Umfrage: durchlebte Kinderkrankheiten

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Beitrag von lina1975 16.12.09 - 21:35 Uhr

Hallo!

Habe gehört, dass Kinder die nicht geimpft sind bzw werden und damit evt Kinderkrankheiten durchleben danach: " auffallend seelich gereift ist".

Kann das jemand bestätigen?
Was ist Eure Meinung dazu?

Meine Kinder sind bzw werden geimpft.

LG Lina

Beitrag von reneundsandra 16.12.09 - 21:50 Uhr

;-)Hallo,also ich lasse auch meine Kinder alle Impfen ist ja heut zutage normal.
Aber Krankheiten haben wir schon genug durch:-(
Windpocken,Rotavirus,Grippe,Bronchitis usw. usw. also es gibt so vieles was meine Jungs schon hatten aber Impfungen find ich echt wichtig:-D
lg reneundsandra+Kinder

Beitrag von myimmortal1977 16.12.09 - 21:50 Uhr

"seelich gereift ist". #kratz Meinst Du vllt.: seelisch gereift?

Das hört ich eher nach einer Aussage von Hardcore-Impfgegnern an.

Ich bin zwar eine Impfkritikerin, impfe nicht alles, was der Markt so anpreist, aber so was ist mir in meinen Info-Exkursionen noch nie als Aussage unter gekommen. Hört sich auch sehr strange an.

LG Janette

Beitrag von la1973 16.12.09 - 21:52 Uhr

Ich nehme mal an, Du bist Jahrgang 1975 oder??? Dann kannst Du Dir das eigentlich selber beantworten. Ich bin Jahrgang 1973, hatte die typischen "Kinderkrankheiten" - also was man damals halt dafür hielt - Masern, Windpocken und Röteln.
Kann Dir aber nicht sagen ob ich danach seelisch gereift war - was heißt das überhaupt?

Beitrag von snoopygirl-2009 16.12.09 - 22:39 Uhr

Stimmt, da gibt es auch mehrere Bücher zu diesem Thema.

Die ersten sieben Lebensjahre

Kinderkrankheiten natürlich behandeln

Kindersprechstunde

Zu den Impfungen; Beratungen aus der Kinderabteilung des gemeinnützigen Kinderkrankenhauses Herdecke

Die Homöopathiebücher von Ravi Roy erklären sowas auch immer sehr gut.

LG

Beitrag von widowwadman 16.12.09 - 22:40 Uhr

Gefaehrlicher esoterischer Humbug, der in die selbe Schublade gehoert, wie die Behauptung das Kinder die vaginal geboren wurden Gewinner sind und KS-Kinder Weicheier.

Krankheiten werden durch Viren, Bakterien und Parasiten ausgeloest, die dadurch ihren eigenen Fortbestand sichern, und sind keine Gott-gegebenen Pruefungen um den Charakter zu staerken.

Beitrag von snoopygirl-2009 16.12.09 - 22:47 Uhr

Ich glaub wir kommen auf keinen grünen Zweig und wenn wir uns nen Christbaum in den A.... stecken (hat meine Uroma immer gesagt).
Aber soweit muss es ja nicht kommen.
Soll doch jeder so leben wie ers für richtig hält.

Beitrag von widowwadman 16.12.09 - 22:57 Uhr

Nicht wenn er damit andere gefaehrdet. Und seine Kinder mit Absicht krank werden zu lassen, weil es angeblich den Charakter staerkt ist einfach nur mies.

Beitrag von bine3002 16.12.09 - 22:44 Uhr

Diese Theorie besagt, dass Kinder, die eine (schwere) Krankheit durchmachen, gestärkt daraus hervorgehen im Sinne von "Ich habe das geschafft, ich schaffe alles!"

Das nmag schon stimmen. Viele Krebspatienten berichten ja, dass sie nach ihrer Krankheit jeden einzelnen Tag viel intensiver genießen. Das Dumme ist nur, dass einige es leider nicht schaffen und dann gar nichts mehr sagen.

Und nur weil eine Krankheit "Kinderkrankheit" heißt, ist sie noch lange kein "Kinderkram". Viele sog. Kinderkrankheiten wie z. B. Polio sind schwere Erkrankungen mit Langzeitfolgen. Hier landeten einige Menschen früher, wenn sie an einer schweren Polio litten: http://foto.westfaelische-nachrichten.de/Futuris_-_die_Messe_fuer_das_Wohlbefinden/9/106582/106587S.jpeg

Seelisch gereift?

Beitrag von pechawa 17.12.09 - 08:39 Uhr

Hallo,

seelisch gereift ist vielleicht der verkehrte Ausdruck, die Kinder machen eher einen Entwicklungssprung. Und ja, ich konnte das bei einem meiner Kinder feststellen. Meine älteste Tochter hatte mit 2 Jahren den Keuchhusten. Sie war immer ein sehr liebes Kind - tagsüber. Nachts war wis dahin die Kathastrophe! So gut wie nie durchgeschlafen, häufig nachts von 00.00 Uhr - 4.00 Uhr wach gewesen und geweint. Deshalb schlief sie auch meistens ab 00.00 Uhr bei uns im Bett, aber sehr unruhig und mit ständigen Wachphasen. Als sie den Keuchhusten hatte, ließ ich sie nachts natürlich nicht aus den Augen und nach 6 Wochen war es überstanden. Ich war damals im 6. Monat schwanger, der Bauch fing an zu wachsen und ich hätte gerne mal wieder alleine mein Bett bewohnt. Ich erklärte also meiner 25 Monate alten Tochter, dass Mama nun einen dicken Bauch hat und viel Platz im Bett braucht. Deswegen muss mein großes Mädchen nun im eigenen Bett im eigenen Zimmer schlafen. Die Kleine schaute mich an, sagte "ja, Mama" - und das war's. Sie schlief abends im eigenen Bett und ab dieser Zeit auch fast immer durch. Ich konnte das damals nicht glauben, hatte das auch nicht mit ihrer Keuchhustenerkrankung in Zusammenhang gebracht. Später hatte ich mal gelesen, dass Kinder nach Kinderkrankheiten einen enormen Entwicklungssprung machen und da wurde mir Einiges klar. Und sowas stand in den Elternzeitschriften der 70/80-er Jahre!
Besondes nach der Masernerkrankung soll das so sein, werden wahrscheinlich auch Eltern von Kindern bestätigen können, die Masern hatten - sofern es die hier im Forum gibt,

l G Pechawa