Ich bin panisch :-(

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von skihase17 17.12.09 - 09:51 Uhr

Hallo,

nachdem meine Schwester am 1.10.2009 durch einen Autounfall ums Leben kam bin ich nicht mehr ich selbst... Ich kann relativ gut mit dem Schlag umgehen aber ich hatte heute morgen so richtige Panik vor einem Herzinfarkt :-( Das geht schon eine Woche so, aber so schlimm wie heute morgen war es noch nicht!

GEstern war ich bei einer Kinesiologin, das hat ansich gut geholfen im Fall *Trauerverarbeitung* aber meine Panik vor dem das mir was passiert wird immer größer... Mir sticht seit einer Woche die linke Brust und ich habe Angst das diese Trauer bis zum Herzinfarkt reicht :-(

Ich will nicht so denken, aber es wird einfach nicht besser. Trick 17 der Selbstüberlistung funktioniert im Moment gar nicht! Ich bin antriebslos und habe kaum Kraft :-(

Was soll ich machen, gehe ich heute mal zum EKG schreiben um zu gucken das da auch ja nix ist oder muss man für solche Dinge gleich zum Kardiologen wegen Ultraschall vom Herz oder gehe ich gleich zum Psychologen?

Ich bin fix und alle :-(

#danke fürs lesen und evt. Antworten!

Beitrag von -kopfsalat- 17.12.09 - 10:06 Uhr

Geh zunächst zu deinem Hausarzt. Und sag ihm deine Beschwerden, aber auch deine Panik. Er wird sicher ein EKG schreiben und dich auch zu einem Kardiologen überweisen, damit der checken kann, ob alles i. O. ist. Der Hausarzt kann dich dann auch zu einem Psychologen überweisen (oder zunächst Neurologen), wegen einer eventuellen Therapie.

Alles Gute #klee

Salat


Beitrag von skihase17 17.12.09 - 10:11 Uhr

Danke...

Ich habe eben bei Psychologen in der Umgebung angerufen aber die sind darauf nicht spezialisiert... Und wenn jemand da ist dann mit sehr langen Wartezeiten :-(

Ich gehe heute mittag gleich zum Hausarzt - am liebsten würde ich gleich gehen aber ich habe kein Auto vor der Türe :-( Oh man wo soll dass noch hinführen #heul

Ich will nur wieder ein *normales* Leben!

Beitrag von -kopfsalat- 17.12.09 - 10:21 Uhr

Als ich meinem Hausarzt von meiner Angststörung erzählte, hat er mich zunächst zu einem Neurologen überwiesen. Der Neurologe kümmert sich dann um alles weitere.

Ja, den Wunsch nach einem "normalen Leben" kenn ich. Das wird schon wieder #liebdrueck

Beitrag von mahischa 17.12.09 - 11:51 Uhr

Ich würde an deiner Stelle so schnell wie möglich mit einer Therapie anfangen. Du leidest bestimmt unter Panikattacken die durch den Tod deiner Schwester ausgelöst wurden. Ich hatte selbst fast ein Jahr lang mit diesen Attacken zu kämpfen....es ist soweit gegangen dass ich mit Blaulicht ins KH eingeliefert wurde. Lass dich nur ja nicht mit Tabletten allein vollstopfen. Helfen zwar ein wenig aber du kommst kaum los und das Problem lösen sie absolut nicht. Nach einem Jahr Therapie muss ich sagen dass ich wieder einigermaßen am Leben teilnehmen kann (zumindest wenn ich es mit dem Anfang vergleiche). Also wenn du dran arbeitest (mit professioneller Hilfe) wird das wieder. Ich wünsche dir viel Kraft und Glück.

LG

Beitrag von nordseeengel1979 17.12.09 - 15:39 Uhr

Hallo,

ich würd als erstes zu dem Hausarzt gehen. Lass erstmal abklären, dass nicht körperliches vorhanden ist.

Wenn alles ok ist körperlich, dann lass Dir eine Überweisung geben zum Neurologen/Psychologen wegen Therapie. Das ist ganz wichtig. Du sagst Du kommst gut damit zurecht, aber Hand aufs Herz, dass ist doch nur das Unterbewusstsein... In so kurzer Zeit ist die Trauer noch nicht zu Ende, und Du hast ein Recht zu trauern und das auch raus zu lassen...

Ich wünsch Dir alles gut.

Lg Nordseeengel