Geschwollener Lymphknoten am Hinterkopf

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Beitrag von 110385 17.12.09 - 15:35 Uhr

Hallo!
Ich hoffe, ihr könnt mir wiedermal helfen :-(.
Heute morgen entdeckte ich am unteren Hinterkopf links einen ca. 1cm großen Knoten der druckempfindlich und fest ist. Ich habe es gleich meinem Hausarzt gezeigt und der sagte, das sei ein geschwollener Lymphknoten. Medikamente hat er mir keine gegeben, ausser Tropfen für Schmerzen.
Woher kommt sowas und ist das gefährlich #zitter?

Ich habe allerdings seit ca. 4 Wochen eine Nervenreizung am Kopf (links, Nähe Schädeldecke), was allerdings schon viel besser geworden ist. Es brennt öfter mal schmerzlich an ein und der selben Stelle. EEG wurde letzte Woche gemacht und zeigte alles in Ordnung, daher keine Medikamente ausser ein Vitamin B-Präparat!
Ausserdem hatte ich vor 1-2 Wochen die fünfte Nasennebenhöhlenentzündung dieses Jahr und nehme noch immer Antibiotika dagegen #aerger. Mir gehts aber wieder gut.

Woher kommt jetzt der geschwollene Lymphknoten? Kann das von den Nebenhöhlen kommen oder wovon? Muss ich mir Sorgen machen? Geht das ohne Antibiotika wieder weg?

Hab so viele Fragen und keine Antworten.... :-(

Beitrag von katzeleonie 17.12.09 - 17:49 Uhr

Meine Tochter hat diesen Knoten auch ab und an. Meist wenn sie eine Erkältung hat/hatte/ausbrütet, unausgeschlafen ist, zuviel getobt hat usw.
Geht nach ein paar Tagen wieder weg. Blut ist ok.

Geschwollene Lymphknoten deuten auf eine Entzündung im Körper hin. Blut untersuchen und beobachten. Mehr kann man erst mal nicht tun.

lg
Anja

Beitrag von svenjag87 17.12.09 - 20:42 Uhr

Dicke Lymphknoten deuten nicht nur auf eine Entzündung hin!!! Das können Symptome für viele verschiedene Erkrankungen sein. Das sollte man untersuchen lassen und beobachten. Sollte das häufiger passieren, ist dies nämlich sehr schädlich für den Körper. Wichtig ist, zu schauen ob keine anderen Lymphknoten befallen sind.

Beitrag von gr202 17.12.09 - 21:22 Uhr

Hatte ich auch mal, war Toxoplasmose. Ich habe keine Medikamente bekommen, ging von alleine wieder weg.

Gruß
GR

Beitrag von fascia 18.12.09 - 09:18 Uhr

Morgen 110385,

du musst dir keine Sorgen machen.

Ein oberflächlicher Lymphknoten, der verdickt und schmerzhaft ist, zeigt einen Entzündungsherd in seinem Stromgebiet an.
(Natürlich gibt es auch andere Erkrankungen, bei denen Lymphknoten reagieren oder direkt betroffen sind. Dann stellt sich die Sache aber doch ganz anders dar. (Es gibt schon noch ein paar Dinge, die man beurteilen kann, um zwischen "harmlos", bedenklich, und "potenziell gefährlich" zu unterscheiden.))
Die Lyphknoten am Hinterkopf nehmen u.a. die Lymphe des Schädeldaches (Entzündung) auf. Es ist gut möglich, dass einer dieser oberflächlichen Lk. nach ein paar Wochen sozusagen etwas überempfindlich reagiert. Wie man halt so ist, wenn man dauernd in Anspruch genommen und genervt wird. Absolut ungefährlich.

Die vielen N.nebenhöhlenentz.en rufen das gesamte Abwehrsystem, besonders lokal, auf den Plan. Das beansprucht alle. Der Abfluß aus den Höhlen und dem Gesicht nimmt aber einen Weg, der seitlich und vorn verläuft. Die Nackenregion ist da nicht direkt beeinflusst.

Sie können natürlich unangenehm sein, wenn sie sich breit machen. Aber das geht nur bis zu einem gewissen Maß. Sie platzen nicht, sie streuen nicht, sie richten keinerlei Schaden an.

Verdickte Lymphknoten findet man außerordentlich häufig. Oft bleiben einzelne immer sicht- und tastbar. Man kann ihnen dann auch etwas Gutes abgewinnen: Sie zeigen wirklich an, ob jemand gerade etwas zu bekämpfen hat.
Ich finde an jedem vierten Menschen solche Lk.

Also: Keinerlei Sorge, alles im Lot.

(Immernoch der Nerv da oben? Hart"näckig", das Biest...)

LG, fascia.