Wer hat noch so panische Angst vor der Geburt??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sisi1976 17.12.09 - 15:59 Uhr

Hallo ihr lieben Bald-Mamis,

ich bin ab morgen in der 38.SSW, lt Arzt könnte es aber schon die nächsten Tage soweit sein, da Gebärmutterhals sehr kurz schon ist und ich vorzeitige Wehen (häufig) habe, auch das Köpfchen drückt extrem. Es wäre zu diesem Zeitpunkt ja nicht schlimm und ich wäre froh, wenn das Mädl jetzt endlich kommen würde-

ABER ICH SO PANISCHE ANGST VOR DER GEBURT! Kann kein Blut sehen und selbst der Gedanke, dass es blutet macht mich nervös. Auch hab ich eine "Nadel-Phobie", dass ich mich schon so vor dem Nadelstechen wegen evtl Infusion so fürchte! Hab Angst, ich könnte während der Geburt ohnmächtig werden!

Gehts noch jemanden so`?
Weiss jemand Abhilfe? Was kann ich tun?

Und bitte sagt nicht, ich soll mich nicht so anstellen, das höre ich dauernd von Besserwissern, die nicht wissen, wie das ist, wenn man kein Blut etc sehen kann!

Danke für euer Verständnis und alles Gute!

LG Sisi

Beitrag von jotti 17.12.09 - 16:08 Uhr

hey sisi

genau das gleiche problem habe ich auch meine größe angst ist z.z die nadel die man vielleicht in die hand bekommt oder evtl. eine pda #schrei
aber was sollst wir haben uns das ausgesucht und zich frauen haben das schon geschafft und wollen ja teilweise 5 oder mehr kinder. ich rede mir das einfach schön. es hilft alles nichts.... muss morgen wieder zum gyn und habe schon wieder schiss vorm blutabnehemen auch wenns nur am ohrläppchen ist.
das schaffen wir schon!

Beitrag von sunnykiss 17.12.09 - 16:14 Uhr

Hab zwar noch bissl zeit, aber vor der nadel hab ich auch die meiste Angst.....

Versucht die Geburt doch mit den Positiven zu verbinden.... ich weiß das ist leicht gesagt, aber ich glaube je mehr Angst man sich macht und hat...desto mehr verkramft man um so schmerzvoller wird es...

Wünsch euch allen ganz viel Glück

Beitrag von caprisonne71 17.12.09 - 16:09 Uhr

Hallo Sisi,

mein Sohn ist 2,5 Jahre.
Vor der Geburt war ich auch sehr ängstlich.
Als es dann aber soweit war, war ich irgendwie ganz ruhig und die Panik war weg.
Du schaffst das schon.
Rede am besten direkt mit der Hebamme.

Alles Gute

Dorothe

Beitrag von nordseeengel1979 17.12.09 - 16:11 Uhr

Zu den Nadeln kann ich was sagen. Ich hab ne Freundin, die betritt keinen Raum oder Arztpraxis wo eine Nadel liegt. Ihr Arzt kennt das und geht dementsprechend auch mit ihr um.

Aaaaber bei der Geburt war ihr das scheiss egal, die hat nach PDA geschrien vor Schmerzen :-) Ich glaub es gibt Ausnehmen wo man echt nicht daran denkt...

Was das Blut angeht, ich kenn mich damit ganz ehrlich nicht aus und kann da nicht mitfühlen... Ich wünsche Dir in der Hinsicht alles gute das Du das gut überstehst...

Wahrscheinlich sagst Du nach der Geburt, wie leicht das alles war ;-)

Ich hab auch Schiß aber ich lass es auf mich zukommen...

Lg Nordseeengel

Beitrag von felicity27 17.12.09 - 16:11 Uhr

Also ich bin keine Bald Mami sondern ich bin schon Mami deswegen versuche ich Dir ein paar Ratschläge zu geben!

1) Nicht so viel daran denken, es kommt sowieso anders als was man glaubt;-)

2) Ich habe eigentlich gar kein Blut gesehen ausser dann bei der Wochenbettblutung aber die ist halt da :-(

3) Bei der Nadel-Phobie kann ich Dir kein wirklichen Ratschlag geben denn es kann schon passieren dass du viel gepickst wirst, mir wurde ein Katheter in die Blase gesetzt, habe eine Infusion bekommen, habe eine PDA gekriegt und meine Blase wurde auch aufgestochen (lag aber auch schon 20 Stunden in den Wehen)
Also versuch Dir immer zu sagen, dass Du das für das Wertvollste auf der Welt, nämlich dein Kind über Dich ergehen lassen musst#hicks

Positiv denken und immer an deine Kleine denken dann bist du dir immer bewusst für wenn du das machst!

Ich #liebdrueck und wünsche Dir ALLES GUTE FÜR DEINE GEBURT UND DASS SIE SCHNELLER ÜBER DIE BÜHNE GEHT ALS MEINE #klee



Beitrag von honeykoscholo 17.12.09 - 16:14 Uhr

Hi

Ich würde dir auch vorschlagen direkt mit der Hebamme offen über deine Ängste zu reden.
Wenn du Angst vor dem Blut hast was bei der geburt rauskommt, kannst du dich bestimmt beraten lassen welche Entbindungslage da besser für dich wäre damit du garnicht so viel siehst.

Ich hab zum beispiel auf dem Bett gekniet und hab mich oden an der Kopflehne festgehalten und gepresst.

Als die Kleine da war und ich mich umdrehen und hinlegen konnte war das ganze Blut schon weg.

Vielleicht wäre das ja was für dich?

LG Dany

Beitrag von nisivogel2604 17.12.09 - 16:28 Uhr

Während dem Geburtsvorgang wird höchstwarscheinlich gar nichts bluten. Höchsten son paar Tröpfchen wenn sich der Mumu öffnet.

Und nen Zugang brauchst du dir nicht legen zu lassen, wenn du das nicht möchtest. Ganz klar nein sagen.

LG

Beitrag von sisi1976 17.12.09 - 16:31 Uhr

Danke euch allen für die lieben Ratschläge und Worte und für die Gewissheit, dass ich nicht allein bin mit diesem Problem! Ärzte und Hebammen wissen, wie ängstlich ich bin, war letzte Woche schon im KH wegen vorzeitiger Wehen, da wurde mir schlecht beim Nadelsetzen wg Infusion, bin froh, dass die das schon wissen.
Bleibt wahrscheinlich zu hoffen, dass die WEhen so schmerzhaft werden, dass mir alles andere egal ist!

Danke nochmal und euch allen Alles Alles Gute!

Beitrag von tanteju78 17.12.09 - 20:59 Uhr

Wie die anderen schon schrieben: Wenn es bei der Geburt erstmal "richtig zur Sache geht", wird dir manches vollkommen egal sein. Ich selber habe auch meiner Hebamme zb gesagt, dass ich den "zugang" nicht direkt möchte, sondern nur, wenn es wirklich nötig ist. Ich hatte angst, dass das Ding stört und ich es die ganze Zeit merke.

Sie hat mit den Zugang auch wirklich dann erst gelegt, als ich dann eine Wehenschwäche hatte (nach 7 Std Wehen hatte ich plötzlich kaum noch welche, so dass ich an den Wehentropf musste) und da war es mir dann sowas von egal! Ich habe den "zugang" dann nichtmal gemerkt und die Hand bewegt wie immer.

Dann habe ich ihr noch gesagt, dass ich furchtbare Angst vor dem Dammschnitt habe. Als der dann aber nötig wurde (Kind wollte partot nicht raus), hat sie mir extra nichts gesagt und gemerkt habe ich nichts. Aber zu dem Zeitpunkt war mir eh alles egal.

Selbst als es hiess, dass die Saugglocke zum EInsatz kommen muss dachte ich nur noch daran, dass mein Kind mit dessen Hilfe rauskommt. Naja, mit der letzten miniwehe (eben wehenschwäche) kam er dann doch, so dass die Saugglocke arbeitslos war!

Übrigens wäre es mir während der Wehen und auch dazwischen vollkommen egal gewesen, wenn der Papst persönlich reingekommen wäre und mir auf mein nackiges Hinterteil geschaut hätte *lol* Irgendwie ist der Fokus nur noch auf das Baby bzw dessen Geburt gerichtet, so dass alles andere echt nebensächlich wird!

Ich wünsch dir trotz deiner Ängste eine schöne Geburt!

LG,
Ju