Ob er jemals duchschläft?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von clautsches 18.12.09 - 09:54 Uhr

Guten Morgen ihr Lieben! #tasse

Mein Süßer wird im März 3 und ist ein aufgewecktes, phantasievolles Kerlchen.
Seit mittlerweise fast einem Jahr braucht er (wieder) Einschlafbegleitung und schläft nicht mehr durch.

Ich leg mich zu ihm, bis er eingeschlafen ist und schleich mich dann raus. Zwischen 21 und 23 Uhr wird Leon wieder wach und braucht mich erneut. Wenn ich zu diesem Zweitpunkt noch nicht neben ihm liege, wird er ganz verzweifelt, hat einfach Angst (trotz recht hellem Nachtlicht usw.).

Den Rest der Nacht verbringen wir dann in einem Bett, er schläft sehr unruhig, wird ständig wach, sucht körperliche Nähe, schläft manchmal auf mir drauf...

Ich find das alles nicht so schlimm, die Kuscheleinheiten schaden mir auch nicht ;-).

Aber schön langsam frag ich mich: ist das gesund, wenn man nie durchschläft?
Und: wird er sich in der Grundschule noch nachts an mich klammern??

Tagsüber ist er so ein Draufgänger, nachts das genaue Gegenteil...

Erzählt doch mal von euren Erfahrungen!
Kennt ihr das? Und wie ging es weiter?

Danke!
Liebe Grüße von Claudi

Beitrag von jara01 18.12.09 - 09:59 Uhr

hallo,

ich kenne das auch nur das sie abends gut ins bett geht und ab 23 uhr dann ich will meine mama.... das geht schon sehr lang so wir sind dann sehr konsequent und schaffen sie immer wieder in ihr bett und das manchmal 10 mal in der nacht....sie darf dann früh ab sechs mit in unser bett manchmal hilft es wenn ic dann nachts sage noch zwei stunden dann darfst du mit rüber....

aber ansonsten hoffe ich das dass nachts irgendwann ein ende hat da ich schon am ende bin uns gern mal nachts wieder schlafen möchte...

lg

Beitrag von saval090606 18.12.09 - 10:25 Uhr

oh mann, du sprichst mir aus der Seele!

Genau die gleiche Situation haben wir auch - nur leider schon seit über zwei Jahren! #aerger

Mit 9 Monaten war ihm sein Bett zu klein, und wir waren schon am Haus richten, also zu uns ins Bett, doch auch da hat er schlecht geschlafen!
Im Haus dann, mit 15 Monaten ins große Bett verfrachtet, und mit ihm ins Bett gegangen - naja, jetzt sind wir 2 Jahre im Haus und es hat sich nichts geändert! #heul

Ich kann dir leider keinen Rat geben, ich bräuchte selbst einen - Valentin wird im Juni 4. und Olivia ist auch noch da! (5 Monate)
Jeder gute Ratschlag bringt nichts, nach einer Woche bis zwei geb ich meistens auf! Ich hab nicht die Kraft dazu und die nerven auch nicht - bzw brauch für später noch welche!!! Das ist natürlich auch nicht der richtige Weg! #augen

Man gewöhnt sich an alles, wirklich durschlafen kann ich sowieso nicht mehr! das muss ich glaub ich erst wieder lernen!!

Ich denk mir immer, es wird schon irgendwann anders werden. Und jetzt wo er krank auch noch ist, probier ich es erst gar nicht!

Also, irgendwann hört alles auf!
Leider

lg sandra

Beitrag von muckel70 18.12.09 - 10:33 Uhr

Hallo Claudi,
meine Tochter (gerade 4 geworden) hat mir noch nie wirklich eine durchgeschlafene Nacht geschenkt. Sie verarbeitet und träumt und plappert, muß trinken oder müssen und rekelt sich von einer Ecke in die Andere. Sie war schon immer so und ich habe auch die Hoffnung aufgegeben, daß es sich bald ändert. Ich schlafe mit ihr in unserem Ehebett und einschlafen kann sie dann auch gut allein. Mein Mann schläft im Kinderzimmer und wenn ich mal wieder Schlaf brauche, tauschen wir. Es ist für uns alle im Moment die beste Lösung und ich muß nicht immer aufstehen in der Nacht. Ich weiß, daß jetzt einige Leute mit dem Kopf schütteln aber ich finde es gar nicht so schlimm, ihr das zu geben was sie braucht. Mein Mann und ich sind uns da einig und der ganze Streß den wir hatten, weil unsere Tochter immer schlecht geschlafen hat, hat uns noch näher zusammen gebracht. Vielleich bringt der Weihnachtsmann ja ein großes "Durchschlafpaket"?;-)
Viele Grüße
Muckel#blume

Beitrag von 221170 18.12.09 - 11:05 Uhr

Hallo,
wir begleiten auch wieder.
Meine Tochter schlief ganz toll, durch und alleine ein, alles super.
Seit ca. 3 Monaten (sie ist jetzt 3,5) muß man wieder bei ihr bleiben bis sie schläft, sie wacht nachts auf und hat dann Angst.
Sie hat auch ein Nachtlicht, trotzdem Angst im dunkeln, fürchtet sich vor allem möglichen.
Sie schläft auch sehr unruhig, jammert und stöhnt im Schlaf, kriecht herum und hat es trotz Rausfallschutz geschafft ihrem kompletten Körper bis auf den Kopf aus dem Bett zu bugsieren.
Wir begleiten sie in den Schlaf und einer von uns schläft bei ihr im Zimmer auf einer Matratze vor ihrem Bett.
Sie schlief mal bei uns oben auf einer Matratze, aber das wollte sie dann nicht mehr.
Es scheint eine Phase (wie ich es hasse) zu sein, ich höre von vielen Eltern das Kinder in diesem Alter so schlecht schlafen.
Auch der Kiga bestätigt dies. Das Bewusstsein für viele Dinge erwacht nun und ist scheinbar schlecht zu verarbeiten.

Ich frage mich auch wie das weitergehen soll, aber leider haben wir auch keine andere Möglichkeit als das so weiterzumachen, sie fürchtet sich wirklich.

Beitrag von bokatis 18.12.09 - 11:11 Uhr

Hallo,

mein Sohn wird im März auch 3 Jahre alt! Und er war noch nie ein besonders toller Schläfer. Toi toi toi hat er sich mit 12 Monaten selbst abgestillt und wollte nachts dann wenigstens nicht mehr die Brust. Wach wurde er aber trotzdem so 2-3mal...bis heute. Zur Zeit merke ich, dass er verstärkt träumt und im Schlaf redet (er ruft seine Schwester, lacht usw oder öfter mal ruft er auch Mama, obwohl er sichtlich schläft). Wir liegen im Familienbett, so dass ich nicht dauernd aufstehen muss und mich an ihn kuscheln kann, da wird er immer ruhiger.

Ich glaube, es ist in dem Alter ganz normal, dass der Schlaf ein wenig unruhiger ist. Die Welt nimmt immer mehr Form an, durch Sprache und Mobilität verstehen die Kinder mehr und verarbeiten dass halt nachts. Meiner will auch nie, nie , nie alleine einschlafen. Zum Glück dauert es meist nicht lange, bis er schläft (da er keinen Mittagsschlaf mehr macht ist er um 19 Uhr fix und alle...).

Mach dir keinen Kopf. Solange du noch selbst genug Schlaf bekommst, kein Problem, oder?

K.
B

Beitrag von mullemaus1911 18.12.09 - 11:15 Uhr

Hallo Claudi,

bei uns ist es im Prinzip genauso, wie du es beschreibst. Lloyd hat noch NIE allein geschlafen. Selbst als Baby musste ich ihn tragen, bis er schlief. Auch tagsüber. Dann wollte er nur noch zum Einschlafen gestillt werden. Mittlerweile ist er zufrieden, wenn ich neben ihm LIEGE. Sitzen zählt nicht ;-)
Ich schleiche mich dann auch immer raus, wenn er schläft. Wir bringen ihn in sein eigenes Bett. Wenn er nachts aufwacht, kommt er zu mir ins große Bett! Das ist immer zu niedlich. Ich genieße es, auch wenn ich manchmal doch etwas genervt bin, wenn er unruhig schläft. Er braucht auch noch sehr viel Körpernähe, er sucht den Hautkontakt, entweder streichelt er meine Haare oder meinen Bauch.
Lange Zeit haben wir uns darüber auch Gedanken gemacht, aber mittlerweile haben wir es akzeptiert. Letzte Woche hatten wir sogar eine Nacht, da kam er erst morgens um halb sieben ins große Bett und wir habgen dann noch bis acht weitergeschlafen. Echt toll! Vielleicht regelt sich das also von ganz allein.
Konnte dir jetzt nicht groß weiterhelfen, aber du bist nicht allein.
Übrigens ist Lloyd auch total aufgeweckt und ein absoluter Rabauke tagsüber und nachts holt er sich die Nähe, die ihn tagsüber so stark macht (hört sich vielleciht blöd an, aber so kommt es mir immer vor)!

Liebe Grüße,
Kerstin

Beitrag von jindabyne 18.12.09 - 11:49 Uhr

Kann der Umzug und die Trennung vom Papa damit zusammenhängen?

Ist schon eine Weile her, ich weiß, aber ich merke es bei meiner Tochter, dass sie sehr lange braucht, um seelisch aufwühlende Ereignisse zu verarbeiten. Tagsüber merkt man ihr gar nichts mehr an, aber nachts hat sie schon seit 2 1/2 Jahren immer wieder ganz, ganz schlechte Phasen, übrigens seit einem für sie sehr schlimmen Erlebnis. Seitdem hat sie immer wieder starke Verlustängste und braucht viel Mama. Wenn die Verlustängste wieder stärker sind, dann muss man sie wochen- oder monatelang ins Bett begleiten, nachts einer bei ihr schlafen etc.

Z.Z. schläft sie zwar alleine, aber nur mit Licht, sie hat diesen IKEA-Mond über dem Bett und kann ihn an und ausmachen, wie sie es gerade braucht.

Lg Steffi