an LZS - wann und wie habt ihr eure Babys/Kleinkinder abgestillt?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von pursuit1985 16.12.09 - 22:47 Uhr

Gleich vorweg, bitte nicht eine Diskussion starten warum ich meine Tochter noch nicht abgestillt habe etc.

Meine Tochter ist 18 Monate und liebt es noch immer gestillt zu werden. Mittlerweile möchte sie tagsüber nur noch 1mal, aber dafür sind die Nächte umso anstrengender. Sie möchte ab circa 24 Uhr alle 2 Stunden, manchmal auch jede Stunde gestillt werden. Sie lässt dann auch nicht locker und dreht mich um etc. Wenn ich ihr die Brust dann verweigern will, dann fängt sie an zu weinen und wird richtig wach. Der Nuckel hilft dann auch nicht weiter :-(
Ich stille wirklich sehr gerne, aber nachts wäre es schon schön wenn ich mal 4 Stunden am Stück schlafen könnte. Habt ihr eine Idee wie ich das anstellen kann? Oder geht es wirklich nur mit viel Tränen?

Hat sich das bei euch irgendwann von alleine wieder gelegt oder musstet ihr auch nachhelfen? Ach übrigens, sie schläft bei uns im Elternbett. Im ihren Bett wird es auch nicht besser, sodass wir sie gleich bei uns lassen.

Vielen Dank für eure Hilfe.

Beitrag von ficus 17.12.09 - 02:26 Uhr

Ach, das kommt mir irgendwie bekannt vor, nur dass meine Tochter "erst" 17 Monate alt ist.
Nein, leider kann ich dir da auch keinen Tip geben, nur das Gefühl: du bist nicht allein!!
LG ficus

Beitrag von pursuit1985 17.12.09 - 08:47 Uhr

Danke, es ist schön zu wissen das man nicht alleine ist #liebdrueck

Beitrag von saya82 17.12.09 - 08:30 Uhr

Hallo,
das ging uns auch so. Mit 2 Jahren wird es besser. Das hab ich überall gehört und es stimmt. Seit kurz vor ihrem 2. Geburstag schläft sie durch :-)
LG

Beitrag von pursuit1985 17.12.09 - 08:46 Uhr

Ok, dann kann ich ja noch hoffen :-D Sie muss ja nicht unbedingt durchschlafen, aber so ein paar Stunden Schlaf wären ja mal ganz nett hehe

Beitrag von ayshe 17.12.09 - 10:29 Uhr

also meine tochter schlief ohne stillen keineswegs durch ;-)

DAS blieb alles beim alten, echt.
aber sie wachte dann eben auf, ich streichelte sie und sie schlief wieder ein.

Beitrag von qrupa 17.12.09 - 09:48 Uhr

Hallo

manchmal kanne s auch ganz plötzlich gehen. ich war die letzten Wochen echt am Ende, weil unsere Zuckerschnecke nachts eigentlich wieder am dauerstillen war. Ich kam mir wirklich vor wie in den allerersten Tagen. Das stillen selbst war mir recht egal, das war nciht weiter wild, aber das nächtliche dauergenuckel ging mir wirklich auf den Keks. Ich hab war so weit dass ich sicher war nachts "abzunuckeln". Aber soweit bin ich gar nicht gekommen, denn von dem tag an schläft mademoiselle ganz friedlich, stillt nachts 2 Mal für ca 3 Minuten, dreht sich um und schläft weiter.

LG
qrupa

Beitrag von schullek 17.12.09 - 10:07 Uhr

hallo,

ich hab das nicht gemacht, das hat mein sohn selber gemacht mit 3,5 jahren.
er wurde ab einem jahr fremdbetreut und deshalb hatten wir generell recht feste zeiten. so ab 2,5 hat er angefangen deutlich wenioger zu stillen.

lg,

schullek

Beitrag von luka22 17.12.09 - 10:14 Uhr

Welche Lösung du wählst, hängt stark von deinem Leidensdruck ab. Wenn du körperlich am Ende bist und nicht mehr kannst, wirst du es gut ertragen deine Tochter weinen zu sehen (trösten kannst du sie ja). Wenn dein Leidensdruck noch nicht so hoch ist, dann wird es eben in dieser Weise weiter gehen.
Ich habe meine Tochter bis 3,5 gestillt - auch eher unfreiwillig (aber nicht nachts). Ich wusste nicht, wie ich sie abstillen soll, denn sie hat das Stillen geliebt und danach verlangt. Dann wurde ich schwanger und das Stillen wurde unerträglich für mich. Ich habe ihr dann gesagt, dass es nicht mehr geht (habe sie auch nicht mehr "rangelassen") und von da an war sie abgestillt - von heute auf morgen sozusagen.
Jetzt muss ich meinen knapp 1jährigen abstillen, weil ich eine drigende Untersuchung machen muss und habe aber keine Ahnung wie ich das anstellen soll!

Liebe Grüße
Luka

Beitrag von ayshe 17.12.09 - 10:28 Uhr

hallo,

ach ja, das kenne ich auch zu gut ;-)

da ich arbeiten war, blieb meiner tochter eh nur der abend und die nacht zum stillen.
als sie 2 war, kam sie auch 6-7x die nacht,
wenn man dann früh hoch muß,
ist man völlig platt, kann ich gut verstehen.


also ich habe versucht, die anzahl zu verringern, ging aber aiuch nicht und ich wollte nicht, daß sie weint und unglücklich ist.

also habe ich versucht, die stillzeiten an sich zu verkürzen.
ich habe ihr klipp und klar gesagt, daß ich hundemüde bin und sie versuchen soll, nur ganz, ganz kurz zu trinken, habe ihr auch immer gesagt "so, jetzt laß uns bloß schlafen, komm, es reicht" usw.

es war recht schwer, aber es ging, dauerte aber auch recht lange.
sie hat tatsächlich die trinkzeit verkürzt und irgendwie wurde dabei dann auch die anzahl geringer.
und so kamen wir auf null, nachts also abgestillt.
ohne weinen ;-)


lg
ayshe

Beitrag von wurmologin 17.12.09 - 10:42 Uhr

HI,

wir haben auch immer wieder Phasen in denen er nachts noch häufig stillen will...und immer wenn ich dann an dem Punkt bin, dass ich so fertig bin, dass ich nicht mehr wollte, wurde es viel besser...

einen Tipp habe ich vielleicht: mein Sohn fand es ganz toll, sich abends selbst einen Becher Wasser ans Bett zu stellen. Wenn er nachts aufwachte, fragte ich ihn erst, ob er Wasser möchte. Oft hat er sich damit dann zufrieden gegeben...das kann halt auch mein Mann machen, daher wurde der Schlaf für mich ein wenig länger.

er wird aber nach wie vor nachts wach...

Beitrag von 20girli 17.12.09 - 15:13 Uhr

Hi,

ich habe meinen kleinen gestillt bis er fast 16 monate jung war. Ich musste dann abstillen- ich lied plötzlich unter Panikattacken und sollte Tabletten nehmen...damit durfte ich nicht weiterstillen...leider.
Ich musste also von heute auf morgen aufhören. das war sehr schwer. zum glück hab ich einen tollen Jungen der es auch ohne weinen akzeptiert hat.

bisdahin hat er unterschiedlich oft getrunken nachts. Ca. 2-5 mal die Nacht.

Auch nachdem abstillen hat er nicht besser durchgeschlafen. Seitdem er laufen kann schläft er auch in seinem eigenem Bettchen ein...er lief erst mit 16 monaten :-). Aber er kam jede Nacht zu uns ins Bett. Und er wurde immer wach...geweint, durst oder der schnuller war weg.

Erst jetzt er ist 2 1/2 jahre alt...schläft er immer öfters auch in seinem Bettchen durch, nicht jede Nacht aber öfters eben.

So war es aber auch mit meinen anderen Kindern. Wenn es nicht die Flasche war die sie brauchten , dann hatten sie durst, schlecht geträumt, die Zähne ect.
Überwiegend durchschlafen in ihren eigenen Betten taten sie alle erst so um den 3 Geburtstag rum.

Je älter sie werden....schlafen sie auch irgendwann durch:-)

Ich kann mich noch gut daran erinnern wie das war wenn mein kleiner auch so forsch war und mir den pulli runterzog ;-) Ich weis auch noch das ich manchmal gar nicht mehr wusste am anderen Morgen, wie oft er eigentlich an der Brust war...ich hatte ihn immer neben mir liegen und bin dann wieder eingeschlafen oder erst gar nicht richtig wach geworden.

Immer wieder versuchen, wenn es nicht klappt dann später wieder versuchen - irgendwann erwischt man den zeitpunkt wo das Kind bereit ist, im eigenem Bettchen zu schlafen..oder doch den Schnuller zu nehmen.

Solange heist es...durchhalten :-) Es bleibt aber nicht für immer so.

Lg kerstin

Beitrag von pursuit1985 18.12.09 - 12:57 Uhr

Gestern Nacht war schon wieder sehr anstrengend... fast jede Stunde. Sobald ich mich umdrehe steht sie auf und dreht mich um... ich hoffe, es ist nur eine Phase *gähn*