Zickenterror auf arbeit

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Beitrag von lauras_stern 17.12.09 - 18:05 Uhr

Hallo :-)

vorweg, ich liebe meinen Job und dir ersten 1,5 Jahre in dem Betrieb war auch alles recht harmonisch.
Im moment allerdings gibt es immer wieder zickenterror, die Nationen spalten sich usw...
Wir sind um die 65 Frauen in dem Betrieb.
Aktuell haben Kollegen dem Chef dinge angedichtet die nach einer überprüfung bzw. Gespräch mit dem Chef absolut gar nicht stimmen.
Die Kollegen die das Gerücht in die Welt gesetzt haben, sind jetzt stinkig das ich es aufgeklärt habe und ein Gespräch mit dem Chef gesucht habe um die Kollegin um die es ging etwas zu schützen.


Ist das normal das es in Betrieben wo nur Frauen sind, solche zickereien gibt?

Liebe Grüße

Beitrag von ayshe 17.12.09 - 18:08 Uhr

frauen sind eben zicken, und im rudel sind sie unerträglich.


mir hatte ein unternehmensberater letztens auch ganz unmögliche geschichten von "frauenabteilungen" erzählt,
haaresträubend #augen


ich bin echt froh, hauptsächlich mit männern zu arbeiten.

Beitrag von schnuffinchen 17.12.09 - 19:02 Uhr

Mehr als 3 Frauen auf einem Haufen - geht gar nicht. Das ist einfach so.

Beitrag von ayshe 17.12.09 - 19:10 Uhr

es sind 65 !

ein albtraum!

Beitrag von schnuffinchen 17.12.09 - 19:22 Uhr

Das ist vermutlich sowas wie das Fegefeuer #rofl.

Nee, im Ernst - das ist grauenhaft. Und da spielt es auch keine Rolle, was für ein Bildungsniveau da herrscht. Selbst bei 65 Akademikerinnen gibt es Hauen und Stechen, es hat dann nur eine andere Qualität.

Beitrag von ayshe 17.12.09 - 20:27 Uhr

auf jeden fall!


fegefeuer ist gut !#rofl#rofl#rofl

Beitrag von windsbraut69 18.12.09 - 07:33 Uhr

Das fängt oft schon bei knapp mehr als einer an.

Bei uns hat vor paar Monaten seit längerem wieder eine weitere Frau angefangen und es ist einfach stressig....keine Ahnung, warum Frauen so eifersüchtig und zickig reagieren müssen...

LG

Beitrag von sassi31 17.12.09 - 20:56 Uhr

Hallo,

ja, dass ist leider tatsächlich normal, wenn soviele Frauen aufeinander treffen. War bei meinem letzten AG auch so. Da haben sich die Frauen permanent angezickt. Der Chef dort musste dauernd eingreifen und schlichten. Zum Glück waren die nicht in meiner Abteilung.

In der Firma davor haben wir mit 6 Frauen in einer Abteilung gearbeitet. Da wurde überhaupt nicht gezickt. Mein Chef dort hat immer gesagt, es läge nur daran, dass wir alle ziemlich unkompliziert und tolerant wären. Ich denke, er hatte Recht.

Gruß
Sassi

Beitrag von king.with.deckchair 18.12.09 - 11:04 Uhr

Leider: Ja.

Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass es durchaus vom Bildungsgrad und/oder dem damit einhergehenden Selbstwertgefühl einhergeht und es auch viel mit dem Führungsstil zu tun hat.

Klartext: In Teams mit gut ausbildeten Leuten, die wussten, was sie konnten und wo die einzelnen Komptenzgebiete und Weisungsbefugnisse klar definiert waren, wo ein relativ offener, gerechter und auch konsequenter Führungsstil herrschte, wo auch auch die Führung darauf achtete, dass das Team sich immer auch als solches versteht und einsieht, dass man nur gemeinsam die gesteckten Ziele erreicht, habe ich null Mobbing erlebt. Bzw. dass Mobbingversuche eher im Keim erstickt wurden - entweder von der Führungskraft oder aber von den anderen Kollegen.

Ich hatte aber auch schon Arbeitsstellen, bei denen war das komplett anders: Alle Angestellten eher so mittlere "Preislage", viele hatten IMHO teils schlicht nicht genug zu tun, so dass sie für Mobbing-Mist Zeit hatten, es gab teils Wischiwaschi-Anweisungen von oben, keine klare Definition "Wer macht was bis wann und wer entscheidet dies und das"; hinzu kam, dass "oben" auch immer mit einzelnen über andere Kollegen sprach und selbst auch immer das Lästern anfing (ganz schlechter Stil). Und vor allem: Es herrschte so eine pubertäre Grundhaltung, dass man jedem/jeder mit Misstrauen begegnete, der/die engagiert war und vielleicht auch sowas wie "Karriere" machen wollte. Es war von diesem Team irgendwie erwünscht, dass nur keiner aus dieser lahmarschigen, dröge auf der Wiese herumstehenden Herde wiederkäuender Kühe ausbrach. So erschien mir das manchmal. Jeder, der sich geistig oder arbeitstechnisch schneller bewegte, war der "Feind", denn durch den fiel ja auf "Man kann auch anders arbeiten."

Und das war ihnen suspekt, woraufhin losgemobbt wurde. Gerade von Frauen, die ja gerne mal eher "hintenrum" sind. Selbst schon am eigenen Leib und bei einer Kollegin miterlebt...

Aber: Ich finde, Du hast Dich großartig verhalten! Oft hilft es nämlich schon, wenn nur ein einziger Kollege dem Gemobbten beiseite steht. Dann stehen auch ganz oft andere parat, denen die Situation auch unerträglich ist, die sich bisher aber nicht trauten.

LG
Ch.