TM - Umgang mit Sohnemann- sie ist verzweifelt?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von schnuffi2612 17.12.09 - 11:53 Uhr

Hallo, ich habe ein kleines Problem und mag mal euren Rat oder eure Meinung hören. Seit dem 1.12. geht mein Sohn (17 Mo) nun zur TM. Vorher sind wir jedoch von uns aus schon 2 Wochen gegangen, wobei ich die Stunden immer dabei war. Seit der offiziellen Eingewöhnung haben die schrittweise die Abwesenheit von mir eingeführt. Leider weint, Aussage der TM, mein Sohnemann noch recht viel. Lässt sich jedoch von ihr beruhigen. Ihr zu Schaffen macht jedoch, dass er sobald sie ihn absetzt,wieder anfängt mir weinen und wahrscheinlich natürlich schimpft. Ich selbst bin keine Rabenmama, aber habe ihn in solchen Situationen auch mal weinen lassen, und erklärt warum ich ihn nicht hochnehme-gleichzeitig versuchte ich ihn abzulenken. Gestern erhielt ich den Anruf, dass wir im januar wieder neu loslegen mit der Eingewöhnung. Geht das so einfach? Heute war ich dann mit ihm die 3 Stunden da, habe mich verabschiedet und warte nun daheim, bis sie mich anruft, weil er sich eventuell nicht beruhigen lässt. Ich muss dazu sagen, dass sie noch 3 weitere Kinder hat (2 x 1 Jahr, 1 x 7 Mo) . Weiter sagt sie, dass mein Sohn nicht spielt, weit abgehend sitzt und beobachtet. Ich selbst kenne mein Kind und daheim spielt er. Das er noch nicht mit anderen Kindern spielt ist auch klar. Das Phänomen ist ejdoch, wenn die anderen 3 Mäuse heian, spielt er aufregend, megacool und ist voll bei der Sache. Liegt es daran:??
1. Kein Vertrauen?
2. Angst?
3. Angst vor Kindern?
TM selbst sagt, dass er einnehmend ist und die Situation anstrengend. Klar mag beides sein, aber hat sich TM übernommen, wegen dem Altersunterschied? Bin total verzweifelt, da ich selbst bei meinem Sohn Veränderungen feststelle..bsp. daheim weint er wesentlich mehr, als vor der Eingewöhnung. Das schlimme ist, die anderen Eltern, so haben wir den Eindruck, schauen immer ob mein Schatz da ist oder nicht, auch werfen sie merkwürdige Blicke uns zu. (habe heute gehört, dass sich ein Elternteil aufgeregt hätte, das ihr Kind daheim inzwischen halt auch mehr weint, und sie es ebenso nciht kennen - das liegt doch aber nciht an meinem Sohn.) PS. als ich heute da war und TM den Raum verliess- haben alle bis auf mein Schatz geweint (er war auf meinem Arm) - habe dann gesungen und alle Mäuse hörten mir zu. Was ratet ihr mir? Ein Wechsel oder Von - vorn mit Eingewöhnung oder oder oder?? Besten Dank!!:-)

Beitrag von thalia72 17.12.09 - 12:23 Uhr

Hi,
"TM selbst sagt, dass er einnehmend ist und die Situation anstrengend"
Ja und?
Natürlich wäre es toll, wenn alle Kinder dieser Welt pflegeleicht und früh selbstständig wären. Dann wäre der Umgang mit ihnen doch so viel weniger anstrengend.#augen
Es ist ihr Job und sie muss in der Lage sein ein etwas anspruchvolleres Kind handeln zu können. Wobei ich finde, dass Dein Sohn sich ganz normal verhält.
Er lässt sich auf sie ein und von ihr trösten, das ist doch schon mal ein toller Schritt.
Und knappe drei Wochen sind keine Zeit in der ein Kind schon komplett dort angekommen sein muss.
Justus geht in die Krippe und wir hatten letzte Woche das Abschlussgespräch der Eingewöhnungszeit. Die Erzieherin meinte, dass er jetzt richtig angekommen ist. Im Dezember "landen" die Kinder, die im September in die Gruppe kommen erst richtig.
Und dass ein neues und dazu älteres Kind Schwung in die Bude bringt ist auch verständlich.

vlg tina + justus 17.06.07

Beitrag von schnuffi2612 17.12.09 - 13:11 Uhr

Hi, ich danke dir für die schnelle Antwort und fühle mich nun schon wesentlich besser. Sehe es genauso, es ist ihr Job, mit einem Kind egal ob anspruchsvoller oder nicht, umzugehen und auch in schwierigen Situationen kühlen Kopf zu bewahren. Habe Sie heute beobachten dürfen, als alle Kids weinten, war sie hektisch und angestrengt. Dabei habe ich 2 Kids angezogen und gesungen, die waren dann promt auch ruhig ;). Naja, ich finde es beruhigend zu lesen, dass Septemberkinder im Dezember angekommen sind, auch gut, da es ja wirklich längere Zeit dauert, sich an eine neue Situation zu gewöhnen. Frage mich nur,warum die Eingewöhnugnszeiten bei uns nur 2 Wochen sind. Merkwürdig. Danke, dass du sagst, dass sich mein Sohnemann normal verhält, ich habe immer den Eindruck bei TM erhalten, dass es das nicht ist, da er doch noch oft viel weint. JWie lief die Eingewöhnung in der Krippe statt - wechselnde Erzieher (m/w) , nach Berliner Modell? Justus ist übrigends ein schöner Name :).

Beitrag von schwarzesetwas 17.12.09 - 12:36 Uhr

Ich würde Deine TM schon ernst nehmen und ihr Glauben schenken!
Schließlich hat sie doch kein Interesse daran, euch wieder eine Eingewöhnungszeit 'aufzubrummen', wenn dem nicht so wäre...
Dazu ist auch noch erfahren und kann die Situation schon beurteilen.

Ich finds allerdings nicht klar, dass Dein Sohn mit den anderen Kindern NICHT spielen will.
Wenn er die TaMu nicht beachtet, könnte ich das eher nachvollziehen.
Hat er nie Kontakt mit anderen Kindern gehabt?

Es kann schon sein, dass Dein Sohn so gar nicht mit der Situation klarkommt und Du das ganze abbrechen solltest.

Wie ist Dein Kind denn sonst so? Ist er auch bei Dir ein wenig schwieriger oder hat er sich enorm verändert seit er bei der TM ist?

Lg,
Sandra

Beitrag von schnuffi2612 17.12.09 - 13:05 Uhr

Hallo Sandra, vielen Dank erst einmal für die schnelle Antwort. Ich höre ja schon auf meine TM nur muss ich auch sagen, meine TM hat erst begonnen, so dass sie auf Erfahrungen noch nicht wirklich zurückgreifen kann. Super ist, dass sie sich immer telefonischen Rat holt aber mir ists immer unangenehm, da ich den Eindruck erhalte, wieder mein Sohn bei anderen läufts rund..sie macht sich auch nur Gedanken um ihn..das finde ich komisch. Mein Schatz ist keinerlei schwer zu händeln, daheim bin zwar ich überwiegend mit ihm allein aber er geht zu Oma/Opa spielt und schläft auch ohne Mama / Papa dort. Kontakt hatte er schon mit anderen Kindern, wir waren bei der Babymassage, habe mich mit anderen Mamas und Kids getroffen und zum Schluss waren wir seit dem 11 Mo bis jetzt in einer Spielgruppe, da liefs eigentlich ganz gut. Selbst mit meiner Nichte, ist zwar 11 Jahre alt, spielt er echt toll. Seit dem er bei der TM ist hat er sich verändert, anfangs war es so, dass er nachmittags gut gelaunt war und auf der Couch turnte und seine Spielchen verstecken machte, nun ists eher so, er schmeißt Spielzeug und wenn was nicht schnell genug geht beim Spielen wirft er es..das macht er erst seit der Eingewöhnung...Hmm..aber kann auch altersbedingt sein..Das mein Schatz nicht mit anderen spielt ist nichts ungewöhnliches, das wird oft beobachtet bei Kindern seines Alters.

Beitrag von schwarzesetwas 17.12.09 - 13:31 Uhr

Ich denke, gib ihm einfach ein wenig Zeit, das ganze zu verdauen.

Meine beiden sind auch bei einer TaMu, veränderten sich auch am Anfang.
Mittlerweile haben sie sich dran gewöhnt (hab das Gefühl nur ich leider noch!) und sind wieder (fast) die Alten.

Lg,
Sandra

Beitrag von schnuffi2612 17.12.09 - 13:42 Uhr

Ja Zeit, ich glaube, das braucht er auch noch mein kleiner Zarter ;). Blöd nur, dass jetzt die Feiertage anstehen und sie logischerweise Urlaub macht. Ab Januar beginnt das "Spiel" von vorn - aber das wird. Bis jetzt hat es jedes Kind irgendwann geschafft. Danke dir aber für deine Antwort und liebe Grüße nach Hannover :) und eine schöne Weihnachtszeit.

Beitrag von bluevelvet1 17.12.09 - 12:41 Uhr

Hallo,

mein Sohn (15 Monate) geht auch zu einer TM allerdings schon seit einigen Monaten.
Ich finde das Verhalten Deines Sohnes auch normal. Natürlich ist es für Ihn eine ungewohnte Situation und er muss sich erst einmal an die fremde Umgebung und die anderen Kinder gewöhnen. Ist er denn sonst kontaktfreudig, oder war er bisher auch fast nur mit Dir allein? Ich würde ihm generell auch noch etwas Zeit geben und vielleicht wirklich eine schrittweise Eingewöhnung planen.

Das es für Deine TM anstrengend ist, ist doch klar. Ganz ehrlich finde ich den Altersunterschied der Kinder auch eher suboptimal. Eigentlich brauchen ja alle Kinder bei Ihr noch sehr viel Aufmerksamkeit und sie wird sicherlich das 7 monatige Baby auch oft tragen müssen. Meine TM achtet sehr auf "gemischtes" Alter. Mein Kleiner ist bisher der Jüngste. Alle drei anderen Kinder sind schon 2 Jahre alt.

Einen wirklichen Tip kann ich Dir allerdings auch nicht geben.

Beitrag von schnuffi2612 17.12.09 - 13:28 Uhr

Hi, ich bin schon dankbar, dass du so wie noch ein paar weitere Mitglieder einfach nur lesen und auch eine kleine Antwort geben. Es ist schon beruhigend zu sehen, dass man nicht allein gelassen wird. Besten Dank schon einmal!! Also bisher war er bis auf die Babymassage, Spielgruppe bis Start Eingewöhnung (ab 11. Monat 1 x wöchentlich) und manchmal Treffen mit anderen Mamas und Kids, überwiegend mit mir allein. Wir sind aber mit einer Nachbarin und ihren Kindern spazieren/spielen gegangen, viel in Einkaufscenter gefahren wo Kinder, Erwachsene sind, zur Oma/Opa - Nichte - so dass einfach er an Menschen gewöhnt wird. ;) Er ist aus meiner Sicht schon ein kleiner scheuer Kerl aber, wenn man ihn mit den richtigen Dingen herausfordert, nicht zu bremsen. Ich denke auch, es ist für die TM die "Menge" der Kleinen schwer zu händeln, aber für 2 Kids ists eventuell finanziell nicht lohnenswert für sie. Darüber können aber nur Spekulationen abgegeben werden. Denke aber, sie bemüht sich wirklich.

Beitrag von tweetys-mom 17.12.09 - 13:11 Uhr

Mir scheint es eher so zu sein, dass die Tagesmutter ein kleines Überforderungsproblem hat. Sie hat sich da ja reichlich Kinder an die Backe gebunden und auch alle in einem anstrengenden Alter.

Da erwartet sie vermutlich, dass alle Kinder nach Schema F funktionieren.

Kinder funktionieren aber nun mal nicht. Sie sind verschieden. Und Dein Sohn ist nun mal, wie er ist. Für mich klingt es nicht so als würdest Du im Umgang mit ihm gravierende Fehler machen. Du machst Dir schon Gedanken und ich finde nicht, dass Du es nötig hast, Deine Erziehung und den Charakter Deines Kindes derart fremdanalysieren zu lassen von einer Frau, die offensichtlich ein wenig überanstrengt ist.

Sie sollte vielleicht 1-2 Kinder weniger betreuen, dann hätte sie auch den Freiraum, auf jedes Kind gut einzugehen.

Tja, so ist das wenn man geldmäßig den Hals nicht vollkriegt.

Beitrag von schnuffi2612 17.12.09 - 13:21 Uhr

Hi, das könnte möglich sein. Äußern & zugeben wird TM es mit Sicherheit nicht...Schwächen & Fehleinschätzungen abgeben, wer macht das schon gern. Hoffe nur, dass mein kleiner Schatz nicht darunter leidet, obwohl ich schon den Eindruck habe, dass sie sich um ihn bemüht, da sie viel nachdenkt, mit uns spricht, alles zu regeln.
PS: .. du sprichst genau das aus, was wir anfangen zu denken...leider

Beitrag von xyz74 17.12.09 - 14:58 Uhr

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Tja, so ist das wenn man geldmäßig den Hals nicht vollkriegt
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Wenn man den Hals nicht vollkriegt macht man sicher nicht den mickrig bezahlten TM-Job...

Beitrag von jono 17.12.09 - 14:21 Uhr

Hallo,

was erwartest Du von einer Frau, die eventuell nur 160 Stunden Qualifizierung hinter sich hat (das sind 4 Monate, nicht mehr..)? Und dann 4 Kinder in dem genannten Alter betreut, deshalb gebe ich meine Kinder in eine Krippe (privat 10 Kinder auf 2 Erzieher + ein Praktikannt), die sind professioneller, kontrolliert und stressresistenter. ich verstehe wirklich nicht, warum TM`s das non plus ultra sein sollen. In unserem Fall sind die Kosten ähnlich hoch wie bei einer Tagesmutter. ich würde Dir einen Wechsel in eine Krippe empfehlen.

Liebe Grüsse und viel Erfolg
Jono

Beitrag von schnuffi2612 19.12.09 - 16:31 Uhr

Hi, danke für die Antwort. Klar,stell ich mir bestimmt etwas vor, aber meine Gedanken waren:
1. Kita hat leider nur bis 5 auf und 2. TM hat noch familiäres Umfeld...Was die Kosten angeht, wäre es egal, aber die Punkte sprachen für sich...leider ist s bei uns so, dass keine Krippe/Kita einen freien Platz hat..
hm, so ist das. frohe Weihnachten euch und danke für die Wünsche.