gewalttätiger Psychologe

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von ***** 17.12.09 - 14:06 Uhr

Hallo... eigentlich ist die Zeit ja schon lange vorbei aber dann und wann nagt es noch... daher jetzt mal zu euch damit:
ich war drei jahre lang mit einem psychologen der als therapeut in einer klinik gearbeitet hat liiert. nach und nach hat sich herausgestellt dass er einen wirklich gewaltigen knacks hat! neben regelmäßigem drogenkonsum fing er auch noch an gewalttätig zu werden und hat mich mehrfach angegriffen (haare reißen, ohrfeigen, schubsen, türe verstellen, drohen). ich habe mich getrennt und bin mit dieser entscheidung mehr als zufrieden. zumal ich nun einen mann habe der mich sehr, sehr glücklich macht. aber könnt ihr vielleicht das gefühl verstehen, dass ich manchmal das bedürfnis habe den patientInnen des in der arbeit so einfühlsamen herren psychologen, oder auch seinem arbeitgeber zu stecken, wie er in seiner freizeit gestrickt ist? ich werde es sicher nicht tun... aber das bedürfnis kommt immer wieder hoch.

Beitrag von mamamaja 17.12.09 - 14:26 Uhr

#schock....hört man ja öfters, dass psychologen einen an der waffel haben.....

der bräuchte selbst eine therapie....und es soll auch viele psychologen geben, die das machen, da sie mit den "problemen" der anderen manchmal nicht zurech kommen oder sich zu sehr zu herzen nehmen......traurig aber wahr....

sei froh, dass du ihn los bist und jetzt glücklich mit deinem neuen mann bist....

lg
maja

Beitrag von heike011279 17.12.09 - 14:32 Uhr

mal so ganz laienhaft tiefenpsychologisch analysiert, könnte es doch sein, dass Dein Ex genau aus dem Grund Psychologe geworden ist, weil die Probleme anderer so herrlich von den eigenen Unzulänglichkeiten ablenken.
Hört man übrigens immer wieder!
Mein Ex hat auch Psychologie studiert und glaub mir mal, der hat auch gehörig einen an der Waffel (gewalttätig oder aggressiv war er allerdings nie)!

Beitrag von brummel-baer 17.12.09 - 14:58 Uhr

Ich war ebenfalls 14 Jahre mit einer Psychologie-Studentin zusammen. So richtig gestimmt hat bei ihr auch nicht alles. Sie hat auch angefangen, Psychologie zu studieren, damit sie gewisse Verhaltensweisen von sich begreift.

Gruß
Axel

Beitrag von lichtchen67 17.12.09 - 15:02 Uhr

Nö, das kann ich nicht verstehen, ist doch rum seit 3 Jahren.

Und wozu auch? wenn er sich bei der Arbeit korrekt verhält ist es doch für seine Patienten pupsegal ob er privat ein A... ist ;-)

lichtchen

Beitrag von zuhauseganzanders 17.12.09 - 16:27 Uhr

mmmh gibt viele Beispiele wo Berufswahl und Privatmensch nich zusammen passen

Lehrer
Erzieher
Krankenpflege
Ärzte (jeder Bereich)

bei manch ein kann man nur staunen wie der zum Beruf kam

LG


PS: ich hoffe Du hast ihn angezeigt