Nachts jede Stunde stillen + Blähungen

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Beitrag von baby09 18.12.09 - 08:11 Uhr

Morgen, Ihr Lieben!

Menno, ich krieche echt auf dem Zahnfleisch. Seit drei, vier Wochen möchte Tim nachts bald jede Stunde stillen. Er schläft zwar im Beistellbett neben mir, somit muss ich nicht aufstehen. Dennoch finde ich es ganz anstrengend, denn Tim hat nachts fiese Blähungen und weint vor und nach jedem Stillen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob er nachts wirklich Hunger hat oder aufgrund der Bauchschmerzen nur Trost an Mamas Brust sucht. Anders bekomme ich ihn leider gar nicht ruhig. Wir haben schon so viel versucht. Er wühlt die ganze Nacht rum, meckert, schreit, stillt... Es sind echt keine schönen Nächte mehr. Habt Ihr Tipps für uns? Das übliche Zeugs wie Sab Simplex, Kirschkernkissen, Kümmelzäpfchen etc. haben wir alles durch. Wir waren auch beim Osteopathen. Es scheint alles nicht zu helfen. Oder hat er wirklich so viel Hunger? Wird er nicht satt? Ich völlig überfragt und total unsicher.

LG Yvonne mit Tim (17 Wochen)

Beitrag von schlumbiene 18.12.09 - 08:25 Uhr

Hi,

ich hab Dir leider keine Antworten, bin aber auf die Antworten gespannt. Meine Maus ist 5 Monate und zurzeit kommt sie nachts auch alle 1-3 Stunden. Tendenz eher zu 1-2. Blaehungen hat sie allerdings nicht.

Liebe Gruesse

Beitrag von saya82 18.12.09 - 08:57 Uhr

Hallo,
versuch mal deinem Kleinen wenn er "drückt" die Windel auszuziehen.
Das wirkt bei vielen kindern Wunder.
Meine konnten dann immer pupsen und dann in ruhe weiterschlafen.
Viele Babys wollen einfach nicht in die Windel machen.
Wach bist du ja sowieso ;-)
LG und halt durch es kommen immer wieder anstrengende Phasen aber immer wenns am schlimmsten ist....sind sie auch schon vorbei.

Beitrag von saya82 18.12.09 - 08:57 Uhr

Handtuch und Wasserfeste Unterlage drunter und Wechselhandtuch griffbereit !

Beitrag von baby09 18.12.09 - 09:31 Uhr

Lach..... Danke Dir für den Tipp. Ich probiere es aus. Hoffentlich hilft es.

LG Yvonne

Beitrag von bloodymarry 18.12.09 - 09:46 Uhr

Hi Yvonne,

ja das selbe Problem haben wir auch.Unser Enno ist zwar erst kanpp 6 Wochen alt, aber kenne diese Nächte nur zur Genüge. Wir versuchen auch alles von Tropfen bis Kirschkenrkissen, sogar Fieberthermometer wenns arg schlimm ist, aber nichts hilft..d.h. Geduld haben..es wird irgendwann besser..Mein 1.Sohn hatte das auch, und bei dem war es genauso...Irgendwann wird man für die Tortour entschädigt..Viel Kraft dir weiterhin..Wenn du noch mehr Fragen hast meld dich einfach per PN..

LG Doreen

Beitrag von baby09 18.12.09 - 11:54 Uhr

danke schön #herzlich

Beitrag von snoopygirl-2009 18.12.09 - 11:19 Uhr

Bei uns ist es so das Ylva Bauchweh bekommt wenn ich die 2 Stunden zwischen dem Stillen nicht einhalte.
Vielleicht kannst du ihn mit Schnulli oder so hinhalten und mal schauen obs besser wird wenn der Abstand zwischen den Mahlzeiten ein bissl länger ist.
LG

Beitrag von baby09 18.12.09 - 11:55 Uhr

Das ist ja das Problem. Ich kriege ihn nicht hingehalten. Er reißt echt die Bude ab. Und Tee trinkt er auch nicht. Aber mal davon ab gesehen: Selbst wenn er die 2 Stunden mal einhält wühlt er danach wieder im Bett rum. DAS kann also nicht das Problem sein. Trotzdem vielen Dank #herzlich

LG Yvonne

Beitrag von karin3 18.12.09 - 12:45 Uhr

Hallo,

wenn meine Maus Nachts Blähungen hat schiebe ich meinen Arm unter ihre Beine. Das ist fast so wie Beine Richtung Bauh drücken man kann dabei nur prima weiterschlafen. ;-)
Aber da dein Sohn 17 Wochen alt ist wie wäre es mit dickerer Nahrung vor dem schlafen gehen? 1er Milch ist ja etwas dicker so das du dann wenigstens am Anfang der Nacht etwas länger schlafen könntest.
Auch wenn stillen das beste ist es bringt nichts wenn die Mutter auf dem Zahnfleisch kriecht.

LG Karin

Beitrag von baby09 18.12.09 - 13:19 Uhr

ja, da hast Du Recht. Aber irgendwie - so blöd das auch klingt - hätte ich ein schlechtes Gewissen ihn zuzufüttern. Wir stillen doch sooo gerne. Und außerdem habe ich Angst, dass er noch mehr Blähungen bekommt. Menno.. ich finde das ganze so kompliziert :-(

LG Yvonne

Beitrag von karin3 18.12.09 - 13:50 Uhr

ich weiß nicht ob die halten was die versprechen teste das doch mal aus #bitte
http://www.baby-nova.de/de/produkte/essen_trinken/dr_brown.html

Beitrag von baby09 18.12.09 - 20:40 Uhr

#danke

Beitrag von mavios 18.12.09 - 14:43 Uhr

Hallo Yvonne,

mir geht es mit Maya (14 Wochen) ganz genauso! Ich bin auch fix und fertig!
Sie kämpft auch so mit den Bauchweh und ich gebe ihr mittlerweile Mutaflor zum Darmflora aufbauen. Ich habe das Gefühl, dass ihr das hilft. Bekommt man ohne Rezept, habe ich aber mit der KiÄrtzin abgesprochen. Allerdings gebe ich das auf eigenen Wunsch. Bei fast allen Ärzten heißt es ja nur "sie müssen da durch" und Schulterzucken. Aber so ein Würmchen leiden lassen und nur zuschauen? Nein, das wollte ich nicht. Und so habe ich auch alles ausprobiert, was man machen kann.

Ich war mittlerweile auch bei einem anderen Osteopathen. Der erste bei dem ich war (eigentlich eine über landkreisgrenzen hinaus bekannte Koriphäe), hat nichts im Bauchraum entdecken können, aber eine Blockade in der HWS gelöst.
Der andere Osteopath, den ich nur durch Zufall bei mir in der Nähe gefunden habe und zu dem ich eigentlich nur zur Kontrolle ihrer HWS wollte, hat herausgefunden, dass ihre Leber vergrößert ist, weil die dort produzierte Gallenflüssigkeit nicht ordentlich abfließen kann, weil wiederum eine Art "Ring" wo die Flüssigkeit durch muss, verengt ist. Diese Verengung ist eine Art Verkrampfung, die er durch seine Behandlung gelöst haben will. Er hat sie auch abgehört. Und dazu kommt die Erkenntnis, dass durch die vergrößerte Leber, die Nieren eine Kompression erfahren haben, was für diese Organe Stress bedeutet und sie daraufhin Adrenalin ausschütten. Und das Adrenalin bewirkt ja bekannterweise die große Muskelanspannung, schlechtes Einschlafen, schnelles Aufschrecken etc. Er meinte auch, dass ihre Darm-Peristaltik, also die Bewegungen der Muskeln dort, durch mein Schuckeln angeregt werden (und auch Adrenalin so abgebaut wird) und sie dadurch weniger Probleme am Tag hat. Und in der Nacht wäre es so schlimm, weil die Leber dann vermehrt Gallenflüssigkeit produziert.
Der Abbau des überschüssigen Adrenalins kann wohl etwas länger dauern, aber keine Monate mehr. Es kann auch schon während der Schwangerschaft eine Kompression der Nieren durch ihre Lage im Mutterleib gegeben haben - wer weiß? Naja und die Sache mit der Leber sollte sich jetzt regulieren.
Ihre Leberwerte sind auch wirklich erhöht. US hat aber nichts weiter ergeben und ich muss nach Weihnachten nochmal zur Blutkontrolle.

Vielleicht ist das bei uns der Schlüssel zu ihrem Bauchproblem gewesen. Bisher denke ich, dass sie mittlerweile zwar weniger Bauchweh hat, aber sie wacht immernoch stündlich nachts auf. Ob das an dem erhöhten Adrenalin liegt? Ich weiß es auch nicht. Ich stille sie dann auch immer, auch wenn ich versuche, es mit Schnulli geben, erstmal zu vermeiden, aber meist hilft doch nur Stillen. In der Milch sollen ja auch schmerzstillende Substanzen sein und das Saugen an der warmen Mutterbrust beruhigt einfach mehr als das Saugen am Schnulli...Wobei Dauerfüttern ja auch nicht gerade toll ist, wenn man Bauchweh hat...ich weiß auch nicht mehr, was ich noch tun soll...#schwitz

Manchmal denke ich auch, sie trinkt einfach pro Portion zu wenig, weil sie dabei einschläft und muss daher wieder so früh nachtrinken. Aber wie soll ich sie denn nachts zum Trinken länger wach halten, wo das die einzige Zeit ist, in der ich auch mitschlafen kann?

Ich schreibe Dir das hier so ausführlich, um Dir vielleicht auch noch eine Anregung zu geben, wonach man bei Deiner kleinen Maus als Ursache suchen könnte.

Wenn es das alles nicht ist, hoffe ich einfach noch auf eine vorübergehende Phase.#heul Schließlich hat sie als sie klein war, schon viel besser geschlafen. Aber dafür waren die Tage ganz besch**und sie hat sehr, sehr viel geschrien und war wohl dementsprechend k.o. abends. Mittlerweile sind die Tage mit ihr aber wirklich gut - Gott sei Dank!

Viele raten einem ja auch abzustillen, aber ich habe auch mit einer Stillberaterin gesprochen, die mich sehr darin bestärkt hat, das Stillen wirklich das beste ist, auch bei Bauchwehkindern. Außerdem: wenn ich nachts auch noch aufstehen müsste um ein Fläschchen zu machen und ihr zu geben, dann würde ich ja überhaupt gar keine Stunde Schlaf mehr kriegen. Deswegen hatten wir uns das ja auch so schön gedacht mit dem gemeinsamen Schlafen im Bett....

Ach man, mehr als Dir hier etwas vorzujammern, kann ich leider auch nicht. Aber vielleicht tröstet es Dich ja, dass Du damit nicht alleine bist. Ich werde auf jeden Fall diese Nacht an Euch denken;-)

LG

Beitrag von baby09 18.12.09 - 20:38 Uhr

Lach... danke Dir. Na, dann weiß ich ja jetzt an wen ich heute Nacht denken kann/ muss ;-) Tut mir leid, dass es bei Euch auch so bescheiden läuft aber ich freue mich auch, dass es wirklich noch jemandem so geht wie uns. Ich denke auch oft, dass er pro Mahlzeit zu wenig trinkt und deshalb nach einer Stunde wieder kommt. Darauf will ich kommende Nacht mal achten (auch wenn mir mit Sicherheit die Augen wieder zufallen werden - ich versuche mich zusammen zu reißen). Tim hat früher auch besser geschlafen aber wie Du geschrieben hast, waren die Tage dafür sehr viel anstrengender. Ach, ich weiß auch nicht... Danke, fürs Mitjammern. Hat gut getan #liebdrueck

LG und eine ruhige Nacht Euch!

Yvonne mit Tim, der schon schläft