibt in der Tat Studien, die eine Zusammenhang zwischen Computerspielen (oder auch Beschäftigung mit dem PC, gleich wecher Art) nicht gerade als entwicklungsförderlich betrachten.
Natürlich ist auch der Umgang mit dem PC eine Form des Lernens - aber welche Beschäftigung wäre das nicht? Und ich gebe zu, dass gewisse Spiele die Hand-Augen-Koordination sogar fördern. Lernsoftware muss genau betrachtet werden, viele Programme sind bei genauere Betrachtung didaktisch und methodisch fragwürdig, andere sicher gut. Aber auch Lernen funktioniert mit "Hand und Herz" besser, als vor dem Bildschirm.
Aber Grundschulkinder lernen eben auch sehr stark noch durch richtiges Spiel. Erlerntes (beispielsweise aus der Schule) kann nachweislich nach Computerspielen (und Fernsehen) nicht effizent verarbeitet werden und gelangt so nicht in das Langzeitgedächnis, Motorisches bleibt auf der Strecke und wo ist das Spiel mit Freunden oder den Eltern?

Problematischsehe ich hier neben der Dauer vor allem auch die scheinbare Alternativlosigkeit zum Computer. Wo ist dieses Kind in zwei, drei Jahren? Computerspieler sind nicht automatisch Einzelgänger, aber hier scheint es kaum noch möglich zu sein, sich ohne PC zu beschäftigen und da ist fraglich, ob auch langfristig noch Kontakt zu anderen Kindern gewünscht ist, oder ob virutelle Welten nicht viel schneller und konfliktärmere Spielplätze sind, viel unkomplizierter der Bedürfnisbefriedigung dienen?
Zudem nimmt das Computerspielen ja auch eine große Rolle im Leben des Kindes ein, wenn es sein wesentliches Gesprächsthema ist. Ist nicht das schon Alarmsignal genug, dass es deutlich zuviel PC-Zeit ist?

Beitrag von tammyli 17.12.09 - 14:28 Uhr

Hallo,

das ist zu viel. Vieleicht 2 mal in der Woche und dann für höchstens eine halbe Stunde.

Versuche Deinen Sohn sinnvoll zu beschäftigen. Natürlich bist Du da auch gefragt. Wieso soll er alleine spielen? Sucht Euch einen Sportverein oder ladet Freunde ein. Selber solltest Du mit Deinem Sohn auch spielen. Das ist sogar sehr wichtig. Das Zauberwort heißt Kommunikation ;-).


Viel Glück.

Beitrag von h-m 17.12.09 - 15:56 Uhr

Ich würde erst mal ein paar Wochen den PC völlig aus lassen. Meine Nichte war mal länger krank und hat sich dadurch angewöhnt, recht viel fernzusehen. Als sie wieder gesund war und der TV-Konsum wieder beschränkt wurde, quengelte sie auch ständig nach Fernsehen. Ihre Mama hat dann den Fernseher für zwei Wochen komplett in den Keller geräumt. Natürlich auch erklärt, warum sie jetzt so handelt. Erfordert allerdings von den Erwachsenen Konsequenz und Durchhaltevermögen. Meine Nichte war danach geheilt und hat anstandslos die TV-Regelungen akzeptiert.

Beitrag von loonis 17.12.09 - 19:43 Uhr




Ich finde Sachen wie PC (Lernspiele!) ,Nintendo etc. nicht
"schlimm" ...ABER in Maßen!
Ein 6 jähriges Kind TÄGLICH 1h an d. PC zu lassen....DAS ist viel zu viel ...
Du sagst ,dass Ihr d. Zeit schon REDUZIERT habt?
Wie lange durfte er denn vorher dran?

Unser Sohn ist 6,5 J. ,geht in d.1. Klasse u. ist
ein kleiner Schlaubi ...
Er hat meinen "alten" Laptop bekommen ...darf mal am WE
für 30 min ran ,das kommt viell. 1-2x im Monat vor u. dann
auch nur Lernspiele ...

Ich habe letztens gerade gelesen ,dass der Medienkonsum in diesem Alter MAX. 45 min pro Tag
nicht überschreiten soll...da ist aber alles gemeint...PC,TV,Nintendo,Wii u. was es sonst noch gibt.

Geht mit ihm raus ,spielt Gesellschaftsspiele ,meldet ihn im Verein an ....usw.

LG Kerstin

Beitrag von binci1977 18.12.09 - 22:40 Uhr

Hi!

Also das ist eindeutig immer noch zu viel.

Meine Großen(7 und 5 1/2) dürfen in der Woche weder Fernsehen, noch an den PC.

Manchmal (eher selten) spielen sie mit dem Nintendo DS und manchmal PC. Meist nur am Wochenende und mit zeitlicher Begrenzung.

TV gibt es nur Freitag abend einen Film und ein Sonntagsmärchen. Das reicht völlig aus und sie sind es so gewöhnt. Gut, in den ferien lass ich es immer mal wieder etwas lockerer angehen, aber ansonsten wissen sie, wie es läuft. Mein Sohn spielt seit kurzem auch mit lego(vorher waren es seit Jahren fast ausschließlich Züge) und meine Tochter ist ne Basteltante. Die ist die ganze Zeit am Werkeln und liest auch immer wieder(2.Klasse).

Wir sind schon im Kindergartenalter oft in die Bibliothek und sie mögen sehr gerne Bücher.

Das ist echt nur Gewohnheitssache. habe TV konsum von fast täglich langsam bis auchs Wochenende runtergefahren und sie leben auch noch.


LG Bianca

Beitrag von turmmariechen 18.12.09 - 22:57 Uhr

Hi, ich weiß genau was Du meinst. Mein Sohn hatte mal eine "extreme Fernsehphase" - er fragte immer und ständig danach. Es hat wirklich nur geholfen das Ding konsequent auszuschalten. Nach einer Woche war das Thema erledigt und wurde auch nie wieder zum Thema.
Dadurch wird Dein Sohn aber sicher auch nicht zum "Lego Kind". Ich habe auch so ein Exemplar. Mein Sohn interessiert sich NULL für Spielzeug (hat er noch nie). Ich habe ihm öfter mal was Neues angeboten - kein Interesse. Er sammelt aber gerne alle möglichen Karten, rätselt und liest gern. Damit beschäftigt er sich stundenlang. Versuche doch einfach mal heraus zu finden wo seine Vorlieben liegen? Wie sieht es mit Freunden aus?