ich bin tante

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von katici 17.12.09 - 09:28 Uhr

weiß nicht,welchen inhaltsbutton ich nehmen soll, ich denk ihr wisst warum.
wir haben keinen kontakt mehr zur familie meines mannes, aber wissen,dass seine schwester gestern in die klinik kam zur entbindung. jetzt sind wir also das erste mal onkel und tante und ich weiß überhaupt nicht, wie ich mich fühlen soll.
sie werden sich bestimmt melden und dann würden wir sie auch besuchen,aber ich glaub ich brech in tränen aus,wenn mein mann seinen neffen auf dem arm hält.nach allem, was wir durch haben...
ach je, bin mal gespannt,wie das alles weitergeht!
:-(

Beitrag von hasi59 17.12.09 - 09:33 Uhr

Oh Scheiße! :-( Das ist natürlich doof! Klar sollte man sich freuen, aber hier wird jeder verstehen, dass es nicht einfach ist bzw. nicht geht!

Warte auch auf den Moment, wo meine Schwester verkündet: Hurra ich bin schwanger! Die üben nämlich fürs 2.

Ich hoffe sehr, dass du damit klar kommst! Man gewöhnt sich zumindest dran! Bin ja schon 2fache Tante!


LG
Hasi

Beitrag von katici 17.12.09 - 09:43 Uhr

danke süße,#liebdrueck#heul
ich denk das problem ist halt auch,dass wir ja schon verstritten waren,als wir von der schwangerschaft erfuhren. und ich nie mit ihr darüber geredet hab. und gesehen hab ich sie in der zeit zweimal.
ach es ist einfach ungerecht.aber auch damit werd ich lernen umzugehen.
will mir ja eigentlich meine positive einstellung für die nächsten monate nicht verderben lassen.
wie gehts denn jetzt eigentlich bei euch weiter?
reichel-fentz, richtig?und dann weiter?komisch, ich hab mir echt gedacht,dass es bei euch dieses mal geklappt hätte...die bedingungen waren sooo gut im vergleich zu den anderen malen...
ich will zum ostheopaten gehen.zusätzlich zur akkupunktur.so ganz nur "üben" kann ich nach den jahren irgendwie nimmer und will noch was "optimieren"?

Beitrag von hasi59 17.12.09 - 09:48 Uhr

Wie gesagt, man gewöhnt sich an alles. Immer gute Miene zum bösen Spiel! ;-)

Ja erstmal Reichel-Fentz. Vielleicht versuchen wir es auf natürliche Weise (hab im ICSI Club gepostet) und dann hab ich ja noch 4 Eisbären! Mal schauen!

Beitrag von katici 17.12.09 - 10:04 Uhr

hm, in dem club bin ich nicht,deshalb krieg ich nichts mit.
erkundig dich doch auch mal über osteopathie,das soll wirklich gut sein...
lg

Beitrag von sprentz 17.12.09 - 10:24 Uhr

Meine liebe Katici,

Ich musste selbst 10 mal Tante werden, 10 mal die Hölle durchleben weil es bei uns nicht geklappt hat, 10 mal viele Tränen vergiessen und 10 mal hab ich mich nicht wirklich gefreut wofür ich mich heut noch schäme:-(.......aber das elfte Enkelkind meiner Eltern war unser TIM:-)

Ich umarme dich fest, und wünsche dir von Herzen dass du niemals die Kraft verlierst um weiterzumachen!

Deine Jess

Beitrag von katici 17.12.09 - 23:37 Uhr

vielen lieben dank!
wenn es ein so gutes "ende" nimmt wie bei euch.
manchmal ist es einfach schwer zu glauben...

Beitrag von sumsifast 17.12.09 - 10:25 Uhr

Hallo meine Liebe!

Das ist wirklich ein blödes Gefühl und ich kenne es nur zu gut!!! :-(

Ich bin auch 9Fachtante! und meine älteste Nichte hat letztes Jahr im Jänner mit 19 ihr erstes Baby "ungewollt" nach einer gescheiterten Ehe mit einem One Nigth Stand bekommen. Was soll ich sagen, die meisten hier im Forum werden verstehen, dass sich meine Freude in Grenzen gehalten hat.

Es ist schwer und einen Tipp wie man damit umgeht gibt es wohl nicht. Meine besten Freundin hat am 28.8.2009 ihr erstes Baby bekommen, am 22.8.2009 hätte ich ET gehabt (hatte aber in der 11.ssw eine FG). Da konnte ich mich aber ohne Wehmut freuen.

So unterschiedlich kann das Empfinden manchmal sein. Ich habe für mich entschieden, dass ich die Situationen meide, in denen der Kleine mit dabei ist. Der Grund für meinen Entschluss ist einfach, weil ich niemanden dafür verantwortlich machen kann, dass ich mich nicht freuen kann und den jungen Müttern ihre Freude nicht vermiesen möchte. Ich besuche auch niemanden auf der Babystation.

Ich wünsche dir, dass du einen Weg findest damit um zugehen. Mit deinen Gefühlen bist du nicht alleine, vielleicht hilft das ein klein wenig.

Alles Liebe, Sumsi #herzlich

Beitrag von katici 17.12.09 - 13:41 Uhr

danke...

Beitrag von anja_duisburg 17.12.09 - 14:41 Uhr

Hallo!
Ich kann dich voll und ganz verstehen.
Mir gings genauso und mir wirds demnächst auch wieder so gehen.
Vor 3 Jahren kam mein 3 Neffe auf die Welt. Meine Schwägerin sagte mir genau an dem tag dass sie schwanger ist, als ich erfuhr dass ich ohne eine KiWu Klinik nich ss werde. Tolles Timing.
Ich habe mich dann eineinhalb Jahre von ihr fern gehalten(SS und bis 6 Monate nach der geburt).
Danach war es erträglicher für mich.
Das selbe wird mir wohl wieder passieren werden.
Ich kann dir leider keinen rat geben was für dich das Richtige wäre. Die Hauptsache ist, dass du dich aus Pflichtgefühl zu nix zwingst.
Entscheide allein ob du dir den Anblick zutrauen kannst oder eher nicht.
Alles Liebe Anja

Beitrag von katici 17.12.09 - 23:36 Uhr

lieben dank für deine antwort
das bei dir ist ja noch schlimmer...
ich weiß es noch nicht,wie ich damit umgehe.aber ich will nicht flüchten.die "gefahr"dass ich sie auf der straße treffe ist ja sehr groß...
irgendwann wird der zeitpunkt kommen,wo ich mich stellen muss.
lg und auch für dich alles gute

Beitrag von friggsi 18.12.09 - 18:00 Uhr

Hey,

ich kann dich supergut verstehen. Wir werden auch zum ersten Mal Onkel und Tante. Seine Schwester ist im 4.Monat. Hab schon nur geheult als ichs erfahren hab.

Scheiß Situation!

Bin irgendwie davon ausgegangen dass die beiden nie Kinder bekommen (also nicht wollen - aber Sie hat eben keinen Lust mehr zu arbeiten...) und jetzt ausgerechnet zu dem Zeitpunkt wo bei uns kein Weg mehr an der KIWU Klinik vorbei führt...

LG