Weis das jemand?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von 6woche.1 16.12.09 - 21:37 Uhr

Hallo Zusammen

Ich weis seit Tagen ist wieder ein bekannter FAKE hier im Forum unterwegs.Ich hab aber trotzdem eine Frage die mich wirklich interessiert.Weis jemand wer Milchpulver erfunden hat?Und wieso? Ich meine seit es Frauen auf dieser Welt gibt kann Frau doch auch stillen oder? (nein Keine Angst ich hab nix gegen Flaschenmamas) und wieso hatte man früher den Gedanke das Muttermilch schlecht sein sol,aber Milchpulver gesund? Das verstehe ich echt nicht.




Lg Andrea mit Kids

Beitrag von diana1101 16.12.09 - 21:45 Uhr

Mein Kind wäre wahrscheinlich gestorben, würde es die Flaschenmilch nicht geben.
Ohne Milch keine Nahrung.


http://de.wikipedia.org/wiki/Justus_von_Liebig

Um Säuglinge aus armen, schlecht ernährten Familien, für die aus gesundheitlichen oder anderen Gründen keine Muttermilch und auch keine Amme zur Verfügung stand, vor dem Verhungern zu bewahren, entwickelte Liebig nach längeren Untersuchungen eine Suppe für Säuglinge, wie er das Produkt nannte und in Zeitungen empfahl. Es handelte sich um einen frühen Vorläufer der heutigen Babynahrung.

MfG Diana

Beitrag von culturette 16.12.09 - 23:53 Uhr

Würde es Flaschenmilch nicht geben, müssten Kinder nicht sterben, weil es dann den Beruf Amme gäbe. #augen

Beitrag von mukmukk 16.12.09 - 21:49 Uhr

Hallo Andrea!

Es gab schon immer Frauen, die nicht stillen konnten oder wollten. Früher hatte man Ammen, wenn man sie sich leisten konnte. Ansonsten musste sicher auch mal das eine oder andere Baby verhungern... :-(

Im Internet habe ich das gefunden:
http://www.homepin.net/index~m~1~w~11195-domeniconi.aspx

Soweit ich weiß galt in den 70ern Muttermilch als nicht so gut weil man meinte, die Frauen wären starken Umweltbelastungen ausgesetzt, die sich in der MuMi ablagern würden. Inzwischen ist das aber widerlegt worden.

LG,
Steffi, die leider nicht stillen konnte weil einfach kein Milcheinschuss erfolgte

Beitrag von culturette 16.12.09 - 23:56 Uhr

Würde es heutzutage noch Ammen geben, würde der Staat für Bedürftige Frauen diese Amme bezahlen.

Beitrag von maggy79 16.12.09 - 22:06 Uhr

Hi,

ich habe als Baby (vor 30 Jahren) normales Milchpulver (Kuhmilch) mit Mondamin und Zucker bekommen.
Irgendwie nehme ich es meiner Mutter übel. :-(
Hatte schon immer Probleme mit dem Magen (Geschwüre mit 20 und so weiter) vielleicht wegen der Milch, wer weiß. #kratz
Ich selbst habe mein Baby 8 Monate (6 davon voll) gestillt.

LG
Maggy

Beitrag von widowwadman 16.12.09 - 23:12 Uhr

Ich bin vor 30 Jahren mit Zweidrittelmilch (Vollmilch-Wasser-Gemisch) grossgezogen worden, da meiner Mutter schon nach wenigen Tagen die Brustwarzen eiterten und sie derbe Mastitis hatte.

Mein Magen ist voellig ok, und auch wenn ich jetzt schon fast ein Jahr stille, kaem ich nie auf den Gedanken es meiner Ma uebel zu nehmen, dass es bei ihr nicht geklappt hat. Lag mit Sicherheit auch mit an falscher Beratung und fehlender Unterstuetzung, aber sie hat das was nach ihrem Ermessen und Rat des Kinderarztes am besten war getan.