Wer kenn sich mit Insolvenz aus?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von flori571 16.12.09 - 19:29 Uhr

Hallo,

die Krankenkasse (AOK) hat damals für meinen Vater (2003) einen Antrag auf Insolvenz gestellt, weil dieser für sich und seine Angestellten, keine Beiträge mehr Zahlen konnte, er war dann also Insolvenz, Haus und Firma wurden versteigert und jetzt wurde im September 2009 das Verfahren aufgehoben bzw. beendet, weil ja die 6 Jahre um waren.

Ich kenn mich ja mit dem Gesetzt und so nicht aus, aber ich dachte es hies immer "nach 6 Jahren Schuldenfrei" aber die AOK verlangt jetzt immer noch Geld, was sie trotz einleitung des Verfahrens wohl nicht bekommen haben, das sind ca. 10% der Gesamtsumme, aber immerhin ganz schön viel, für jemand der 6 Jahre auch nix zurücklegen konnte.

Muss dann das jetzt Zahlen? Oder können die für diesen Betrag wieder Insolvenz beantragen oder können auch alle anderen wieder kommen und auch Ihr Geld wieder verlangen, aber dann geht ja das ganze wieder von vorn los #augen und die ganze Sache mit der "Insolvenz" hätte ja gar keinen Sinn!

Wäre schön wenn mich da mal einer aufklären könnte #danke

LG

Beitrag von arkti 16.12.09 - 19:34 Uhr

Kann mir nicht vorstellen das eine Restschuldbefreiung bei Unternehmern besteht.

Denke die können alle noch Geld verlangen.

Beitrag von cobrablau 16.12.09 - 20:03 Uhr

Hat die AOK damals evtl. eine Forderung aus vorsätzlich begangener unerlaubten Handlung angemeldet? Und dein Vater hat dieser dann im Prüfungstermin nicht widersprochen?

Solche eine Forderung muss man nämlich auch nach der RSB noch zahlen.

LG Cobrablau

Beitrag von flori571 16.12.09 - 20:12 Uhr

Hallo,

ja ich glaub sowas stand mit in den Schreiben drinn, danke für deine Antwort, da wissen wir erstmal Bescheid #danke

LG

Beitrag von cobrablau 16.12.09 - 20:20 Uhr

Wenn du sicher gehen willst wie es damals war frag beim Insolverwalter nach der hat ja das Tabellenblatt, und weiß aufgrund von den jeweiligen Prüfungsterminsprotokollen ob Widerspruch eingelegt wurde oder nicht.